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China: Schluchten des Yangtze

Reise zu den Drei Schluchten des Yangtze

China, Yangtze Panorama (c) China Tours / Onebillionvoices


Die Drei Schluchten des Yangtze besteht aus der Qutang-Schlucht, der Wu-Schlucht und der Xiling-Schlucht. Dieser Abschnitt des Stroms erstreckt sich von der Baidi-Stadt im Kreis Fengjie der Metropole Chongqing im Westen für 193 Kilometer zum Pass Nanjin der Stadt Yichang der Provinz Hubei im Westen. Diese Strecke wird als die natürliche Tuschmalerei bezeichnet. Mit dem Vorangehen des Wasserbauprojektes Drei Schluchten steigt der Wasserspiegel langsam an. In den Schluchten ist ein See entstanden. Die klassische Landschaft der Schluchten stehen mit dem neu entstandenen See in Harmonie. Eine Reise der Drei Schluchten kann von Chongqing aus anfangen. Man kann zuerst die Statuen von Dazu bewundern und dann auf dem Yangtze nach Osten fahren. In dem Abschnitt der Qutang-Schlucht sieht man emporragende Felsen und tosendes Flusswasser. Im Abschnitt der Wu-Schlucht sieht man viele Biegungen des Stroms. Die berühmten 12 Gipfel des Gebirges Wushan befinden sich in diesem Abschnitt. Im Fluss der Xiling-Schlucht erheben sich viele riesige Felsen. Das Wasser fließt in diesem Abschnitt besonders schnell. Hier ist die Baustelle das Wasserbauprojekt Drei Schluchten. Der Große Damm der Drei Schluchten wird zu einem Ort, wo man den neu entstandenen See genießt und die Kulturen der Drei Schluchten kennen lernt. Verlässt man die Xiling-Schlucht und fährt weiter nach Osten sieht man noch den Turm des Gelben Kranichs und des Klosters Guiyuan.


Chongqing

Chongqing ist eine der vier regierungsummittelbaren Städte Chinas. Die Metropole liegt am Oberlauf der Drei Schluchten und ist der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung der Drei Schluchten zu Wasser. Die Metropole liegt am Berg und vor dem Fluss. Daher wird Chongqing als die Bergstadt bezeichnet. Chongqing wird im Frühling und Herbst oft eingenebelt und erhält den Namen „Stadt des Nebels".

Die Statuen von Dazu
Die Statuen von Dazu liegen im Kreis Dazu westlich der Stadt Chongqing. Die Bauarbeiten begannen in der Tang-Dynastie (618 bis 907). Die Statuen sind die größte und am besten erhaltene Vertretung mit den besten Werken der späteren Steinschnitzereien und stehen auf der UNESCO-Liste der Welterbe. Bei den meisten Statuen handelt sich um buddhistische Figuren. Es gibt auch Statuen mit konfuzianischen und taoistischen Motiven. Bei den Statuen erhalten Götter menschliche Charaktere. Im Gegenzug verliehen Künstler menschlichen Figuren die Heiligkeit der Götter. Daher nehmen die Statuen eine wichtige Stellung in der chinesischen Geschichte der Religion, der Kunst und der Zivilisation ein. Unter den vielen Statuen und Grotten sind der Baoding-Berg und der nördliche Berghang am bekanntesten.

Verkehr:
Man kann mit dem Bus von der Überlandbusstation Caiyuanba oder Chenjiaping in Chongqing aus fahren. Die Fahrt dauer etwa 1.5 Stunden. Oder man kann von der Übelahndbusstation Hehuachi in Chengdu aus nach Dazu fahren.


Fengdu: Stadt des Gespensts
Fengdu liegt am nördlichen Ufer des Yangtze. Die Stadt wird als eine Schatzkammer, die die Kulturen des Konfuzianismus, des Taoismus und des Buddhismus in sich vereint. Die wichtigsten Attraktionen bestehen aus der Halle der zwei grausamen Verteidiger, der Liyang-Halle (der Großen Halle), der Halle des Jade-Kaisers, der Halle des Himmlischen Sohnes und der Halle der Hundert Knaben. Die 138 Meter hohe Statue des Königs der Gespenste steht am Bergfelsen. Vom gegenüber liegenden Ufer betrachtet, sieht das König der Gespenste grausam aus.

