Wissenswertes über das Reisen in Tibet
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Höflichkeit in Tibet
1. Wenn man das Zelt oder Haus eines Tibeters besucht, darf man nicht auf die Schwelle treten. Beim Anreden eines Tibeters sollte man hinter den Namen „la" anhängen, um Respekt und Warmherzigkeit zu zeigen. Wenn der Gastgeber einen Platz nehmen lässt, sollte man mit übereinandergeschlagenen Beinen sitzen und die Beine nicht strecken, geschweige denn dem anderen die Fußsohlen zeigen. Wenn man Geschenke bekommt, soll man sie mit beiden Händen empfangen. Wenn man Geschenke schenkt, soll man sich verbeugen und sie mit beiden Händen über den Kopf erheben. Wenn man Zigaretten, Wein oder Tee anbietet, muss man sie mit beiden Händen überreichen. Passen Sie auf, dass Sie Ihre Finger in keine Schüssel stecken.
2. Wenn der Gastgeber einen Toast ausbringt, soll man den Zeigefinger in den Wein stippen und dreimal Wein versprenkeln, nämlich in den Himmel, in die Luft und auf den Boden, was bedeutet, dass man einen Toast vor allem auf Himmel, Erde und die Ahnen ausbringt. Danach nimmt man einen Mundvoll Wein. Der Gastgeber wird das Glas auffüllen. Dann nimmt man noch einmal einen Mundvoll und der Gastgeber füllt das Glas noch einmal auf. Das Ritual wiederholt man dreimal. Beim vierten Mal soll man aber den Wein in einem Zuge austrinken.
3. Die Tibeter essen kein Pferde-, Hunde- oder Eselfleisch. In manchen Gebieten isst man auch keinen Fisch. Die einheimischen Essgewohnheiten sind zu respektieren.
4. Man darf hinter einem Tibeter weder klatschen noch spucken. Sonst wird man für unhöflich gehalten.
5. Die Zunge herauszustrecken, ist bei den Tibetern eine Art der Begrüßung. Und es ist Teil der Etikette, die Hände zu falten.
6. Bei der Besichtigung eines Tempels darf man nicht rauchen, geschweige denn Buddhastatuen und religiöse Gegenstände berühren oder fotografieren. Man soll im Uhrzeigersinn gehen (außer in den Klöstern der Bön-Religion).
7. Wenn man buddhistische Pagoden, Klöster, Manidui und andere religiöse Bauten besichtigt, soll man im Uhrzeigersinn gehen (außer in den Klöstern der Bön-Religion.) Man darf nicht über religiöse Gegenstände schreiten.
8. Man darf einen Adler, den heiligen Vogel der Tibeter, nicht vertreiben, geschweige denn verletzen. Man darf Rinder und Ziegen mit roten, grünen oder gelben Tuchstreifen im Freien auch nicht stören.
Die beste Zeit für eine Reise in Tibet
Von April bis Oktober ist Blütesaison. Zwischen Juni und September regnet es am meisten, so dass die Landschaft frisch und dunkelgrün aussieht. Allerdings führt der schwere Regen leicht zu Schlammlawinen, was den Verkehr beeinträchtigt.
Vorbeugende Medikamente einnehmen
Apotheker in Xining bieten vorbeugende Medikamente verschiedener Art gegen die Höhenkrankheit an. Man kann auch in ein Krankenhaus gehen und dort die Ärzte bitten, vorbeugende Medikamente zu verschreiben. Außerdem ist Höhenkrankheit auch vermeidbar, indem man während drei Tagen täglich 30 g Wasser mit braunem Zucker trinkt und einige Multivitamin-Pillen einnimmt.
Höhenkrankheit in Tibet
Leute, die nach Tibet gehen möchten, sorgen sich am meisten um das Problem der Höhenkrankheit. Je höher ein Ort liegt, desto dünner wird dort die Luft, weil der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre abnimmt. Wenn man die Höhe zu schnell erklimmt, z. B. wenn man mit dem Auto oder Flugzeug unterwegs ist, kann sich der Körper schlecht anpassen, und man fühlt sich infolgedessen unwohl. Die Höhenkrankheit macht sich oftmals durch die folgenden Symptome bemerkbar: Kopfschmerzen, Schwindel, Atembeschwerden, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, triefende Nase usw. Kranke, die an einer Herzkrankheit oder an Bluthochdruck leiden, sollten aufpassen.
Vorbeugung gegen Höhenkrankheit Sauerstoff kaufen
Die Höhenkrankheit ist normalerweise auf Sauerstoffmangel zurückzuführen. In Xining, Chengdu und Golmud kann man eine oder zwei Flaschen Sauerstoffvorrat kaufen. Mit einer Sauerstoffmaske kostet eine Flasche 20 Yuan.
Tipps für die Anpassung an das Klima auf der Hochebene
1. „Langsame Bewegung": Nach der Ankunft ist es besser, sich langsam zu bewegen und oft eine Pause einzulegen.
2. Trinken Sie viel Wasser.
3. Achten Sie auf eine konstante Körpertemperatur und passen Sie auf, dass Sie sich nicht erkälten.
4. Bringen Sie schmerzstillende Mittel mit, und zwar solche, die einen nicht schläfrig machen.
5. Vermeiden Sie Rauchen und den Genuss von Alkohol.
Nötige Gegenstände für die Reise in Tibet
Warme Kleidung - In Tibet ist der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht sehr groß. Auch wenn man im Juni oder Juli nach Tibet fährt, muss man ausreichend warme Kleidung mitbringen, z. B. Daunenjacken und Pullover.
Schlafsack - Wer mit dem Auto nach Tibet fahren und Orte außerhalb von Lhasa besuchen möchte, braucht einen Schlafsack.
Mörtelpulver - Die Gasthäuser außerhalb von Lhasa sind meistens sehr kärglich und das Bettzeug schmutzig. Um sich vor Läusen zu schützen, kann man Mörtelpulver aufs Bettzeug streuen.
Sonnenbrillen und Sonnenschutzmittel -In Tibet sind die UV-Strahlung außergewöhnlich stark. Sonnenbrillen und Sonnenschutzmittel sind notwendig.
Proviant und Getränk - Bringen Sie kalorienreichen Proviant wie Kekse, Schokolade und Bonbons mit. Ausreichend Trinkwasser ist auch notwendig. Während des Reisens in Tibet muss man sich auf Probleme wie Erdrutsche und Pannen vorbereiten. Mit ausreichendem Proviant und Getränk ist man auf das Schlimmste gefasst.

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