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Indien: Verkehrsmittel

 
 

Verkehrsmittel in Indien

Luftverkehr

Es gibt eine immer größer werdende Zahl privater Fluggesellschaften, die das Flugnetz in Indien immer dichter knüpfen.

Innerhalb Indiens können Sie im innerindischen Streckennetz der Air India (AI) und mit der staatlichen Indian Airlines (IC) sowie ihrer Tochter Alliance Air (CD) fliegen.

Eine immer größer werdende Anzahl privater Fluggesellschaften (z. Zt. Jet Airways (9W), Kingfisher (IT), Spicejet (SG), GoAir (G8), IndiGo (6E), Jet Lite (S2), MDLR Airlines (9H), Paramount Airways (17)) bieten ebenfalls ein sich ständig erweiterndes Streckennetz an.

Diese Fluggesellschaften haben auch verschiedene Flugpässe im Programm, meist zeitlich und/oder regional begrenzt, die das Fliegen innerhalb Indiens preiswerter machen. Für Jugendliche gelten besondere Bedingungen.

Die europäischen Fluglinien Air France (AF), British Airways (BA) und KLM (KL) sowie Sri Lankan Airways (UL) bieten ebenfalls Flüge zu verschiedenen indischen Flughäfen an. Schließlich haben viele so genannte Gulf Airlines gute Anbindungen an Indien, allerdings immer mit einem Flugzeugwechsel in einem der Golfflughäfen: Emirates (EK), Kuwait Airways (KU), Qatar Airways (QR), Gulf Air (GF) oder Ethihad (EY).

Vor allem Air India, die nationale Fluggesellschaft Indiens, hat ein umfangreiches Flugangebot. Air India fliegt Delhi, Mumbai und Ahmedabad selbst an, hat aber mit Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines Kooperationsabkommen geschlossen und bietet (sog. Code Sharing) mit diesen Gesellschaften weitere 73 Flüge wöchentlich an.

Nähere Informationen unter www.airindia.de oder www.airindia.in).

Außerdem bieten einige private indische Fluggesellschaften Flüge aus Europa nach Indien an (z. B. Jet Airways von London oder Brüssel).

Eisenbahnen

Asiatische Rikscha

Indien hat ein reguläres Streckennetz von über 60.000 km, das größte Asiens. Der Betrieb wird in verschiedenen Klassen durchgeführt (1. Klasse mit Air Condi- tion, 2. Klasse AC/mit Sitzen, Schlafwagen mit zwei oder drei Betten übereinander, 2. Klasse ohne AC). Neben einer Vielzahl von zumeist auch mit Namen versehenen Zügen gibt es eine besondere Gruppe von Zügen, die den Namen Shatabdi-Express tragen. Sie sind mit unseren Intercity-Zügen vergleichbar.

Komfortabel sind eine Reihe von Sonderzügen, die ein All-Inclusive-Paket anbieten. Der Reisende erhält während der gesamten Fahrzeit ein ausgefeiltes Besichtigungsprogramm, wird verpflegt und muss nicht jeden Tag die Koffer neu packen und die Betten wechseln, wie das bei einer Hotelreise nötig wäre. Das Angebot wird ständig erweitert.

Derzeit verkehren:
Deccan Odyssey (8 Tage)
Mumbai - Ganapatipule - Ratangiri - Sindhudurg - Tarkali - Sawantwadi - Goa - Pune - Aurangabad (mit Ajanta und Nasik) - Mumbai

Royal Palace on Wheels (8 Tage)
Delhi - Jaipur - Jaisalmer - Jodhpur -Sawai Madhopur - Rantambhore - Chittaurgarh - Udaipur - Bharatpur - Keoladeo Ghana Bird Sanctuary - Fatehpur Sikri - Agra - Delhi

Golden Chariot (8 Tage)
Bengaluru (Bangalore) - Mysore (Ausflug Sriran- gapatna) - Kabini Rajiv Gandhi NP, Nagarhole - Mysore - Hassan (mit den Tempeln von Belur und Halebid) - Hospet (mit Besuch von Vijayanagar) - Badami (mit Besuch von Pattadakai und Aihole) - Goa - Bengaluru

Maha Parinirvan Special Train (8 Tage)
Delhi - Gaya - Bodhgaya - Nalanda - Varanasi - Gorakhpur - Lumbini (Nepal) - Gorakhpur - Swarasti - Gonda - Agra – Delhi

Fairy Queen (2 Tage)
Delhi - Alwar - Sariska (mit Tiger Safari) - Alwar-    Delhi

Neben diesen Luxuszügen sind weiterhin auch die folgenden Züge wichtige Verbindungen für Touristen:

