Reise nach Shangri-La
In seinem Buch „Lost Horizon" hat James Hilton Shangri-La als eine poetische und idyllische Landschaft beschrieben. Shangri-La ist das mysteriöse Königreich Shambhala, das in Lahmaistischen Sutren erwähnt wird. Shambhala soll das Paradies der Menschen sein. Wenn wir heute durch die Gebiete an der Grenze zwischen Sichuan, Yunnan und Tibet, können wir die mysteriöse Landschaft von Shangri-la bewundern. Hier gibt es vom Schnee bedeckte Gebirge, Ehrfurcht erweckende Gletscher, kristallklare See, tiefe Täler und üppige Urwälder. Das ist Shangri-La mit harmonischer Ruhe und unbeschreiblicher Schönheit. In dieser Region leben ethnische Gruppen wie Bai, Naxi, Tibeter oder Lisu. Man kann durch eine Reise die Sitten und Bräuche der ethnischen Gruppen kennen lernen. In diesem Gebiet wird die Fauna und Flora gut erhalten. Shangri-la zählt zu den attraktivsten Ökoreisezielen der Welt. Auf einer Reise nach Shangri-La kann man seinen inneren Traum wieder erwecken.
Bezirk Garzi in Sichuan
Der autonome Bezirk Garzi der Tibeter in der Provinz Sichuan wird auch als Region Kangba bezeichnet. Diese Region liegt im Westen der Provinz Sichuan und ist eine Brücke der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Tibetern und Han-Chinesen. In diesem Bezirk gibt es 18 Kreisen wie Kangding, Litang, Batang und Daocheng. Tibeter bilden den Hauptteil der Bevölkerung. Die einzigartige Gebirgs- und Seelandschaft in der Region ist auf die einzigartige geographische Lage und das Klima zurückzuführen. Die lokale Kultur wird von der lange Geschichte und Zivilisation der Tibeter geprägt. Garze ist ein Paradies der in Wildbahn lebenden Tiere und Pflanzen. In der Region findet man unter Artenschutz Klasse A stehende Tiere wie Große Pandabären, Katzenbären und goldene Affen. In dieser Region wachsen Knolle der Gastrodia Elata, Chinesischer Kernkeulenpilz, Kaiserkrone und Chinesische Engelwurz.
Kreis Kangding
Der Kreis Kangding liegt im Osten von Garzi. Hier liegt die Verwaltung des Bezirks Garze. Seit langer Zeit ist Kangding das politische und kulturelle Zentrum Garzes. Kangding ist eine wichtige Stelle der Teestraße. „Kangding Liebeslied" macht Kangding umso bekannter. Manche nennen Kangding die Heimat der Liebeslieder.
Muge Co
Muge Co ist einer der größten Seen im Nordwesten Sichuans. Der mehr als 70 Meter tiefe See liegt auf einem Gebirge rund 3.700 Meter über dem Meeresspiegel. Der See wird von vier Seiten von Gebirgen, Wäldern und Grasland umgeben. In der Nähe sind Dutzende Seen wie der Rote See, der Schwarze See oder der Weiße See. Die Landschaft ist primitiv und zauberhaft. Der Gipfel des Einhorns und „liegender Drache beobachtet den Mond" sind zwei bekannte Sehenswürdigkeiten, die an beiden Seiten von Muge Co liegen.
Siebenfarbiger See
Der Siebenfarbige See liegt auf dem Plateau, wo der See und heiße Quellen zusammenfließen. In der Umgebung sind Urwälder und Sümpfe. Das kristallklare Seewasser Schimmer bei unterschiedlichem Wetter rotes, oranges, gelbes, grünes, dunkelgrünes, blaues und purpures Licht. Fährt man in einem Boot durch den See, kann man Sehenswürdigkeiten wie „Lotus beim Sonnenuntergang", „eingenebelte Lotusblumen" und im See widerspiegelten Kamel-Gipfel sehen.
Verkehr:
Kangding liegt 360 Kilometer von Chengdu entfernt. Shuttle Busse verkehren täglich zwischen Kangding und der Busstation Nanxinmen in Chengdu. Die Fahrt dauert etwa 8 Stunden. Kangding ist der Verkehrsknotenpunkt von Garze. Man kann mit Shuttle Bus von Kangding aus zu allen Kreisen des Bezirks Garze fahren. Oder man kann mit dem Taxi zu Sehenswürdigkeiten Garzes kommen.
