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Indien: Meghalaya

 
 
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Region Meghalaya, Indien


Hauptstadt: Shillong
Größe des Territoriums: 22.500 qkm
Einwohner: 2,3 Millionen (103 EW/qkm)
Beste Reisezeit: November bis März
Straßenverbindungen: NH 40 ab Guwaharti
Bahnverbindungen: ab Guwaharti /Assam 103 km
Flugverbindungen: direkt in Shillong oder ab Guwaharti oder Silchar, beide Assam

Landschaft
Meghalaya wird oft die „Heimat der Wolken" genannt. In der Tat gehören einige Orte dieses kleinen Bundeslandes zu den regenreichsten Gebieten dieser Erde. Deswegen kann man hier auch eine Reihe von spektakulären Wasserfällen besuchen. Im Osten und Norden grenzt es an Assam, im Süden und Westen an Bangla Desh. Wie ein schmaler Streifen, 100 km breit und 300 km lang (22.500 qkm), zieht sich das Land in West-Ost-Richtung an den Bergen entlang. Ein Drittel ist noch heute bewaldet. Das gebirgige Land, zumeist etwa 2000 m hoch, beherbergt eine sehr große Anzahl von Säugetieren und Vögeln. Die Flora ist ebenfalls sehr reichhaltig. Eine Fülle von Orchideen, darunter viele verschiedene Frauenschuharten, gehören dazu.

Die Bevölkerung lebt vorwiegend von der Landwirtschaft. Reis und Kartoffeln werden angebaut, Orangen werden in großer Zahl geerntet. Industrie gibt es praktisch nicht. Dabei ist das Land reich an Bodenschätzen wie Glimmer, Gips oder Kohle, die aber nicht abgebaut werden. Eine der wichtigsten Einnahmequellen ist das im Land produzierte Kunsthandwerk, insbesondere Webarbeiten.

Die Bewohner von Meghalaya gehören zu 85% den Stämmen der Khasi, der Garos und der Jaintia an. Sie sind matriliniear organisiert, d.h. das Erbrecht ist von der Mutter her abgeleitet. Sie sind außerdem zumeist christlichen Glaubens, nachdem im 19. Jahrhundert schottische Presbyter intensiv Mission betrieben haben. Meghalaya gehört wie auch die beiden benachbarten Länder Nagaland und Mizoram, zu den drei Ländern mit einer christlichen Mehrheit.


Stadt Shillong, Indien

Shillong ist die Hauptstadt des Bundesstaates Meghalaya und liegt inmitten sanfter Hügel, etwa 1500 m hoch. Die Briten machten diese Stadt zur Hauptstadt des damaligen Assams (1874). Shillong gehörte zu den in Indien damals weit verbreiteten so genannten „hill stations", zumeist Orte in einer gewissen Höhenlage, die wegen ihres moderaten Klimas den britischen Kolonialherren gefielen. Die nebelverhangenen Berge und die schönen Seen veranlassten die britischen Bewohner, Shillong als das „Schottland des Ostens" zu bezeichnen.

Diese britische Vergangenheit kann man auch heute noch auf Schritt und Tritt an der Architektur der Wohnhäuser nachvollziehen. Vieles atmet hier, auch 60 Jahre nach der Unabhängigkeit, den Geist der Viktorianischen Zeit.

Im Zentrum der Stadt liegt der Ward-See, wie ein Hufeisen geformt. Hier herrscht jeden Tag ein ausgelassenes, fröhliches Leben. Wer möchte, Kann mit einem Boot über den See rudern. Im angrenzenden European Ward findet man die schicken Häuser und Gartenanlagen, die den viktorianischen Charme der Stadt ausmachen. Dazu gehört auch der Gouverneurspalast. Zu ausgedehnten und erholsamen Spaziergängen lädt der Lady Hydari Park ein, der große Ähnlichkeit mit einem japanischen Landschaftsgarten hat. Hier findet man die einheimische Kiefer, die pinus khasiana.

Zwei Basare bieten, wie in den meisten Himalayaländern jenes bunte Gemisch aus Kunsthandwerk und Esswaren und vor allem das typische Völkergemisch, das den Besuch dieser Märkte für den Besucher so reizvoll macht. Der Police Bazaar ist ein lebendiger Ort, wo man die vielen Kostüme der einheimischen Frauen bewundern kann. Hier tragen die Khasifrauen ihre toga ähnlichen, karierten „jainsen", wie die traditionellen Kleider genannt werden. Turbulenter geht es im Bara Bazaar zu, dem bedeutendsten Markt in Shillong. In einem Labyrinth von Verkaufsständen und -läden halten die einheimischen Frauen die ausgefallensten Waren feil, wie Korbwaren, Pfeile oder gar essbare Frösche.

Bei Regen, der in Shillong nicht selten fällt, kann man seine Zeit in einigen Museen verbringen. Im State Museum gibt es eine Sammlung indischer Skulpturen, im Central Museum vorwiegend ethnologische und archäologische Exponate. Kurios ist das Schmetterlingsmuseum (Butterfly Museum, Museum of Entomology), das von der Wankar Familie in den 1930er Jahren gegründet wurde. Tausende von verschiedenen Schmetterlingen und Nachtfaltern sowie Käfer sind hier zu bewundern.

Schließlich mag ein Besuch der St. Paul's Cathedral einen Spaziergang durch die koloniale Stadt abrunden.

Außerhalb des Hauptstadt
In unmittelbarer Nähe (10 km), leicht mit einem Taxi zu erreichen, liegt der Hausberg von Shillong, der Shillong Peak, der einen bequem anzufahrenden Aussichtspunkt besitzt. Auch der Ausflug zum Umian Lake (16 km, 5 qkm mit einem malerischen Landschaftsbild, gut zum Fischen und Bootfahren geeignet) und zu den Elephant Falls (12 km) mit seien farnbedeckten Felsen lohnen.


Cherrapunjee und Umgebung, Indien

Die Bewohner nennen ihre Stadt, die offiziell Cherrapunjee heißt, Sohra. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört zum Stamm der Khasi. Die Menschen wohnen in der regenreichsten Region der Erde. Diesen Rekord musste Cherrapunjee kürzlich an das benachbarte Mawsynram abgeben. Dennoch ist das Klima dieses Gebietes ausgesprochen milde und ausgeglichen. Auf den Plantagen gedeihen Orangen und auf dem kleinen lokalen Markt wird leckerer Honig verkauft.

In der Nähe von Cherrapunjee findet man außer einer hübschen Ferienanlage den vierthöchsten Wasserfall dieser Welt, den Nohkalikai Wasserfall. Eine schreckliche Khasi-Legende rankt sich um diesen Fall: ein böser Ehemann ließ seine arme Frau ohne deren Wissen ihre Tochter verspeisen. Als die Frau einen Finger in einem Betelnusskorb entdeckte, begriff sie, was geschehen war und stürzte sich eben jeden Nohkalikai-Wasserfall hinunter zu Tode. In der weiteren Umgebung gibt es eine ganze Reihe von Tropfsteinhöhlen und weiteren Wasserfällen zu entdecken.

Baipakram Wildlife Sanctuary
An der Grenze zu Bangla Desh gibt es ein kleines Schutzgebiet mit einer großen Artenvielfalt. Ein großes Plateau, das Baipakram Plateau, von steilen Klippen umgeben, ist den Stämmen der Khalsi und Garo heilig.

Indien: Kashmir von Srinagar bis Leh

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