Heritage on Wheels (4 Tage)
Jaipur - Bikaner - Shekawati-Region mit Besuch vieler Havelis - Jaipur

Heritagezüge

Aus alten Kolonialzeiten stammen eine Reihe von Zügen, die sich oftmals auf atemberaubende Weise die Berge bis zu den bekannten „hill stations" hinaufschrauben, entlang einer wunderschönen Kulisse von Bergen. Es gibt solche Züge überall in Indien, wo es Berge gibt. Bekannt sind der Kalka-Shimla- Express (96 km in 6 Stunden), der Nilgiri-Express von Mettupalayam nach Ooty (Udhagamandalam) und der Zug, der Neu-Jalpaiguri mit Darjeeling verbindet (60 cm Spurweite) liebevoll Spielzeugbahn-Toy Train genannt. Alle diese Züge sind weitaus mehr als simple Transportmittel, sie sind ein liebenswerter Teil einer alten Zeit, die längst vergangen ist und doch auf wundersame Weise heute noch lebt.

Zu Eisenbahnfahrplänen, Reservierungen und Tickets s. auch unter www.indianrail.gov.in; und www.irctc.co.in

Indien zu Wasser

Auf dem Land werden häufig traditionelle Boote als Verkehrsmittel verwendet (c) India Tourism Frankfurt

Indien kennenzulernen, ist sehr gut auch vom Wasser her möglich. Auf den Binnengewässern und im Küstenbereich gibt es ein umfangreiches Angebot an Booten und Schiffen. Im Süden sind in erster Linie die so genannten Hausboote zu nennen, die auf den Backwaters des Bundesstaates Kerala kreuzen. Man kann sie für einen Tag oder mehrere Tage mieten. Ursprünglich waren die Boote Reislastenkähne, wurden luxuriös zu bewohnbaren Schiffen umgebaut und bieten zwei bis vier Touristen Platz zum Schlafen und Essen. Es gehört zu den schönsten Erfahrungen in Indien, an Millionen von Palmenbäumen vorbeizufahren und dabei einfach die „Seele baumeln zu lassen". Angetrieben werden die Boote von einem kleinen Außenbordmotor. Die Mannschaft kümmert sich rührend um das Wohlergehen der Gäste. Unterwegs zahllose Stopps in kleinen Dörfern, bei Reisfeldern oder gar in einer Palmweinkneipe (Toddy).

Im hohen Norden, auf dem Dal-See bei Srinagar im Bundesstaat Kashmir sind die Boote hingegen fest vertäut. Sie bieten mehr Platz und erlauben einen erholsamen Urlaub vor der Kulisse hoher Berge. Der Verkehr mit dem Land erfolgt mit kleinen Ruder-Booten (Shikaras). (Siehe auch Kapitel über Flusskreuzfahrten)

Auf Indiens Straßen

Wassertaxi in Indien (c) India Tourism Frankfurt

Busse: Ein großer Teil des indischen Personenverkehrs findet auf der Landstraße statt. Busse unterschiedlichster Kategorien verbinden fast alle Städte und Dörfer. Gruppenreisende erhalten besondere Busse für ihre Rundreise von ihrer Agentur.

Wagen mit Fahrer: Über die Agenturen kann man auch einen eigenen Wagen mit Fahrer bestellen. Es ist die angenehmste und flexibelste Weise, durch Indien zu fahren. Wegen der Straßenverhältnisse (dichter Verkehr, schmale Straßen in teilweise schlechtem Zustand) sollte man aber eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nicht mehr als 30-40 km/h veranschlagen.

Neuerdings gibt es auch mautpflichtige Autobahnen mit gänzlich getrennten Richtungsbahnen. Das Netz wird ständig ausgebaut und wird in einigen Jahren die einzelnen Landesteile Indiens flächendeckend verbinden.

Nahverkehr

In den Städten gibt es überall ein reichhaltiges Angebot von individuellen Verkehrsmitteln. Öffentliche Linienbusse sind nicht ratsam für Touristen. Wohl aber Taxis und Rikshaws. Taxis und Rikshaws sind oft nicht mit einem Taxometer ausgerüstet. Es ist daher sinnvoll, den Preis für eine Reise vorher auszumachen.

Für kurze innerstädtische Distanzen bieten sich so genannte Three-Wheelers an, umgebaute Scooter, die in vielen Städten des Landes bereits mit CNG (Compressed Natural Gas) umweltfreundlich betrieben werden. Für längere Strecken und auch bei mehreren Personen ist ein Taxi besser geeignet. Sie sind überall im Straßenbild zu finden, vor allem auch vor den großen Hotels. In Kleinstädten und auf dem Land findet man noch häufig Fahrradrik- shaws. Sie bieten Platz für zwei Personen.

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