Wichtige Sehenswürdigkeiten in Provinz Shanxi
Stadt Taiyuan
Jin-Tempel
Der Jin-Tempel liegt am Fuß des Xuanweng-Berges, 25 km südwestlich von Taiyuan entfernt. Er wurde in der Zeit der Nördlichen Wei-Dynastie (386—534) zum Gedenken an Shu Yu, den zweiten Sohn des Königs Wu der Westlichen Zhou-Dynastie, erbaut. Wichtige Sehenswürdigkeiten des Tempels sind die Shengmu-Halle, die Quellen Nanlao und Feizhao, die farbigen Tonfiguren von 43 Dienerinnen sowie eine Zypresse aus der Zhou-Zeit und ein Schnurbaum aus der Sui-Zeit.
Kohlenindustrie- Museum Chinas
Das Kohlenindustrie-Museum Chinas befindet sich an der Yingze-Straße der Stadt Taiyuan und ist das einzige seiner Art in China. Tritt man in dieses Museum, fühlt man sich wie in einem Kohlenbergwerk. Zu seinen wichtigen Bauten gehören eine Videofilmhalle und eine simulierte Kohlengrube, die die einzige ihrer Art in China und die größte der Welt ist. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine Halle, in der viele antike Wandmalereien ausgestellt werden.
Essig-Museum Donghu
Dieses Museum liegt an der Madaopo-Straße Nr. 26 der Stadt Taiyuan. Früher war es eine Werkstätte für die Essigherstellung. Hier kann man sehen, wie Essig hergestellt wird. Wichtige Bauten des Museums sind zwei Hallen, in denen verschieden Geräte für die Essigherstellung und über 700 Rezepte über Essigtherapie ausgestellt werden.
Provinzmuseum Shanxi
Das Provinzmuseum Shanxi, am westlichen Ufer des Fenhe-Flusses innerhalb der Stadt Taiyuan gelegen, ist mit einer Fläche von 0,112 Quadratkilometern das größte Zentrum für die Aufbewahrung, den Schutz und die Erforschung von den Kulturgegenständen in Shanxi. Heute werden hier insgesamt über 200 000 Kulturgegenstände ausgestellt.
Stadt Datong
Yungang-Grotten
Die Yungang-Grotten am südlichen Fuß des Zhoushan-Berges, 16 km westlich von der Stadt Datong gelegen, wurden während der Nördlichen Wei-Dynastie (386—534) anleget. Sie zählen zur Schatzkammer der buddhistischen Kunst Chinas und wurden schon von der UNESCO in die „Liste des Weltkulturerbes" aufgenommen. In einer Entfernung von einem Kilometer sieht man hier 45 Grotten und 1100 Nischen mit 50 000 Buddhafiguren, die größte davon ist 17 m und die kleinste nur ein paar cm hoch. Die größte der Yungang-Grotten ist die Grotte Nr. 3. Die Grotte Nr. 6 ist am vollständigsten erhalten. Die Grotten Nr. 9 bis 13 werden als „Wuhuadong" (5 Höhlen mit buntfarbigen Skulpturen" bezeichnet.
Neun-Drachen-Mauer
Die Neun-Drachen-Mauer liegt an der südlichen Seite der Dadongjie-Straße der Stadt Datong und wurde im Jahre 1392 als die Abschirmungswand innerhalb des Wohnhofes von Zhu Gui, dem 13. Sohn des Ming-Kaisers Zhu Yuanzhang, erbaut. Sie besteht aus 426 gelben, grünen, blauen, purpurroten, schwarzen und weißen glasierten Ziegeln zusammen und ist 45,5 m lang, 8 m hoch und 2,02 m dick. Auf der Frontseite der Mauer sind neun sich in Wolken und Wellen windende und miteinander um eine Perle kämpfende Drachen dargestellt. Der Sockel der Mauer ist mit tierischen Figuren verziert.
Huayan-Tempel
Der Huayan-Tempel liegt an der Daxijie-Straße der Stadt Datong. Er wurde während der Liao-Dynastie (907—1125) erbaut. Er umfasst zwei Teile: den oberen Tel mit der Budda-Halle als Hauptgebäude und den unteren Teil mit der Sutrenhalle als Hauptgebäude. Die Buddhahalle ist mit einer Fläche von 1559 m2 die größte ihrer Art in China. Hier sieht man 21 farbige Wandgemälde. In der Sutrenhalle werden neben kostbaren buddhistischen Schriften auch 31 Buddhastatuen aufbewahrt.
