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China: Museen in Beijing

Museen in Beijing

Das Museum des Kaiserpalastes in Beijing (Foto: www.dpm.org.cn)

Das Museum des Kaiserpalastes in Beijing

Der Kaiserpalast in Beijing oder auch Verbotene Stadt genannt liegt in der Mitte der Zentralachse der Stadt Beijing. Das Chinesische-Museum ist auf der Grundlage des Kaiserpalastes der Ming- (1368-1644) und Qing-Dynastie (1644-1911) sowie auf deren Sammlungen entstanden. Der Kaiserplast, auch Verbotene Stadt genannt, wurde im 18. Regierungsjahr des Ming-Kaisers Yongle (1420) errichtet. Es gehört zu den ersten Kulturgütern Chinas, die vom Staat schwerpunktmäßig geschützt werden. Außerdem ist das Palastmuseum ein nationales Tourismusgebiet der Kate-gori 5A und steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Das Museum des Kaiserpalastes in Beijing nimmt eine Fläche von 720 000 qm ein und ist von Schutzmauern umgeschlossen. Auf vier Seiten gibt es je ein Tor. Um die Mauern wurde ein Wasserkanal angelegt. Die Baufläche des Museums beträgt 150 000 qm, es gibt hier über 9000 Räumlichkeiten. Der Palast gliedert sich in einen Außenhof und einen Innenhof. Im Außenhof hielt der Kaiser Audienzen. Hier sind die wichtigsten Bauwerke die Halle der Höchsten Harmonie (Taihe Dian), die Halle der Vollkommenen Harmonie (Zhonghe Dian) und die Halle der Erhaltung der Harmonie (Baohe Dian). Der Innenhof diente den Kaisern und ihren Konkubinen als Wohnort. Hier fanden Opfer- und andere religiöse Zeremonien statt, es wurden aber auch gewöhnliche Staatsangelegenheiten erledigt. Der Palast der Himmlischen Reinheit (Qianqing Gong), die Halle der Berührung von Himmel und Erde (Jiaotai Dian) und der Palast der Irdischen Ruhe (Kunning Gong) sowie der kaiserliche Garten sind die wichtigsten Bauwerke darin. Sie folgen einer strengen Ordnung und drücken die allerhöchste Autorität des Kaisers aus.

Im Palastmuseum werden mehr als eine Million Gegenstände aufbewahrt. Dazu zählen Gebrauchsartikel des Alltags von Ming- und Qing-Kaisern und ihren Konkubinen, kaiserliche Dekrete, kalligraphische Werke, chinesische Malereien, Steinabdrücke von Inschriften, Steintafeln, Gold- und Jadewaren, Porzellan, Lack- und Emailprodukte, Schreibutensilien, Stickereien, in- und ausländische Uhren, zahlreiche Bücher, klassische Werke und Archive. Die drei großen Hallen, die drei Paläste und die Westlichen Sechs Paläste sind im Originalzustand erhalten bzw. werden rekonstruiert. In den Ausstellungshallen sind Bronzen, Porzellan, Malereien, Juwelen und Uhren zu sehen. In den provisorischen Ausstellungshallen finden Ausstellungen zu verschiedenen Themen statt. Kurzum, der Kaiserpalast ist ein orientalisches Palastmuseum mit majestätischen Bauwerken, zahlreichen und exquisiten Kunstobjekten und einem reichhaltigen kulturellen Angebot.

Verkehr:
Buslinien 1, 2, 4, 5, 10, 20, 37, 52 und 728 . nach Tian'anmen, Buslinien 101,103,109,124, 810, 814 und 846 nach Gugong (Kaiserpalast)
Öffnungszeiten:
08.30-17.00 (zwischen 1. April und 14. Oktober; ab 16.00 werden keine Eintrittskarten mehr verkauft); 08.30-16.30 (zwischen 15. Oktober und 31. März; ab 15.30 werden keine Eintrittskarten mehr verkauft)
Eintrittskarte:
vom 1. April bis zum 31. Oktober - 60 Yuan;
vom 1. November bis zum 31. März - 40 Yuan
Tel.: 8610-65132255
Web: www.dpm.org.cn


Das Nationale Museum Chinas in Beijing

Das Nationale Museum China in Beijing liegt östlich des Tian'anmen-Platzes. Es wurde anstelle des früheren Museums für Chinesische Geschichte und des Museums für die Chinesische Revolution eingerichtet. Das Museum mit einer Baufläche von 65 000 qm wurde am 28. Februar 2003 eröffnet. Das Museum zeigt systematisch die langjährige Kulturgeschichte der chinesischen Nation.