Shibaozhai - Perle am Yangtze
Shibaozhai ist eines der acht wunderbaren Gebäude der Welt. Es liegt am nördlichen Ufer des Yangtze im Kreis Qingzhong der Metropole Chongqing. Das 56 Meter hohe Shibaozhai besteht aus 12 Etagen und wird aus Holz konstruiert. Das Gebäude steht am Berghang des Yuyin-Gebirges. Im Volksmund heißt es, dass Shibaozhai ein fünffarbiger Stein sei, mit dem die Göttin Nüwa den Teufel bändigte, als sie mit geschmolzenen Steinen den Himmel flickte. Daher wird das Gebäude als Shibao (Steinschatz) genannt.

Ahnentempel für Zhang Fei im Kreis Yunyang
Der Ahnentempel liegt in der Gemeinde Panshi am südlichen Ufer des Yangtze. Gegenüber liegt die neue Kreisstadt von Yunyang. Der Tempel ist bekannt für hervorragende Texte, Kaligraphie und Schnitzereien. Der Tempel liegt am Fluss und vor riesigen Felsen. Wichtige Gebäude der Tempelanlage sind die Vordere Halle, die Seitenhallen, Jieyi-Halle, Wangyun-Halle, Zhufeng-Pavillon, Azalee-Pavillon und Deyue-Pavillon.


Qutang-Schlucht

Die Qutang-Schlucht befindet sich im westlichen Abschnitt der Drei Schluchten des Yangtze Zwischen Baidicheng im Kreis Fengjie der Metropole Chongqing im Westen und der Gemeinde Daxi im Kreis Wushan der Metropole Chongqing im Osten. Die 8 Kilometer lange Schlucht ist bekannt für die majestätische Landschaft. Sie ist die kürzeste Schlucht der Drei Schluchten. Die Stelle Kuimen am Ende der Schlucht ist der westliche Anfang der Drei Schluchten. An beiden Seiten von Kuimen erheben sich der Baiyan-Berg im Süden und der Chijia-Berg im Norden. Beide Berge stehen sich gegenüber, der eine ist weiß, während der andere rot ist. Fährt man durch die Stelle Kuimen nach Osten, kann man Sehenswürdigkeiten wie Kuimen, Fenbi-Wand, Blasebalg-Schluch und das „den Mond beobachtende Einhorn" bewundern.

Baidi-Stadt in Fengjie
Eigentlich hieß sie Stadt der purpurne Sonne. Sie liegt in der Gemeinde Baidi des Caotang Districts des Kreises Fengjie. Heute ist die Stadt von vier Seiten von Wasser umgeben. (Falls der Wasserspiegel unter 143 Meter liegt, kann man noch die ehemalige Landschaft sehen, wobei die Stadt Baidi von drei Seiten vom Wasser umgeben wird.) Sie Stadt liegt an einer strategisch wichtigen Stelle. Umgeben wird Baidi-Stadt von üppigen Bäumen. Die Umgebung ist ruhig. Der Baidi-Tempel in der Stadt steht nach Süden. In der Tempelanlage sind Mingliang-Halle, Tuogu-Halle, Wuhou-Ahnentempel, östlicher Stelenwald, westlicher Stelenwald und Guanxing-Pavillon.

Himmlische Grube und irdischer Riss
Diese Stelle liegt 38 Kilometer vom südlichen Ufer der Kreisstadt Fengjie. Sie ist ein Freilichtmuseum von verschiedener Karstlandschaften. Die Himmlische Grube hat einen Durchmesser von 626 Meter und ist 662 Meter tief. Es handelt sich um den tiefsten und größten Karst-Trichter der Welt. Daher wird sie als die Grube Nummer Eins bezeichnet. Der irdische Riss fängt von der Hochland-Steppe an und besteht aus mehreren Tälern. Der Riss erstreckt sich über 37 Kilometer und hat eine V-Form. Das Ende des Risses liegt nur 5 Kilometer von der Himmlischen Grube. Seit langer Zeit sind Abenteurer und Wissenschaftler der Überzeugung, dass ein mysteriöser Tunnel zwischen der Himmlischen Grube und dem irdischen Riss bestehe. Doch den Tunnel hat man bis heute noch nicht entdeckt.


Die Wuxia-Schlucht

China, Yangtze (c) China Tours / Onebillionvoices

Die Wuxia-Schlucht ist die schönste Schlucht der Drei Schluchten. Es handelt sich um eine 45 Kilometer lange Strecke zwischen der Mündung des Daning-Flusses im Kreis Wushan im Westen und der Guandu-Fähre im Kreis Badong der Provinz Hubei. In der Wuxia-Schlucht gibt es das ganze Jahr über Nebel. In einem Gedicht werden der Nebel und die Wolken in dieser Strecke malerische beschrieben. An beiden Ufern erheben sich 12 Gipfel. Der bekannteste darunter ist der Gipfel der Göttin (Shennü-Gipfel). Man kann in kleine Botte umsteigen und zum Shennong-Bach in Badong, zu den drei kleineren Schluchten des Daning-Flusses und zu den fünf Bächen der Wuxia-Schlucht fahren.

