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Indien: Nagaland

 
 
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Region Nagaland, Indien


Hauptstadt: Kohima
Größe des Territoriums: 17.000 qkm
Einwohner: 2 Millionen (120 EW/qkm)
Beste Reisezeit: Oktober - März
Straßenverbindungen: NH-39 von Dimapur nach Kohima, weiter nach Imphal
Bahnverbindungen: Bahnhof Dimapur 74 km von Kohima
Flugverbindungen: Verbindungen nach Guwaharti, Jorhat, Kolkata
Webseiten: www.nagaland.nic.in

Lage
Nagaland liegt im nordöstlichsten Gebiet Indiens. Assam ist sein westlicher Nachbar, im Norden grenzt es an Arunachal Pradesh, im Süden an Manipur und im Osten an Myanmar. Das Land ist durchgehend hügelig bis bergig. Nur im Westen, um die Industriestadt Dimapur, weist es ebene Stellen auf.

Das Land hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seine Bewohner kamen ursprünglich aus dem tibetischen Bereich. Sie waren früher gefürchtete Kopijäger. Im Lauf ihrer Geschichte waren sie immer auf Unabhängigkeit bedacht. Während der britischen Zeit waren schottische Missionare sehr erfolgreich und bekehrten über 80 % der Bevölkerung des heutigen Nagalandes zum Christentum. Mehr noch als in den Nachbarstaaten des Nordostens haben die 16 Hauptstämme des Landes verstanden, ihre alten Traditionen zu bewahren. Wer heute nach Nagaland reist, macht in erster Linie eine Reise in alte Stammeskulturen, die Modernisierungseinflüssen erfolgreich Widerstand entgegengesetzt haben. Die Kultur der Stämme wird in den Dörfern, aber auch in Museen deutlich sichtbar.

Für den Besucher des Landes ist immer wieder die außerordentliche Vielfalt des heimischen Kunsthandwerks beeindruckend. Dabei werden die stammesspezifischen Muster von Generation zu Generation weitergereicht.

Wirtschaft
Nagaland ist im Wesentlichen auch heute noch Agrarland. Die Holzindustrie hat sich als zweites Standbein der Wirtschaft des Landes weit entwickelt. Kunsthandwerk in allen Schattierungen ist ein beachtlicher Faktor der Wirtschaft des Landes.


Stadt Kohima, Indien

Hauptstadt des Landes ist Kohima (1.500 m). Die Stadt wurde im 19. Jh. von den Briten gegründet und hat ausschließlich Verwaltungsaufgaben. Wer die eigentliche Kultur kennen lernen möchte, muss in das alte Kohima gehen, das Kohima Village, oder Bara Basti (Großes Dorf). Hier sind noch viele Traditionen sichtbar geblieben. Oder man macht eine Exkursion in das 20 km entfernt liegende Khonoma, das weitaus weniger den verändernden Einflüssen der Moderne ausgesetzt war.

Naga State Museum
In der Bayavu Hill Colony gibt es ein ausgezeichnetes Museum, das intensiv über die Kultur der Naga-Stämme informiert. Hier findet man eine umfangreiche Sammlung von Nagaschmuck, traditionellen Nagatrachten, Nagamasken, die Totempfähle aller Stämme des Landes und eine riesige Zeremonialtrommel.

Weltkrieg-II-Friedhof
Ganz in der Nähe von Kohima, an der Straße von Dimapur nach Imphal, liegt ein besonderer Friedhof. Er wird auch heute noch sorgfältig unterhalten und lohnt einen Besuch. Er erzählt von der großen, 3 Monate dauernden Schlacht von Kohima. 1944 haben hier britische und indische Soldaten (darunter viele Nagakrieger) die drohende japanische Invasion erfolgreich aufgehalten. Alle Grabsteine sind mit einer Bronzetafel dekoriert. Ein Spruch ist besonders bemerkenswert und spricht den Besucher an: „Wenn du nach Hause gehst / erzähle von uns und sage / für euer Morgen haben wir / unser Heute gegeben."

