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China: Beijing

 
 
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Delikatessen in China - Beijing

China, Peking, Koch Pekingente (c) China Tours / Onebillionvoices


Allgemeines

Beijing war bereits zu früheren Zeiten als Kulturstadt bekannt. Als Hauptstadt Chinas ist sie kultureller, politischer und administrativer Mittelpunkt des Landes. In der Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte dieser alten Metropole entwickelte sich eine vielfältige Kultur der Speisenzubereitung und des Essens. Die Beijing-Küche zeichnet sich durch zahlreiche Gerichte unterschiedlicher Geschmacksrichtungen aus.

Daher kann man in Beijing fast 300 Geschmacksrichtungen und Spezialitäten probieren, die sich in den Küchen der Han-, der mandschurischen, der mongolischen und der Hui-Nationalität entwickelt haben. Darunter findet man noch heute Kochrezepte von Kaiserhof der Ming- (1368-1644) und der Qing- Dynastie (1644-1911); viele Gerichte werden auch in unserer Zeit nach Überlieferungen aus der Geschichte zubereitet. Es empfiehlt sich also, in Beijing auch einmal solche Speisen zu essen, die nach alten Rezepten gekocht, gebraten und gesotten wurden. Es sind immerhin Gerichte, die einst Kaisern, Regierungsbeamten und Gelehrten mundeten. Auch die moslemische Küche Beijings ist weithin bekannt. In manchen Restaurants werden auch vegetarische oder die Gesundheit fördernde Gerichte angeboten.

Gegenwärtig nimmt der Einfluss der Hong Kong- und der Taiwan-Küche in Beijing kontinuierlich zu. Man findet auch immer häufiger Restaurants mit ausländischen Küchen, beispielsweise mit japanischer, koreanischer, französischer, italienischer, amerikanischer, russischer, deutscher, thailändischer, indischer, arabischer, vietnamesischer oder griechischer Küche.

Außerdem verfügt Beijing über zahlreiche ausländische Schnellrestaurants. Weltweit bekannte Schnellimbiss-Ketten wie McDonald's und Kentucky Fried Chicken haben auch hier bereits Wurzeln geschlagen.


Delikatessen in Beijing

Lokale Spezialitäten: Pekjng-Ente, Shuanyangrou (in einem Topf auf dem Tisch wenden dünn geschnittene Hammelfleischscheiben gegart) sowie Gongtingcai und Guanfucai (nach alten Kochrezepten zubereitete Gerichte, wie sie früher den Kaisern bzw. hohen Regierungsbeamten serviert wurden).

Peking-Ente
Peking-Ente ist ein weltweit bekanntes Gericht. Sie zeichnet sich durch die knusprige Haut und das zarte Fleisch der Ente aus. Die dazu gereichten dünnen Teigfladen, in die man kleine Stücke des geschnittenen Entenfleischs wickelt, sind ein wenig fest, aber weder zu trocken noch zu feucht. Man unterscheidet hauptsächlich zwei Arten von Peking-Enten: „Gualu" (über dem Ofen hängend gebratene Ente) und „Afen/w" (im Ofen liegend gebratene Ente).

Quanjude-Restaurant für Peking- Enten
Als ein altberühmtes Restaurant wurde das Quanjude-Restaurant für Peking-Enten wurde im Jahre 1864 gegründet und hat seither zahlreichen hohen Gästen aus verschiedenen Ländern seine Spezialität serviert.

Adresse: Qianmen Dajie 32, Chongwenqu (Altes Geschäft)
Telefon: 0086-10-67016321 65112418
Website: qmquanjude.com.cn

Shuanyangrou
Shuanyangrou (in einem auf einem Tisch stehenden Topf gegarte, dünngeschnittene Hammalfleischscheiben), auch „Hammelfleisch- Feuertopf“ genannt, ist eine bekannte Spezialität Beijings. Bei der Zubereitung dieses Gerichtes verwendet man nordchinesische Zutaten. Das Kochgerät, die gewöhnungsbedürftige Zubereitungsart und die Essmethodik muss man als einzigartig bezeichnen.

Donglaishun-Restaurant
Dies ist ein moslemisches Restaurant für Shuanyangrou mit mehr als 100-jähriger Tradition. Shuanyangrou wird hier nur mit ausgesuchtem Fleisch (Hammelfleisch aus der Inneren Mongolei) zubereitet. Dazu kommen verschiedene Zutaten, wobei stets das Kochfeuer von neuem zu regulieren ist. Die Hammelfleischscheiben müssen sehr dünn geschnitten sein, um schneller gar zu werden. 123 Adresse: Xindong'an Shichang (4. Stock), Wangfujing Dajie, Dongchengqu (Hauptgeschäft)

Telefon: 0086-10-65280932
Website: www.donglaishun.com.cn

Paya
Paya (gedünstete Ente mit in etwas Öl gebratenem Porree) ist ein nach einem alten Rezept des Kaiserhofes zubereitetes schmackhaftes Gericht. Die Ente muss weich sein und eine goldfarbige, knusprige Haut haben.

Fangshan-Restaurant
Das ist das erste Restaurant mit Speisen im Stil des kaiserlichen Hofes. Es wurde im Jahre 1925 von ehemaligen Köchen des Kaiserhofs gegründet. Die Zubereitungsmethode ist bis auf den heutigen Tag unverändert geblieben. Dieses Restaurant hat den ehemaligen US-Präsidenten Richard Milhous Nixon und andere Prominente mit Speisen versorgt.

