Sehenswürdigkeiten in Uttar Pradesh
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Die anderen in Agra zu besichtigenden Monumente, neben dem Taj Mahal sind das von Kaiser Akbar errichtete Fort, das von seinen Erben vergrößert wurde.
Im Inneren des Forts gibt es eine gewisse Anzahl reizender Gebäude: Moti Masjid, Diwan-I-Am, Diwan-I-Khas und Musamman Burj, wo Kaiser Shah Jahan in Gefangenschaft starb.
Das Fort bietet einen hervorragenden Blick auf das Taj Mahal. Die anderen interessanten und zu besichtigenden Monumente sind Sikandara, berühmt für das Grab Akbars, das Grab Itmaddu-Daulahs (Schwiegervater des Kaisers Jahangir), Radha Swami Samadhi, Dayalbagh, Chini-ka-Roza, Jama Masjid, Rambagh, das Grab von Mariyam, Shaheed Smarak und viele andere.
Es gibt auch zahlreiche Jain- und Hindu-Tempel, Gurudwaras und Kirchen...
Von Agra aus kann man einen Ausflug nach Fatehpur Sikri machen (37 km). Ein Epos aus Sandstein, von Kaiser Mughal Akbar im Jahre 1564 erbaut: Da er keinen Sohn hatte, hat sich Akbar nach Sikri begeben, um den Segen des muslimischen Heiligen Sheikh Salim Chishti zu erbitten. Als sein Sohn geboren wurde, hat er seine Hauptstadt erbaut und nannte sie aus Dankbarkeit Fatehpur Sikri. Akbar hat diese Stadt später wegen Wassermangels und Unruhen im Nordosten aufgeben müssen.
Das schöne Marmorgrab von Sheikh Salim Chisti zieht Tausende von Personen an, die den Segen dieses verehrten Heiligen erstreben. Andere weithin berühmte Stätten sind Diwan-I-Am, Diwan-I.-Khaas, Buland Darwaza, Panch Mahal, der Jodha-Bai-Palast und Birbak Bhavan.
Eine Autostunde von Agra entfernt, befinden sich an den Ufern des Yamuna die Stadt Mathura (56 km), der Geburtsort des Gottes Krishna, und die Stadt Vrindavan. In den Zwillingsstädten Mathura und Vrindavan, wo der Gott Krishna geboren und aufgewachsen ist, hallen für seine getreuen Anhänger noch heute die Schwingungen seines Lachens, seiner Albernheiten und deren magische Flöte wider. Einige der berühmtesten Tempel sind der Govind-Dev-Tempel, der Rangaji-Tempel, der Dwarikadhish-Tempel, der Bankey-Bihari-Tempel und der ISKCON-Tempel.
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Gokul, Barsana und Goverdhan sind die anderen Städte, die mit der Legende des Gottes Krishna verbunden sind. Gokul war dabei das Versteck, wo der Gott Krishna heimlich aufgezogen wurde, weit aus den Augen seines Onkels mütterlicherseits, Kansa, entfernt, der geschworen hatte, alle Nachkommen seiner Schwester zu töten, die er als eine Bedrohung für sein Leben empfand. Seine Ehefrau Radha stammte aus Barsan, wo das einzige Holi-Festival "Latthmar Holi" mit großem Vergnügen gefeiert wird.
Von Agra aus können Sie Firozabad - eine für ihre Glaswaren bekannte Stadt, Aligarh - berühmt für ihre muslimische Universität und ihre Schösser, Bateshwar etc. besuchen. Die Touristen mögen es sehr, nach Sardhana zu fahren, das 22 km entfernt von Meerut liegt und für seine historische und romantische Vergangenheit bekannt ist. Sie ist Ende des 18. Jahrhunderts von einem französischen Abenteurer, Walter Reinhardt, erbaut worden.
Die romanische Katholische Kirche, der Palast der Begum, Anthony Kothi und der katholische Friedhof lohnen den Umweg.
Tipp
Ohne seine Dörfer besucht zu haben, kann man Indien nicht wirklich kennen. In Uttar Pradesh sollten Sie "Bhaguwala" besuchen, ein typisches Dorf in der Region Saharanpur; es liegt ganz in der Nähe des Rajaji-Nationalparks.
Profitieren Sie hier vom ländlichen Tourismus.