Das frühere Museum für Chinesische Geschichte ist das erste staatliche Museum Chinas. Das Vorgängermuseum war die am 9. Juli 1912 gegründete „Vorbereitungsstelle für das Staatliche Geschichtsmuseum". Die Sammlungen des Museums umfassen bei Ausgrabungen gefundene Gegenstände, überlieferte Kulturgegenstände, Kulturgüter der verschiedenen ethnischen Gruppen, historische Währungen, Dokumente und Steinabdrücke. Gezeigt werden auch zahlreiche Kulturgegenstände und Zeugnisse von der 1,7 Millionen Jahre alten Kultur der „Yuanmo-Menschen" bis zum Sturz der Qing-Dynastie im Jahr 1912. Im ehemaligen Museum für die Chinesische Revolution werden Dokumente und Materialien über die Revolution vom Opiumkrieg im Jahre 1840 bis zur Zeit um 1950 aufbewahrt. Gesammelt wurden außerdem zahlreiche Kunstwerke wie Ölgemälde, chinesische Malereien, Skizzen und Skulpturen.

Das Nationale Museum wird gegenwärtig ausgebaut, die Arbeiten daran werden planmäßig bis Ende 2009 dauern. Dann wird die Baufläche 150 000 qm betragen. Aufbewahrt werden im Museum wertvolle Kulturgegenstände vom Altertum bis zur Gegenwart Chinas; umfassend demonstriert werden der historische Entwicklungsprozess und die glänzende Kultur der chinesischen Nation, zugleich auch Zeugnisse der Zivilisationen und hervorragenden Kulturen aus aller Welt.

Verkehr:
Buslinien 1,4,10,20,37,52,120,728 und 802 oder U-Bahnlinie 1, Station Tian'anmen
Öffnungszeiten:
08.00-18.00 (vom 1. April bis zum 31. Oktober)
08.30-16.30 (vom 1. November bis zum 31. März; am Vorabend des Frühlingsfestes bleibt das Museum geschlossen)
Tel.: 8610-84689150
Web: www.nationalmuseum.cn
Hinweis: Das Nationale Museum ist zur Zeit geschlossen. Planmäßig soll es 2010 wiedereröffnet werden.


Das Militärmuseum der chinesischen Volksrevolution in Beijing

Das Militärmuseum der chinesischen Volkrevolution in Beijing liegt südlich des Yuyuantan-Parks an der Fuxingmenwai Dajie. Es wurde am 1. August, dem Gründungstag der Volksbefreiungsarmee, im Jahre 1960 offiziell eröffnet und ist das einzige umfassende Militärmuseum in China.

Das Museum nimmt eine Fläche von 80 000 qm ein, davon sind 50 000 qm bebaute Fläche. Auf dem 94,7 m hohen Gebäude sieht man das Emblem der Armee, das 6 m im Durchmesser misst. Als Leitfaden für die Museumsgestaltung dient die militärische Geschichte Chinas. Gewürdigt werden wichtige militärische Ereignisse, militärische Persönlichkeiten sowie Waffen in ihrer wissenschaftlich-technischen Entwicklung seit 5000 Jahren. Die Errungenschaften Chinas beim Aufbau der Landesverteidigung in der Gegenwart und bei der Standardisierung der Volksarmee werden besonders hervorgehoben. Es gibt eine „Halle der Kriege im Altertum und in der neueren Zeit", eine „Halle des ersten und zweiten Bürgerkriegs", eine „Halle des Krieges gegen die japanische Aggression und des dritten Bürgerkriegs" und eine „Waffenhalle". Das Militärmuseum der Chinesischen Volksrevolution gehört zu den „zehn großen Militärmuseen der Welt".