Die drei kleineren Schluchten des Daning-Flusses
Sie sind Landschaftszone vom staatlichen Rang AAAAA. Es handelt sich um die Longmeng-Schlucht, die Bawu-Schlucht und die Dicui-Schlucht des Daning-Flusses. Der Daning-Fluss ist der wichtigste Nebenfluss an der Strecke der Drei Schluchten. Die Strecke der drei kleineren Schluchten ist 50 Kilometer lang. In dieser Strecke sieht man neben vielen Gipfeln auch noch sich schlängelnde Flüsse und viele Quellen. Dieser Abschnitt ist auch die Heimat von Affen, Mandarinenten und anderen Wasservögeln. Diese Stelle ist ein Ort mit viel Geschichte. An den Felsen hängen Särge der Ba-Menschen in der alten Zeit. Bis heute lässt sich das Rätsel der Särge nicht erklären. Man sieht hier auch alte Stege am Berghang und die alte Stadt Dachang.

Der Gipfel der Göttin (Shennü-Gipfel)
Der Gipfel der Göttin ist der bekannteste unter 12 Gipfel der Wuxia-Schlucht. Fährt das Boot zum Fuß des Gipfels, sieht man eine sich erhebende Säule, die wie eine junge Dame aussieht. Ihr Rockzipfel und ihre Ärmel schweben in der Luft. Die Göttin sieht im Nebel noch attraktiver aus.


Die Xiling-Schlucht

Die Xiling-Schlucht liegt am östlichen Ende der Drei Schluchten. Es handelt sich um eine 76 Kilometer lange Strecke zwischen der Mündung des Xiangxi-Flusses im Kreis Zigui der Stadt Yichang in der Provinz Hubei im Westen und dem Nanjin-Pass der Stadt Yichang in der Provinz Hubei im Osten. Die ist die längste Schlucht unter den Drei Schluchten. Die Xiling-Schlucht lässt sich in zwei Teile aufteilen. Im westlichen Teil sind die Schichten Bingshubaojian, Niuganmafei und Kongling. (Die ersten sind heute unter dem Wasserspiegel). Im östlichen Teil sind die Dengying-Schlucht und die Huangli-Schlucht. Die Xiling-Schlucht ist bekannt für die bizarr aussehenden Felsen und viele interessante Legenden. Man sieht in diesem Abschnitt den anschaulichen Fels des Lampenschattens, die Schlucht Dengying und die Brücke der Unsterblichen. Andere interessante Sehenswürdigkeiten sind wie Sanyou-Höhle, Leizu-Tempel, Sixi-Bach, Jiuwan-Bach und Siedlungen der Drei Schluchten.

Shennongjia
Shennongjia liegt an der Grenze zwischen dem Badong-Kreis, dem Xing-xian-Kreis und dem Fangxian-Kreis. Die Urwälder sowie die Flora und Fauna werden hier gut erhalten. Man kann hier viele seltene Tier- und Pflanzenarten finden. Daher wird Shennongjia auch als die Grüne Heimat und das Königreich der Tiere bezeichnet. In Shennongjia sind mehr als zehn bekannte Sehenswürdigkeiten wie Banbi-Fels, Dajiu-See, Tianmenya, Yanziya und Songluo-Fluss. Bewundernswert sind hier auch noch die Lengre-Höhle, die Eis-Höhle und die Flut-Höhle. Die Sage um die Wilden, albinische Tiere und Flüsse, deren Mündung man nicht kennt, machen Shennongjia umso mysteriöser.

Der Damm der Drei Schluchten
Der Damm der Drei Schluchten ist eine Landschaftszone vom staatlichen Rang AAAAA. Er befindet sich im mittleren Abschnitt der Schlucht Xiling. Man sieht hier malerische Naturlandschaft und erstklassige Kulturdenkmäler der Welt. Der von Mao Zedong beschriebene Traum ist heute Wirklichkeit. Der Damm der Drei Schluchten ist weltweit das größte Wasserbauprojekt und gilt als die wichtigste Attraktion einer Reise zu den Drei Schluchten. Es zeigt die Kultur des Projektes und die Kultur der Wasserwirtschaft. Regelmäßig für Touristen zugänglich sind die drei Zonen: Tangziling-Zone, Gedenkzone für den Damm und die Zone 185. Diese Zonen liegen auf der ringförmigen Route auf dem oberen Teil des Damms. Jeden Abend gibt es in der Gedenkzone für den Damm das Öko-Drama „Schluchten und Strom in einer goldenen Zeit".

