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Xinjiang: Überblick

 
 
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Überblick über Gebiet Xinjiang


Geographie in Xinjiang

Das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang (Kurzbezeichnung: Xin) befindet sich im nordwestlichen Grenzgebiet Chinas und im Zentrum Eurasiens. Xinjiang grenzt im Nordosten an die Mongolei, im Norden an Russland, im Nordwesten an Kasachstan, im Westen an Kirgisien und im Südwesten an Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan und Indien. Die Nachbarprovinzen von Xinjiang sind Tibet, Qinghai und Gansu. Mit einer Gesamtfläche von mehr als 1,6 Millionen Quadratkilometern ist Xinjiang das größte Verwaltungsgebiet auf der Provinzebene. Lobend nennt man Xinjiang die „Heimat von Gesang und Tanz", die „Heimat von Melonen und Obst" und die „Heimat von Edelsteinen und Teppichen". Xinjiang ist in fünf topographische Zonen eingeteilt: Das Altay-Gebirge, das Tianshan-Gebirge, das Kunlun-Gebirge und das Pamir-Hochplateau, das Junggar- Becken und das Tarim-Becken. Das Tianshan-Gebirge zieht sich mitten durch Xinjiang hin, so dass diese Region sich in Nord- und Südxinjiang teilt. Die meisten Flüsse Xinjiangs sind Binnenflüsse. Sie entspringen an Hochgebirgen und Gletschern und nehmen Schmelzwasser auf. Sie fließen in Sandwüsten und verschwinden oder münden in Binnenseen. Mit einer Gesamtfläche von 2137 Quadratkilometern ist der Tarim-Fluss der längste Binnenfluss Chinas. Der Ili-Fluss ist ein wasserreicher Binnenfluss Xinjiangs. Der Ertix vereinigt sich mit dem Ob-Fluss Russlands, bevor er ins Nordpolarmeer mündet. Zu den wichtigsten Seen Xinjiangs zählen unter anderen der Bosten-, der Sayram- und der Kanas-See. Die Taklimakan-Sandwüste, die größte Sandwüste Chinas, hat eine Fläche von 320 000 Quadratkilometern.


Geschichte Xinjiang

In alten Zeiten hieß Xinjiang „Xiyu" (westliche Gebiete). Schon in der Jungsteinzeit gab es hier Siedlungen. Zur Zeit der Qin- (221 -207 v. u. Z.) und der Han- Dynastie (206 v. u. Z.-220 n. u. Z.) entstanden in Xinjiang verschiedene Staaten (Im Geschichtsbuch werden sie „36 Staaten von Xiyu" genannt). Der Han-Kaiser Wu Di sandte Zhang Qian nach Xiyu. Danach stand Xiyu unter der Zugehörigkeit von der Han-Dynastie. Im Jahre 60 v. u. Z. errichtete die Zentralregierung der Han-Dynastie in Bugur (heute Luntai) im Zentrum von Xiyu eine Präfektur „Duhufu" zur Verwaltung des Gebietes Xiyu. Dies zeigt, dass Xiyu von nun an zum Territorium der Han-Dynastie gehörte. Im 18. Jahrhundert wurde Xiyu in „Xinjiang" umbenannt.


Die Seidenstraße in Xinjiang

Ungefähr im 13. Jahrhundert wurde Xinjiang und das Landesinnere durch eine Verkehrslinie miteinander verbunden. Nachdem Zhang Qian als Gesandter Xiyu besucht hatte, war diese Verkehrslinie lebhaft und ungehindert. Später reisten Gesandte, Beamte, Kaufleute, Reisende und Mönche diesem Weg entlang nach dem Westen und dem Osten. Karawanen transportierten eine nach der anderen Seide und andere Güter von China nach Persien und Rom. Dieser alte Landweg verband den Osten mit dem Westen, so dass Asien, Europa und Afrika miteinander in Kontakt standen. Seit jeher heißt dieser Verkehrslinie die Seidenstraße. Sie ist mehr als 7000 km lang. Ihre mittlere Strecke führt durch Xinjiang. Die wichtigsten Städte Xinjiangs befinden sich an dieser Straße.


Klima, Xinjiang

Xinjiang liegt im Binnenland. In Nordxinjiang herrscht ein trockenes und halbtrockenes Kontinentalklima der gemäßigten Zone, während Südxinjiang ausschließlich unter dem Einfluß des trockenen Kontinentalklimas der gemäßigten Zone steht. Dies führt dazu, dass Xinjiang einen starken Temperaturwechsel, reichlichen Sonnenschein, geringe Niederschläge und trockene Luft aufzuweisen hat. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in Nordxinjiang schwanken zwischen 4 °C und 9 °C und in Südxinjiang zwischen 7 °C und 14 °C.