Verkehr:
Buslinien 1,4,21,65,320, 337, 802 und Te 1. U-Bahnlinie 1. Station Junshi Bowuguan (Militärmuseum)
Öffnungszeiten:
07.50-17.30 (vom 1. Mai bis zum 31 Oktober),
08.00-17.00 (vom 1. November bis zum 30. April)
Eintrittskarte: 20 Yuan
Tel.: 8610-66866114 (Zentrale), 66866244 (Eintrittskarten)


Das Museum des Dingling Grabs in Beijing

Das Museum des Dingling Grabs in Beijing liegt am Dayu-Berg im Bezirk Changping. Es ist eine bedeutende archäologische Fundstätte. Das Museum wurde im Oktober 1959 geschaffen und steht unter nationalem Denkmalschutz und ist ein staatliches Tourismusgebiet der Kategorie 4A sowie auf der Liste des Weltkulturerbes. Im Dingling-Grab wurden der Ming-Kaiser Shenzong namens Zhu Yijun (1563-1620) und seine Kaiserinnen Xiaoduan und Xiaojing begraben. Die Bauarbeiten für dieses Grab begannen 1584. Das gut erhaltene, groß angelegte Grab besteht aus einem oberirdischen und einem unterirdischen Teil. Oberirdisch sieht man eine Steinbrücke, einen Pavillon, den Haupteingang, das Ling'en-Tor, die Ling'en-Halle, den Minglou-Turm und die Baocheng-Stadt. Der unterirdische Palast besteht aus fünf miteinander verbundenen, mit Steinblöcken errichteten Hallen.

Das Museum hat zwei Ausstellungshallen. Der unterirdische Palast ist den Besuchern im originalen Zustand zugänglich. In der ersten Ausstellungshalle wird man über den Ming-Kaiser und seine zwei Kaiserinnen sowie über die Ausgrabungen informiert. Ausgestellt werden zahlreiche hier gefundene Kulturgegenstände und einige Kopien besonders kostbarer Gegenstände. In der zweiten Ausstellungshalle gibt es ca. 3000 Exponate. Die meisten sind Grabbeigaben für den Kaiser und die Kaiserinnen, darunter Seidengewebe, Kleidung und Schmuck; besonders wertvoll sind die goldene Krone, die Phönixkrone und eine Kopfbedeckung aus schwarzem Seidenstoff. Im unterirdischen Palast sieht man originale Opfergefäße in der mittleren Halle; in der hinteren Halle befinden sich die Särge des Kaisers und der Kaiserinnen. Die Särge sind von 26 rot lackierten Truhen für Grabbeigaben umgeben.

Verkehr:
ab Deshengmen mit dem Bus Nr.345 Zhi (Nebenlinie) und 919 nach Dongguan im Außenbezirk Changping, dort in den Bus Nr.314 umsteigen, nach Dingling
Öffnungszeiten: 08.00-17.30
Eintrittskarte: 65 Yuan
Tel.: 8610-60761424

Altes Observatorium in Beijing (Foto:www.bjp.org.cn)

Altes Observatorium in Beijing

Das alte Observatorium liegt in der Dongbiaobei Hutong (Gasse) 2, südwestlich der Jianguomen-Brücke im Bezirk Dongcheng. Das Museum ist eine Ruine, in der astronomische Instrumente und astronomische Errungenschaften aus dem Altertum gezeigt werden. Das Observatorium ist seit 1956 den Besuchern zugänglich und steht unter staatlichem Denkmalschutz.

