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Indien: Sitten & Bräuche

 
 

Feste in Indien

Jalebi Preparation, Indien (c) India Tourism Frankfurt

Es sind insbesondere die religiösen Feste mit einer uralten Tradition, die zum Schönsten einer Indienreise gehören. Daneben gibt es eine Reihe neuzeitlicher Feste, die zum Teil sogar das Resultat touristischer Überlegungen sind.

Beispiele für religiöse Feste, die auch die weiteste Aneise lohnen:
(1) Im Oktober/ November werden im Bundesstaat Rajasthan am Pushkarsee zu Ehren des Gottes Brahma große Feierlichkeiten begangen. Daneben findet ein großer Viehmarkt statt, der 10 Tage lang Kunden aus ganz Rajasthan und Touristen aus der ganzen Welt anzieht.

(2) Vorzugsweise in den Sommermonaten werden in der Klöstern Ladhaks zu Ehren des großen Guru Padmasambhava, der den Buddhismus nach Tibet brachte, Tanzfeste mit schreckenerregenden Masken veranstaltet. Beispiele: Hemis, Phyang, Lamayuru.

(3) Besonders eindrucksvoll sind die Wagenfeste in Puri und in einigen Tempelstädten Südindiens, wo zu Ehren der lokalen Gottheit ein riesiger hölzerner Tempelwagen von Hunderten Gläubigen durch die Straßen gezogen werden.

(4) Eindrucksvoll ist auch das jährliche 10 Tage währende Schauspiel, in dem die uralte Ramayana-Legende von Laien und Profis vorgeführt wird (Dussehra-Fest September/Oktober): Am Ende wird der böse Dämonenkönig Ravana, eine überlebe nsgroße Figur, verbrannt.

Festival in Indien (c) India Tourism Frankfurt

(5) In Kolkata ist die Durja- Puja und Kalli-Puja im Herbst besonders eindrucksvoll.

Weltliche Feste gibt es ebenfalls. Als Beispiel seien dafür die Paraden am 26. Januar (Nationalfeiertag) genannt oder das Tanzfestival in Khajuraho, wo vor der Kulisse uralter Tempel klassischer indischer Tanz zelebriert wird.

Sitten und Bräuche in Indien

Oft ist der eigentliche Ursprung von Familienbräuchen in Vergessenheit geraten. Schwangere z.B. wird man kaum im Straßenbild sehen. Man sagt, sie könnten so vor dem bösen Blick geschützt werden. Dahinter aber steht die sehr handfeste Deutung, so könne die Frau vor schwerer Feldarbeit bewahrt werden. Ähnliches gilt für den Brauch, dass die Frau während ihrer Regel die Küche nicht betreten darf. Deutung: die Frau kann so eine wohlverdiente Arbeitspause erhalten. Große Feiern in der Familie sind z.B. das erste Schneiden des Kopfhaares oder das Durchbohren der Ohrläppchen. Bei muslimischen Familien wäre das Fest der Beschneidung zu nennen. Im 8. Lebensjahr erhalten die Söhne der drei oberen Kasten (die "Zweimal geborenen") eine heilige Schnur umgelegt. Ab dann kann der Junge selber eine puja zu Hause zelebrieren. Ein Initiationsritus also, den viele Kulturen entwickelt haben.

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