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Indien: Palace on Wheels

 
 
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Palace on Wheels

Er ist Indiens Orient Express und wohl der bekannteste aller indischen Luxuszüge - der Palace on Wheels. Er lässt die schillernde Zeit der Maharadschas wieder lebendig werden. Seine achttägige Schienenkreuzfahrt führt durch Rajasthan, das Land der Könige, Märchen und Legenden. Der Palace on Wheels ist ein Zug mit wahrhaftiger Geschichte: Ursprünglich wurden seine Passagierwagen von den Herrschern Rajasthans und den englischen Kolonialherren genutzt. Nach der Unabhängigkeit Indiens wurden sie wegen ihrer wertvollen Einrichtung nicht mehr für den gewöhnlichen Eisenbahnverkehr eingesetzt.

Der „Palast auf Rädern" besteht aus 14 klimatisierten Salonwagen mit je vier Doppelbettabteilen, zwei Restaurants, einem Küchenwagen und einer Bar. Jeder Wagen ist ein kleines Schmuckstück. Die wunderschön gestalteten Decken, die farbenprächtigen Stoffe und das edle Mobiliar zeugen von der reichen kulturellen Vergangenheit Rajasthans.

Daten & Fakten Palace on Wheels „Reisen wie die Maharadschas"

Voll klimatisierter Zug - 14 Passagierwagen mit je 4 Doppelbettabteilen - Klappbetten für dritte Person - Zimmer mit Schrank und Leselampe - Badezimmer mit Toilette und Dusche - 1 Barwagen mit kleiner Bibliothek - Salonwagen mit Lounges für Tea Time - 2 Restaurants - historisch wertvolle Ausstattung aus der Kolonialzeit im Stile der alten Maharajas.

Die beiden Restaurants „Maharadscha" und „Maharani" laden zum Speisen in fürstlichem Ambiente ein. Die „Chefs de Cuisine" zaubern wahlweise kontinentale, chinesische, indische und lokale Spezialitäten. Nach dem Essen lockt die großzügig gestaltete Bar mit einem reichhaltigen Sortiment an Getränken. Jeder der elegant eingerichteten Salonwagen ist mit einer Lounge ausgestattet. Dort kann „very British" der „Five-o-clock- tea" eingenommen, in aller Ruhe ein Buch gelesen oder mit Mitreisenden geplaudert werden. Die Servicekräfte in ihren kunstvoll gefertigten Uniformen, den so genannten Khidmatgars, sorgen rund um die Uhr für das Wohlergehen der Passagiere.

Jeden Mittwoch von September bis April begibt sich der Palace on Wheels am Bahnhof von Safdarjung in Neu Delhi auf eine faszinierende Fahrt durch den Wüstenstaat Rajasthan.
Delhi - Jaipur - Sawai Madhopur und Chittaurgarh - Udaipur - Jaisalmer - Jodhpur - Bharatpur u. Agra - Delhi

Die einzigartige Reise mit dem „Palace on Wheels" beginnt in Delhi. Die zweitgrößte Stadt Indiens verkörpert eine Mischung aus alter und moderner Kultur. Architektonische Vielfalt, monumentale Bauwerke, Museen, Galerien und Gärten prägen das Bild der 12- Millionen-Metropole.

Das erste Ziel der Reise heißt Jaipur. Den Beinamen „rosarote Stadt" verdankt Jaipur den bunt gestrichenen Häusern im Altstadtviertel. Den ungewöhnlichen Anstrich erhielten die Gebäude im 19. Jahrhundert anlässlich des Besuches Prince Alberts, dem Ehemann der britischen Königin Victoria. Rosa gilt in Rajasthan als Farbe der Gastlichkeit. Besichtigt werden der prunkvolle Stadtpalast, das Sternenobservatorium Jantar Mantar, der Palast der Winde und das nahe gelegene Fort Amber mit seinen Spiegelsälen.

