Sehenswürdigkeiten in Nyingchi (Tibet)
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Basum Co in Nyingch
Der Basum Co wird auch „Conggo-See" genannt und befindet sich im Gebiet Xoka im Kreis Gongbo'gyamda, die 4000 m ü. M. liegt. Er ist mehr als 300 km von Lhasa entfernt. Inmitten des Sees liegt ein im 17. Jh. gegründetes Kloster der Nyingma-Schule. Am 15. des vierten Monats nach dem tibetischen Mondkalender findet das Rundgang-Fest des Basum Co statt. Gläubige aus Nyingchi, Kangqu und anderen Gegenden machen dann Rundgänge um den See.
Am Basum Co wird das erste Urlaubsdorf Tibets gegründet, mit verstreuten Villen.
Der Riesenzypressenwald in Nyingchi
Der Zypressenwald befindet sich im Naturschutzgebiet für Riesenzypressen in der Gemeinde Pagqi in Nyingchi. Hier steht eine 46 m hohe, vermutlich 2000 bis 2500 Jahre alte Riesenzypresse, die von den Einheimischen voller Respekt „der heilige Baum" genannt wird.
Die große Schlaufe des Yarlung-Zangbo-Flusses in Tibet
Die Quelle des Yarlung-Zangbo-Flusses liegt im nördlichen Mittelhimalaya. Der Fluss fließt durch Mainling, wo er auf einmal nach Süden abbiegt und den Himalaja entzwei teilt. Dieser Einschnitt wird von zwei über 7000 m hohen Bergen, dem Namjagbarwa und dem Jialabailei, gesäumt. Der durchschnittliche Jahresdurchfluss beträgt 1000 m 3/s. Auf einer weniger als 1000 m langen Strecke erreicht das Gefälle mehr als 300 m, und die Fließgeschwindigkeit beträgt über 18 m/s. Man wird der Anziehungskraft dieser Naturattraktion nicht widerstehen können, wenn man sich im „großen Yarlung-Zangbo-Tal", dem größten der Welt, befindet. Hier sind schroffe Gipfel, heiße Quellen, Wasserfälle, Urwald sowie seltene Tiere und Pflanzen zu sehen.
Hinweis:
Um das Tal zu durchschreiten, muss man etwa mit einem Monat rechnen. Der Zugang ist nur von Juli bis Oktober möglich.
Der heilige Pengri-Berg in Nyingchi
Dieser Berg erhebt sich südöstlich von Nyingchi am Nordufer des Yarlung-Zangbo-Flusses. Er ist einer der heiligen Berge der Bön-Religion. Die Bön-Religion unterlag einst im Disput mit dem Buddhismus. Doch zum Glück für diese soll Aqiongjiebu, einer ihrer Anhänger, im Wettbewerb mit dem buddhistischen Meister Padmasambhava mehrmals die Magie des Buddhismus besiegt haben, so dass die Bön-Religion erhalten blieb.
Hinweis:
Der Rundgang um den heiligen Berg zu Fuß nimmt mindestens drei Tage in Anspruch. Möchte man unterwegs die Klöster besichtigen, muss man etwa sieben Tage einplanen. In Nyingchi kann man Lastpferde und -jaks mieten. Allerdings kann man mit Pferden und Jaks den Pengri-Pass nicht überqueren und muss einen Umweg machen. Das Kloster auf dem Berg bietet Unterkunft und Verpflegung an.
Der Ra'og-See in Nyingchi
Dieser See liegt auf über 3800 m ü. M. Am See stehen tausendjährige Weiden. Der See hat eine Länge von 26 km und eine Breite von 1 bis 5 km. Hier befindet sich die Quelle des Yarlung-Zangbo-Flusses. Am See sind grüne Wiesen und Felder und dort fühlt man sich wie im Süden des Unterlaufs des Yangtse, wo das Wetter mild und die Landschaft wunderschön ist.
Verkehr:
Von Borne aus ist der See in 4 Stunden Fahrt zu erreichen.
Der „Wasservorhang"-Wasserfall im Gyaxing-Tal in Tibet
Dieser Wasserfall befindet sich in dem mehr als 20 km vom Paga-Kloster entfernten Gyaxing-Tal. Blickt man von der hinter dem 25 m hohen Wasserfall liegenden Höhle nach außen, scheint das vom Dach der Grotte herabstürzende Wasser drei Vorhänge zu bilden. Außerhalb der tiefen, verschlungenen Höhle ranken sich die Glyzinen. Außerdem liegen im Bujia-Tal drei Komplexe mit Thermalquellen, die viele Krankheiten heilen sollen.
Der Namjagbarwa-Gipfel in Tibet
An dem Ort, wo Nyingchi, Mainling, Medog und Borne aneinander grenzen, macht der Yarlung-Zangbo-Fluss eine große Biegung, auf deren östlichen Seite sich der 15.-höchste Gipfel der Welt, der 7782 m hohe Namjagbarwa, erhebt. Er steht unmittelbar dem Indischen Ozean gegenüber, und dort ändert sich vertikal die Beschaffenheit der Erdoberfläche. Im Tal ist tropischer Wald, über der Schneegrenze aber eine Welt von Eis und Schnee.
Verkehr:
Route zur Kenntnisnahme: Von Lhasa fährt man die Sichuan-Tibet-Autostraße entlang bis zur Gemeinde Bayi (Kreisstadt) (404 km), dann 75 km bis Mainling und danach den Yarlung-Zangbo-Fluss entlang in Richtung Osten bis Paiqu (91 km) und weiter Richtung Norden bis Gegar. Schließlich geht man zu Fuß nach Andidangga, wo sich das 3512 m ü. M. liegende Basislager für die Besteigung des Namjagbarwa-Gipfels befindet.
Die Landschaft von Zayü in Südosttibet
Zayü liegt in Südosttibet und ist der Ort, wo der Himalaja und die Hengduan-Kette aneinander grenzen. Das Gebiet erstreckt sich über mehr als 16 000 km2 und liegt im Durchschnitt nicht mehr als 2500 m ü. M. Dort ist die Naturgegebenheit einzigartig und das Wetter das ganze Jahr hindurch mild. Die Landschaft ist wunderschön und Wildtiere wie Fischotter, Steinzober und Katzenbär sind dort heimisch.
Das Tal der Pfirsichblüte in Nyingchi
5 km südöstlich von Nyingchi entfernt liegt ein natürlicher Wald von wilden Pfirsichbäumen. Auf den drei Seiten des Tals erheben sich hohe Berge, von denen zahlreiche Bäche fließen. Mit dunklen Kiefern, duftenden Blumen und singenden Vögeln ist dies ein guter Ort, um Körper und Seele zu reinigen.
Verkehr:
Von Nyingchi aus ist das Tal in 10 Minuten Fahrt zu erreichen, zu Fuß in etwa 2 Stunden.

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