Reisegebiet Südwest-Yunnan
China, Yunnan, Tigersprung-Schlucht (c) China Tours / Onebillionvoices |
Das Reisegebiet umfasst den Bezirk Lincang, den Autonomen Bezirk Xishuangbanna der Dai-Nationalität und den Kreis Simao.
Der Bezirk Lincang
Im Südwesten von Yunnan liegt der Bezirk, der vor allem den südostasiatischen und südasiatischen Ländern als inländischer Hafen dient. Der Bezirk steigt topografisch zur Mitte hin an und fällt von Nordosten nach Südwesten hin ab. Der Wendekreis des Krebses durchläuft dieses Gebiet. Es herrscht ein tropisches Gebirgsklima in den niederen Ebenen und die Jahreszeiten unterteilen sich in trockene Monate und in Monate mit viel Niederschlag.
Cangyuans Buddhafiguren am Steilhang
Die am Steilhang errichteten Buddhafiguren sind die Ältesten in China und wurden vor etwa 3000 Jahren in der Spätzeit des Neolithikums erschaffen. Die grauen Kalkstein Skulpturen sind mit rötlich-braunen Bildern bemalt, die Szenen vom Jagen, Viehbestand, Tanzen, Heimkehr und Wiedergeburten beschreiben und lebhaft verschiedenste Szenen aus dem Leben der Vorfahren darstellen.
Der Autonome Bezirk Xishuangbanna der Dai-Nationalität
Der autonome Bezirk Xishuangbanna der Dai-Nationalität liegt im südlichen Teil der Provinz Yunnan. Hier leben 870 000 Menschen auf einer Fläche von 19 700 km2. Die einzigartigen Sitten und Gebräuche mehrerer nationaler Minderheiten sowie Pflanzen und Tiere der Tropen bilden eine große Attraktion für Touristen. Außerdem werden hier die Route an der Grenze zwischen China und Myanmar und die Route des Nancang-Flusses angeboten.
Ausflug auf dem Lancang-Fluss
Ausflüge auf dem Lancang Fluss werden in zwei Bereiche unterteilt. Ein Ausflug startet bei Jinghong und geht stromaufwärts bis zur Tigersprung-Schlucht. Die Entfernung beträgt 135 km. Die Landschaft an beiden Ufern des Flusses verändert sich ständig und gibt einen malerischen Einblick in die Pflanzen- und Tierwelt. Bei dem anderen Ausflug startet man am unteren Teil, fährt an Jinghong mit dem Boot vorbei, passiert Ganlanba und erreicht das Dreiländereck China, Laos und Myanmar. Die Entfernung hierher beträgt 158 km. Es gibt zahlreiche Riffe, wobei das „Tausend-lagige"-Riff das bekannteste seiner Art ist.
Der Manting-Park
In der Dai-Sprache bedeutet der Manting-Park „Park der Seele". Er liegt nur 2 km vom Stadtgebiet Jinghongs und grenzt an das Urlaubsgebiet Xishuangbanna. Bei dieser bekannten Sehenswürdigkeit kann man Dörfer, Wohnhäuser sowie buddhistische Tempel und Pagoden der Dai-Nationalität besichtigen.
Der Park der Dai-Nationalität
Ungefähr 27 km südlich vom Stadtgebiet Jinghongs gelegen, besteht er aus fünf Dörfern der Dai. Hier kann man die Geschichte, Kultur, Religion, Sitten und Gebräuche, Architektur, Kleidung und Putz sowie Speise und Trank der Dai- Nationalität kennen lernen. Außerdem wird hier jeden Tag das Wasserfest gefeiert.
Der Affenberg
4 km von Jinghong und an der Landstraße Jinghong-Ganlanba gelegen, hat er üppige Bäume und Bambusse. Hier hallen die Schreie der Affen im Tal wider, die Vögel zwitschern, und die Blumen duften. Außerdem sind hier Quellen, weiße Tauben und bunte Pfaue zu finden.
Yunnans Tropischer Botanischer Garten
Seine Fläche beträgt 1000 ha fruchtbaren Bodens. Er ist der einzige tropische Botanische Garten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und liegt auf der Insel Hulu im Bezirk Mengla. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt zwischen 1500 mm und 2400 mm und schafft ein ideales Klima für den Anbau tropischer Pflanzen. Mittlerweile konnte man in riesigen Behältnissen einen tropischen Regenwald erhalten. Der Park beheimatet 2500 verschiedene Arten von heimischen und ausländischen tropischen und subtropischen Pflanzen. Das Institut für tropische Pflanzen von Yunnan befindet sich in diesem Park.
Manfeilongs buddhistische Pagode
Die Pagode trägt auch den Namen Bambusrohr-Pagode und Weisse Pagode und steht als historisches Überbleibsel unter Denkmalschutz. Sie steht im Dorf Manfeilong, das der Kreishauptstadt Damenglong untersteht, 69 km südlich von der Stadt Jinghong. Sie wurde 1204 erbaut und gilt als buddhistisches Bauwerk Xishuangbannas.
Die Pagode wurde mit Ziegelsteinen gebaut und ist von Kautschukbäumen umgeben. Mit der Haupt-Pagode in der Mitte und den acht Neben-Pagoden Drumherum wirkt sie prachtvoll und mächtig.
Naturpark des Wilden Elefanten-Tals
Im Mengyang-Naturschutzgebiet und seinem 66 000 ha großen Regenwald leben viele wilde Elefanten und andere wilde Tiere. Sie trinken Wasser aus einem Teich, der Salz und andere Stoffe beinhaltet. Das Verwaltungsbüro liegt in einem Gebäude nicht weit von diesem Teich. Es gibt eine Aussichtsstation, die wie eine Feste konstruiert wurde und einen 10 km langen Pfad, auf dem Touristen auf den Fußspuren der Elefanten Erkundungen machen können. Eine Gondel transportiert Touristen zu dem Ort, wo sich die Elefanten hauptsächlich aufhalten. Man kann dort aus Vogelperspektive den Regenwald überblicken und beobachten, wie die Elefanten nach Futter suchen und im Fluss spielen. Weiterhin wurden dort noch Gärten für Pfauen, Schlangen und Schmetterlinge angelegt.
Der Bezirk Simao
Im südlichen Teil des längskreuzenden Tals befindet sich der Bezirk Simao. Er ist von Hügellandschaften geprägt. Im Süden eher tiefgelegen, steigt sie Richtung Norden an. Seine Flüsse gehören zum Flusssystem des Lancang- und des Yuanlong-Flusses. Das Klima ist subtropisches Monsunklima.
Schild des nördlichen Wendekreises
In den westlichen Außenbezirken des Bezirks Mojiang, auf der Spitze des Denggaojia-Bergs befinden sich acht Ausstellungshallen, darunter das Tor des Wendekreises, der Weg der Sonne und Kuafu, der die Sonne jagt.
Wolkenmeer auf dem Awa-Berg
Das Wolkenmeer ist ein einzigartiges Naturspektakel auf dem Awa-Berg im Kreis Ximeng. Es formiert sich um Mitternacht und löst sich am Mittag des folgenden Tages wieder auf. Ein grandioser und einmaliger Anblick.

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