Ahnentempel für Qu Yuan
Der Ahnentempel wurde errichtet, um an den patriotischen Dichter Chinas Qu Yuan (340 B.C. bis 278 B.C.) zu erinnern. Das herrliche Tor steht über Dutzenden Stufen. Das Haupttor und die Seitenhallen bilden zusammen die Form des Schriftzeichens „Berg". In der Tempelanlage erhebt sich eine 3,92 Meter hohe Bronzestatue von Qu Yuan.

Jiuwan-Bach
Der Bach liegt am südlichen Ufer der Schlucht Niuganmafei im westlichen Teil der Xiling-Schlucht. Der 42,3 Kilometer lange Bach liegt nur 20 Kilometer von dem Damm der Drei Schluchten entfernt. Dem Bach entlang sieht man viele Sehenswürdigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Dichter Qu Yuan stehen, wie etwa „Frage an den Himmel", Juyu-Ehrentor oder Felsen der Ganoderma. Besucher können in einem Kanu im Bach fahren, das Gefälle zwischen dem höheren und den niedrigem Punkt beträgt 90 Meter. Man kann auch durch den Wald wandern, wobei man Zwitschern der Vögel lauschen und spielende Affen sehen. Im kristallklaren Wasser schwimmen die Fische.


Wuhan

China, Yangtze, Seitenschlucht (c) China Tours / Onebillionvoices

Wuhan ist die Hauptstadt der Provin Hubei. Sie ist eine der hervorragenden Reisestädte Chinas. Wuhan hat eine Geschichte von 3.500 Jahren. Seit langer Zeit ist Wuhan ein Verkehrsknotenpunkt und ein Handelszentrum Chinas. Heute ist Wuhan die größte Industrie- und Handelsstadt im Zentrum Chinas. Wuhan hat malerische Naturlandschaft und viele Kulturdenkmäler. Man kann in Wuhan die Kultur von Chu kennen lernen.

Der Turm des Gelben Kranichs

Thront auf dem Sheshan-Hügels am Südlichen Ufer des Yangtze wird der Turm des Gelben Kranichs zusammen mit dem Yuyang-Turm und der Tengwang-Turm al die drei bekanntesten Türme südlich des Yangtze bezeichnet. Der Turm des Gelben Kranichs ist eine Landschaftszone vom staatlichen Rang AAAAA. Der Hauptturm ist 51,4 Meter hoch und hat nach oben biegende Dächer. In dem Turm sieht man große Wandmalereien, Spruchrollen und Kulturgüter. Der Dichter Li Bai (701 bis 762) und der Dichter Lu You (1125 bis 1210) haben den Turm besucht und Gedichte über den Turm geschrieben. Am feierlichen Abend wird der Turm bunt beleuchtet. Der bunt beleuchtete Turm am Abend wird als die wichtigste Attraktion der Stadt bezeichnet.

Der Guiyuan-Tempel
Der Tempel ist einer der vier bekannten buddhistischen Tempel in Hubei. Der Name des Tempels bedeutet „Parität im Kopf und Allgegenwärtiges Verstehen". Erbaut wurde die Tempelanlage im Jahre 1658. Der Tempel mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern besteht aus fünf Höfen: im Osten, Westen, Norden, Süden und in der Mitte. Heute bleiben in der Tempelanlage 28 Hallen erhalten. Das Luftbild der Tempelanlage sieht wie eine Kutte aus. Darin liegt eben der größte Unterschied der Architektur des Tempels mit anderen Klöstern. Das Haupttor des Tempels wird mit Guiyuan-Tempel beschrieben, was eine Seltenheit der buddhistischen Tempel in China ist. Der Tempel hat drei wichtige Gebäude. Die Große Halle wurde Anfang der Qing-Dynastie gebaut. Viele Stufen führen zur Großen Halle. Der Turm der Sutren ist ein anderes wichtiges Gebäude. Hier werden buddhistische Werke, Kunstwerke und Gegenstände für Zeremonien aufbewahrt. Besonders sehenswert sind die Buddhastatue aus Weißer Jade, auf Pattratblättern geschriebene Sutren sowie in Indisch, Birmanisch und Thailändisch geschriebene Sutren. Die Halle der Arhats ist das bekanntesten Gebäude. In der Halle werden 500 Statuen von Arhat anschaulich dargestellt.

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