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Indien: Verhaltensregeln

 
 

Verhaltensregeln in Indien

Chari Folkstanz in Rajasthan, Indien (c) India Tourism Frankfurt

Besucher können die ihnen entgegengebrachte Offenheit und Nähe oft nicht richtig verstehen. Inder, die von Haus aus eng zusammen wohnen, haben hier ein anderes Gefühl von Distanz und Nähe als Europäer, die allzu große Nähe in ihren Maßstäben als Neugier und Aufdringlichkeit interpretieren.

Inder verstehen sich, wie erwähnt, als Teil des Ganzen (Familie) und können nicht verstehen, warum ein Reisender vielleicht auch einmal alleine sein möchte. Die relativ starke Betonung von Individualismus in der europäischen Kultur findet keine Entsprechung in Indien - eine Quelle vieler Missverständnisse.

Verhaltensregeln für Indienreisende

Inder sind Fremden gegenüber äußerst tolerant und berücksichtigen dabei, dass Europäer nicht genügend informiert oder erfahren sind, um indische Gebräuche und Verhaltensweisen angemessen zu praktizieren.

Indischer Tiger (c) India Tourism Frankfurt


Einige Regeln aber lassen sich leicht beherzigen.
- In Hindu-Tempeln, buddhistischen Klöstern und auch Moscheen zieht man die Schuhe aus (oft gibt es eine bewachte Aufbewahrung für Schuhe am Tempeleingang). In Jaintempeln wird oft verlangt, Gegenstände aus Leder am Eingang zurück zu lassen, getreu dem allgemein gültigen Verzicht auf Gewalt - auch gegen Tiere. In einer Gurudwara (Sikhheiligtum) ist eine Kopfbedeckung erwünscht.
- Inder legen großen Wert auf angemessene Bekleidung. Von den Besuchern erwartet man, dass sie Sakralbauten in angemessener Bekleidung betreten. Kurze Hosen und unbedeckte Schultern sind unschicklich.
- Intimitäten zwischen Mann und Frau gehören auf keinen Fall in die Öffentlichkeit.
- Zum Gruß ist es besser, die Hände zu einem Namaste zusammen zu falten. Handschlag ist eher unüblich. Gegenüber Frauen ist er auf keinen Fall angebracht.

Touristen in Indien

Tourismus ist ein zweischneidiges Schwert. Die Kontakte mit einer fremden Kultur wirken verändernd auf alle Beteiligten. Erstaunlicherweise ist Indien sehr immun gegenüber kulturverändernden Einflüssen von außen. Zu stark ist die Bindung an die eigene Kultur. Auf der anderen Seite hat der Tourismus als eine wichtige Devisenquelle sehr viele Arbeitsplätze geschaffen und die Entwicklung der Infrastruktur im Land ganz erheblich gefördert.

Indien: Dadra, Nagar Haveli, Daman & Diu

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