Reisegebiet Nord-Sichuan
Dieses Reisegebiet verfügt über zahlreiche historische Stätten und Kulturdenkmäler. In der Geschichte war Nord- Sichuan ein wichtiges Tor zu Zentralchina.
Douchui-Berg
Der Douchui-Berg liegt am Ostufer des Fujiang-Flusses, 6 km nordöstlich der Stadt Jiangyou, Gemeinde Wuzhen. In der Tang-Zeit führte hier ein Beamter Namens Dou Chui ein Eremitenleben und ließ auf dem Berg Tempel bauen. Daher wurde der Berg nach seinem Namen benannt. Der Berg sieht wie ein Getreidegefäß „Chuan" aus. Daher nennt man ihn auch den Chuan-Berg. Der Berg besitzt drei Gipfel namens Xiangyue, Feixian und Shenfu, die durch Eisenketten miteinander verbunden sind. Auf jedem Gipfel steht ein Tempel. Heute ist der Douchui-Berg eine touristische Attraktion Sichuans.
Jianmen-Pass
Der Jianmen-Pass liegt am gleichnamigen Berg, 33 km nördlich der Kreisstadt Jiange entfernt. Seit alters her ist er ein strategisch wichtiger Ort. Der Janmen-Berg, früher Liangshan- und Gaoling- Berg genannt besteht aus 2 Teilen, dem Dajian und Xiaojian und erstreckt sich in ostwestlicher Richtung über 100 km. Er hat insgesamt 72 steile Gipfel, die wie nach oben ragende Schwerter aussehen. Daher trägt er auch den Namen „Schwert-Tor".
Heimat Li Bais
Li Bai (701-762) war eine berühmter Dichter der Tang-Zeit. Seine Heimat liegt in Qinglianchang nahe der Stadt Jiangyou. Heute gibt es hier den Longxi-Hof, den Fenzhu-Turm, den Taibai-Tempel, das Yiguan-Kenotapf, den Ximo-Teich und das Yueyuan-Grab.
Qiqushan-Tempel
Der Qiqushan-Tempel, auch Wenchanggong-Tempel genannt, liegt auf dem Qiqu-Berg, 5 km nördlich der Kreisstadt Zitong. Er wurde in der Jin-Zeit gebaut und in der Yuan-, Ming- und Qing-Zeit mehrmals umgebaut. Er nimmt eine Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern ein. Seine Baufläche beträgt 6000 Quadratmeter. 23 Hallen, Türme und Pavillons gibt es hier. Die Pantuoshi-Halle stammt aus der Yuan-Zeit, die übrigen Bauten stammen aus der Ming- und Qing-Zeit. Die Tianzun-Halle aus der Ming-Zeit ist besonders prächtig.
Huangze-Tempel
Der Huangze-Tempel, auch Wulong- und Chuanzhu- Tempel genannt, liegt am Westufer des Jialing-Flusses und am Fuße des Wulong-Berges nahe der Stadt Guangzyuan. Der Überlieferung nach wurde er in der Jin-Zeit zum Gedenken an Li Bing und Er Ling gebaut. Da die Tang-Kaiserin Wu Zetian am 23. Tag des 1. Monats nach dem Bauernkalender in Guangyuan geboren wurde, wurde er später in Huangze (Kaiserliche Gnade) umbenannt. Heute wird hier eine Statue Wu Zetians verehrt. Alljährlich an ihrem Geburtstag machen die Einheimischen eine Pilgerfahrt zu dem Tempel.
Qianfoyan-Grotten
Die Qianfoyan-Grotten befinden sich am Ostufer des Jialing- Flusses, 5 km nördlich der Stadt Guangyuan entfernt, und gehören in Sichuan zu den berühmtesten ihrer Art. Heute sieht man hier über 400 Grotten mit 7000 Buddhafiguren, wovon die meisten aus der Tang-Zeit stammen, die übrigen aus der Südlichen und Nördlichen Dynastie, der Sui-, Song- und Yuan-Dynastie. Sie sind 200 m lang und 40 m hoch.

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