Sehenswürdigkeiten in Nagqu (Tibet)
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Nyainquentanglha in Nagqu
Diese 600 km lange Bergkette ist die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Yarlung-Zangbo und des Nujiang. Der höchste Gipfel in Damxung erhebt sich auf 7162 m ü. M. In seiner Umgebung befinden sich mehr als 30 über 6000 m hohe Gipfel, wovon vier gar über 7000 m hoch sind.
Verkehr:
Die Route zur Kenntnisnahme: Man fährt über Yangpajin bis Pamco. Am Ausgang des Pamco-Flusses befindet sich das auf 4800 m ü. M. liegende Basislager. Die Strecke misst insgesamt 110 km.
Nam Co in Nagqu
Mit dem auf 4718 m ü. M. liegenden Wasserspiegel ist Nam Co der höchste See der Welt. Er hat eine Länge von 72 km, eine Breite von 30 km und eine Fläche von 1984 knr und befindet sich in der etwa 60 km nordwestlich von Damxung entfernten Berggegend. Der Nam Co gehört zu den drei heiligen Seen in Tibet und ist für die Tibeter ein wichtiges Heiligtum. In jedem Jahr der Ziege - nach dem tibetischen Kalender - nehmen Pilger große Mühsale auf sich, hierher zu kommen und an dem farbenfrohen Rundgangfest des Nam Co teilzunehmen. Es dauert über zehn Tage, zu Fuß eine Runde um den See zu machen.
Verkehr:
Von Lhasa aus ist der See mit dem Mietwagen in 8 Stunden Fahrt zu erreichen. Ein dreitägiger Ausflug mit einem fünf- bis siebensitzigen Mietwagen kostet ungefähr 1700 bis 2000 Yuan.
Unterkunft:
Man kann für 15 Yuan pro Person im Zhaxi-Kloster am Nam Co übernachten.
Ruinen aus der Zeit des Zhangzhung-Reichs
Es soll zwei Stadtruinen des Zhangzhung-Reichs geben, das sich zur Bön-Religion bekannte. Eine ist die Stadt Qionglongyin, die sich heute in Zada, Ngari, befindet, und die andere ist Qiongzong, die nicht weit von der Dienststelle Ombu in Nagqu liegt. Qiongzong befindet sich westlich vom Mittelteil der Dargo-Kette.
Verkehr:
Qiongzong ist nicht weit von der Dienststelle Ombu, wohin man von Nyima aus fahren kann.
Die Qiangtang-Steppe in Nagqu
Die Qiangtang-Steppe liegt zwischen den Gebirgsketten Kunlun, Danggula und Gandise-Nyainquentanglha. Sie bedeckt 2/3 der gesamten Fläche Tibets und liegt durchschnittlich auf mehr als 4500 m ü. M. Die Landschaft der Qiangtang-Steppe ist einzigartig. Mehr als tausend Arten von Wildtieren bewohnen diese Gegend, wovon über 40 Arten auf den Listen der geschützten Tiere des Autonomen Gebietes sowie des Staates eingetragen sind.
Yangxoi-Landschaftsgebiet in Paingar, Biru (Tibet)
Das Landschaftsgebiet Yangxoi hat ein angenehmes Klima. Die liebliche Landschaft wird auch als „Jiangnan (Gebiet südlich des Unterlaufs desYangtse) in Nordtibet" genannt. Es gibt die Gelegenheit, mit dem Pferd der Route Paingar-Nagrog-Punzom entlang bis zum Landschaftsgebiet zu reiten (110 km). Dort sind der Weißsee und der Blausee die berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Umringt von frischen Blumen und Kräutern sehen die Seen anmutig aus. In Punzom erhebt sich der berühmte heilige Berg. Der Ritt durch das Tal Punzom führt zurück nach Yangxoi.
Landschaftsgebiet Niwu in Jiali
Jiali liegt 340 km von der Kreisstadt Nagqu entfernt in Südostnagqu. Aufgrund der relativ geringen Höhe ist das Klima mild. Ringsum erhebt sich die große Nyainquentanglha-Kette. In diesem Landschaftsgebiet sind zahlreiche seltene und wertvolle Wildtiere und -pflanzen beheimatet. Die Harmonie des Orts ist ideal, um Körper und Seele zu reinigen.
