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Indien: Praktische Infos

 
 

Praktische Infos Indien

City Palace Jaipur, Indien (c) India Tourism Frankfurt


Eintrittsgelder

An vielen Orten werden Eintrittsgebühren erhoben. Dies gilt insbesondere für die vom Archaeological Survey of India verwalteten Denkmäler. In Pauschalarrangements (Gruppenreisen) sind die Eintrittsgelder in der Regel enthalten. Je nach Bedeutung schwanken die Gebühren. Preise von 5-10 Dollar sind die Regel.

Fotografieren in Indien

Indien ist ein Fotoparadies. Die besondere Farbigkeit des Subkontinents bietet unendlich viele Motive. Das Fotografieren von Personen ist wie überall auf der Welt dort problematisch, wo nicht irgend ein Kontakt zwischen Fotograf und der Person entstanden ist. Er ist leicht herzustellen, auch ohne Worte. Nicht jeder allerdings mag fotografiert werden. An heiligen Orten gibt es mitunter Einschränkungen, die aber kenntlich gemacht werden. Auch militärische Objekte fallen wie überall auf der Welt unter Fotografierverbot.

In den Stammesgebieten ist Fotografieren verboten.

Inder fotografieren selber gerne leidenschaftlich. Der Siegeszug der digitalen Fotografie ist auch hier nicht aufzuhalten. So kann man mittlerweile fast überall Speicherkarten und Batterien für digitale Kameras erhalten. Analoge Filme dagegen sind nicht überall erhältlich und oft überlagert. Für professionelle Aufnahmen bedarf es in den Monumenten und Denkmälern der Genehmigung des Archaeological Survey of India.

Hotelsituation in Indien

Jal Mahal in Jaipur, Indien (c) India Tourism Frankfurt

Indien bietet seinen Gästen eine unübersehbare Fülle von Unterkünften aller Preiskategorien. Es gibt keine standardisierte Klassifizierung. Sterneangaben sind also nicht miteinander und auch nicht nach europäischen Maßstäben zu vergleichen. Das Angebot reicht von der einfachen Herberge (oft mit religiösen Institutionen verbunden) über so genannte Railway Retiring Rooms und Mittelklassehotels bis hin zu Luxushotels und traditionsreichen Heritage Hotels. Oft übersteigt die Nachfrage das Zimmerangebot. Das gilt besonders für Delhi und Mumbai. Reservierungen sind fast immer sinnvoll. Je nach Geldbeutel findet sich immer ein passendes Angebot. Reisende nehmen oft, vor allem auf dem Land mangels geeigneter Restaurants, ihre Mahlzeiten im Hotel ein. Das Hotel ist daher weitaus mehr als in Europa eine Art Lebensmittelpunkt, wo Hochzeiten gefeiert werden und die Restaurants (in Luxushotels oft mehr als eines) verschiedenartigste Küchen anbieten.

Für einfache Ansprüche genügen u.a. auch die erwähnten Railway Retiring Rooms. Voraussetzung ist, dass der Reisende in Indien tatsächlich mit der Bahn gereist ist und einen gültigen Fahrausweis besitzt. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Mittelklassehotel erfreulicherweise stark vergrößert. Für gehobene Ansprüche bieten sich über das ganze Land verteilte Luxushotels mit allen Annehmlichkeiten an. Oft werden die Preise übrigens pro Zimmer und nicht pro Person angegeben.

Eine besondere Rolle spielen die so genannten Heritage Hotels. Sie sind fast alle ursprünglich nicht für normale Übernachtungen geplant worden, sondern waren früher Gästehäuser ehemaliger Maharajas oder gar die Paläste der Maharajas selber. Sie sind über ganz Indien verstreut, die Mehrzahl jedoch ist im Bundesstaat Rajasthan zu finden. Diese Heritage Hotels sind mehr als nur Übernachtungsorte. Sie vermitteln vielmehr ein Stück Lebensgefühl des alten Indien. Hier kann der Gast ein Stück Geschichte erleben, hier hat er oftmals sogar Gelegenheit, den Besitzer, der früher Maharaja war, zu treffen.

Öffnungszeiten in Indien

Es gibt in Indien fast auf jeder Ecke Straßenhändler (c) India Tourism Frankfurt

Sie sind von Region zu Region verschieden. Banken: 10:00 bis 14:00 Uhr montags bis freitags und samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr. Die Wechselstuben in den internationalen Flughäfen sind gewöhnlich rund um die Uhr geöffnet. Postämter: Montags bis freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr, samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr.
Verwaltung/Ämter: Montags bis freitags ab 9:30 bis 17:00 Uhr, samstags von 9:30 bis 13:00 Uhr.

Post

Der Postservice und die Schalter für postlagernde Sendungen sind gut organisiert. Beim Abholen nennt man am besten sowohl Vor- als auch Nachnamen, da indische Postbeamte bei europäischen Namen nicht unbedingt zwischen Vor- und Nachnamen unterscheiden können. Briefmarken kann man auch im Hotel erhalten. Das Hotel ist auch der zuverlässigste Briefkasten für Postkarten in die Heimat.

Telefon

Direktwahl ist inzwischen von fast allen Orten Indiens nach Europa möglich. Die Vorwahlnummer von Indien nach Deutschland lautet: 0049, von Deutschland nach Indien 0091. Anschließend wählen Sie (0 weglassen) die Städtevorwahl und die Teilnehmernummer. Überall gibt es öffentliche Telefonzellen (erkennbar an großen Schildern mit den Buchstaben ISD (International Subscriber Dialing), wo Gespräche sekundengenau abgerechnet werden.

