Museen in Shanghai
Das Shanghaier Museum
Es befindet sich am Volksplatz des Stadtzentrums von Shanghai, wurde im Dezember 1952 gebaut und ist ein großes Kunstmuseum. Das neue 29,5 Meter hohe Gebäude des Museums wurde am 12. Dezember 1996 fertig gebaut und hat eine gesamte bebaute Fläche von mehr als 39 000 qm. Das Gebäude sitzt auf einem viereckigen Postament und sein Dach ist rundförmig, was den runden Himmel und die viereckige Erde symbolisiert. In dem Museum sind 120 000 Kulturgegenstände in 21 Kategorien aufbewahrt, darunter Bronzewaren, Keramiken, Kalligraphien, Malereien, Jade- bzw. Elfenbeinwaren, Lackwaren aus Bambus und Holz, Orakelschriften, Stempel und Kunsthandwerke nationaler Minderheiten. In dem Museum sind noch Münzen in einem Zeitraum von 3000 Jahren, Möbel im Stil der Ming-Dynastie und kaiserliche Amtssiegel zu sehen. Das Museum hat 11 Themenausstellungen und drei Ausstellungshallen.
Verkehr: Mit Buslinie 17,23,46,71,112,123,145,574 oder 934 sowie Tunnelbuslinie 6 erreichbar
Öffnungszeiten: 09.00-17.00
Eintrittskarte: 20 Yuan
Tel.: 8621-63723500
Web: www.shanghaimuseum.net
Das Shanghaier Naturmuseum
Es befindet sich in Yan'andonglu-Str. 260 und ist ein Universalmuseum über die Paläontologie, die Botanik, die Zoologie, Anthropologie und die Geologie. 1960 wurde die Halle der Zoologie in dem Museum eröffnet, und 1984 wurde die Halle der Botanik in der Longwu-Str. 1102 fertiggestellt. In dem Shanghaier Naturmuseum sind 250 000 Muster aufbewahrt, mehr als 1000 davon sind von relativ hohem akademischem Forschungswert, zu ihnen gehören Muster von Pflanzen erster bzw. zweiter Schutzklasse des Staates, seltene Fossilien, Steine und Mineralien sowie gut erhaltene antike Mumien, Menschenknochen aus verschiedenen Dynastien und eine Menge von kostbaren seltenen ausländischen Mustern. In dem Museum sind insgesamt neun Hauptausstellungen wie über die Geschichte der Paläozoologie, der Paläontologie und Mumien aus verschiedenen Dynastien.
Verkehr: Mit Buslinie 66,127,145 oder 220 erreichbar
Öffnungszeiten: 09.00-l5.00 (montagsgeschlossen)
Eintrittskarte: 5 Yuan
Tel.: 8621-63213548
Das Geschichtsmuseum der Stadt Shanghai
Es ist ein Museum über die Geschichte der Stadt Shanghai seit 100 Jahren. Es wurde im Jahre 1983 eröffnet. Die in dem Museum aufbewahrten rund 30 000 Gegenstände sind hauptsächlich historische Gegenstände aus den alten Zeiten, der Neuzeit und der Gegenwart. Zu sehen sind beispielsweise die beiden Bronzelöwen der ehemaligen britischen Hongkong and Shanghai Banking, die Eisenkanone „Armstrong" vom ehemaligen Hauptamt für Maschinenbau „Jiangnan", die Hochzeitssänfte, das Schild des Jahrhundert alten Restaurants Hongyunlou usw. Dies gehört zu den wertvollen Gegenständen mit Shanghaier Prägung. Im Mai 2001 ist die Ausstellung dieses Museums in den Rundfunk- und Fernsehturm „Dongfang Mingzhu" in Shanghai-Pudong verlegt worden. Sie zeigt anschaulich die Entwicklung der Stadt von einem kleinen Fischerdorf zur heutigen größten Industrie- und Handelsmetropole des Landes.
Verkehr: Mit U-Bahn-Linie 2 bis zur Station Lujiazui oder mit Buslinie 82 oder 85 bis zu Dongfang Mingzhu fahren
Öffnungszeiten: 08.00-2130
Eintrittskarte: 35 Yuan
Tel.: 8621-58791888
Web: www.historymuseum.sh.cn
Die Shanghaier Galerie
Sie befindet sich in der Nanjingxilu-Str. 325 und wurde 1956 errichtet. Sie gehört zu den landesweit einflussreichsten Museen für die bildende Kunst. Die 1986 neugebaute Galerie sieht wie ein Schiff aus und hat eine bebaute Fläche von 18 000 qm. Die Ausstellungsfläche beträgt 5000 qm. In dem Museum sind rund 4000 Bilder aufbewahrt, die meisten davon sind Werke von Malern in der Shanghaier Region. In dem Museum sind bisher mehr als 600 Ausstellungen veranstaltet worden. Es gilt auch als eine Stätte zum Austausch zwischen den Künstlern und Besuchern.