Das Alte Observatorium hieß früher Warte zur Sternbeobachtung und war in der Ming- und Qing-Dynastie das astronomische Beobachtungszentrum. Es wurde im Jahr 1442, dem siebten Regierungsjahr des Ming-Kaisers Zhengtong, gebaut und zählt zu den ältesten Sternwarten der Welt. Es ist auch das Observatorium mit der weltweit längsten Betriebszeit. Zu den wichtigen Bauwerken gehören die aus Ziegeln errichtete 14 m hohe Warte zur Sternbeobachtung, die Ziwei-Halle, der Wasseruhr-Raum und die Halle der Sonnenuhr. Die gesamte Fläche des Observatoriums beträgt 10 000 qm, davon sind 3 800 qm Baufläche. Auf der Terrasse stehen acht große bronzene astronomische Instrumente aus der Qing-Dynastie; einige von ihnen funktionieren immer noch. Unter der Terrasse liegen zwei Ausstellungsräume, in denen man sich über die astronomischen Errungenschaften des Altertums informieren kann. Im Hof befinden sich weitere vier Ausstellungsräume: die Ziwei-Halle, der Östliche Seitenraum, der Westliche Seitenraum und der Guiying-Raum. Im Guiying-Raum wurde der Sonnenschatten in der Ming- und Qing-Dynastie gemessen, um die Zeit zu bestimmen.

Verkehr:
Buslinie 44, U-Bahnlinie I und 2 nach Jianguomen, Buslinien 1,4 und 9 nach Beijingzhan (Beijinger Bahnhof)
Öffnungszeiten: 09.00-16.00
Eintrittskarte: 10 Yuan
Tel.: 8610-65128923
Web: www.bjp.org.cn


Das Hauptstadt-Museum

Das Hauptstadt-Museum liegt an der Fuxingmenwai Dajie 16. Es ist ein großes, modernes Museum, in dem die lange Geschichte und die glänzende Kultur Beijings anhand vieler kostbarer Kulturgegenstände erläutert wird. Außerdem werden die Errungenschaften beim modernen Aufbau und Stadtbilder zur Schau gestellt. Das Museum wurde offiziell im Oktober 1981 eröffnet. Das 2006 erneuerte Museum verfügt über modernste Einrichtungen. Es hat 61 680 qm Räche und ist siebenstöckig (davon sind zwei Stockwerke unterirdisch). Die Konstruktion ist originell; ein riesiges Bronzegefäß scheint aus einer Wand hervorzutreten. Dies soll die Harmonie zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit sowie das Verschmelzen von Kunst und Natur ausdrücken.

Im Museum werden mehr als 100 000 wertvolle Kulturgegenstände aufbewahrt. Dazu zählen u.a. Bronzen, Porzellan, kalligraphische Werke und Malereien, Steinschnitzereien, Münzen und Geldscheine, Jadearbeiten, Siegel, Stickereien, Produkte aus Bambus und Holz, Elfenbeingefäße, buddhistische Statuen, Schreibutensilien und volkstümliche handwerkliche Produkte. Das Museum hat drei Hauptausstellungen zu den Themen .Altes Beijing - Kultur und Geschichte", .Altes Beijing - Städtebau" und ,Alte Geschichten aus der Hauptstadt - Sitten und Gebräuche des alten Beijing" sowie sieben Ausstellungen für exquisite Kulturgegenstände: Schreibutensilien, Jadeprodukte des Altertums, Bronzen aus dem Gebiet des Königreichs Yan, Kalligraphie im Altertum, Malerei im Altertum, Buddhastatuen im Altertum und Porzellan im Altertum. Darüber hinaus gibt es noch einige provisorische Ausstellungen. Umfassend ausgestellt werden verschiedene Kulturgegenstände aus der Zeit vor 460 000 Jahren bis zur Neuzeit. Auch Gegenstände der Gegenwart gehören zu den Sammlungsobjekten des Museums, das als Lehrbuch der Geschichte und Kultur Beijings gelten kann.