Adresse: Wenjin Jie 1, Xichengqu (im Beihai- Park)

Einheimische Imbisse: Chaogan (Suppe mit lnnereien vom Schwein), Baodu (Suppe mit in kleine Streifen geschnittenen Hammel- oder Rindermagen), Guanchang (frittierte Wurstscheiben aus Stärke), Lüdagun (gedämpfter Klebreismehlteig mit Bohnenmehl und Zucker), Douzhi'er (Suppe mit gegorenem Bohnenmehl), Zhajiangmian (Nudeln mit Bohnenmehlschwitze und Hackfleisch).

Douzhi'er
Douzhi er ist ein bei älteren Einwohnern Beijings beliebter und preiswerter Imbiss. Man sagt, dass er Anfang der Qing-Dynastie (1644-1911) vorkam. Diese Spezialität ist aber nicht so populär wie viele andere, denn sie hat einen merkwürdigen, gewöhnungsbedürftigen Geschmack, der nicht jedermanns Gaumen betört. Aber sie ist reich an Eiweiß und Vitamin C. Das Jinxin-Restaurant, das an der südöstlichen Ecke der Straßenkreuzung Ciqikou- und Chongwenmenwai-Straße liegt, hat sich auf Douzhi 'er spezialisiert.

Lüdagun
Lüdagun (gedämpfter Klebreismehlteig mit Bohnenmehl und Zucker) zählt zu den traditionellen Spezialitäten Beijings. Bei der Zubereitung müssen die gedämpften Kuchen noch im Sojabohnenmehl gewälzt werden, daher der Name Lüdagun (wie ein Esel sich auf dem Boden wälzt). Diese Spezialität ist in allen Imbissstraßen und in manchen Supermärkten erhältlich.


Esskulturstraßen in Beijing

Der Donghuamen-Nachtmarkt
Er liegt an der westlichen Seite der nördlichen Straße Wangfujing Dajie. Der Markt ist täglich von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Neben Imbissen der Beijinger Küche sind Dutzende anderer Spezialitäten aus den Küchen verschiedener Landesteile vertreten. Beispielsweise kann man hier Lanzhou Lamian (handgezogene Nudeln der Lanzhou- Küche), Yuyuantang der Wenzhou-Küche (Suppe mit Fischklößchen), Liangpi der Shaanxi-Küche (Gallerte aus Bohnenmehl) und Kouwan Chatang (Brei aus in Öl geröstetem Weizenmehl) genießen.
Der Donghuamen-Nachtmarkt ist weit und breit bekannt. Die ehemalige Premierministerin Großbritanniens, Margaret Thatcher, hat ihn besucht. Heute kommen ausländische Touristen täglich zu diesem Markt, um hier Spezialitäten zu probieren.

Die Wangfujing-Imbissstraße
Sie liegt am Haoyou Shijie-Markt in der Straße Wangfujing Dajie. Am Anfang dieser Imbissstraße steht ein hoher, verzierter Torbogen im antiken Stil. Die verschiedenförmigen Häuser erinnern an den Stil der Ming- und der Qing-Dynastie.
Die Lokale hier sind ganztägig geöffnet. Nachts wird die ganze Straße von roten Lampions beleuchtet, dann herrscht hier geschäftiges Treiben. Man findet Spezialitäten der Beijinger Küche und der anderer Regionen, wie etwa Guoqiao Mixian (Reisnudeln), Malatang (stark gewürztes scharfes Gericht im Tischkochtopf) Choudoufu (in stinkender Soße marinierter Sojabohnenkäse), Goubuli Baozi (gedämpfte Teigbeutel mit Fleischfullung der Marke Goubuli) und Binglang Hulu (kandierte Früchte am Stiel).

Guijie
Die Straße Guijie ist ein Teil der Dongzhimennei Dajie, die von der Straßenkreuzung Beixinqiao bis zur 2. Ringstraße reicht. Dies ist die bekannteste und größte Delikatessenstraße Beijings. Der beliebteste Imbiss dieser Straße sind stark gewürzte, scharfe Garnelen (Mala Xiaolongxia). Man findet hier zahlreiche Restaurants mit Küchen aus verschiedenen Gegenden Chinas, so die Tischkochtopf- Restaurants der Chongqing-Küche oder Restaurants für Shuanyangrou (in einem Tischkochtopf gegarte, dünngeschnittene
Hammelfleischscheiben).

In den letzten Jahren entstanden in Beijing mehrere Delikatessenstraßen. Die meisten sind im Viertel zwischen dem Guomao Dasha an der 3. Ringstraße und der westlichen Sanyuan-Brücke zu finden. In den Lokalen kann man alle Geschmacksrichtungen und Spezialitäten Chinas probieren. Außerhalb der östlichen 3. Ringstraße wurden weitere zwei Delikatessenstraßen angelegt: die eine am westlichen Eingang zum Chaoyang-Park und die andere in der Nüren Jie (Frauenstraße) am Laitai-Blumenmarkt.

Um die „Moderne Stadt" herum ist ein Zentrum der Gastronomie mit zahlreichen Restaurants entstanden. Östlich der „Modemen Stadt" liegt ein dicht besiedelter Stadtbezirk, was natürlich die Gastronomie begünstigt.

Am Houhai-See hinter dem Kaiserpalast ist eine sehr attraktive Fußgängerzone mit zahlreichen Restaurants und Bars entstanden. Dank ihrer schönen Umgebung wird sie zu einem neuen gern besuchten Delikatessenzentrum.

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