Verkehr: Mit Buslinie 20,37, 112 oder 921 erreichbar
Öffnungszeiten: 09.00-16.00
Eintrittskarte: 20 Yuan
Tel.: 8621-63272829
Web: www.sh-artnuiseum.org.cn
Das Nanjinger Museum in Shanghai
Es befindet sich am Sun Yatsen-Torgebäude in der Provinzhauptstadt Nanjing. Es ist das älteste umfassende Museum über die Geschichte und Kunst in der Neuzeit und Gegenwart. Sein Vorgänger war die auf Initiative des berühmten Gelehrten Cai Yuanpei (1868-1940) gebaute Abteilung zur Vorbereitung für den Bau des nationalen zentralen Museums. In dem Museum sind 420 000 Gegenstände aufbewahrt. Neben den zahlreichen wertvollen antiken Gegenständen und Kunstwerken sind in dem Museum auch noch unzählige Gegenstände aus der Revolutionsperiode in der Neuzeit und der Modernen Zeit zu sehen. Porzellanwaren aus dem Kaiserhof der Qing-Dynastie sind quantitativ am größten, während die aus der Yinxu-Ruine ausgegrabenen archäologischen Funden von größtem Forschungswert sind. Einzigartig sind kulturelle Gegenstände nationaler Minderheiten in Südwestchina. Die in dem Museum aufbewahrten kalligraphischen Werke und Malereien nehmen einen wichtigen Platz ein. Das Museum hat zwei Ausstellungshallen eingerichtet, und zwar die Geschichtshalle und die Kunsthalle. In der Geschichtshalle finden ständig drei Ausstellungen jeweils unter dem Motto „Die fünftausendjährige Zivilisation in den Gebieten am Unterlauf des Jangtse", .Archäologische Funden in Jiangsu" und „Unser Gestern - die Geschichte, die Nation und die kulturelle Entwicklung des Vaterlandes" statt. In der Kunsthalle werden antike Schätze, Lackkunst, Kalligraphie, Malerei, Seidenkunst von Jiangnan, Sitten und Gebräuche, Porzellan aus der Ming-und Qing-Dynastie und moderne Kunst ausgestellt.
Verkehr: Mit Buslinie 5,9,36 oder 51 oder mit Tourismus-Buslinie 1 oder 2 bis zur Station Sun YalsenTor fahren
Öffnungszeiten: 09.00-16.30
Eintrittskarte: 20 Yuan
Tel.: 8625-84802119; Apparatnummer 2320
Web: www.njmuseum.com
Das Museum über die Geschichte der Prüfungsanstalt Jiangnan-Gongyuan
Es befindet sich in der Jinling-Str. 1 in der Provinzhauptstadt Nanjing und ist das erste Museum über die chinesische Beamtenprüfung. Die Prüfungsanstalt Gongyuan wurde im Jahre 1168 in der Südlichen Song-Dynastie errichtet. Bis zur späteren Qing-Dynastie hatte sie sich zu einer ziemlich großen Anstalt mit 20 644 Prüfungskabinen entwickelt und konnte so mit der Prüfungsanstalt Shuntian in der Hauptstadt Beijing vergleichen. Der Mingyuan-Pavillon im Baustil der Ming-Dynastie ist heute die Ausstellungshalle. An der östlichen und westlichen Seite des Pavillons sind 22 Inschriftenstelen aus der Ming- und Qing-Dynastie und der Anfangszeit der Republik China ausgestellt. Diese Stelen sind für die Forschung der Geschichtsentwicklung der Prüfungsanstalt Gongyuan in Jiangnan und des chinesischen Beamtenprüfungssystems von großer Bedeutung. Die ursprünglichen Prüfungskabinen der Gongyuan-Anstalt sind in Wirren und Unruhen der langen Jahre ausnahmslos zerstört. Die jetzigen 40 Prüfungskabinen sind nachgebaut. Die 20 östlichen sind in vier Teile eingeteilt, jeweils mit „Xue" (Studieren), „You" (ausgezeichnet studiert), „Deng" (Prüfung bestanden) und „Shi" (Beamte werden) genannt, und jeder Teil hat fünf Kabinen. Die Touristen können nach dem damaligen Ritual in Kostüm in der Kabine an der Prüfung teilnehmen. An der westlichen Seite sind ebenfalls 20 Kabinen eingerichtet.