Praktische Reisetipps:
Der Unterschied der Temperaturen zwischen Tag und Nacht in Kangding sind groß. Ab Mitte Oktober schneit es in Kangding. Im März taut und schmilzt der Schnee. Packen Sie warme Sachen ein.
Kreis Litang
China, Shangri-La, Der Park der Weißen Pagode (c) China Tours / Onebillionvoices |
Der Kreis Litang liegt auf der Autobahn zwischen Tibet und Sichuan. Litang ist eine wichtige Stelle auf dem Weg nach Tibet. Die primitive Landschaft Litangs ist von vom Schnee bedeckten Gebirgen, großen Steppen und Urwäldern geprägt. Hier sieht man viele buddhistische Pagoden und Klöster. In dieser heiligen Stadt führt man jedes Jahr tibetische Opern auf. In Litang findet regelmäßig Pferderennen statt. Durch die Kulturveranstaltungen kann man das Leben und die Tradition der Tibeter besser kennen lernen.
Der Heilige Berg Genya
Der Berg Genya ist 6.204 Meter hoch und ist der höchste Gipfel im Süden der Region Kangba. Der Hauptgipfel wird das ganze Jahr über vom Schnee bedeckt. Umgeben wird der Hauptgipfel von Dutzenden mehr als 5.000 Meter hohen Gipfeln. Zwischen den hohen und üppigen Wäldern sind Steppen und Büsche. Tief in den Tälern sind ideale Wiesen mit Sümpfe und Flüssen. Genya wird von den Tibetern als einen heiligen Berg betrachtet. Daher besuchen viele Pilger den Berg Genya. Das Kloster Nego auf dem Berg Genya hat eine lange Geschichte. Das Kloster zeigt einzigartige Architektur und viele wertvolle Kulturgüter.
Kloster Kohl der ewigen Jugend
Das Kloster liegt auf dem nördlichen Berghang der Kreisstadt Litang. Es ist das größte Kloster der Gelben Sekte im Süden der Region Kangba. Die vielen Hallen der Tempelanlage liegen auf dem Berghang. Stufen führen hinauf zu den verschiedene Gebäuden des Klosters. Besteigt man den Berg, hat den Eindruck, als ob man die irsische Welt verlasse. Im Kloster thront eine goldene Statue von Sakyamuni. Buddhistische Sutren und Wandmalereien aus der Ming- und Qing-Dynastie werden im Kloster gut erhalten. Am 15. Tag des ersten Monats nach dem Mondkalender präsentiert das Kloster von Butter gemachte Blumen, Figuren, Pflanzen, Tiere und Gebäude. Sie sind bestaunlichte Kunstwerke im Süden der Region Kangba.
Der Park der Weißen Pagode
In der ruhigen Parkanlage thront eine 33 Meter hohe Pagode. Umgeben wird die Pagode von 119 kleineren Pagoden. Sie alle bilden einen Wald von Pagoden. In der Pagode werden wertvolle Kulturgüter des Buddhismus und Schätze wie in der Nacht glänzende Perle und Perle des Feuerdrachens.
Verkehr:
Fahren Sie mit dem Bus von Chengdu aus in Richtung Daocheng, Xiangcheng oder Batang. Steigen Sie in Litang aus. Dort fahren Sie mit der Rikscha oder mit dem Taxi zu den Sehenswürdigkeiten.
Kreis Batang
Batang wird als das Yangtze-Delta auf dem Plateau bezeichnet. Hier sieht man nicht nur herrliche Landschaft des Plateaus sondern auch schöne Landschaft des Yangtze-Deltas. Die Ökoweit besteht aus hohen Wäldern, Graslandschaft, vom Schnee bedeckte Gebirge, Täler und Moorlandschaft.
Naturschutzgebiet Copu Tal
Das Copu Tal liegt im Dorf Chalog. Das Tal ist 105 Kilometer von dem Kreis Batang entfernt. Landesstraße 318 führt vor dem Tal. Die Landschaftszone hat vom Schnee bedeckte Gebirge, Seen, Wälder, Täler, Sümpfe, heiße Quellen und Lahmaistische Klöster. Copu Tal Ist ein idealer Ort für heiße Quellen und Heilbäder. Besonders interessant sind die seltenen heißen Quellen, deren Wasser in Abständen sprudelt.