Die geschichtsträchtige Stadt Sawai Madhopur ist das Tor zum weltberühmten Ranthambore Nationalpark, einem Wildschutzgebiet mit unzähligen Tier- und Pflanzenarten. Dort leben Gazellen, Rehe, Hyänen, Krokodile und etwa 40 Tiger in freier Wildbahn. Das ehemalige Jagdrevier des Maharadschas von Jaipur wurde 1980 zum Nationalpark erklärt. Nach einem ausführlichen Besuch fährt der „Palace on Wheels" weiter nach Chittaurgarh, einer Stadt mit einem imposanten Fort, das auf einer sechs Kilometer langen Anhöhe thront.

Udaipur, am Ufer des schimmernden Pichola Sees, ist eine der schönsten und romantischsten Städte Indiens. Der 1746 von Maharana Jagat Singh II. erbaute Inselpalast in der Mitte des Sees zählt heutzutage zu den berühmtesten Hotels des Landes. Das „Venedig des Ostens" ist mit seinen Palästen, Seen, Tempeln, Gärten und kleinen Gässchen nicht nur ein beliebter Ort für Touristen, sondern auch für Dichter, Maler und Schriftsteller.

Die goldene Stadt Jaisalmer liegt im Herzen der Wüste Thar. Ihr Wahrzeichen ist das mittelalterliche Fort aus gelbem Sandstein, das sich majestätisch aus dem glitzernden Wüstensand erhebt. Die Häuser aus dem 12. bis 15. Jahrhundert sind mit feinen Schnitzereien verziert und so gut erhalten, dass es beim Stadtspaziergang den Eindruck erweckt, man wandelt durch ein riesiges Museum.

Extra tipp: Blick über die Dächer von Jaisalmer
Jaisalmer liegt am Rande der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Vielleicht ist es die Abgeschiedenheit, warum diese Märchenwelt aus Sandstein noch immer ein Geheimtipp zu sein scheint. Der Spaziergang durch die engen Gassen des Forts mit seinen wunderschön verzierten Havelis (Stadtpaläste) und überwältigenden Tempeln wird Sie verzaubern. Besteigen Sie eines der imposanten Gebäude. Der Blick über die Dächer der Stadt ist unvergesslich.

Jodhpur, die einstige Hauptstadt des Marwar-Reiches im Osten der Wüste Thar, gleicht einer grünen Oase mit Bäumen, Pflanzen und künstlich angelegten Seen. Die Farbe der Häuser gaben Jodhpur den Beinamen „blaue Stadt". Schon von weitem fällt die historische Festungsanlage Mehrangarh ins Auge, die auf einem 120 Meter hohen Sandsteinhügel erbaut wurde. Der Palast im Inneren der Festung birgt mit einer Sammlung fürstlicher Sänften und Miniaturen eines der schönsten Museen Rajasthans.

Die kleine Stadt Bharatpur wird hauptsächlich wegen des Keoladeo Ghana Nationalparks besucht. Das einstige Jagdgebiet der königlichen Familie von Bharatpur ist heute ein Vogelschutzgebiet, in dem nahezu alle Arten von Vögeln ein Zuhause gefunden haben. Der Höhepunkt des Tages folgt mit dem Besuch des weltberühmten Taj Mahal. Das Grabmal gilt als Denkmal der Liebe, erschaffen von Großmogul Shah Jahan für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal. Es besteht aus weißem Marmor und ist mit Halbedel- und Edelsteinen verziert. „Giganten bauten es, Juweliere stellten es fertig" heißt es in Indien.

Die Traumreise mit dem „Palace on Wheels" endet wieder in Delhi - Gelegenheit ein letztes Mal die multikulturelle Atmosphäre im Herzen Indiens zu genießen.

Extratipp: Legere und bequeme Kleidung

Die meisten Touren schließen Galadinner und Kulturprogramme in Luxushotels ein. Die Garderobe kann, aber muss dennoch nicht festlich ausfallen. Bequeme, legere Kleidung empfiehlt sich auch an Bord. Generell sollten Sie nur wenig Gepäck mitnehmen. Der Stauraum in den Kabinen ist knapp. Warme Kleidung gehört dringend in den Wintermonaten bei Reisen durch Nordindien in den Koffer. Touristinnen genießen zwar (fast) alle Freiheiten, doch wer die Gepflogenheiten des Landes berücksichtigen will, hält Beine, Schultern und Dekollete bedeckt.

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