Kohima Village (Bara Basti)
Das alte Kohima, das es schon gab, als die Briten hierher kamen, existiert immer noch und zeigt manche alte Traditionen. Das Eingangstor mit Motiven von Gewehren und Kriegern und Symbolen des Glücks steht immer noch am Dorfrand. Zwar sind auch hier in diesem Dorf, das mehrheitlich vom Stamm der Angami bewohnt wird, viele alte Häuser verschwunden, aber das Labyrinth von Gassen und Dächern mit den Getreidekörben vor den Häusern erinnert an vergangene Zeiten. Dazu gehören auch die Tröge vor den Haustüren, in denen Reisbier hergestellt wird. Auffällig die unendlich große Anzahl von geräuschvoll quiekenden Schweinen, die einen Eindruck ländlicher Idylle vermitteln. Die für diese Gegend so typischen Häuser mit gekreuzten Balken oder mit den Hörnern eines Mithun-Büffels sind auch hier zu finden. Ein solches Haus, ein morung, ist für die Dorfgemeinschaft ein ganz wichtiges Haus. Es ist Versammlungshaus für die Dorfbewohner, es dient als Schlafsaal für die kleineren Jungen des Dorfes, es ist ein Waffenlagerplatz und dient auch als Aufbewahrungsort für die Köpfe erschlagener Feinde, stellt mithin also einen wichtigen Bau für die Gruppenidentität des Stammes dar.


Dorf Khonoma, Indien

Khonoma liegt 20 km von Kohima entfernt. Das Dorf wird vom Stamm der Angami bewohnt. Es ist weniger modernisiert als Kohima Village. Früher war das Dorf eine nahezu uneinnehmbare Festung. Es ist der Ort, wo die Naga ihren letzten Kampf gegen die Briten ausfochten und unterlagen (1879). Heute ist es mit seinem Zeremonialtor, wie man es in allen Nagadörfern findet, seinen schönen Holzhäusern mit Holzschnitzereien, der Steinmauer, die um das Dorf gebaut ist und vor allem mit seinen schönen Reisterrassen einen Besuch wert.

Besonders die Anlage der Reisterrassen (20 verschiedene Reissorten werden angebaut) mit ihrem komplizierten System aus Bambusrohren, die als Wasserleitungen dienen, ist für den Besucher interessant.

Dzoukou Tal
25 km südlich von Kohima, auf der anderen Seite des Bergrückens, liegt ein malerisches Tal, das Dzoukou-Tal, das zum Khonoma Nature Conservation and Tragopan Sanctuary gehört. Das Schutzgebiet (860 m) besteht seit 1998 und wird privat von der Khonoma Village Community verwaltet. Viele gefährdete Tierarten wie der Tragopan Fasan können hier ungestört überleben. Der Weg hierher ist nur mit einer ausgedehnten Wanderung zu überbrücken. Während der Monsunzeit ist diese Gegend mit unglaublich vielen Blumen geschmückt: Lilien in verschiedenen Farben, Rhododendron, Wolfsmilchgewächse, Eisenhutblumen.

Intaki Wild Life Sanctuary
37 km von Dimapur und 111 km von Kohima entfernt. Hier findet man den sehr seltenen Hoolok Gibbon, wilde Elefanten, wilde Büffel (Mithun), Sambarhirsche, fliegende Eichhörnchen und Lippenbären.


Stadt Dimapur und Umgebung, Indien

Dimapur, „Stadt am großen Fluss" liegt 74 km von der Hauptstadt Kohima entfernt. Es ist die einzige Stadt in Nagaland, die nicht in den Bergen liegt. Es ist die größte Stadt im Staat. Sie ist Handelszentrum.

Eigentlich ist diese Industriestadt mehr oder weniger nur Durchgangsstation (Flughafen) für Exkursionen nach Nagaland. Früher war hier die alte Hauptstadt der Kachari-Dynastie (13. -16. Jh.), bevor die Herrscher von den Ahorn vertrieben wurden.

Am Flussufer stehen einige Relikte aus der Zeit der Kacharis. Megalithe in der Gestalt eines Pilzes oder Phallus, die als Fruchtbarkeitssymbole interpretiert werden können.

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