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Indien: Tripura

 
 
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Region Tripura, Indien


Hauptstadt: Agartala
Größe des Territoriums: 10.500 qkm
Einwohner: 3,2 Millionen (304 EW/qkm)
Beste Reisezeit: September bis März
Straßenverbindungen: NH-44 von Assam und Meghalaya
Bahnverbindungen: Manughat, 120 km von Agartala
Flugverbindungen: von Kolkata, Silchar, Guwaharti
Webseiten: www.tripura.nic.in

Von den sieben nordöstlichen Staaten ist Tripura der kleinste. Bedingt durch die Teilung Indiens ist dieser Staat (seit 1963 Union Territory, seit 1972 Unionsstaat) von drei Seiten vom heutigen Bangla Desh, dem früheren Ostpakistan, umgeben. An seiner östlichen Seite hat es ein Stück gemeinsame Grenze mit Mizoram.

Der Staat blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon im 15. Jahrhundert herrschte hier die Dynastie der Manikya. Udai Manikya gründete die alte Hauptstadt Udaipur.

Landschaft
Der Norden ist hügelig (maximal 1000 m) und wird von vier Tälern gebildet, der eher offene Süden ist noch reich bewaldet (Edelhölzer, u.a. der ökonomisch bedeutende Sal-Baum (Shorea robusta). Viele kleine Flüsse formen die Landschaft Tripuras.

Reisezeit
Der Monsunregen fällt hauptsächlich zwischen Juni und August. Die beste Reisezeit ist September bis März.

Bevölkerung
Während früher die verschiedensten Stämme in Tripura vorherrschend waren, besteht jetzt die Bevölkerung mehrheitlich aus Hinduflüchtlingen aus Bangla Desh (nach der Trennung von West- Pakistan).

Wirtschaft
Hauptanbauprodukte des Landes sind Reis, Jute, Baumwolle und Tee. Auch Zuckerrohr und Kartoffeln werden angebaut. Industrie ist erst ansatzweise vorhanden.


Stadt Agartala, Indien

Sitz der Regierung von Tripura ist Agartala (1.280 m)

Wichtige Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Agartala
1901 entstand der stahlend-weiße Ujjayanta Palast, der heute Sitz der Legislative Assembly ist. Der Palast ist, wie viele Gebäude aus dieser Zeit, im indo-saraszenischen Stil erbaut. Er verfügt über eine beträchtliche Anzahl reich geschmückter Innenräume mit herrlichen Holzdecken und handgearbeiteten Türen. Das Innere steht Besuchern allerdings nur mit Einschränkungen offen. Bemerkenswert ist die Gartenanlage um den Palast herum, die den Vergleich mit den großen Mogulgärten nicht zu scheuen braucht.

In der Nähe des Ujjayanta Palastes, an einem künstlichen See, steht der Jagannath-Tempel. Auf einer oktogonalen Basis erhebt sich weithin sichtbar ein orangefarbener viergeschossiger Turm (Shikara) mit bunten Szenen aus dem Leben des Gottes Krishna.

Auf der anderen Seite des Palastsees steht der sehenswerte Ummaneshwar-Tempel.

Erwähnenswert ist eine buddhistische Tempelanlage (Venuban Vihar -1 km vom Flughafen entfernt) die eine burmesische Buddhastatue enthält.

Agartala verfügt über ein ausgezeichnetes State Museum (gegenüber dem GPO) das eine reichhaltige Sammlung ethnologischer und archäologischer Exponate enthält, besonders aus Unakoti.

Außerhalb der Agartala
 gibt es eine Reihe von wichtigen Orten, die teils nah an Agartala liegen, teils in Tagesausflügen erreichbar sind.

Nur einen Katzensprung entfernt liegt Old Agartala, ehemalige Hauptstadt, deren wichtigste Sehenswürdigkeit der Chaturdas Devata Tempel ist. Dieser „Tempel der 14 Gottheiten" ist äußerlich eher bescheiden, erwacht aber im Juli sieben Tage lang zu Leben, wenn die Karji Puja gefeiert wird. Tausende von Menschen aus der Umgebung kommen dann zu diesem Fest zusammen.

Sipahijala Wildlife Sanctuary
Unweit von Agartala befindet sich ein wunderschönes Wildreservat. Vor allem die vielen Vögel (einheimische wie Zugvögel) machen diesen Park sehenswert. Für allerlei Abwechslung ist gesorgt: es gibt einen kleinen Zoo, einen Orchideengarten, Leihboote, Kaffee- und Gummibaumplantagen und auch ein paar einfache Unterkünfte für die Besucher.

