Wuxi: Der Jichang-Garten (Garten der Zerstreuung)
Der Jichang-Garten in Wuxi, auch Qinyuan-Garten genannt, liegt an der Querstraße in Huishan. Mit seiner Anlage wurde in der Periode des Ming-Kaisers Zhengde (1506-1521) begonnen. Der Garten, der für seine hohe Gartenbaukunst und seinen eigenartigen Stil bekannt ist, war ein Privatgarten der Familie Qin gewesen.1952 schenkten die Qins dem Staat diesen Garten. Er liegt in einer malerisch schönen Umgebung: Westlich von ihm erhebt sich der Huishan- Berg, südlich der Xishan-Berg. In der Ferne leuchtet die Drachenlicht-Pagode (Longguang Ta) auf dem Xishan-Berg herüber und auf dem Huishan-Berg entspringen zahlreiche Quellen, die gurgelnd in den Garten fließen. Die am östlichen Fuß des Huishan-Berges geformten Hügel sehen wie Ausläufer des Berges aus. Der Garten ist ein Vorbild für die Einbeziehung natürlicher Landschaft in die Gartengestaltung. Der Teich „Zusammengeflossene Brokatwellen" (Jinhui Yi) und der künstliche Hügel, etwas westlich verschoben, bilden das Zentrum der ganzen Gartenanordnung. Bauwerke wie Häuser, Pavillons, Hallen, Stuben usw., die sich östlich und westlich des Teiches befinden, stehen in Kontrast mit dem künstlichen Hügel. Die Qing-Kaiser Kangxi und Qianlong bezogen auf ihrer Inspektionsreisen in Südchina hier Quartier und hinterließen zahlreiche Anekdoten und kalligrafische Werke.
Der Jichang-Garten, in dem sich die Plananlage mit der Naturlandschaft von Wasser und Bergen aufs glücklichste verbindet, steht unter dem Staatsdenkmalschutz. In Jahre 2000 wurden eine Anzahl der kriegszerstörten Bauten wie der Lingxu-Pavillon, der Xianyu-Wasserpavillon, der verwinkelte Gang und die Woyun-Halle wiedererrichtet. Diese Bauten, die sich mit dem eigentlichen Garten harmonisieren, bereichern den kulturellen Gehalt des Gartens und vergrößern seinen Reiz als Ganzes.
Reiseservice
Verkehr: Zu erreichen ist der Park mit den Buslinien 4,10,15 und 29.
Tel.: 0086-510-81880178
Öffnungszeiten: Täglich von 8.00-18.00
Website: www.jichanggarden.com

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