Der Copu-See
Der Copu-See und der in der Nähe stehende Berg Zhaqengyabo sind heilig für Tibeter. Hier leben Schwäne und Kraniche. Im kristallklaren Seewasser schwimmen Scharen von Fischen. In der Umgebung stehen hohe Urwälder und Steppen. Im Süden erheben sich der 5.833 Meter hohe Nyetegangri Gipfel. Man kann hier sehr viele seltene Tiere sehen.
Verkehr:
Man kann von der Tourismusbusstation Chengdus aus nach Kangding fahren. In Chengdu stehen Besuchern auch Mietwagen zur Verfügung.
Kreis Daocheng
Der Kreis Daocheng liegt im Süden des autonomen Bezirks Garzi der Tibeter. Im Kreis Daocheng sind viele vom Schnee bedeckte Gebirge sowie Flüsse und tiefe Täler. Neben der Landschaft wie aus dem Bilderbuch erwartet Touristen hier auch eine einzigartige folkloristische Kultur.
Naturschutzgebiet Yading
Das Naturschutzgebiet liegt im Süden des Kreises Daocheng. Hier wird die primitive Landschaft gut erhalten. Berge Xiannairi, Yangmainyung und Xianordoje sind vom Schnee bedeckt und erheben sich im Naturschutzgebiet. Diese drei Berge werden von vielen Gipfeln umgeben. Vor den Gipfeln sind Seen und Sümpfe. In den Tälern Ist das Wetter warm und angenehm. In gut erhaltenen Wäldern leben viele Vögel und seltene Tiere wie Wasserrehe, Affen, Hirsche und Fasane. Durch die Wälder schlängeln sich Flüsse und Bäche. In den alten Dörfern leben freundliche Menschen. Mensch und Tiere leben harmonisch in diesem Gebiet.
Das Haizi-Gebirge
Das Gebirge liegt 60 Kilometer nördlich der Kreisstadt. Auf dem Gebirge sind mehr als 1.000 Seen. Die meisten Gipfel des Gebirges sind über 4.000 Meter hoch. Hier kann man die herrliche Landschaft sowie die vielen bizarr aussehenden Felsen sehen. In diesem Gebiet haben Dinosaurier gelebt. Wer Glück hat, kann zwischen den Felsen Fossilien von Dinosauriern oder uralten Pflanzen entdecken. Xingyi Co ist der größte See auf dem Haizi-Gebirge. Der See hat kristallklares Wasser. Am Ufer weiden Yaks. Das Gebiet ist lebendig und ruhig.
Verkehr:
Daocheng liegt an der Grenze zwischen Sichuan und Yunnan. In Daocheng führen Straßen nach Litang oder Xiangcheng. Aber die Straßen sind im schlechten Zustand. Besucher können nach Shangri-Ia in Yunnan fliegen und dann mit dem Auto nach Daocheng fahren. Sie können auch von Chengdu aus über Kangding und Litang nach Daocheng fahren.
Praktische Reisetipps:
(1) Der Unterschied der Temperaturen zwischen Tag und Nacht ist groß. Packen Sie
daher warme Sachen ein. Um die Umwelt zu schützen, viele Zonen sind nicht durch Straßen
zu erreichen. Touristen können nur zu Fuß oder mit dem Pferd diese Zonen besuchen.
(2) Auf dem Plateau gibt es starke UV-Strahlen. Bringen Sie Sonnenbrillen oder Sonnenschutz-Kappen mit.
(3) Nehmen Sie im Falle des durch die Höhe entstehenden Unwohlseins Medikamente wie Komplexe Vitamine oder Rhodiala mit.
Die Stadt Lijiang der Provinz Yunnan
China, Provinz Yunnan, Lijiang Teich schwarzen Drachens (c) China Tours / Onebillionvoices |
Lijiang liegt im Nordwesten der Provinz Yunnan und am Mittellauf des Jinsha-Flusses. Lijiang war eine wichtige Stelle auf der alten Teestraße. Lijiang hat malerische Landschaft und angenehmes Klima. Ethnische Gruppen wie Naxi Yi, Bai und Lisu in Lijiang. Die lange Tradition der ethnischen Gruppen ist eine große Attraktion für Touristen aus aller Welt.
