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Georgien: Historische Reiseziele

Historische Reiseziele in Georgien


Erste Zivilisationen und früher in Georgien

Wenn Sie mindestens einmal Georgien besucht haben, oder einem Georgier im Ausland begegnet sind, wissen Sie bescheid, wie hoch sie die Vergangenheit ihres Landes und die Geschichte des georgischen Staates schätzen.

Das vorchristliche Königreich Kolchis, das im Westen Georgiens gegründet wurde, war der erste georgische Staat, der in der griechischen Geschichtsforschung und Mythen als ein fabelhaftes und mysteriöses Land, das die Argonauten angesegelt haben, um das Goldene Vlies abzuholen, und wo der von Göttern bestrafte Prometheus an den Unersteigbahren Kaukasusfelsen gefesselt wurde, erwähnt ist.

In Kolchis wurde das erste georgische Geld – kolchische Tetri geprägt. Viele Jahrtausende später, als Georgien in den 90-er Jahren seine langersehnte Unabhängigkeit erobert hat und sein eigenes Geld in Umlauf gesetzt hat, wurde die georgische Münze zu Ehren dieser ersten Ausprägung genannt.

In Mzcheta, der antiken Hauptstadt Westgeorgiens wurden nach Versandung des Flusses Mtkwari die Ruinen der Brücke entdeckt, die nach einer Legende im ersten Jahrhundert v. u. Z. von dem römischen Heerführer Pompeius während seiner Feldzüge nach Georgien errichtet wurde. Die Spuren des antiken Römers und Griechen kann man deutlich in den archäologischen Funden Georgiens sehen. Das wertvollste Teil dieser Funde befindet sich in der Schatzkammer des Staatsmuseums Georgiens. Das schönste Museumsstück ist die Löwenskulptur, die in Kolchis, Westgeorgien, entdeckt wurde und auf das dritte Jahrtausend v. u. Z. datiert ist.

Das ist die erste massive Goldskulptur, die von den georgischen Archäologen ausgegraben wurde. Es gibt aber ein anderer antiker archäologischer Fund, der großes Aufsehen erregt hat und die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler in der ganzen Welt auf Georgien gezogen hat. Eshatsichfestgestellt, dass die Knochen von Hominiden, die in Dmanissi ausgegraben wurden, die ältesten im ganzen Europa sind. Die Überreste eines prähistorischen Hominidus, die einmillionachthunderttausend Jahre alt sind, haben die bis zu dieser Zeit existierenden Theorien über die Wanderung der Menschen aus Afrika nach Europa vollständig verändert. Diese Entdeckung hat uns inspiriert unseren Slogan „Hier beginnt Europa" zu verfassen.


Die Verbreitung des Christenturms und das Mittelalter - Georgien

Die Staatssprache Georgiens ist das Georgische. Das ist einer der ältesten lebenden Sprachen mit eigener origineller Schrift und einem der 14 gültigen Alphabete der Welt. Die erste erhaltene Schriftquelle datiert ins 5. Jahrhundert. Das ist kein zufälliger religiöser Text.

Die Georgier ließen sich taufen im Jahre 337, als die Missionärin die Heilige Nino nach ihrer Ankunft aus Kapadokien die Georgische Königin und den Georgischen König zum Christentum bekehrt hat. Seit dieser Zeit ist die Geschichte des Landes mit Christentumeng verbunden. In Georgien finden Sie kein Dorf, in dem wenigstens ein christliches Denkmal nicht zu finden ist. Besonders populär ist der Kultus des Heiligen Georges. Der Name, unter dem Sie heute Georgien kennen, stammt vom Namen des beliebtesten Heiligen von Georgier. Aber die Georgier selbst nennen sich Kartvelebi und ihr Land -Sakartvelo.

In Tiflis (Tbilissi) finden Sie die frühen christlichen Denkmäler, z. B. Antschißchati-Kirche, die im 6. Jahrhundert im „alten" Tbilissi errichtet wurde, oder das Kloster Dschwari, das sich auf einem hohen Berg über Mzcheta erhebt.

Im sechsten Jahrhundert sind nach Georgien zwölf Syrische Missionäre angekommen. Durch das Land reisend, haben sie ihre eigenen Klöster gebaut. Das bekannteste von ihnen ist das Kloster Dawit Garedscha, das im Südosten des Landes errichtet ist. Das Mönchsund Aufklärungsleben dauerte in diesem Kloster im Laufe des Mittelalters. Das Kloster von Dawit Garedscha ist ein Komplex von Kirchen und Steinzellen, die harmonisch in der düsteren Halbwüstenlandschaft unterbracht sind und von einzigartigen Fresken geschmückt sind.

Swetizchoweli-Kathedrale in der Stadt Mzcheta ist ein wichtiges christliches Denkmal Georgiens, sowie die uralte Residenz von georgischen Königen.

Kloster Gelati, das von dem Zaren David dem Erbauer nahe Kutaissi, im Westen Georgiens, errichtet wurde, war das wichtigste Aufklärungszentrum Georgiens in der Epoche der Renaissance.

Fast in die selbe Zeit wird der Höhlenklosterkomplex Wardsia im Süden Georgiens datiert.

Auf einer der Kirchen des Komplexes befindet sich die Freske mit der Darstellung der Königin Tamar (12. Jh.), unter derer Regierung das Land den Gipfel seiner Mächtigkeit erreicht hat, die sich von Schwarzmeerküste bis zur Kaspiseeküste verbreitete. Sie wurde nicht die Königin, sondern der König Georgiens genannt. Jede georgische Siedlung ist durch Legenden mit Tamar verbunden. Das Grab der großen Monarchin ist verloren, aber viele Greise in georgischen Dörfern werden Ihnen erzählen, dass Sie genau in ihrem Dorf oder ihrer Kirche begraben wurde.

Zuerst der Mongolische Einfluss, später der verheerende Einfall des schonungslosen Eroberers Tamerlan im 13. Jh. haben Georgien so geschwächt, dass das Land in mehrere kleine Staaten zersplittert wurde. Im Spätmittelalter wurde Georgien zum Kampfplatz zwischen den Großen Reichen aller Zeiten: dem Osmanischen Reich in Türkei und Persien. Die christlichen Denkmäler dieser Periode sind ihrer Form nach viel einfacher, aber das Spätmittelalter hat auch viele wichtige Denkmäler hinterlassen, einige von denen in die Reisewegelisten von Kulturtourismus eingetragen sind, z. B. die Kirche und Festung Ananuri (16. Jh.), Dreifaltigkeitskirche von Gergeti am Fuße des Berges Kazbek.

Im achtzehnten Jahrhundert erscheint am Norden Kaukasus der dritte starke Spieler- Russland. Nachdem es die Türkei und den Iran allmählich unter Kontrolle gestellt hatte, eroberte Russland methodisch die geschwächten kleinen georgischen Staaten. Schließlich wird es im Mittel des neunzehnten Jahrhunderts zur dominierenden Macht in Kaukasus.

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