Naturschutzgebiet Xainza in Nagqu
Dieses Naturschutzgebiet liegt in der Nähe des Kreises Xainza in Nagqu und ist ein Vogelparadies. Durch die mehr als 120 Vogelarten, die diese großartige Landschaft bewohnen, ist das Gebiet von einmaliger Lebhaftigkeit. Der seltene Schwarzhalskranich nistet hier.
Die Chongqinkaduo-Steppe
Nördlich von Nagqu liegt eine breite Steppe, die von den Einheimischen „Chongqinkaduo" genannt wird und wo jährlich das Pferderennfest stattfindet. Das Sportfest findet normalerweise im siebten oder achten Monat nach dem tibetischen Kalender statt und dauert eine Woche. Neben Pferderennen gibt es noch andere Disziplinen wie z. B. Tauziehen, Steine tragen, Schießsport, Jakrennen usw.
Verkehr:
Während des Pferderennfests kann man für ca. 2 Yuan mit dem Minibus dorthinfahren. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Nagqu.
Tangra Yumco in Nagqu
Dieser in der Nähe der Zhangzhung-Ruinen liegende See soll der Ort sein, wo die von den Anhängern der Bön-Religion am meisten verehrte Göttin Zhoima lebt. Er liegt auf 4530 m ü. M.
Unterkunft:
Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen gibt es in Comai. Am Ostufer des Sees liegen einige Siedlungen, doch das Westufer ist unbewohnt. Dorthin muss man Lagerausrüstung und Lebensmittel mitnehmen.
Der Tanglha-Berg in Nagqu
Der Tanglha-Berg erhebt sich in der Mitte des Qinghai-Tibet-Plateaus und bildet die Wasserscheide zwischen Tibet und Qinghai. Die Hauptgipfel erreichen durchschnittlich mehr als 6000 m ü. M. Der höchste Gipfel, Kaila Damdung, liegt auf 6621 m. Dort ist das Quellgebiet des Yangtse.
Der „Purog Kangri"-Gletscher in Nagqu
Nur 150 km vom Shuang-See entfernt, bedeckt der auf 6482 m ü. M. liegende „Purog Kangri"-Gletscher eine Fläche von 400 km2. Die hiesigen Schneegipfel und Gletscher sind in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Der Gletscher hat deshalb großen Wert für die wissenschaftliche Untersuchung eines durch große Höhe und extreme Kälte geprägten Ökosystems. Die bizarre Eislandschaft lädt natürlich auch zum Betrachten ein.
Das Landschaftsgebiet im Zhoima-Tal
Das Landschaftsgebiet im Zhoima-Tal befindet sich in Gulu, das 92 km südlich von Nagqu liegt. Dieser im Durchschnitt 4700 m ü. M. hohe, wunderschöne Ort ist mit den üblichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Man findet hier grüne Berge und klares Wasser. Im Juni und Juli herrscht hier mildes Wetter. Da sind die Blumen in voller Blüte und die Gräser üppig, was diesem Gebiet große Anziehungskraft verleiht.
Abenteuer im unbewohnten Nordtibet
Nordtibet wird auch Qiangtang genannt und befindet sich auf einer mehr als 5000 m ü. M. liegenden Hochebene. Unter dem blauen Himmel liegen Seen, Schneeberge und Wiesen in der riesigen Weite verstreut, und zahlreiche Wildtiere bevölkern dieses Gebiet.
Das Quellgebiet des Yangtse -Kaila Damdung
Kaila Damdung ist 140 km von Nagqu entfernt und befindet sich im Kreis Amdo, Bezirk Nagqu. Hier liegt auf 6621 m ü. M. das Quellgebiet des Yangtse. Daher wird es auch „Quelle der Flüsse" genannt. Der Ort liegt verkehrsgünstig.
Kaila Damdung bedeutet auf Tibetisch „eine Menge von Eisbuddhastatuen". Der Name kommt von den zahlreichen Schneegipfeln, die an Buddhastatuen aus Eis erinnern. Im westlichen Teil dieses Gebiets liegt der „Jianggediru"-Eisgipfel mit bewundernswerten Gletschern und Eistürmen.
Die Skelettwand Duoduoka - ein Wunder der Menschheit in Tibet
Die Skelettwand Duoduoka befindet sich in Chaqu, Kreis Biru, und besteht aus mehr als 1000 Totenköpfen. Sie hat eine Fläche von 30 m2 und sieht wie eine Wand aus. Sie ist einzigartig auf der Welt und ein guter Ort, um sich Gedanken über Beerdigungsrituale zu machen.

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