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Indiens Städte: Varanasi

 
 
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Städte in Indien: Varanasi

Bhujia, gebraten (c) India Tourism Frankfurt

Varanasi ist der älteste hinduistische Wallfahrtsort. Die Puranas sagen, dass diese Stadt im Jahr 1200 v. Chr. gegründet worden sei. Man nennt sie "die Stadt, die ein Gebet ist". Der mystische Hinduismus ist hier überall zu spüren.

Ein neuer Tag beginnt, von einer Menge Badegäste erwartet. Sie haben sich um die vielen Ghats am Gangesufer versammelt, um dem Fluss demütig ihre Gebete zu schenken. Mit diesem uneingeschränkten Glauben zeigt die Stadt ihre Stärke und Beständigkeit.

Varanasi ist einmalig. Eine Vielfalt von engen und verschlungenen Straßen, breiten Alleen voller Pilger und Sadhus (heilige Männer), hinduistischen Priestern (Brahmanen), die ihre Weihegeschenke den Göttern darbringen, das alles ist Varanasi, vermischt mit Weihrauch und anderen Düften, die aus den hinduistischen Tempeln herüber wehen.

Schon im Morgengrauen beten die Pilger andächtig auf den Treppenstufen, die bis zum Wasser reichen. Die Frauen baden unauffällig, mit ihren glanzvollen Saris bekleidet. Daneben spielen prächtig angezogene Kindergruppe mit leuchtenden Augen und strahlendem Lächeln. Ein traditionsbewusster Hindu will hier seine letzten Tage in einem Ashram verbringen, wo er heilige Lieder singt und seine Sünden bereut.

Traditionelle Gefäße in Indien (c) India Tourism Frankfurt

Ein anderer Name der Stadt lautet Kashi - "die Leuchtende" oder "die leuchtende Stadt". Hindus betrachten sie als die Hauptstadt des Gottes Shiva. Es ist das Bild einer Welt, in der alles heilig ist. Das Licht aus den Tempeln streift den blauen Himmel, das Gemurmel der Gebete wird von den Glocken vieler unbekannter Tempel übertönt. Alle Ghats sind von Sonnenschirmen bedeckt, unter denen Brahmanen sitzen, die die Seelen der Toten schützen. Besonders nachts ist dieser Ort von ganz fremdartiger Schönheit.

Eine Besichtigung von Varansi ohne die Ghats wäre unvollständig. Die Stille der Nacht wird von dem betäubenden Klang der Tempelglocken und dem Gesang von Tausenden von Andächtigen unterbrochen. Die Gläubigen gehen in Richtung Ganges, um hier zu baden und so die Sünden ihres ganzen Lebens abzuwaschen.

Eine Bootsfahrt den Fluss entlang ist die interessanteste Weise, die Paläste und Ghats zu besichtigen und auch die Verbrennungsgrats zu sehen, wo die Lichter Tag und Nacht brennen. Mit den ersten Sonnenstrahlen, die den Ganges erleuchten, nehmen Tausende von Andächtigen ein festliches Bad. Menschen aller sozialer Schichten schreiten die Ghats hinunter, um dort ihre Rituale wie schon vor tausend Jahren zu verrichten. Es gibt mehr als 80 Ghats am Fluss. Von einem Boot aus oder von der Malviyabrücke hat man einen schönen Blick auf die Ghats.

Varanasi, Kashi oder Benares - das meint dasselbe mit verschiedenen Wörtern. Die Stadt gehört zu den ältesten Städten der Welt. Sie versinnbildlicht das geistige Herz des hinduistischen Indien. Um Moksha zu erreichen, muss man hier sterben und eingeäschert werden.

Viele heilige Orte befinden sich am Ufer des Ganges. An bestimmten besonders heiligen Stellen kann die Seele gereinigt werden. Neben Varanasi sind Allahabad, Rishikesh und Haridwar die berühmtesten unter den Gangesstädten. Das geheimnisvolle und faszinierende Indien kann man am besten erleben, wenn man sich hier unter die Pilger mischt.

Man spürt förmlich einen spirituellen Impuls, wenn man die Lebendigkeit eine der ältesten Religionen der Welt hautnah erlebt.

Den Ganges näher kennen zu lernen, gehört zu den faszinierendsten Erfahrungen, die den Reisenden in Indien erwartet.

Ausflüge um Varanasi:

Buddha in Indien (c) India Tourism Frankfurt

Sarnath, 10 km von Varanasi entfernt. Es ist der mythische Ort, an dem Buddha seine erste Predigt hielt und damit, wie es in der buddhistischen Terminologie heißt, "das Rad der Lehre in Bewegung gesetzt hatte". Zuvor aber erhielt er in Bodgaya unter einem Pipalbaum "seine Erleuchtung".

Sarnath bietet aus der Zeit zwischen der Regierung Ashokas und dem 12. Jahrhundert n.Chr. besonders viele buddhistische Baudenkmäler.

Ashoka baute hier den Dharmarajika-Stupa, wo Buddha seine erste Predigt gehalten haben soll. Daneben stand eine Säule, deren Kapitel aus vier Löwen gebildet wird, heute das Nationalemblem Indiens.

Andere wichtige Bauwerke sind der Dhamekh-Stupa, wohl das eindrucksvollste Bauwerk in Sarnath, die Reste des Chaukandi-Stupa und das 1931 erbaute Mulagundha Kuti Vihar, ein von der Mahabodhi Society erbautes Kloster.

Ferner gibt es ein archäologisches Museum mit einer reichhaltigen Sammlung buddhistischer Plastiken sowie Figuren von Buddha und von Bodhisattvas.

Jaunpur war einst die stolze Hauptstadt des unabhängigen Staates Sharqui, dessen Herrscher große Experten in Kunst und Architektur waren. Die Stadt ist heute noch stolz auf ihre reiche Vergangenheit. Besonders sehenswert sind die Moschee von Atala (1408), die Lal Darwaza Moschee (1450), und die schmucklose Khalis-Mukhlis-Moschee. Schön sind auch die Brücke über den Gumti-Fluss und die Gräber der Sharki-Könige.

Allahabad, 135 km von Varanasi entfernt, war schon vor tausenden von Jahren ein hinduistischer Pilgerort. Hier wird alle 12 Jahre das größte hinduistische Fest gefeiert - die Kumbh Mela, an der Einmündung der drei großen Flüsse Ganges, Yamuna und der mythologischen Saraswati. Allahabad ist außerhalb des Festes eine ruhige Stadt für erfahrene Reisende, die einen friedlichen und authentischen und heiligen Hindu-Ort suchen.

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