Im Süden von Tripura
Ungefähr 30 km südlich von Agartala, fast an der Grenze zu Bangla Desh, liegt der Kamala Sagar (Kamala See), an dessen Ufer ein kleiner aber wichtiger Kali-Tempel steht. Besonders ein Abbild der Göttin als Mahisamardini ist hervorzuheben.

Im Südosten von Agartala liegt die alte Hauptstadt Udaipur (nicht zu verwechseln mit der berühmten Mewar-Hauptstadt in Rajasthan). Udaipur war die einstige Hauptstadt der Manikya Dynastie (Uday Manikya 1585-1596). Die Stadt hat noch viel vom Charme der alten Zeit behalten. Sie liegt inmitten bewaldeter Hügel am Südwestufer des Sees Jagannat Dighi (Jagan- nath Dighti Tank). Hier erheben die Ruinenreste des alten Jagannath-Tempels, der einst eine Statue des Gottes Jagannath aus Puri (Orissa) beherbergt haben soll.

Nur wenige Kilometer außerhalb Udaipurs finden wir den bedeutendsten Tempel, den Tripura Sundari-Tempel, auch Matabari genannt (gebaut 1501 unter Maharaja Dhanya Manikyan). Er ist der Hauptgottheit von Tripura gewidmet, der Göttin Tripurasundari, die ein Avatar, eine Erscheinungsform von Kali/Parvati ist. Viele Pilger kommen an diesen See, in dem sich viele Karpfen und Schildkröten befinden. Der im bengalischen Stil erbaute Tempel ist einer der 51 Shakti Pithas, Orte die mit der Zerstörung Kalis zu tun haben. Der Legende nach soll hier das rechte Bein von Sati herabgefallen sein, als Shiva ihren Körper vom Scheiterhaufen trug.

In der Nähe von Udaipur liegt auch ein märchenhaftes Wasserschloss, das einzige übrigens in Nordost-Indien. Neermahal wurde 1930 inmitten eines natürlichen Seen, dem Rudra Sagar errichtet und diente Maharaja Bir Bikram Kishore Manikya als Sommerresidenz. Diese mit vielen Türmchen und Pavillons, mit Brücken und Wassergräben versehene Anlage wird abends angestrahlt, was das Märchenhafte noch verstärkt. Stilistisch ist der Palast eine Mischung aus Hindu- und Mogularchitektur

Udaipur kann von Agartala aus im Rahmen einer Tagestour besucht werden, was aber sehr anstrengend ist. Besser, man legt eine Übernachtung in Udaipur ein.


Region Pilak, Indien

Etwa 100 km von Agartala entfernt, findet man die Region Pilak, wo Hunderte von Skulpturen aus dem 8. und 9. Jahrhundert zu finden sind. Nur ein Bruchteil ist ausgegraben.

Verbindungen lassen sich sowohl zum Hinduismus als auch zum Buddhismus herstellen. So sind z. B. Figuren des großen Bodhisattva Avalokiteshvara und des Vishnu Avatars Narsimha gefunden worden. Ähnlichkeiten zur Kunst der Guptazeit sind erkennbar.

Der Norden Tripuras
Der wichtigste Ort im Norden ist Udaikoti, 180 km von Agartala entfernt. Ein Ort, der auch heute noch von Geheimnissen umrankt ist. Denn bei weitem nicht alle Skulpturen und Reliefs (7. - 9. Jh.), die hier gefunden wurden, sind entziffert. Fest steht, dass die meisten Artefakte aus dem Kreis des Gottes Shiva stammen. So gibt es einen besonders großen Kopf (10 m) dieses Gottes und drei riesige Nandibullen, dem Reittier von Shiva. Auch Durga, die Gattin Shivas, wurde hier - auf einem Löwen reitend - gefunden. Die Legende erzählt, das Lord Shiva hier einst mit seinen Weggefährten über Nacht gerastet hätte. Sie machten eine Zwischenstation auf dem Weg in die heilige Stadt Kashi, dem heutigen Varanasi. Man verabredete, noch vor Sonnenaufgang aufzubrechen. Als die Stunde nahte, schliefen alle Weggefährten seelenruhig weiter. Der zornige Shiva verwandelte sie darauf in steinerne Skulpturen.

Verkehrsverbindungen
Die Hauptstadt Agartala verfügt über einen eigenen Flughafen, der von Kolkata, Silchar und Guwaharti angeflogen wird. Tripura ist mit vielen Buslinien mit den übrigen Staaten des Nordostens verbunden. Mit der Bahn kann man bis Manughat (120 km von Agartala) oder bis Kumarghat (7 km) fahren.

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