Die Altstadt von Lijiang
Die Altstadt befindet sich im mittleren Teil des Lijiang-Damms. Sie wurde in der Südlichen Song-Dynastie (1127 bis 1279) gebaut und gehört zu den am besten erhaltenen alten Gemeinden mit einzigartigem Stil Chinas. Die Altstadt steht auf der UNESCO-Liste der Welterbe. Wasser ist die Seele der Altstadt. Straßen und Häuser werden dem Verlauf der Flüsse und des Gebirges gebaut. Die Architektur der Häuser ist vom Stil der Ming- und Qing-Zeit geprägt. In den Wohnhöfen bauen die Bewohner Blumen an. In der Nacht wird die Altstadt von verschiedenen Lampen im alten Stil beleuchtet: rote Lampe, Palastlampe, Lampen am Fluss und Neonlampen. Die vielen Brücken und Flüsse tauchen am Abend in einer romantischen rötlichen Atmosphäre.
Die Schlucht des Tigersprungs
Die Schlucht liegt an der Grenze zwischen dem Qinghai-Tibet-Plateau und Yunnan-Guizhou-Plateau. Es handelt sich um ein Tal mit dem größten Gefälle der Welt. Das Gefälle der Flussoberfläche ist 200 Meter. In der Schlucht gibt es 18 gefährliche Sandbanken. Die Schlucht des Tigersprungs besteht aus drei Abschnitten: dem oberen, mittleren und unteren Abschnitt. Der obere Abschnitt der Schlucht ist der engste Abschnitt. In der Mitte des Flusses erhebt sich ein riesiger Fels aus dem Wasser. Im Volksmund heißt es, ein Tiger sei über dem Felsen gesprungen. Daher erhielt die Schlucht ihren Namen. Das tosende Flusswasser mit Wellen und Gischt ist ein herrlicher Blick.
Verkehr:
Es gibt Fluglinien zwischen Lijiang und Beijing, Guangzhou, Shenzhen, Chengdu, Chongqing und kunming. Aus Dali und Deqen fahren Busse nach Lijiang.
Praktische Reisetipps:
(1) Der Unterschied der Temperaturen zwischen Tag und Nacht ist groß. Die UV-Strahlen sind stark. Essen Sie bewusst mehr Nahrungsmittel mit hoher Kalorien und trinken Sie weniger Alkohol, um Sauerstoffmangel zu vermeiden.
(2) Achten Sie auf die Tabus der Naxi. Man darf Müll nicht in den Fluss werfen und nicht in den Fluss spucken. Man darf nicht über der Schwelle sitzen
(3) Achten Sie auf die Tabus der Yi: Treten Sie nicht mit dem Fuß gegen den Guozhuang-Stein. Überschreiten Sie die Feuergrube nicht. Zu Gast bei einer Yi-Familie soll man an der oberen rechten Ecke der Feuergrube Platz nehmen
(4) Achten Sie auf die Tabus der Lisu: Man darf Hund-, Maultier und Pferdfleisch nicht essen.
Der autonome Bezirk der Tibeter Deqi in Yunnan
Der Bezirk Deqen liegt im Nordwesten der Provinz Yunnan. Deqen liegt an der Grenze zwischen Yunnan, Sichuan und Tibet. Deqen ist der einzige autonome Bezirk der Tibeter in Yunnan. Seit langer Zeit ist Deqen ein wichtiger Ort für den Austausch und ein Verkehrsknotenpunkt. Die Landschaft Deqens ist von Gebirgen, Flüssen, Tälern und Sümpfen geprägt. Durch eine Reise in Deqen bewundert man nicht nur malerische Landschaft, sondern lernt auch einzigartige Sitten und Gebräuche der ethnischen Gruppen und religiösen Kulturen kennen.
Bita-See
Der Buta-See liegt im Urwald etwa 25 Kilometer vom Kreis Shangri-la. Am See stehen hohe Bäume. Das Seewasser ist kristallklar. In diesem Gebiet leben unter Artenschutz Klasse A stehende Kraniche mit schwarzem Hals. Im See leben Bita-Doppellippen-Fische. Im Juni und Juli bleiben die Fische bewusstlos an der Oberfläche des Sees, weil sie zu viele Azalee-Blüte fressen. Auf der Insel inmitten des Sees sind viele Pflanzen und Vögel. Die Insel ist wie ein Paradies.