Südlich von Agra liegt die Region Bundelkhand, reich an Naturherrlichkeiten und traditionellem Erbe. Jhansi, das Tor zu Bundelkhand, ist der Hauptverkehrsweg der Region und war im Jahre 1857 Zeuge der ersten Unabhängigkeitsbewegung Indiens, als die Königin Laxmi Bai mit ihren Begleitern ihr Leben im Kampf gegen die Invasion der britischen Armee opferte.
Die anderen Besichtigungsorte sind das Fort, das Regierungsmuseum, Rani Mahal...
Man kann Ausflüge nach Orchha (18 km), Barua Sagar (24 km), Parichaa (25 km), Kalpi (145 km) und zum Samthar-Fort (70 km) unternehmen.
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Von Jhansi aus kann man auch Kalinjar (280 km), ein altes massives Fort, das im Mittelalter von strategischer Bedeutung war, und Deogarh (123 km) besuchen, ein Ort, der stiller Zeuge der goldenen Zeit der Guptas war. Die bekanntesten Stätten sind der Dashavatar-Tempel, das Archäologische Museum und eine Gruppe von Jain-Grabmälern. Sie können ebenfalls die Stadt Mohaba besichtigen, die mit den Chandela-Königen verbunden ist, die vom 9. bis zum 12. Jahrhundert über Bundelkhand geherrscht haben.
Ein anderer interessanter Ort in der Region ist Chitrakoot, berühmt für seine Natur und religiöse Bedeutung. Man nimmt an, dass dies der Ort ist, an dem der Gott Rama mit seiner Frau Sita und seinem Bruder Laxman zahlreiche Jahre ihres Exils verbracht haben. Die heilige Stadt liegt an den Ufern des Flusses Mandakini, der von Ghats und Städten mit Tempeln umsäumt ist, die zahlreichen Göttern geweiht sind. Die zu besichtigenden Orte sind Kamadgir, Sphatik Shila, Hanuman Dara, Ram Ghat, Janki Kund, Ramdarshan...
Die heiligste der am Ganges gelegenen Städte ist Varanasi, das ebenfalls Kashi oder Benares genannt wird.
Man betrachtet sie als älteste Stadt der Welt und als kulturelle Hauptstadt Indiens. Sie wird gleichfalls als die Stadt des Gottes Shiva angesehen. Das Amalgam aus dem Ganges, dem himmlischen Fluss, und von Shiva, dem obersten Gott, macht aus Varanasi ein ewiges Ziel.
Sie ist stets ein großes kulturelles Zentrum gewesen, insbesondere im Bereich Erziehung, Religion, Yoga, Ayurveda, Astrologie...
Man erreicht Varanasi leicht auf dem Luftweg, mit dem Wagen oder dem Zug. Der wichtigste Besichtigungsort ist das Flussufer, bekannt unter dem Namen Ghats.
Nehmen Sie früh am Morgen oder am Abend ein Boot, um den Sonnenauf- oder den Sonnenuntergang zu genießen. Am Abend können Sie gleichfalls vom "Ganges Aarti" profitieren, dem heiligen und rhythmischen Kult des Ganges.
Der Haupttempel Shivas in Varanasi ist unter dem Namen "Kashi Vishwanath" bekannt. Die Stadt ist auch berühmt für das Labyrinth von geraden Alleen. Die anderen Stätten von Bedeutung sind die Tempel von Durga, Sankat Mochan und Bharat Mata sowie die "Benares Hindu University". Besuchen Sie Sarnath, die für ihre buddhistischen Ruinen berühmte archäologische Stätte. Das ist ein Ort, an dem der Gott Buddha seine erste Predigt vor 5 seiner Jünger gehalten hat, nachdem er in Bodhgaya erleuchtet worden war.
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Varanasi, das spirituelle Herz Indiens Eingangstor zu Religion, Kunst und Philosophie
Das Museum von Sarnath beherbergt das Löwenkapitell, das Emblem des Staates Indien.
Von Varansai aus kann man Chunar besuchen (40 km), das bekannt ist für sein großes Fort, das in der Umgebung von Vindhya am Ufer des heiligen Flusses Ganges liegt. Ganz in der Nähe liegen Orte wie der Troglodytentempel von Durga, Chuna Dari, Raj Dari, Dev Dari, Lakhania Dari, der Vindhyachal-Tempel, Mirzapur...
