Suzhou: Das Städtchen Mudu
Das alte Städtchen Mudu liegt westlich von Suzhou und am Taihu-See. Mit seiner reizvollen Landschaft und reichen Produkten genießt das von Bergen Tianping, Lingyan, Qizi und Shizi umgebene Städtchen Mudu den Ruf „Schatzbecken zu sein".
Mudu besitzt grüne Berge, klares Wasser, kleine Brücken, Häuser an den fließenden Wasserläufen, Privatgärten und eine Anzahl von alten Residenzen namhafter Persönlichkeiten. Daher steht die Mudu- Landschaft an der Spitze der 13 Landschaftszonen am Taihe-See. Während der Qing-und Ming-Dynastie gab es hier über 30 Privatgärten, von denen einige heute der Öffentlichkeit offenstehen. Sie sind der Garten der Familie Yan, das Hongyin-Berghaus, der Garten Alter Kiefern und die Bangyan-Residenz.
Der Garten der Familie Yan in Mudu
Mit einer Fläche von 10 000 m2 ist der Garten der Familie Yan geschickt konstruiert und meisterhaft angelegt. Alle Strukturen sind zierlich, geschmackvoll und zurückhaltend. Das alles zeugt von der hohen Kunstfertigkeit des Gartengestalters. Professor Liu Dunzheng, ein bekannter Architekt, hat für den Garten die Worte des Lobes gefunden: ein Meisterwerk im Gartenbau südlich des Changjiang- Flusses.
Das Hongyin-Berghaus in Mudu
Als ein berühmter Privatgarten in Südchina bekannt, wurde das weitgeräumige Berghaus während der Qianlong- Periode angelegt. Die Landschaft mit Bächleins, Teichen, Pavillons, Blumen und Bäumen ist viel schöner als andere derartige Anlagen. Das Berghaus besteht aus zwei Gärten - Xiuye und Xiaoyin - aus der Ming-Zeit. Im Xiaoyin-Garten wohnte in der ausgehenden Qing-Dynastie Shen Shou, die „Königin der Stickerei". Der Xiuye-Garten ist heute ein Archiv für die Edikte der Qing-Kaiser.
Der Garten Alter Kiefern (Gusog Yuan) in Mudu
Der Garten diente einst dem reichen Mann Cai Shaoyu als Residenz. Das darin befindliche Haus mit feinsten Schnitzarbeiten findet sein Pendant im Dongshan- Schnitzhaus im Dongting-Raum. Die beiden Häuser stammten aus der Hand des gleichen Meisters, wurden deshalb als „Schwesterhäuser" in Süd und Nord bezeichnet.
Die Bangyan-Residenz in Mudu
Sie ist die alte Residenz von Feng Guifen, ein bekannter politischer Kommentator der Qing-Dynastie. Das Haus besitzt drei „Schätze" in Südchina: eine Holzschnitzarbeit „ein verkehrt herum hängender Blumenkorb", einen Torbau mit durchbrochenen Ziegeln und eine Steingravur „Alle Lebwesen wachen und wachsen in der Zeit der Prosperität".
Reiseservice
Verkehr: Mit der Reisebuslinie 4 sowie mit den Buslinien 20 und 38 kommt man nach Mudu.
Tel.: 0086-512-66514042 /66253688
Öffnungszeiten: Täglich von 7.30-17.00
Website: www.mudu.com.cn

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