Verkehr:
Buslinien 1,4,52 und 728 nach Gonghui Dalou, Buslinien 26,45,114,308,319,650 und 937 nach Baiyun Lu, Buslinien 37, 932,708 und 16 Zhi (Nebenlinie) nach Sanlihe Donglu Süd, Buslinien 727 und 717 nach Muxidi Ost, U-Bahnlinie 1 nach Muxidi
Öffnungszeiten: 09.00-17.00 (Montags geschlossen; ab 16.00 Uhr kein Eintrittskartenverkauf mehr)
Eintrittskarte: 30 Yuan
Tel.: 8610-63370491; 63370492
Web: www.beijingmuseum.org.cn


Das Museum des Grabes der Westlichen Han-Dynastie in Dabaotai der Stadt Beijing

Das Grab liegt südlich von Guogongzhuang im Gebiet Huaxiang im Bezirk Fengtai. Dies war der unterirdische Palast des Guangyang-Königs Liu Jian (73-45 v. d. Z.) aus der Westlichen Han-Dynastie vor 2000 Jahren. Die 18 000 qm große Ruine wurde als Museum eingerichtet. Der unterirdische Palast wurde im „Format des Himmelssohns" der Han-Dynastie, nämlich im Begräbnissystem der höchsten Ebene „Huang Chang Ti Cou", mit einigen hundert Kubikmetern Zypressen- und Nanmu (Phoebe nanmu)-Holz gebaut. Das Grabmal misst von Süd nach Nord 23,2 m, von Ost nach West 18 m. Es ist 4,7 m tief. Zu den Grabbeigaben gehören drei Wagen und elf Pferde. Freigelegt wurden über 1000 Gegenstände, u.a. Bronze-, Eisen-, Jade-, Lack-, Achat-, Gold- und Ton-Produkte sowie Seidengewebe. Die Ruine ist die besterhaltene eines Han-Grabes. Sie lieferte wertvolles Material für die Erforschung der Han-Kultur und der Geschichte Beijings.

Im Museum des Grabes sind der „unterirdische Palast und die ausgegrabenen Kulturgegenstände", die „Gräber der chinesischen Kaiser und Könige" und die Ausstellung zum „30. Jahrestag der Entdeckung des Han-Grabes" zu sehen. Damit die Besucher den Alltag der Menschen in der Han-Dynastie besser kennenlernen, werden im Museum Veranstaltungen, wie ein simuliertes archäologisches Studium oder kulturelle Unterhaltung aus der Han-Dynastie organisiert, an denen die Besucher teilnehmen können.

Verkehr: Buslinien 692, 905, 967, 937 Zhi (Westlinie) und Te 7 nach Shijie Gongyuan (Weltpark)
Öffnungszeiten: 09.00-16.00 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: frei
Tel.: 8610-83612852; 83613073


Das Chinesische Museum für indisches Sandelholz in Beijing

Das Museum für indisches Sandelholz liegt im Gebiet Gaobeidian im Bezirk Chaoyang. Es ist das erste und größte private Museum zur Sammlung, Erforschung und Ausstellung von Sandelholz-Kunst und zur Bewunderung klassischer chinesischer Möbel. Das 1999 eröffnete Museum gehört zu den Tourismusgebieten der Kategorie 4Ain China. Der Museumsbau ist durch traditionellen chinesischen Baustil charakterisiert. Der vierstöckige Hauptbau hat 9 569 qm Fläche. In den ersten drei Stockwerken befinden sich Ausstellungsräume; ausgestellt werden ca. 1000 feine Gegenstände aus Sandelholz, die meisten sind Nachahmungen von Gegenständen des Kaiserpalastes. Zur Schau gestellt sind Möbel aus der Ming- und Qing-Dynastie, traditionelle Möbel, Produkte der buddhistischen Kultur, Baumaterial für traditionelle Möbel und Schnitzereien. Im Museum kann man außerdem Miniaturen klassischer chinesischer Bauwerke betrachten, die aus wertvollem Sandelholz gefertigt sind.

