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Indien: Reiseziele Süden

 
 
Indische Elefanten, Indien
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  • Der Garuda-Schrein als steinerner Tempelwagen (Ratha), Vitthala-Tempel, Karnataka, India
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Reiseziele in Indien: Süden

Indischer Buddha (c) India Tourism Frankfurt

Andra Pradesh, Indien

Touristisch bietet das Land bei weitem nicht so viel wie seine Nachbarn. Ein Besuch lohnt dennoch wegen der eigenwilligen Architektur seiner Hauptstadt und der Umgebung.

Hyderabad: Heute hat Hyderabad der Nachbarmetropole Bangalore den Rang als erste Softwareschmiede Indiens abgelaufen („Cyberabad"). Beeindruckend ist das auf Bildern in aller Welt bekannt gemachte viertürmige Char Minar inmitten der Stadt, gebaut zum Dank, dass die Stadt einmal von einer Pestwelle verschont blieb.

Wichtiger aber ist ein Besuch in der nahegelegenen Gräberstadt Golconda mit einer riesigen Festungsanlage (16./17. Jahrhundert) und Dutzenden von Gräbern der Qutb-Dynastie.


Karnataka, Indien

Der Garuda-Schrein als steinerner Tempelwagen (Ratha) vor dem Vitthala-Tempel, Karnataka (c) India Tourism Frankfurt

Karnataka ist ein kunsthistorisches Kleinod. Die Tempel dieses Bundeslandes gehören zum Feinsten Indiens. Ausgehend von der heutige Hauptstadt Bangalore (Softwareschmiede für die ganze Welt) erreicht man in geringen Entfernungen die alten Tempelstädte Belur und Halebid.

Belur und Halebid: Nirgendwo sonst in Indien sind feinere Steinmetzarbeiten entstanden. Das gesamte Pantheon indischer Götter, Fabelwesen, Tiere und Pflanzen, Tänzerinnen und Alltagsleben in überreicher Fülle wird dargestellt.

Wie an einem Dreieck aufgereiht liegt an der südlichen Spitze die alte Fürstenstadt Mysore. Der Palast des Maharajas, erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, stellt den Inbegriff der märchenhaften Pracht der alten Fürstenherrlichkeit dar, vor allem, wenn er nachts illuminiert ist. Umweit von Mysore gelangt man nach Somnathpur

Somnathpur, ein weiterer Tempel (13.Jahrhundert)., der in seiner Schönheit Halebid und Belur noch übertrifft. Lange Friese von Skulpturen, die die alten Geschichten des Mahabharata-Epos und der Ramayana-Legende erzählen wechseln ab mit Friesen von Elefanten oder Enten.

Vijayanagar: Glücklicherweise abseits der ausgetretenen Pfade des Tourismus liegt die zerfallene Ruinenstadt Vijayanagar - immer noch ein Geheimtipp, auch für Reisende, die Indien schon kennen. Ein Ort großer landschaftlicher Schönheit, der auch nach seiner Zerstörung 1565 noch viel von seinem einstigen Glanz erahnen lässt. Die vielen Bauten, die über ein riesig zu nennendes Areal verteilt sind (zu Fuß ist das alles nicht zu schaffen), signalisieren, dass hier früher über eine halbe Million Menschen gewohnt haben.

Das stehende Heer des Reiches umfasste sogar eine Million Soldaten. Tausende von Kriegselefanten kamen noch dazu.

Tamil Nadu, Indien

Teeplantage in Indien. In geringem Maße werden in Tamil Nadu auch Gewürze, Kaffee, Tabak und Tee angepflanzt. (c) India Tourism Frankfurt

Tamil Nadu ist Tempelland. Die größten Tempelanlagen Indiens findet man in diesem südlichen Bundesstaat.

Chennai (Madras): Die Hauptstadt des Bundesstaates, früher Madras genannt, weist vergleichsweise wenige Attraktionen auf, ist aber für die Logistik der innertamilischen Verbindungen wichtig. Als erstes bietet sich da ein Ausflug (60 km) nach Mamallapuram in den Süden an.

Mamallapuram (früher Mahaballipuram) ist eine einzigartige Gelegenheit, sich in einem schönen Strandhotel zu erholen und in unmittelbarer Nähe Kultur vom Feinsten zu studieren. Was hier mit dem Strandtempel, den 5 Rathas, den Höhlen und Reliefs dargestellt wird, kann man als die Wiege der drawidischen, d.h. südindischen Kultur bezeichnen. Nach den legendären 5 Pandavaprinzen aus dem Mahabharata-Epos sind die 5 Rathas, Tempelwagen (7. Jahrhundert) aus Stein, genannt. Sie sind das Modell für alle späteren Tempel im Süden. Der Strandtempel (7. Jahrhundert) ist fast ein Wahrzeichen des drawidischen Südens geworden. Die Höhlentempel bieten eine ausgezeichnete Einführung in die indische Mythologie. Das 9 x 27 m große Reliefbild „Die Herabkunft der Ganga" schließlich ist das zweitgrößte Reliefbild, das je von Menschenhand geschaffen wurde.