Das vom Schnee bedeckte Gebirge Meili
Das Gebirge liegt an der Grenze zwischen dem Kreis Deqen in Yunnan und dem Kreis Zayu in Tibet. Meili gehört zu den acht göttlichen Gebirgen der von Tibeter bewohnten Gebieten. Im Herbst und Winter fahren große Scharen von Pilger zum Meili-Gebirge. Der Hauptgipfel ist mit 6.740 Meter der höchste Gipfel in Yunnan. Auf dem Gebirge gibt es moderne Gletscher-Landform. Am herrlichsten ist die Gletscher-Landform von Mingyong und Siqia. Diese Gletscher erstrecken sich zwischen 5.500 Meter und 2.700 Meter und sind nur 800 Meter vom Lancang-Fluss entfernt. Sie sind ein moderner Monsun-Marin-Gletscher von niedriger Breite aber großer Höhe. Es ist eine Seltenheit der Gletscher der Welt.
Verkehr:
Der Verkehr zwischen Deqen und der Außenwelt ist auf Luftfahrt und Autobahn angewiesen. Es gibt Flüge zwischen Shangri-la und Lhasa, Kunming, Shanghai und Shenzhen. Aus Kunming und Dali fahren tägliche Busse nach Deqen.
Praktische Reisetipps:
Halten Sie sich warm, um Infektion der oberen Luftwege zu vermeiden. Bringen Sie Sauerstoff oder Medikamente gegen alpine krankheiten, wenn Sie Gebiete über 3.000 Meter über dem Meeresspiegel erreichen.
Die Region Nyingchi in Tibet
Die Region liegt im Südosten Tibets und ist eine Region von reichlichen Naturressourcen sowie gut erhaltenem Ökosystem Hier kann man nicht nur verschiedene Pflanzen von subtropischer Zone bis zur Kältezone finden. Hier leben auch noch seltene Tiere wie bangladeschische Tiger und grüne Pfaue. Das feuchte Klima macht die Landschaft von Nyingchi anders als andere Regionen Tibets. Im Frühling ist die Landschaft von blauem Himmel, wilden Blumen, sowie vielen Vögeln charakterisiert. In dieser Jahreszeit sieht Nyingchi wie das Yangtze-Delta aus. In Nyingchi leben ethnische Gruppen wie Moinba und Luoba. Ihre primitiven Religionen, Sitten und Gebräuche sowie Legenden über ihre Stämme machen die Region umso mysteriöser.
Das Große Tal des Yarlung Zangbo
Das Große Tal des Yarlung Zangbo erstreckt sich 504,6 Kilometer im Kreis Mainling und Medog- Im Durchschnitt ist das Tal 5.000 Meter tief und ist das Tal Nummer Eins in der Welt. Das Tal sieht wie ein Huf aus, was selten in der Welt ist. Hier konzentrieren sich zwei Drittel der Wasserressourcen des Flusses Yarlung Zangbo. Die Wasserkraft pro Einheit ist die größte in der ganzen Welt. Es ist das Tal mit dem reichsten Ökosystem-Typen, Pflanzenarten und biologischen Gruppen. Als das Freilichtmuseum alpinsicher Pflanzen ist das Tal ein idealer Ort für Forschung und Abenteuerreise.
Basum Co
Der See liegt neben der Landesstraße Nummer 318 im Kreis Gongbo'gyamda der Region Nyingchi. Basum Co ist ein heiliger See der Roten Sekte des Lamaismus (Nyingma Sekte des Lamaismus). Jährlich besuchen zahlreiche Pilger den See. Der Tempel auf der Insel inmitten des Sees hat eine Geschichte von rund 1.500 Jahren. In der Halle des Tempels werden Statuen von Padmasambhave (ein altindischer Mönch und Gründer der Roten Sekte), der barmherzigen Göttin Guanyin mit tausend Armen und einem Knaben und einem Mädchen. Basum Co ist wie ein Mondsichel im Tal. Das Wasser ist so klar, dass man durch das Wasser in den Seeboden sieht. Die vom Schnee bedeckten Gipfel, die den See umgeben, werden im Seewasser widerspiegelt. Im See leben gelbe Enten, Möwen und weiße Kraniche.
Verkehr:
Die Autobahn Sichuan-Tibet ist eine wichtige Straße in der Region Nyingchi. Die Tunggar-Straße führt in Richtung Westen von Gyigoin via Gemeinde Bayi nach Lhasa. Die Straße führt in Richtung Norden nach Qamdo und Chengdu. Man kann mit dem Bus von der Gemeinde Bayi aus zum Basum Co fahren. An der Bayi-Brücke steigt man vom Bus aus und nimmt das Taxi. Oder man fährt ab Gemeinde Bahe mit dem Minibus zum Basum Co.

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