Bevölkerung und Nationalitäten

In Xinjiang leben 17,75 Millionen Menschen, die 47 Nationalitäten angehören. 13 davon, wie etwa Uiguren, Han, Kasachen, Hui, Mongolen und Kirgisen, haben in Xinjiang jeweils eine Bevölkerung von mehr als 5000 Menschen. Die uigurische Nationalität von Xinjiang hat eine Gesamtbevölkerung von mehr als 7,2 Millionen Menschen. Sie leben zum großen Teil in Südxinjiang. Die Uiguren haben ihre eigene Sprache und Schrift. Xinjiang ist eine wichtige Region, durch die die alte Seidenstraße führt. Hier kommen die östliche und die westliche Kultur zusammen.


Sitten und Gebräuche in Xinjiang

Neben den drei landesweit verbreiteten Festen, dem Neujahr, Frühlingsfest und Nationalfeiertag, haben die in Xinjiang lebenden Nationalitäten ihre eigenen traditionellen Feste. Manche davon stehen mit der religiösen Überzeugung in engem Zusammenhang. In Xinjiang werden der Islam, der tibetische Buddhismus, der Buddhismus, der Taoismus, das Christentum, der Katholizismus, die Orthodoxie und der Schamanismus verbreitet. Unter dem Einfluss dieser Religionen entstanden verschiedene Sitten und Gebräuche. Der Bairam und das Kurban sind beide wichtige Feste der Moslems. Die Mongolen in Xinjiang, bei denen der tibetische Buddhismus üblich ist, feiern das Maidel-Fest. Die Tadschiken feiern das Laternen- und das Aussaatfest. Das Migrationfest ist ein wichtiges Fest der Sibo.

Die Nationalitäten in Xinjiang haben ihre traditionelle Kleidung. Die uigurischen Männer zum Beispiel bevorzugen in der Mitte geknöpfte Roben. Die uigurischen Frauen ziehen gern weite Kleider und Hosen mit engen Aufschlägen aus Seide an. In der Kleidung der Kasachen kommt das nomadische Leben auf der kalten Hochgebirgssteppe zum Ausdruck. Die kasachischen Männer tragen im Winter Mäntel und Hosen aus Schafsleder. Als Winterkleidung haben die kasachischen Frauen oft über dem Kleid eine enge wattierte Jacke oder einen Schafsledermantel an.

Die Nationalitäten Xinjiangs haben ihre eigene Eß- und Trinkgewohnheiten. Aber sie alle bevorzugen Fleisch, Milchprodukte und Obst. Das Essen aus Weizenmehl, Rind- und Hammelfleisch sowie Ziegel- und Milchtee sind die hauptsächlichen Nahrungsmittel der Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Tadschiken.

Die Nationalitäten in Xinjiang haben ihre traditionellen Wohnhäuser: Häuser aus Lehm im Ackerbau-Gebiet und Jurten im Viehzuchtgebiet. Früher gab es in der Stadt zum großen Teil Wohnhäuser aus Lehm oder aus Ziegeln. Heute sind moderne mehrstöckige Wohnhäuser hier keine Seltenheit mehr.

Xinjiang ist als die „Heimat von Tanz und Gesang" bekannt. Die Uiguren, Kasachen, Tadschiken und andere Nationalitäten sind begabt für das Singen und Tanzen. Im Zeitraum zwischen der Han- und der Tang-Zeit waren die Tanzkunst und Musik von Xiyu (westliche Regionen) weit verbreitet. Sie gingen schon in die Geschichte ein. Die Tanzkunst und Musik der Nationalitäten in Xinjiang haben ihre Besonderheiten. Die uigurische Tanzkunst zeichnet sich durch ihre geschmeidigen Bewegungen und ihre große Ausdruckskraft aus. Repräsentativ ist Maxrap (eine Form von Vergnügungen mit Tanz und Gesangsaufführungen). Maxrap ist in Xinjiang sehr üblich. Durch Maxrap werden die uigurische Musik und Tanzkunst miteinander verbunden. Die Kasachen bevorzugen die Balladenkunst. Typisch dafür ist Aken (kasachisch: Erzählung von Geschichten).


Touristische Ressourcen, Xinjiang

Xinjiang ist reich an ökotouristischen Ressourcen. Hiergibt es Schneegebirge, Urwälder, Oasen, Grassteppen, Sandwüsten und Gobis (Ödland mit Kieselsteinen). Diese Region ist auch für ihre alte Seidenstraße-Kultur, die unterschiedlichen Sitten und Gebräuche der hier lebenden Nationalitäten und ihre mannigfaltigen Spezialitäten bekannt. Xinjiang verfügt über 14 Kulturdenkmäler, die auf der Liste der Schwerpunkte des staatlichen Denkmalschutzes stehen, und drei Naturschutzzonen der Staatsklasse und eine Schwerpunkt-Landschaftszone der Staatsklasse.

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