Regionen in Indien: Goldenes Goa
Strand in Goa (c) India Tourism Frankfurt |
Goa Dourada (Goldenes Goa), Perola do Oriente (Perle des Orients), Roma do Oriente (das Rom des Ostens), so wurde Goa während der letzten 500 Jahre von Eroberern, Reisenden, Dichtern und Missionaren beschrieben. Lange vor der christlichen Zeit haben die Götter des indischen Pantheon und die alten Weisen und Heiligen Goa als das Herz von Aparanta, eine mythologischen Provinz, beschrieben. Aparanta war, wie seine Sanskritübersetzung ausdrückt, ein Platz „jenseits des Endes", exotisch und schön, wo die Zeit stillsteht.
105 km Küste mit den berühmtesten Stränden der Welt bietet von internationalen Luxusherbergen bis zum einfachen strandnahen Gästehaus alles, was das Herz begehrt. Dazu kommt ein reichhaltiger kultureller Hintergrund und eine lokale Küche, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Diese einzigartige Mischung aus indischer und portugiesischer Gastfreundschaft ist sehr wohl geeignet, den Urlauber anzulocken und zu fesseln.
Sonne, Strand, Surfen und Socegado
Wasserski in Indien (c) India Tourism Frankfurt |
Goa ist auf seiner westlichen Seite durch die riesige Weite des arabischen Ozeans, auf seiner östlichen Seite durch die grünen Vorberge der westlichen Ghatgebirge begrenzt. Es kann kaum von irgendeinem denkbaren Ferienziel übertroffen werden. Es sind aber nicht nur die berühmten Strände in Goa, man findet auch alte Städte, malerische Dörfer, Schutzgebiete für Wild und Vögel und darüber hinaus ein kulturelles Erbe, das jeden Besucher verzaubert mit seiner Mischung aus indischer und portugiesischer Tradition.
Goa hatte schon über tausend Jahre zuvor Reisende angezogen, die allerdings mehr an Geschäfte als an Erholung dachten. Die ersten Besucher waren Seefahrer, wahrscheinlich Phönizier. Obwohl genaue Kenntnisse darüber im Nebel der Vergangenheit verschwunden sind, darf man annehmen, dass sie vom Reichtums der Gewürze angezogen wurden, z. B. vom Pfeffer, Ingwer, Kardamom und Safran. Dazu kam der unübersehbare Vorteil, den einer der besten Häfen an Indiens westlicher Flanke bot.
Klein aber vollkommen geformt
Obwohl Goa der kleinste unter all den indischen Bundesstaaten ist, bietet das Land eine abwechslungsreiche Kombination aus Natur und Gelände, aus Klima und Geografie. Manche Reisende benutzen den Katamaran-Service ab Mumbai, um nach Goa zu gelangen, die meisten aber fliegen diese Strecke und erleben die Landschaft unter sich aus der Vogelperspektive. So erleben sie die Welt der westlichen Ghatgebirge, die Reisterrassen und immergrünen Reisfelder, die weißgetünchten Kirchen, die schattigen Palmenhaine und nicht zuletzt die Arabische See, deren Küste mit idyllischen Stränden lockt, von oben.
Das Land ist überzogen mit einem gut funktionierenden Netzwerk aus Straßen, so dass die Hauptstadt Panaji nie weiter als ein paar Stunden entfernt ist. Wer sich mehr zutraut, verlässt die ausgetretenen Pfade, besucht kleine Dörfer, benutzt die Schmalspureisenbahn oder ein motorgetriebenes Kanu, das aus Mangoholz hergestellt wird, verbunden mit Kokosfasern. So kann man bequem auf den kleinen Flüsse im Landesinneren tuckern.
In Goa gilt; klein ist schön

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