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Indien: Arunachal Pradesh

 
 
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Region Arunachal Pradesh, Indien


Hauptstad: Itanagar
Größe des Territoriums: 84.000 qkm
Einwohner: 1,1 Millionen (13 EW/qkm)
Beste Reisezeit: Oktober - Mai
Straßen Verbindungen: nächste Bahnstation zu Itanagar ist Harmuty (Assam), 33 km von Itanagar.
Bahnverbindungen: keine
Flugverbindungen: eine Reihe kleiner Flughäfen. Für Reisende aber sind die angrenzenden Flughäfen von Assam wichtig. Lilabari (North Lakhimpur) liegt 67 km von Itanagar entfernt.
Webseiten: www.arunachaltourism.com

Lage
Arunachal Pradesh grenzt im Westen an Bhutan, im Norden und Osten an China (Tibet), im Osten an Myanmar und im Süden an Assam und Nagaland.

Arunachal Pradesh ist der nördlichste Bundesstaat im Bereich des Nordostens. Der Staat ist auch der größte der sieben Bundesstaaten, die oft auch „Sieben Schwestern" genannt werden. Und es ist auch in vielerlei Hinsicht der am wenigsten entwickelte Staat in dieser Region. Das aber macht gerade seinen besonderen Reiz aus.

Freilich erschließen sich diese Reize nicht auf den ersten Blick. Manch schwierige und lange Fahrt muss der Reisende unternehmen, um die besonderen landschaftlichen Schönheiten des Landes zu entdecken. Und manche Strapaze muss er auf sich nehmen, um am Ende einer langen Tour die Unberührtheit von Arunachal zu erleben.

Arunachal Pradesh, das „Land der aufgehenden Sonne" oder „Land der Morgenröte", wie es oft genannt wird, bietet seinen Besuchern eine unglaublich verschiedenartige Landschaft. Von tropischen Niederungen bis zu arktisch kalten Hochgebirgszonen ist hier alles vorhanden. Diese landschaftliche Differenzierung kommt auch in der außerordentlichen Vielgestaltigkeit der Fauna und Flora zum Ausdruck. Allein 500 Orchideenarten kann der anspruchsvolle Reisende hier finden. Ein Treckerparadies also.

In diesem Land mit seinen grünen Flusstälern, die sich wie ein Spinnengewebe über das Land ziehen, hat sich eine große Anzahl unterschiedlicher Volksstämme niedergelassen. Über 25 sind gezählt worden, und alle haben sie eine eigene Sprache oder wenigstens einen eigenen Dialekt und eine eigene kulturelle Tradition. Die Monpa z. B., die in der Gegend um das Kloster Tawang wohnen, und die Sherdukpen haben dem Buddhismus kennen gelernt, als im 8. Jh. der große Guru Padmasambhava hierher kam, um den Buddhismus zu lehren. Beide Volksstämme praktizieren heute eine Mischung aus Buddhismus (in seiner Mahayana-Ausprägung) und Schamanismus.

Viele weitere Stämme wären zu nennen, wie die Aka, die Nishi und die Apatani mit ihrer ausgeklügelten Reiskultur. Die meisten von ihnen haben ihre Tradition mündlich überliefert, die buddhistischen Stämme aber haben ihre Geschichte schriftlich niedergelegt. Alle Stämme haben eine außerordentlich reichhaltige kunsthandwerkliche Tradition entwickelt und stellen auch heute noch sehr viele Artikel her, vor allem Webarbeiten, die zur Wirtschaft des Landes beitragen.

Wirtschaft
Reis wird in den Tälern und auch auf Terrassen angebaut, auch Äpfel und Orangen. Industrie ist kaum vorhanden. Kohle und Braunkohle wird ansatzweise gefördert.


Stadt Itanagar in Indien

Itanagar ist heute die Hauptstadt des Landes Arunachal Pradesh. Es ist eine neue, eine junge Stadt, die hauptsächlich wegen ihrer günstigen Verkehrslage die Funktion einer Hauptstadt ausübt. Dem Besucher hat sie nicht übermäßig viel zu zeigen. In dieser größten Stadt von Arunachal Pradesh kann man recht häufig Nishi-Krieger beobachten, wenn sie mit ihren typischen Kopfbedeckungen in Gestalt eines Nashornvogels auf den Märkten einkaufen.

Itanagar bietet seinen Besuchern einen kleineren buddhistischen Tempel, dessen gelbes Dach von weit her leuchtet. Im Polo Park im nahe gelegenen Naharlunga kann man einige botanische Spezialitäten entdecken und dabei einen Spaziergang durch ein Schilfdickicht erleben. Das Jawaharial Nehru Museum zeigt archäologische Exponate aus dem alten Fort Ita und informiert über Feste und Lebensstil der Volksstämme dieser der Gegend. Die reichhaltige ethnographische Sammlung präsentiert Holzschnitzereien, Musikinstrumente und sogar Modellhäuser.

In 6 km Entfernung lädt der Ganga-See (Gyaker Sinyi) zu einem 3 km langen Spazierweg durch einen Dschungel aus Kletterpflanzen und Ranken ein.

