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Indiens Städte: Khajuraho

 
 
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Städte in Indien: Khajuraho

Tanzfestival in Indien (c) India Tourism Frankfurt

Ein Ensemble mittelalterlicher Tempel, die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde.

Die vier Staaten Uttar Pradesh, Uttar Ranchal, Madya Pradesh und Bihar sind die Heimat für einen sehr großen Teil der indischen Bevölkerung. Hier sind viele Orte wie Khajuraho, Sanchi (Madhya Pradesh), Varanasi, Allahabad (Uttar Pradesh), Bodgaya (Bihar) und Haridswar/Rishikesh (Uttar Ranchal) versammelt. Dank der ausgedehnten Bodenflächen, des fruchtbaren Bodens und der reichlich vorhandenen Wasservorräte sind hier Natur und Geschichte zu einer Einheit geworden. Hier ist der Ort, an dem Philosophie und eine unvergleichliche Kultur, die den Ursprung der Zivilisation markieren, entstanden sind. Dieses weite Gebiet wird als die Wiege der indischen Zivilisation und Kultur betrachtet, weil an den Ufern des Ganges die ersten Städte der arischen Königreiche gegründet wurden.

Dem Ganges, dessen Wasser durch die Ebenen fließen, gilt die Verehrung und tiefe Demut der Gläubigen.

Die Einwohner der Ganges-Städte wurden als die gebildetsten aller Arier angesehen. Ihre Sitten und Verhaltensweisen galten als Vorbild. Rituell gesehen waren sie die Herren, da nur sie die vorgeschriebenen Opferhandlungen in reinster Form durchführten.

Indischer Kupfer Krug (c) India Tourism Frankfurt

Aus hinduistischer Sicht ist dies eine heilige Gegend, weil sie von Göttern und Helden bewohnt war, wie wir sie aus den Heldengedichten des Ramayana und des Mahabharata-Epos kennen. Varanasi gilt als die Wiege der klassischen Musik in Nordindien. Die großen Meister Pandit Ravi Shankar und Ustad Bismillah Khan stammen aus diesem Landesteil, der auch die Heimat des Kathak-Tanzes ist.

Khajuraho

Khajuraho veranlasst zum Nachdenken, regt die Phantasie an. Der Tempel Kandariya Mahadeva in Khajuraho wird als das modernste Beispiel mittelasiatischer Tempelarchitektur angesehen. Er ist der größte Tempel von Khajuraho und ist Gott Shiva geweiht.

Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert lebten, kämpften, siegten und herrschten in Khajuraho die Chandellas, ein mächtiges Volk. Auf dem Gipfel ihrer Macht bauten sie ihren Göttern geweihte Tempel mit der religiösen Innigkeit eines Volkes, das ganz auf ein geistiges Leben ausgerichtet war. Khajuraho, in der waldigen Ebene von Madhya Pradesh gelegen, weit entfernt von Großstadt und Einkaufszentren, bleibt auch heute noch ein Rätsel für die Kunsthistoriker. Im Mittelalter gab es hier eine richtige Tempelstadt mit einer Vielfalt an erotischen Steinbildern. Das Geheimnis ist auch heute noch nicht endgültig gelüftet. Es zieht Touristen aus aller Welt an.

Aber auch, wenn Khajuraho keine erotischen Steinbilder besäße - wir finden sie an vielen hinduistischen Tempelbauten in Rajasthan und Orissa - wären die Tempel dennoch ein lohnendes Reiseziel. Architektur und Skulpturen der Tempel sind nämlich von einer vollkommenen Harmonie und einmalig im ganzen Land. Feinste Bildhauerkunst und der Ideenreichtum der Bildhauer haben hier menschliche Gefühle, geistige und körperliche Liebe veranschaulicht.

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Über eine 200 Jahre währende Bauzeit sind einfache, aber auch großartige Tempel nach dem gleichen Bauplan entstanden und verschwenderisch mit Steinbildern versehen worden. Viele Forscher sind der Meinung, dass das Wiederaufblühen des Hinduismus nach dem Niedergang des Buddhismus eine wesentliche Ursache für die Prächtigkeit der Tempel und auch für die sinnliche Natur der Skulpturen war.

Jede Wand, jede Mauer, jedes Fenster, alle Pfeiler und jede Decke zeigen Bildhauerarbeiten von mythologischen und historischen Figuren. Viele Steinbilder zeigen Frauen mit vollen Brüsten und schlanken Taillen, manche in harmlosen Spielen, manche aber auch in körperlicher Liebe. Eines der Grundsätze des Hinduismus besagt, dass die sexuelle Liebe eine Form von Energie ist. Deshalb war ihre Darstellung an den Tempelwänden etwas ganz Natürliches.

Das Tanzfestival von Khajuraho

Das jährliche Tanzfestival von Khajuraho führt die begabtesten Tänzer des Landes zusammen. Die Tempel bilden einen wunderschönen Hintergrund für die Tanzveranstaltungen. Im März findet eine Woche lang ein Festival des klassischen Tanzes in der westlichen Tempelgruppe statt. Es ist mittlerweile ein großes internationales Ereignis geworden und wird vom Kulturamt von Madhya Pradesh organisiert. Wenn die Sonne untergeht, beginnt das Schauspiel vor dem erleuchteten Vishvanath-Tempel. Nur die besten und bekanntesten Tänzer dürfen teilnehmen. Kein Zweifel, dass diese Kulisse mit den Tempeln im Hintergrund für die klassischen Tänze (Bharat Natyam, Manipuri, Kathak, Odissi, Kuchipudi) ein neuer kultureller Höhepunkt ist. Die Steinbilder an den Tempelwänden spiegeln die verschiedenen Tanzposen der Tänzer wider. Auch die an den Tempeln dargestellten Musikinstrumente werden noch heute benutzt. Sie haben die Wahl entweder eine Tageskarte oder einen Pass für alle Veranstaltungen zu erwerben, ganz, wie es ihre Zeit erlaubt.

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