Jaunpur ist eine andere Attraktion für Besucher. Allahabad (125 km), eine der heiligsten und herausragendsten Städte Indiens. Der Ort ist auch unter dem Namen Prayag und Teerthraj bekannt, was "der heiligste Pilgerzug" bedeutet. Allahabad liegt an den Zusammenflüssen (Sangam) des Flusses Ganges, des Yamuna und des unsichtbaren Saras-wati, und ist der Ort, der alle 12 Jahre das "Kumbha Mela" aufnimmt, die größte Zusammenkunft von Menschen.
Die anderen bedeutenden Besichtigungsorte sind Sangam, das Fort und Akshaya Vata, der Hanuman-Tempel in Sangam, Shkar Viman Madapam, der Boat Club, der Bharadwai-Ashram...
Swaraj Bhawan und Anand Bhawan, die Häuser der Vorfahren der Familie Nehm, sind in Museen umgewandelt. In der Nähe das "Jawa-har Planetarium".
Das Museum der Regierung von Allahabad. Von Allahabad aus: Kaushambi (60 km), eine buddhistische Stätte, und Sitamarhi (57 km).
Garakhpur, das nördliche Haupteisenbahnzentrum von Uttar Pradesh, ist eine Grenzstadt des Staates, die bekannt für ihren Gorakhnath-Tempel ist. Uttar Pradesh hat für Touristen, die an buddhistischen Stätten interessiert sind, viel zu bieten. Kushinagar, 53 km von Gorakhpur entfernt, ist eine der bedeutendsten buddhistischen Pilgerziele. Vorher unter dem Namen Ku-sinara bekannt, ist es der Ort, von dem man sagt, dass Buddha dort seinen letzten Atemzug getan hat...
In ganz Kushinagar gibt es Stupas einschließlich der Stupa-Reliquie "Mukutbandhana" und der von königlichen Mäzenen errichteten Chaitya und Viharas. Ein anderes buddhistisches Zentrum ist Sravasti (196 km), das zu Lebzeiten Buddhas auch eine bedeutende buddhistische Stätte war, da er dort zahlreiche Monsunzeiten (Varshavaas) verbracht und viele bedeutende Predigten gehalten hat.
Heutzutage setzt man Sravasti mit den Ruinen der an den Ufern des Rapti gelegenen Dörfern Sabeth - Maheth gleich. Die Anhänger des Buddhismus müssen Kapilvastu (104 km von Gorakhpur entfernt) besuchen, wo der Gott Buddha die Jugendjahre seines Lebens verbracht hat. Dies ist der Ort, wo der zu Buddha gewordene Prinz Gautam seinen Palast hinter sich gelassen hat, um die Erleuchtung zu erreichen.
Die Hauptstadt von Uttar Pradesh ist Lucknow, und die sie umgebende Region wird Avadh genannt. Die Stadt ist berühmt für ihre glorreichen Monumente, ihre majestätische Kultur und ihre erhabene Zartheit - "Luckhnawhi Tehzib". An den Ufern des Flusses Gomti gelegen, ist Lucknow, heute eine moderne Stadt, weithin für ihre Monumente der Nawabi-Zeit - wie etwa Asafi Imambara, Rumi Darwaja, der Uhrenturm, die Kunstgalerie, Husainabad Imambara, Shahnajaf Imambara und der Kaiserbagh-Komplex – bekannt.
Man muss auch die Momente der Kolonialzeit besuchen, wie etwa La Residence, La Marti-niere...
Das Staatsmuseum von Lucknow birgt unzählige Sammlungen von Kunstwerken.
Von Lucknow aus kann man Ausflüge nach Ayodhya (134 km) unternehmen, eine der 7 heiligen Städte des alten Indien, die früher eine Hauptstadt und Geburtsort des Gottes Rama war. Kanpur, die Industriestadt von U.P., und Bithoor lohnen den Umweg.
Deva Sharif (25 km) ist der Sitz des großen muslimischen Sufi-Heiligen Haji Waris Ali Shah, eines Verteidigers der universellen Brüderlichkeit.
Von Lucknow aus kann man ebenfalls Naimisharanys (95 km), Sankisa, eine bedeutende buddhistische Stätte, Kampil und Kannauj besuchen.

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