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Georgien: Kunstzentrum

Georgien - das Kunstzentrum

Georgien ist durch seine Polyphonmusik bekannt, sei es ein Volkslied oder geistliche Lieder. Im Jahre 1977 hat die amerikanische Weltraumorganisation „Voyager" ins All das Nationallied Tschakrulo als ein Bestandteil des Weltkulturerbes geschickt. Wenn Sie sich die Georgische Polyphonie anhören, scheint es, dass ihnen altertümliche Kenntnisse anvertraut werden. Im Jahre 2001 hat UNESCO diese Musik als „Meisterwerk des unbegreiflichen Weltkulturerbes" anerkannt. Mit wenigen Ausnahmen (z. B. einer der Leisen wurde von dem georgischen Mönch im 12. Jahrhundert verfasst) ist der Alter dieser Lieder unbekannt, aber zu allen Zeiten erwecken sie unvergessliche Eindrücke.

Die Georgier hatten und haben Singen gern. Das Lied ist ein Schmuck der georgischen Mahlzeit. Die Georgier sangen am Tisch während des Krieges, in Freud und Leid -in Swanetien und im Westen Georgiens, sie sangen, wenn ein Mensch starb, sangen während seiner Beerdigung und das war ein wirklich erschütterndes und tragisches Requiem.

Bekannt ist auch ein anderes Lied von Swanen, - Lile -eine heidnische Mondhymne. Also, in Liedern werden die georgischen Wurzeln sehr stark ausgeprägt.

Jedes Gebiet Georgiens hat eigene Lieder und eigenen Aufführungsstil. In der Regel ist die georgische Polyphonie dreistimmig. Aber in Gurien, im Westen Georgiens, wird die Polyphonie von sieben Stimmen vorgesungen, wodurch sich Gurien von anderen Landsecken unterscheidet.

Jeden Sommer versammelt sich diese polyphonische Vielfalt in der Hauptstadt Tbilissi im Rahmen des Festivals "ArtGen". Die Veranstalter des Festivals laden professionelle Singer und Amateure, sowie Greise ein, die unnachahmliche Singer der altertümlichen Lieder und Kenner ihrer Geheimnisse sind. Jedes Dorf hat seinen eigenen Spielplan. Das Festival findet im Museum für Völkerkunde Georgiens - einem riesigen Freiluftpark, in dem uralte Häuser und hiesige Ethnographie aller Landecken vertreten sind, statt. An dem Festival nehmen die besten Rock- und Popbands Georgiens teil. Die Vereinung von alten und neuen Stil macht eine echte Furore, die mit Ungeduld das ganze Jahr erwartet wird.

Der georgische Tanz, so wie auch die polyphonischen Lieder bleibt der wichtigste Kulturexport. Das Ensemble des Georgischen Nationaltanzes gibt Gastrollen in der ganzen Welt. Mächtige Tänze mit Sprüngen, Schwerter, Dolchen und Funken werden elegant mit graziösen Frauentanzen kombiniert.

Ergänzen Sie dieses Bild durch bunte Tracht der Bergler, wilde Trommel, Flöten und Akkordeon und die gemachten Eindrücke werden unvergesslich.

Das Kulturleben in Tiflis (Tbilissi) begrenzt sich nicht mit den Volksfestivalen. Der Besucher der Hauptstraße der Stadt kann ins Opernhaus eintreten, das in maurischem Stil gebaut wurde.

Georgien kann auf seine Oper- und Balletttraditionen stolz sein.

Populär sind auch einige Akademietheater und Kleintheater in Tiflis (Tbilissi). Das georgische Theater und Lichtspielwesen, sowie ein origineller Stil hiesiger Filmproduzenten sind hinreichend in den Kulturkreisen Westens bekannt.

Den Gästen von Tbilissi ist empfohlen vor allem die Museen der Stadt zu besuchen. Das Geschichtemuseum ist mit seinen Schätzen und Gold der vorchristlichen Periode bekannt, das Kunstmuseum bewahrt das Erbe der christlichen Kultur und die Muster der Georgischen Malerei auf. Die außergewöhnliche Gemäldeausstellung von Niko Pirosmani ist extra zu erwähnen.

  • Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
  • Reiseziel Reiseziel
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