Museen in Heilongjiang
Das Museum der Provinz Heilongjiang
Es befindet sich in der Hongjun-Str. 50 in der Provinzhauptstadt Harbin und gilt als ein wissenschaftliches Zentrum der Provinz Heilongjiang für Aufbewahrung, Forschung und Ausstellung von Geschichte, historischen Gegenständen und Kunst sowie Tieren und Pflanzen. Es ist ein 12 000 qm großes Gebäude in russischem Baustil und war das 1904 von Russen erbaute Moskau-Warenhaus gewesen. In dem Museum sind über 107 000 Kulturgegenstände aufbewahrt. Ernennenswert sind Fossilien von Schädeldecken und linken Beinknochen der Altmenschen, die im Dorf Xuetian in der Stadt Wuchang ausgegraben worden sind.
Dies hat bewiesen, dass Altmenschen vor mehr als 20 000 Jahren in dem Gebiet Heilongjiang gelebt hatten. Ausgegraben worden sind auch noch zahlreiche Seidensachen aus der Jin-Dynastie (1115-1234) in der Stadt Acheng, Fossilien vom Hadrosaurier im Kreis Jiayin, Fossilien von Nashorn in Fulaerji und Fossilien von antiken Elefanten am Songhua-Fluss. Zur Zeit werden folgende Ausstellungen veranstaltet: Ausstellung über historische Gegenstände in Heilongjiang, Ausstellung über Paläozoologie und Ausstellung über Holzschnitzerei.
Verkehr: Buslinie 2,7,16,21,55,74,81,86,101,103,108 oder 109 bis zum Provinzialmuseum fahren
Öffnungszeiten: 09.00-15.30
Eintrittskarte: 10 Yuan
Tel.: 86451-53642447
Die Ausstellung über die Verbrechen der japanischen Truppeneinheit 731 für bakteriellen Krieg gegen China
Sie befindet sich in der Straße Xinjiang im Bezirk Pingfang in der Stadt Harbin. Dieses Gebäude wurde 1982 auf der Ruine des damaligen Quartiers der genannten japanischen Truppeneinheit gebaut und ist mehr als 10 000 qm groß. Darin sind über 1000 Gegenstände aufbewahrt, zu denen vor allem verschiedene Instrumente, Ausrüstungen und Operationsgeräte für Forschung, Experiment und Produktion von Bakterien gehören.
Die wichtigsten davon sind Biowaffensprengköpfe, Bakteriennährbodenkasten, Serumflaschen, Bakterienvernichtungsgeräte, Gasmasken usw. Über 20 Ruinen sind gut erhalten, darunter die Wachposten am Südeingang, die Motorengruppe und ein Raum für Rattenzucht. Die Ausstellung hat zwei Hallen, nämlich die Halle über die Verbrechen und die Halle über die Ruinen der Verbrechertruppen. Und die Halle über die Verbrechen sind wiederum in 16 Teile eingeteilt, die die Gründung, Entwicklung und Vernichtung der japanischen Truppen für biologische Kriegsführung ausführlich gezeigt sind.
Verkehr: Vom Bahnhof aus mit Buslinie 338 bis zur Endstation oder mit Buslinie 343 bis zur Station Beichang fahren
Öffnungszeiten: 09.00-1130 und 13.00-15.30
Eintrittskarte: 20 Yuan
Tel.: 86451-86801556

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