Sehenswürdigkeiten in Indien: Indiens Nordosten
Die „Sieben Schwestern“ in Indien
(Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Meghalaya, Mizoram, Manipur, Tripura) Der Nordosten Indiens mit den Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Meghalaya, Mizoram, Manipur, Tripura wird eher selten besucht - ganz zu Unrecht. Abseits ausgetretener Tourismuspfade gibt es hier viel zu entdecken. Spektakuläre Landschaften, eine unübersehbare Anzahl von Stammeskulturen, viele Nationalparks, eine (Sakral)- Architektur, die sich vom restlichen Indien unterscheidet, sind nur einige wenige Punkte, die eine Reise in den Nordosten wertvoll machen. Eindrucksvoll die zahllosen Feste, die die Stämme des Nordostens in ihren farbigen Kostümen begehen. Im übrigen ist der allgemeine Lebensstil recht westlich. Schweinefleisch und westliche Kleidung sind nicht unüblich. Die 7 Länder sind infrastrukturmäßig gut erschlossen. Die 11 Flughäfen lassen sich bequem, zumeist von Kolkata aus, anfliegen, einige auch von Delhi. Neben einem normalen Visum, das jeder Tourist benötigt, braucht man für einige Gebiete Indiens eine zusätzliche Genehmigung. Dies gilt u. a. derzeit für einige Gebiete von Arunachal Pradesh, Manipur, Mizoram und Nagaland. In der Regel ist außerdem Voraussetzung, dass ein anerkannter indischer Veranstalter die Reise durchführt. Außerdem sind von Fall zu Fall auch Mindestgrößen von Gruppen sowie eine zeitliche Begrenzung des Aufenthaltes vorgesehen. Diese Bedingungen ändern sich von Zeit zu Zeit. Es wird daher dringend geraten, sich über den aktuellen Stand der Vorschriften zu erkundigen.
Dabei sind die anerkannten indischen Veranstalter, das Ministry of Home Affairs, Foreign Regional Offices und natürlich die konsularischen Vertretungen Indiens wichtige Informationsquellen.
Sehenswürdigkeiten in Indien: Arunachal Pradesh
Das „Land der aufgehenden Sonne" oder „Land der Morgenröte" bietet eine Vielzahl verschiedenster Landschaftstypen. 25 Volksstämme bewohnen das Land. Aber auch die buddhistischen Klöster des Landes, vor allem Tawang (3.500 m hoch gelegen), lohnen den Besuch. Tawang ist nach dem Potala in Tibet das größte buddhistische Kloster der Welt.
Sehenswürdigkeiten in Indien: Assam
Dieser Staat ist am leichtesten zugänglich und beherbergt zwei berühmte Nationalparks (Kaziranga und Manas Nationalpark mit Nashörnern und Tigern, s. UNESCO-Liste). Der große Brahmaputra lädt ein zu tagelangen Kreuzfahrten, die zu den Tempeln der Hauptstadt Guwaharti, dem Kaziranga Nationalpark, der Tempelstadt Sibsagar und der Flussinsel Majuli führen.
Nagaland
Nagaland liegt zwischen Tibet und der Nord-West- Grenze von Myanmar. Die Hauptstadt ist Kohima. Über 500 Stämme, davon 16 Bergstämme, bewohnen dieses Gebiet und pflegen ihre eigene Tradition, Sprache und Kultur.
Nagafrauen sind sehr geschickte Weberinnen und stellen Schals, Taschen und Kleidung her. Dabei variieren das Design, die Farben und Art der Motive von Stamm zu Stamm. Perlen, Muscheln oder gefärbte Ziegenhaare dienen als prunkvolle Verzierung.
Bekannt ist Nagaland aber auch für seine atemberaubende Naturlandschaft, wilden Ströme und sein erfrischendes Klima. Im Dzoukou Tal und im Intaki Wild Sanctuary findet der Besucher eine große Anzahl an seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die Flüsse bieten gute Möglichkeiten zum Fischen.
Eine Reise durch Nagaland führt zu unvergesslichen Begegnungen mit einer außergewöhnlichen, ursprünglichen und vielfältigen Urvölkerwelt.
Meghalaya
Die „Heimat der Wolken" genannt. Das Land gehört zu den regenreichsten Gebieten der Welt mit spektakulären Wasserfällen. Die heutige Hauptstadt Shillong war zur Kolonialzeit Sitz der britischen Verwaltung von Assam und ist eine schöne „hill Station". Die Briten haben diesen oft nebelverhangenen Ort sehr geschätzt und ihn das Schottland des Ostens bezeichnet - alles mit auch heute noch existierendem viktorianischen Charme.
Mizoram
Orchideenliebhaber und Schmetterlingssammler kommen hierauf ihre Kosten. Mizoram hat eine vielfältige Tanztradition.
Manipur
Die exotische Landschaft, die mystische Atmosphäre und das Klima veranlassten Lord Irving einmal das Land Manipur als die Schweiz Indiens zu beschreiben.
Manipur ist die Heimat von 29 Volksstämmen. Imphal, im Zentrum des Manipur-Tales gelegen, ist eine der ältesten Städte des indischen Subkontinents; den Legenden nach existiert sie schon seit ca. 309 v. Chr.
Bekannt ist das Land für seine farbenfrohen Volkstänze, die bei vielen Festivals vorgeführt werden. Das größte, das Manipur seinen Besuchern bieten kann, ist der Loktak-See mit einer Unzahl schwimmender Inseln und vielen seltenen Tierarten.
Tripura
Landschaftlich ein Kleinod, mit vielen kleinen Flüssen, dichten Wäldern und sanften Hügeln. Von der heutigen Hauptstadt Tripura kann man schöne Ausflüge zu Tempelanlagen (z. B. der Tripura Sundar- Tempel) und Wildreservaten (z. B. das Sipahijala Wild Sanctuary mit vielen Vogelarten) machen.

Bestpreisgarantie

