Sehenswürdigkeiten in Qamdo (Tibet)
Das Qiangbalin-Kloster in Qamdo
Das Qiangbalin-Kloster ist eines der größten in Osttibet und gehört zur Gelben Sekte (Gelugpa). Es wurde von Tsongkapas Schüler Xiraosongbu 1444 gegründet. Die meisten Lebenden Buddhas vom Qiangbalin-Kloster wurden vom Kaiser der Qing-Dynastie belehnt. Der Bronzestempel, den Kaiser Kangxi dem Lebenden Buddha Pabala verlieh, und die Tafel, die Kaiser Qianlong dem Kloster schenkte, werden bis heute in dem Kloster aufbewahrt. Die vielen Buddhastatuen, Wandmalereien und Thangkas im Kloster sind von großer Bedeutung.
Verkehr:
Das Qiangbalin-Kloster befindet sich auf dem Malu-Berg in der Kreisstadt Qamdo. Man kann es zu Fuß ungefähr 20 Minuten erreichen.
Die Karub-Ruine in Qamdo
Die Karub-Ruine ist eine der drei großen Ruinen aus prähistorischer Zeit. Sie stammt aus der Jungsteinzeit und hat eine Geschichte von mehr als 4000 Jahren. Die Ruine befindet sich in dem 12 km südöstlich von Qamdo entfernten Dorf Karub in Jagka. Sie liegt 3100 m ü. M. und bedeckt eine Fläche von 10 000 m2. Untersuchungen ergaben, dass sie früher ein primitives Dorf war.
Verkehr:
Zur Ruine fährt kein Linienbus, deshalb muss man in Qamdo trampen oder ein Taxi nehmen. Die Taxifahrt hin und zurück kostet etwa 100 Yuan.
Heimat kunsthandwerklicher Maler
Die Anfertigung von Thangkas und Wandmalereien in Gama, das auch „Heimat kunsthandwerklicher Maler" genannt wird, hat eine Geschichte von 800 Jahren. Die in Tibet verbreitete Schulrichtung „Gadanggazhi" ist von den Malern der Gegend gegründet worden.
Das Öko-Reisegebiet Hongla-Berg in Qamdo
Am Hongla-Berg liegt das Naturschutzgebiet des Autonomen Gebiets Tibet. Es liegt 2300 bis 4400 m ü. M. und ist von mehr als 200 Stumpfnasenaffen bewohnt, einer seltenen Primatenart, die vom Aussterben bedroht ist. Die dreidimensionale Ökolandschaft ist wirklich eine Augenweide. Schneeberge, Wälder, tibetische Stumpfnasenaffen, Täler usw. sind hier zu genießen.
Das Reisegebiet Chamoling-Berg in Tibet, wo man Wildhirsche domestiziert
Hier befinden sich die Zhajiema-Halle, die Karmardo-Pagodenwald, das Nuorong-Tal, der „Berg der Sitten" (der heilige Deqingpozhang-Berg) und das „Paradies für Rothirsche" (Hirschfarm auf dem Chamoling-Berg), die heilsame Yiri-Thermalquelle, grasbedeckte Hochmoore und andere natürliche und kulturelle Landschaften.
Verkehr, Unterkunft und Verpflegung:
Autostraßen führen zu allen Sehenswürdigkeiten. Sie sind sehr einfach zu erreichen. Im Kreis Riwoqe gibt es Hotels, Restaurants und Nachtklubs. 30 km von der Kreisstadt Riwoqe liegt die Riwo-Neustadt. Zhajiema-Halle. Deqingpozhang-Berg -Chamoling-Berg - Hirschfarm - Nuorong-Tal - Karmardo-Pagodenwald - Riwoqe.
Unterkunft und Verpflegung in der Kreisstadt.
Am 15. des sechsten Monats nach dem tibetischen Mondkalender findet das traditionelle „Zhongque"-Fest statt. Dann lässt sich die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten mit einem Besuch dieser Veranstaltung verbinden.

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