Verkehr:
Buslinien 312 und 728 oder die Stadtbahn nach Gaobeidian, Buslinien 342, 382,846,859 und 908 nach Taipingzhuang. U-Bahnlinie 1 nach Sihui Ost
Öffnungszeiten: 09.00-17.00 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: 50 Yuan
Tel.: 8610-85752818; 85767320
Web: www.redsandalwood.com


Das Museum der Peking-Menschen in Zhoukoudian

Das Museum liegt am Fuß des Long-gu-Berges in Zhoukoudian im Bezirk Fangshan. An der Fundstelle von Überbleibseln des Peking-Menschen wurde ein naturwissenschaftliches Museum errichtet. An diesem Ort gab es die umfangreichsten Fossilienfunde von Paläanthropinae in der Welt, weshalb die Fundstelle von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Auf dem 2 qkm großen Schutzgebiet wurde eine 4 000 qm große Ausstellungshalle gebaut. Im Museum werden über 3000 Gegenstände aufbewahrt; die wichtigsten sind Fossilien der Peking-Menschen, von ihnen gefertigte Steingeräte, Beweisstücke für den Gebrauch von Feuer und fossile Tierknochen. Die Ausstellungshalle hat fünf Räume, in denen die Lebenssituationen der „Peking-Menschen" vor 600 000 Jahren, der „neuen Höhlenmenschen" vor 100 000 Jahren und der „Shandingdong-Menschen" vor 18 000 Jahren dargestellt werden.

Verkehr:
ab Busbahnhof Tianqiao mit dem Bus Nr. 917 nach Fangshan. dort in den Minibus Nr. 2 nach Zhoukoudian umsteigen: in Liangxiang mit der Ringbuslinie 2
Öffnungszeiten: 08.30-16.30
Eintrittskarte: 30 Yuan
Tel.: 8610-69301272 (Zentrale); 69301080 (Büro)
Web: www.zkd.cn


Das Chinesische Museum für Wissenschaft und Technik in Beijing

Das Museum liegt an der nördlichen dritten Ringstraße 1. Es ist das erste wissenschaftlich-technische Museum auf Staatsebene in China und zugleich ein Tourismusgebiet der Kategorie 4 A Chinas. Das 58 000 qm große Museum wurde 1988 eröffnet.

Das Museum besitzt über 500 Exponate. Es gibt zwei ständige Ausstellungshallen, ein Panorama-Kino und einen wissenschaftlich-technischen Vergnügungspark für Kinder. In den beiden ständigen Ausstellungshallen geht es um traditionelle Technologien des Altertums im Vergleich zur modernen Wissenschaft und Technik. In der ersteren werden zahlreiche Gegenstände gezeigt, die von den Errungenschaften der glänzenden Zivilisation der chinesischen Nation zeugen. Man kann sich hier über die Vier Großen Erfindungen, über Astronomie, Porzellanherstellung, Bauwesen, Verhüttung und Guss von Bronzen, über Textilien, chinesische Medizin, Maschinenbau und Mathematik informieren. In der anderen Halle werden Errungenschaften in den Bereichen Elektromagnetismus, Mechanik, Maschinerie, Schall und Licht, Informatik und Kerntechnik anschaulich gemacht. Das Panorama-Kino ist das erste Omnomax-Kino mit Quadrophon-Stereo in China. Die Leinwand hat einen Durchmesser von 27 m. Die Zuschauer können kaum bis zum Rand der Leinwand blicken.

Verkehr:
Buslinien 21,300,302,367,387,694, 718 und 801 nach Zhongguo Kejiguan (das Chinesische Museum für Wissenschaft und Technik)
Öffnungszeiten: 09.00-16.30 (Montags geschlossen; ab 15.30 kein Eintrittskartenverkauf mehr)
Eintrittskarten: Halle A: 30 Yuan, Halle B: 30 Yuan, Halle C: 10 Yuan
Tel.: 8610-62371177


Das Geologische Museum Chinas in Beijing

Das Museum liegt an der südwestlichen Ecke der Kreuzung Xisi. Früher war das ein vom Geologischen Untersuchungsinstitut des Ministeriums für Landwirtschaft und Handel errichteter Ausstellungsraum für Bodenvorkommen. Das 10 000 qm große Museum ist das größte und älteste geologische Museum in China und zugleich das größte in Asien.