Verkehr: Mit Buslinie 1,2,4,7,30,31,40,44, 47 oder 304 erreichbar
Öffnungszeiten: 08.30-22.30
Eintrittskarte: 15 Yuan
Tel.: 8625-86626556
Das Nantonger Museum
Es befindet sich am Haohe-Fluss südöstlich der schönen Stadt Nantong. Es ist das erste öffentliche Museum Chinas, das vom bekannten Unternehmer Zhang Jian im Jahre 1905 gegründet wurde. Es handelt sich um ein Museum über die Geschichte, die Natur und die menschliche Zivilisation. Das Museum ist 1988 auf die Liste der vom Staat schwerpunktmäßig zu schützenden Denkmäler aufgenommen. Im Garten des Museums wachsen zahlreiche wertvolle Bäume und Blumen. Das Museum umfasst die Ost-, West-, Süd-, Nord- und Mittelhalle sowie den Dengdongshuixie-Pavillon, den Guoxiu-Pavillon und den Lotos-Teich. Aufbewahrt sind in dem Museum reichliche historische Kulturgegenstände, Gegenstände aus der Revolutionszeit, Gegenstände aus der Gegenwart sowie Naturmuster. Die restaurierte und das eigentliche Antlitz wiederhergestellte Haonanbieye-Halle gilt jetzt als eine Ausstellung über den patriotischen Geist und die Verdienste von Herrn Zhang Jian. Ende 1999 wurde der Volkspark der Stadt Nantong wieder in das Museum integriert, so dass das Museum ein Gartenmuseum im wahrsten Sinne des Wortes geworden ist.
Verkehr: Von der Hauptbusstation Nantong aus mit Linie 8,12 oder 51 erreichbar
Öffnungszeiten: 09.00-17.00
Tel.: 86513-85516233
Web: www.ntmuseum.coin
Das Suzhouer Museum der Opernkunst
Es befindet sich in dem ehemaligen Quanjin-Gildehaus in der Zhangjia-Gasse in der Stadt Suzhou, Provinz Jiangsu. Das genannte Quanjin-Gildehaus wurde während der Regierungszeit des Qing-Kaisers Daoguang (1875-1908) von einigen Händlern aus Shanxi gemeinsam gebaut und war das beste von mehr als 100 derartigen Häusern in der Geschichte Suzhous. Seine bebaute Fläche erreichte 6000 qm. Zu dem Gildehaus gehört noch ein Theater, das aus einer Bühne, einer Garderobe und einigen Logen besteht. Es ist das beste von den gut erhaltenen alten Theatern. An der östlichen und westlichen Seite dieses Baukomplexes stehen das Suzhouer Opernkunst-Museum und einige sonstige Hallen und Pavillons in gemischtem Baustil von Shanxi und Suzhou. In dem Opernkunst-Museum sind Ausstellungen über die Kunqu-Oper, die Pingtan-Ballade, die Su-Oper und antike Volksmusikinstrumente eingerichtet.
Verkehr: Mit Buslinie 2 oder 4 erreichbar
Öffnungszeiten: 09.00-16.30
Eintrittskarte: Kostenfrei
Tel.: 86512-67275338
Das Chinesische Museum der Suzhou-Stickerei
Es befindet sich im Ahnentempel Wang Ao in der Jinde-Straße der Stadt Suzhou und umfasst eine Fläche von 1474 qm. In dem Museum werden mehr als 200 Stickereimuster und -waren von der Westlichen Han-Dynastie (206 v. u. Z.-25 u. Z.) bis zur Yuan-Dynastie (1271-1368) ausgestellt. Das Museum ist in drei Teile eingeteilt, nämlich über die antike Stickerei, über die Stickerei aus der Ming- und der Qing-Dynastie und über die Stickerei der Neuzeit.
Nennenswert ist das Werk „Das blühende Suzhou", das aus Anlass des 2500 jährigen Jubiläums der Stadt Suzhou geschaffen worden ist. Dieses Stickereibild demonstriert anschaulich die schöne Landschaft, Brücken, Schiffe, Läden und Wohnhäuser sowie Sitten und Gebräuche vom damaligen Suzhou. In dem Museum kann man sich nicht nur über die Entwicklungsgeschichte der Suzhou-Stickerei informieren, sondern auch die ausgezeichneten traditionellen Stickereiwerke bewundern. Außerdem kann man sich auch noch eine Schau des Stickens dort ansehen.
Verkehr: Mit Buslinie 3,46,701 oder Tourismuslinie 1 erreichbar
Öffnungszeiten: 08.30-11.00 und 13.30-16.30 (samstags und sonntags geschlossen)
Eintrittskarte: 5 Yuan
Tel.: 86512-65225756
Das Xuzhouer Museum der Steinbasreliefs aus der Han-Dynastie
Es befindet sich in der Hudong-Straße der Stadt Xuzhou, Provinz Jiangsu. Es handelt sich um ein Museum zur Aufbewahrung, Ausstellung und Forschung von Steinbasreliefs aus der Han-Dynastie. Das Museum besteht aus einem alten und einem neuen Museum, das jeweils im Jahre 1989 und 2007 gebaut bzw. eröffnet wurde. In den beiden Museen sind über 1000 Steine aufbewahrt, über 600 davon werden dem Publikum gezeigt. In dem neuen und auch landesweit größten derartigen Museum sind Steinbasreliefs über die Gesellschaft, Politik, Kultur und Glauben in der Han-Dynastie ausgestellt.
Verkehr: Mit Buslinie 38,55,604 oder 9 oder mit Tourismus-Bus erreichbar
Öffnungszeiten: 08.30-17.00
Eintrittskarte: 30 Yuan
Tel.: 86516-85699628
Web: www.xzhhxs.cn

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