Der Westen von Arunachal Pradesh


Städtchen Bomdila, Indien

Nach langer Fahrt (ab Tezpur, Assam) erreicht man Bomdila, (2530 m), ein malerisches ruhiges Städtchen, das auf einem Gebirgsvorsprung liegt. Diese Gegend ist eine Art Wetterscheide zwischen den Regenwäldern des Südens und den eher subtropischen Tälern des Nordens. Drei Klöster kann man hier besuchen. Das größte der Klöster bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt. Es gehört zum Gelugpa-Orden (Gelbmützen) und wurde 1997 vom Daläi Lama persönlich eröffnet. Ein zweites Kloster in Bomdila ist das älteste hier. Es liegt weit unterhalb der Stadt und beherbergt einen Medizinbuddha (Sangye Menhla). Das dritte schließlich liegt direkt in der Stadt am Ende der großen Markstraße. Auf der Fahrt Richtung Tawang passiert man kurz hinter Bomdila die schneebedeckten Gipfel des Gorichen (6488 m) und des Kangto (7052 m).

Se La (Se-Pass, La = Pass)
Auf der Weiterfahrt zum Kloster Tawang überquert man den 4240 m hohen Se La (Se Pass) und stößt kurz danach auf ein Denkmal, das zu Ehren des Soldaten Jaswanth Singh erbaut wurde. Von ihm erzählt die Geschichte, dass er während der chinesischen Invasion im Jahr 1962 die feindliche Armee allein dadurch aufgehalten habe, dass er allein von Bunker zu Bunker gelaufen sei und so aus verschiedenen Richtungen geschossen habe. Die Chinesen glaubten, sie träfen hier auf eine komplette Garnison.


Tawang, Indien

Tawang (180 km westlich von Bomdila) liegt 3.000 m hoch und ist vom restlichen Arunachal Pradesh durch einen Gebirgskamm abgeschnitten. Man erreicht den Ort auf serpentinenartig gewundenen Straßen. Das Kloster selber liegt höher, nämlich 3.500 m, inmitten ewig schneebedeckter Berge. Es wurde im 17. Jh. erbaut und ist nach dem Potala in Lhasa das größte buddhistische Kloster der Welt. In dem dreigeschossigen Bau befindet sich u.a. auch eine große Bibliothek mit wertvollen Manuskripten, eine berühmte Thangka-Sammlung und eine schöne Statue des Boddhisattva Avalokiteshwara. 500 Mönche wohnen hier in 65 Gebäuden rund um das Kloster. Etwas weiter entfernt (12 km) liegen zwei Nonnenklöster, in denen 45 Nonnen wohnen.

Der Buddhismus kam mit Guru Padmasambhava bereits im 8. Jh. hierher. Die Monpa konvertierten allerdings erst im 17. Jh, als das Kloster gebaut wurde, zum Buddhismus.

Der Besuch des Klosters ist besonders eindrucksvoll zur Morgenpuja, wenn nämlich die lokalen Monpa den Mönchen Hirse für ihre Mahlzeiten spenden. Nahebei gibt es ein kleines Kunstgewerbezentrum, in dem Monpamasken und schöne Schals verkauft werden.

Zentral und Ost-Arunachal Pradesh


Ort Hapoli, Indien

Nördlich von Itanagar liegt Hapoli, das seinen Besucher eher weniger zu bieten hat. Früher war hier die britische Sommerresidenz. In der Umgebung gibt es einige hübsche Dörfer, wie z.B. Old Ziro (s.u.)


Ort Along

Along liegt im Distrikt West Sian und bietet dem passionierten Angler gute Möglichkeiten. Die umliegenden Dörfer des Adi-Stammes sind berühmt für ihre ungewöhnlichen Holzhauskonstruktionen.


Ort Parasurama Kund, Indien

Am Ufer des Lothi gelegen. Ein Ort mit tiefer mythologischer Bedeutung. Hier soll sich nämlich der Weise Parasuram gewaschen haben, um sich von der Sünde eines Muttermordes zu reinigen. Dazu war er freilich angestiftet worden. Er soll auf der Suche nach einem geeignetsten Ort für diese Sühne durch ganz Indien gewandert sein. Mitte Januar kommen Tausende von Pilgern hierher um das Fest Makar Sankrati zu feiern, im Andenken an den Heiligen und Weisen Parasuram und natürlich, um sich selbst zu reinigen.


Ort Ziro, Indien

Ein Ort in einem wunderschönen Tal, 1.475 m. Hier lebt der Stamm der Apa Tani, der berühmt ist für seine ausgeklügelte Reisbaukultur. Ein Besuch in einem der umliegenden Apatani Dörfer ist daher ein Muss für jeden Besucher.


Stadt Pasighat, Indien

Pasighat ist die älteste Stadt im Apatanigebiet, am reißenden Siang gelegen, der später in den großen Strom Brahmaputra münden wird. Der hier ansässige Stamm der Adi ist für seine farbenfrohen Tänze bekannt. Sportaktive Reisende kommen hier voll auf ihre Kosten. In 13 km Entfernung liegt das Daying Ering Wildschutzgebiet. 100 km weiter liegt Malithan, ein archäologischer Platz, der mit der Geschichte um Lord Krishna und seiner Frau Rukmini verbunden wird.


Namdapha National Park in Indien

Ganz im Nordosten des Landes gelegen. Das Besondere an diesem Park, der nahe an der Grenze zu Myanmar liegt, ist seine unglaubliche Höhenausdehnung. Die Spanne reicht von 200 m bis 4.500 m und reicht somit von tropisch bis arktisch. Entsprechend vielfältig sind hier Flora und Fauna. Allein vier Großkatzen sind hier zu Hause: Tiger, Leopard, gefleckter Leopard und Schneeleopard. Bären, Elefanten, der Katzenbär, die sehr seltene Ziegengämse und der Schopflangur vervollständigen ein Bild einer fast paradiesisch zu nennenden Fauna.

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