Kanchipuram: Nicht allzu weit von Mammalapuram liegt die alte Tempelstadt Kanchipuram, in der der Reisende unzählige Tempel (7.-15. Jahrhundert) findet. Kanchipuram ist eine der 7 heiligen Städte Indiens und ein wahres Museum für südindische Tempelarchitektur. Nicht weniger als 124 Tempel gibt es hier zu bestaunen.

Tiruchirappalli: Hier finden wir den wohl größten Tempel ganz Indiens, eine wahre Tempelstadt, die fast 250 Hektar Fläche bedeckt. Der Tempel ist ein Zentrum der Vishnu-Verehrung. Für den Besucher ist die Gesamtheit der Eindrücke das wichtige: die Lebendigkeit der Basare, die Gläubigen, die vielen ineinander verschachtelten Innenhöfe, die Tempeltürme und -dächer.

Thanjavur (Tanjore): Die alte Cholahauptstadt liegt nur 54 k m südlich von Tiruchirappalli. Vom 10.-14. Jahrhundert regierten hier die Könige der Choladynastie in Tanjore. Der Brihadeshwara-Tempel gilt als der kunstgeschichtlich wertvollste Tempel Südindiens.

Madurai: Neben Tiruchirappalli ist der Meenakshi- tempel in Madurai vielleicht der lebendigste Ort, gelebte Frömmigkeit zu erleben, besonders, wenn man morgens oder abends Zeuge der regelmäßigen Pujas ist, an dem die Symbole der Tempelgötter (Shiva und Parvati in der Gestalt als Sundareshwara und Meenakshi) verehrt werden. Gleichzeitig ist der Tempel Wohnort für viele Brahmanen, beherbergt einen Basar, und ein eigenes Museum, eine 100- Pfeiler-Halle und einen heiligen See zur Prüfung der Güte von Manuskripten (schlechte gingen unter).

Udhagamandalam (Ootacamund): Ein schönes Beispiel einer hill Station ist Ootacamund, am Rand der Blauen berge, der Nilgiris gelegen. Er bietet Platz für erholsame Spaziergänge und vor allem ein angenehm kühles Klima, was schon die britischen Kolonialherren zu schätzen wussten.

Kerala, Indien

Kultur in Kerala, Indien (c) India Tourism Frankfurt

Kerala ist ein Land mit ganz eigenem Charakter. Die Schönheiten dieses Teiles von Indien liegen weniger im Kulturellen als im Landschaftlichen begründet. Die Bewohner haben ihr Land als „Gottes eigenes Land" bezeichnet. In der Tat, die überaus große Fülle von Reisfeldern und Palmenhainen sowie langen Küsten sind für den stressgeplagten Europäer gerade das richtige. Dazu kommt, dass hier eine große Anzahl ayurvedischer Kliniken die uralte indische Heilkunst des Ayurveda (Wissenschaft vom Leben) praktizieren. An Städten sind es vor allem zwei Orte, die der Tourist aufsucht - Kochi und Thiruvananthapuram.

Thiruvananthapuram (Trivandrum): Hauptstadt des Bundesstaates Kerala und internationaler Flughafen. Die Stadt bietet wenig, ist aber als Ausgangspunkt für Exkursionen gut geeignet. Nur 15 km südlich finden wir einen der schönsten Strände Indiens (Kovalam). Von hier aus kann man auch einen Tagesausflug zur äußersten Südspitze Indiens, nach Kanyakumari, machen, für viele Inder ein heiliger Pilgerort.

Kochi (Cochin), Ernakulam: Kulturell interessanter ist die Doppelstadt Cochin-Ernakulam. In der Nähe ist vor über 500 Jahren Vasco da Gama gelandet und schrieb damit das erste Kapitel europäischer Kolonialgeschichte auf indischem Boden. Eine größere Anzahl von Kirchen erinnert an diese Zeit. Abends wird der Reisende Zeuge einer der schönsten indischen Tänze, dem Kathakali-Tanz, der nur hier aufgeführt wird, die getanzte Welt der indischen Sagen und Legenden.

Strand in Kerala, Indien (c) India Tourism Frankfurt


Von Cochin aus ist es sehr leicht, eine Tour mit einem der zahllosen Boote in die umliegenden Kanäle, die sogenannten „back waters" zu machen. Und schon ist man mitten in einer Welt voller grün, dem Grün der Reisfelder und der Millionen von Palmen, die die Kanäle säumen, entlang zahlloser Dörfer, deren Bewohner zumeist von der Landwirtschaft leben. Wer mehr Zeit hat, kann auch ein Hausboot (umgebaute Reistransportboote) mieten und Kilometer weit tagelang geruhsam die grüne Kulisse an sich vorbei ziehen lassen.

Schließlich bietet Kerala mit seinem Naturschutzpark Periyar noch die Möglichkeit, wilde Elefanten beim morgendlichen Wassertrinken zu beobachten, in angenehm erfrischender Höhe des Küstengebirges.

Indien: Kashmir von Srinagar bis Leh

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