Elektrizität in Indien

220 V Netzstrom (Wechselstrom 50 Hertz). Es gibt verschiedene Steckdosentypen, auch mit drei Kontakten. Das Mitführen von Adaptern für verschiedene Arten von Steckdosen ist daher sehr sinnvoll

Trinkgelder

Der Indienreisende hat eine Fülle von dienstbaren Geistern um sich. Das fängt mit dem Reiseleiter an, geht über den Busfahrer und Kellner im Restaurant und hört beim Kofferträger nicht auf. Alle möchten gerne ein Trinkgeld vom Gast. Es ist oft nicht etwa ein Zubrot, sondern möglichenweiße die einzige Einkommensquelle. Kofferträger erwarten etwa 10 bis 50 Rupien. Im Restaurant sind 10 bis 15% ok.

Verständigung / Sprache

Mirror Zari, Tagebücher in Indien (c) India Tourism Frankfurt

Staatssprache ist Hindi, die von etwa einem Drittel aller Inder verstanden wird. Englisch wird in ganz Indien gesprochen. Damit hat der Reisende im allgemeinen keine Probleme, sich unterwegs verständlich zu machen. Es existieren weitere 18 Hauptsprachen mit unterschiedlichen Alphabeten. Daneben gibt es über 200 Regionalsprachen und über 3000 Dialekte.

Persönliche Sicherheit     

Indien gehört zu den eher sicheren Reiseländern. In den Städten ist mit einer gewissen Kleinkriminalität (Taschendiebstähle) zu rechnen, wie in fast allen Städten der Welt. Auf dem Land kann man sich völlig sicher fühlen. In bestimmten Bereichen Indiens kann es problematisch sein, nachts auf Landstraßen zu verkehren. Dies trifft hauptsächlich für einige östliche Bundesstaaten wie Bihar, Chattisgarh, Jharkhand und Andhra Pradesh zu.

Bücher und Reiseführer Indien

Die Anzahl von Reiseführern und Romanen, von wissenschaftlichen Abhandlungen und kunstgeschichtlichen Erläuterungen ist unübersehbar. Dennoch: zur Vorbereitung gilt immer noch der alte Satz, dass man nur das sieht, was man (vorher) weiß. Mehr als für jedes andere Land dieser Welt ist eine gründliche Vorbereitung zwingend notwendig, will man mehr sehen in Indien als nur die Oberfläche.

Alle Reiseführer bieten in ihrem einleitenden Teil Einführungen in indische Geschichte, Religion und Kunst, in Politik und Wirtschaft und natürlich auch in die Natur Indiens, wie man sie in den zahlreichen Nationalparks beobachten kann.

Bei Stephan Loose Travel Handbücher sind eine Reihe von guten Reiseführern über einige Teilgebiete erschienen. Der Verlag Reise Know how bietet ebenfalls Reiseführer für Einzelregionen Indiens an. Nicht zu vergessen sind die Reiseführer der Reihe Lonely Planet. Alle genannten Reihen erscheinen immer wieder mit aktuellen Auflagen. Diese Bücher sind vorzugsweise für den Alleinreisenden gedacht, der eine Vielzahl von praktischen Tipps erwarten darf, von Busverbindungen über Restaurantvorschlägen, von Hotelhinweisen bis zu Öffnungszeiten.

Anders sind die Bücher aus dem DuMont-Verlag (Kunstreiseführer) konzipiert, die sich eher an den kunsthistorisch interessierten Leser wenden.

Zweifellos sind Reiseführer wichtig. Mindestens ebenso wichtig aber als Einführung in die Welt Indiens sind eine Reihe von guten Romanen, bei deren Lektüre der Leser oft mehr über den Geist und die Geschichte des Landes erfährt als aus einem Reiseführer mit Ortsbeschreibungen.

Freizeit / Unterhaltung

Chari Folkstanz in Rajasthan, Indien (c) India Tourism Frankfurt

Mangels geeigneter Orte - wie unsere Kneipen - findet ein großer Teil des Plauderns auf der Straße statt. Geselliges Beisammensein ist sehr wichtig. Das Kino ist eine willkommene Abwechslung, populärer als das Fernsehen. Traumfabrik und Identifikationsmöglichkeiten mit dem Helden zuhauf - Loslösung aus dem (oftmals schweren) Alltag. Über 1.000 Filme produzieren die Filmstudios in Bombay ("Bollywood") und Madras/Chennai jährlich, dabei herrschen strenge moralische Regeln für das, was gezeigt werden darf.

Arbeit in Indien

Im günstigen Fall hat der Familienvater Arbeit. Das Ausmaß an Arbeitslosigkeit ist kaum zu ermitteln. Offizielle Zahlen gibt es nur für Städte. Gar nicht messbar ist das Ausmaß an verdeckter Arbeitslosigkeit, vor allem auf dem Land. Beschäftigung unterhalb des Ausbildungsniveaus ist häufig. Kastenschranken erweisen sich als Hemmnis für berufliche Mobilität. (Dies gilt mangels traditioneller Berufsbilder weniger für den neuen Industriesektor.) Auf dem Land herrscht traditionell Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann. Während die Frauen schon früh am Tag Wasser holen, Brennholz sammeln und die Felder bestellen, sorgen die Männer für die Instandhaltung der Häuser/Hütten und übernehmen Saat- und Drescharbeiten. Die Jungen hüten derweil die Kühe und Ziegen.

Urlaub und Reisen

Festangestellte Regierungsbeamte und Soldaten erhalten 4 Wochen Urlaub im Jahr. Oft wird er zum Reisen benutzt — Reisen zu heiligen Orten, zu Verwandten oder einfach zu den kulturellen Schönheiten des Subkontinents.

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