Museen in China
Terrakottaarmee Qin Shi Huang |
Wenn Sie ein Land wie China mit einer Zivilisationsgeschichte von fünf tausend Jahren besser kennen lernen möchten, sollten Sie chinesische Museen besuchen. Dort werden Sie anschaulich unterrichtet.
Bereits während der mehr als dreitausend Jahre zurückliegenden Shang-Dynastie gab es Stätten zur Sammlung und Aufbewahrung staatlicher Dekrete und Schriftwerke sowie von Kleinodien. Das dürften die ersten Museen der Welt gewesen sein. Heute gibt es in China über 2000 Museen, von denen 750 schwerpunktmäßig unter nationalem Kulturgüterschutz stehen. Die Museen in China haben also eine lange Tradition. Sie werden auch ständig erweitert, um immer mehr Artefakte zu zeigen, welche die alte Zivilisation widerspiegeln und zeigen, welch hohen Wert die Tradition im chinesischen Volk hat.
In China werden Museen in drei Kategorien eingeteilt. Die sozialgeschichtlichen Museen sind die inhaltsreichsten und alle Kulturbereiche umfassenden Museen, die der Entwicklung der 5000-jährigen Zivilisation der chinesischen Nation gewidmet sind. Die naturwissenschaftlich-technischen Museen stellen die glänzenden Errungenschaften der Chinesen in Wissenschaft und Technik zur Schau. Besucher können sich über die „Vier Großen Erfindungen" (Papier, Druckkunst, Schwarzpulver und Kompass) und andere wissenschaftlich-technische Fortschritte informieren. Die Kunstmuseen zeigen Werke der traditionellen chinesischen Kultur und Kunst. Aufbewahrt und ausgestellt sind zahlreiche Meisterwerke und rare Schätze, beispielsweise Kalligraphien und Malereien. Außerdem gibt es Fachmuseen, die das vielseitige gesellschaftliche Leben dokumentieren. Sie sind nützliche Ergänzungen der anderen Museen und haben sich besonders in den letzten Jahren rasch entwickelt.
Jedes Museum ist eine Miniatur der chinesischen Zivilisation. Die Museen Chinas stellen die politische, wirtschaftliche, kulturelle, wissenschaftlichtechnische und folkoriestische Entwicklung eines Landes dar, das bei allem geschichtlichen Auf und Ab brillante Leistungen erzielt hat. Im Banpo-Museum in Xi'an muss man die Leistungen der prähistorischen Chinesen bewundern, die trotz der Härte des Lebens nach Schönheit strebten; im Museum der Terrakottaarmee des Qin Shi Huang bestaunen die Besucher die majestätischen Formationen der Tonfiguren aus der Qin-Dynastie; vor den Bronzefiguren in den Sanxingdui-Ruinen in der Provinz Sichuan wird man an die Begrenztheit der eigenen Erkenntnisse erinnert; steht man vor den majestätischen Hallen der Verbotenen Stadt in Beijing, wird man an Aufschwung und Niedergang einer Dynastie erinnert; sieht man die Erfindungen aus alter und moderner Zeit im Chinesischen Museum für Wissenschaft und Technik, fühlt man sich bestärkt, zuversichtlich in die vielversprechende Zukunft Chinas zu blicken. Man kann sagen, dass jeder Schritt, den die Chinesen gegangen sind und jedes Auf und Ab in der chinesischen Zivilisationsgeschichte in Mauern und Dachziegeln eingehgraviert, in Seide eingewoben und in Bronzegegenstände eingegossen ist.
Zur Zeit entwickelt sich der Tourismus in China rasant. Immer mehr Touristen nehmen die Besichtigung von Museen in ihre Reiseprogramme auf. Wir begrüßen alle in- und ausländischen Touristen zum Besuch chinesischer Museen. Hier werden Ihnen Tore zu einer großartigen Vergangenheit geöffnet! Sie erwarten interessante Reisen in eine erstaunliche und bewundernswerte Welt!