Das Geologische Museum Chinas hat reichhaltige Sammlungen unterschiedlichster Art. Es gibt über 200 000 Stücke in- und ausländischer Mineralien. Zu den Exponaten gehören viele nationale Schätze, wie beispielsweise das Fossil des weltweit höchsten Dinosauriers, des Shandong-Dinosauriers, das Fossil des Vogelsauriers Shenzhouraptor sowie in Zhoukoudian freigelegten Steingeräte und Knochennadeln. Die Erdkugel-Halle, die Halle für Mineralien, die Halle für Edelsteine, die Halle für prähistorische Lebewesen und die Halle für Land und Ressourcen sind die wichtigsten Ausstellungsräume. Man kann sich über Entstehung, Beschaffenheit und Strukturen der Mineralien, über die geologische Evolutionsgeschichte, die Veränderung der Umwelt und die paläontologische Evolution informieren.

Verkehr: Buslinien 13,22,101,102,103,105,109 und 808 nach Xisi
Öffnungszeiten: 09.00-16.30 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: 30 Yuan
Tel.: 8610-66557858
Web: www.gmc.org.cn


Das Museum der Zivilisation, Museum für antike Tonwaren

Das Museum liegt in der You'anmennei Xijie 12 im Bezirk Xuanwu. Das am 15. Juni 1997 eröffnete Museum gehörte zu den ersten privaten Museen auf dem chinesischen Festland.

Im Museum werden ca. 3000 Kulturgegenstände aufbewahrt. Es sind hauptsächlich neolithische Keramiken mit farbigem Dekor und Tonwaren aus der Qin- (221-206 v. d. Z.), Han- (206 v. d. Z. - 220 u. Z.) und Tang-Dynastie (618-907), Ziegelsteine aus den Streitenden Reichen (475-221 v. d. Z.), der Qin- und Han-Dynastie und Bindemittel aus den Streitenden Reichen sowie aus der Qin- und Han-Dynastie. Die Sammlung veranschaulicht relativ vollständig die Geschichte der antiken Tonwaren und weist zugleich auf die künstlerischen und archäologischen Besonderheiten hin. Zu den grundlegenden Ausstellungsthemen gehören „Sammelplatz der antiken Keramik mit farbigem Dekor", „Überblick über Gratziegel mit kreisförmigem Vorderteil", „Mörtel-Sammlung", „antike Tonwaren", „Schönheit und Geheimnis der Schriftzeichen", „Zerrissene Struktur und Sonstiges" und „Götter oder Hexenmeister". Seit 2004 gibt es eine Sonderausstellung über Menschen-, Götter- und Tierskulpturen der Hongshan-Kultur vor 5000-6000 Jahren (Fundstätten bei Hongshan in der Stadt Chifeng, Innere Mongolei). Der „gigantische Gott mit dem Menschenhaupt" ist ein Meisterwerk der Hongshan-Kultur und zugleich der wertvollste Kulturgegenstand des Museums.

Verkehr: Buslinien 10,19,59,122,410,626,716, 937 und Te 3 nach You'anmennei Dajie oder Nancaiyuan
Öffnungszeiten: 09.00-17.00 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: 20 Yuan
Tel.: 8610-63538811; 63538884
Web: www.gtbwg.com


Das Naturkundemuseum der Stadt Beijing

Das Naturkundemuseum liegt an der Tianqiao Nandajie im Bezirk Chongwen. Im Museum werden ausgestopfte und sonstige präparierte Tere sowie getrocknete Pflanzen gezeigt. Das Museum dient der wissenschaftlichen Popularisierung und Erziehung, der Erforschung ausgestorbener und heutiger Lebewesen sowie zur anthropologischen Forschung. Am ersten Oktober 1959 wurde das Museum eröffnet.

Das Museum nimmt 12 000 qm ein, 8 000 qm davon sind Ausstellungsfläche. Im Museum werden über 200 000 Gegenstände, Fossilien und Präparate und mehr als 50 000 Bücher aufgebewahrt. Das Naturkundemuseum der Stadt Beijing steht weltweit hinsichtlich der Vielzahl und Vollständigkeit von Dinosauriereiern ganz vorn. Besonders wertvoll sind Fossilien antiker Elefanten vom Gelben Fluss und von Dinosauriern. Das Museum hat vier Ausstellungshallen für Tiere, Pflanzen, ausgestorbene Lebewesen und Spezialausstellungen, wie „wunderbarer Menschenkörper", „Wasserlebewesen" und „Welt der Dinosaurier". Die dort gezeigten Bilder verbinden Wissenschaft, Kunst und Hightech miteinander.

Verkehr: Buslinien 2,7,17,20,35,105,106 und 110 nach Tianqiao
Öffnungszeiten: 08.30-16.00 (Montags geschlossen)
Eintrittskarte: 30 Yuan
Tel.: 8610-67024431
Web: www.bmnh.org.cn


Das Luxun-Museum in Beijing

Das Luxun-Museum liegt östlich des ehemaligen Wohnsitzes von Lu Xun an der Gongmenkou Ertiao 19 in der Region Fuchengmennei im Bezirk Xicheng. Das 1956 gegründete Museum ist das erste mit einer biographischen Leitlinie im Neuen China. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut und verfolgt die Lebensorte des großartigen chinesischen Literaten und Revolutionärs Lu Xun (1881-1936). Gezeigt werden Manuskripte und Fotos von Lu Xun sowie Bücher, kunsthandwerkliche Produkte und andere Gegenstände.

Verkehr: Buslinien 13,42,102,103,709,814, 823 und 850 oder U-Bahnlinie 2 nach Fuchengmen
Öffnungszeiten: 09.00-16.00 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: 5 Yuan
Tel.: 8610-66164080


Die Gedenkhalle für Mei Lanfang

Die Gedenkhalle für Mei Lanfang liegt an der Huguosi Jie 9 im Bezirk Xicheng. Der 1000 qm große Vierseitenhof war der Wohnsitz des Meisters der Pekingoper in seinen letzten zehn Lebensjahren. Er ist ein typisches Anwesen mit ebenerdigen Räumen, die einen rechteckigen Hof umschließen. Das Museum besitzt über 30 000 Kulturgegenstände, vor allem Fotos, Drehbücher und Souvenirs, die nach dem Tod von Mei Lanfang im Jahr 1961 von seinen Familienmitgliedern gespendet wurden. Der vordere Hof wurde für Ausstellungen umgestaltet, in denen die künstlerische Karriere von Mei Lanfang durch Fotos und Gegenstände dargestellt wird. Der hintere Hof hat sich im originalen Zustand erhalten.

Verkehr: Buslinie 22 nach Huguosi. Buslinie 55 nach Liuhai Hutong
Öffnungszeiten: 09.00-16.00 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: 10 Yuan
Tel.: 8610-66183598
Web: www.meilanfang.com.cn


Die Gedenkhalle für Xu Beihong in Beijing

Die Gedenkhalle für Xu Beihong liegt an der Beidajie in der Region Xinjiekou im Bezirk Xicheng. In der Halle werden Lebenslauf, Werke und Sammlungen von Xu Beihong (1895-1953), dem berühmten chinesischen Maler und hervorragenden Erzieher für bildende Kunst, ausgestellt. Die Gedenkhalle ist ein graugrünes, zweistöckiges Gebäude mit sieben Ausstellungsräumen und einem Eingangsbereich. Es werden u. a. von ihm geschaffene chinesische Landschaftsmalereien, Ölgemälde, Zeichnungen und Skizzen sowie repräsentative Werke wie „Lijiang-Fluss im Frühlingsregen" oder „Tian Heng und seine Gefolgsleute" gezeigt.

Verkehr: Buslinien 22,38,47,409,709,810 und 826 nach Xinjiekou Huokou. U-Bahnlinie 2 nach Jishuitan
Öffnungszeiten: 09:00-16:00 (Montags geschlossen.)
Eintrittskarte: 5 Yuan (Mittwochs freier Eintritt)
Tel.: 8610-62252042; 62276936
Web: www.xbhjng.cn

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