Xuankong-Tempel
Der Xuankong-Tempel wurde gegen Ende der Nördlichen Wei-Dynastie (386—534) an einer steilen Felswand des Cuiping-Berges innerhalb des Kreises Hunyuan der Stadt Datong errichtet. Da sich unter dem Tempel die Tangyu-Schlucht auftut, bekam er den Namen „Xuankong", was „in der Luft hängend" bedeutet. Der ganze Baukomplex ist durch Wandelgänge und Holzstege mit einander verbunden und ruht auf in den Felsen gebohrten Balken.
Große Mauer in Datong
Große Mauer 335 km lange Mauerabschnitt wurde in der Ming-Dynastie (1368-1644) aus Erde gebaut und ist heute noch gut erhalten. Er ist über 5 m hoch und besteht aus den fünf Türmen Zhenbian, Zhenchuan, Hongci, Zhenlu und Zhenhe. Heute ist dieser Mauerabschnitt eine große Attraktion der Stadt Datong.
Stadt Xinzhou
Wutai-Berg
Der Wutai-Berg liegt innerhalb des gleichnamigen Kreises im Nordosten der Stadt Xinzhou, 230 km südlich von Taiyuan entfernt, und ist einer der vier buddhistischen Berge Cihnas. Er hat die fünf Gipfel Wanghai im Osten, Guayue im Westen, Jinxiu im Süden, Yedou im Norden und Cuiyan im der Mitte. Der 3058 m hohe Yedou ist sein Hauptgipfel und wird als „Dach Nordchinas" bezeichnet. Heute gibt es hier 48 Tempel mit mehreren Hunderten Mönchen.
Luya-Berg
Der Luya-Berg, der Hauptgipfel des Guäncen- Berges, liegt im Südwesten des Kreises Ningwu der Stadt Xinzhou und ist heute das größte Forstrevier der Provinz Shanxi und auch ein berühmtes Landschaftsgebiet des Landes. Im Wald leben viele seltene Vögel und Tiere.
„Himmelsteich"
Der „Himmelsteich" liegt auf dem 1954 m hohen Fenshui-Hügel, 20 km südwestlich der Kreisstadt Ningwu entfernt, und gehört zu den drei größten Gebirgsseen Chinas. In seiner Umgebung gibt noch 14 Seen, die wichtigen davon sind der Gonghai, Pibahai und Yazihai.
Yanmen-Pass
Der Yanmen-Pass liegt am Hang des Yanmen-Berges, 20 km westlich der Kreisstadt j Daixian, und ist eine wichtige alte Festung an der Großen Mauer. Er wurde in der Ming- j Dynastie (1368—1644) erbaut. Der Pass ist von einer 1 km langen und 7 m hohen Steinmauer mit Schießscharten geschlossen. Auf dem Osttor sieht man einen Wachtturm. Heute steht der Yanmen-Pass unter Denkmalschutz.
Eishöhle Wannian
Die Eishöhle Wannian liegt im Osten des Dorfes Madigou der Gemeinde Censhan des Kreises Ningwu und ist die größte ihrer Art in China. Sie hat 5 Schichten und steht hundert Meter unter der Bodenfläche. Tritt man in die Höhle, fühlt man sich wie in einer Eiswelt. In der Höhle ist die Temperatur so niedrig, dass das Eis das ganze Jahr hindurch nicht schmelzt. Geologischen Untersuchungen zufolge hat diese Eishöhle eine Geschichte von mehreren Millionen Jahren.
Stadt Shuozhou
Holzpagode
Die Holzpagode, auch Sakyamuni-Pagode genannt, liegt im Fogong-Tempel im Nordwesten der Kreisstadt Yingxian. Sie wurde im Jahre 1056 während der Liao- Dynastie erbaut und hat also eine Geschichte von 950 Jahren. Mit einer Höhe von 67,13 m ist sie höchste und älteste ihrer Art in China. Diese Holzpagode steht auf einem 4 m hohen Sockel aus Stein, ist achteckig und hat 5 Geschosse mit 6 Dachkränzen. Der Durchmesser des Erdgeschosses beträgt 30, 27 m. Kein einziger Eisennagel wurde verwendet, nur ineinander verhaftete Holzsäulen, Balken und Konsolen stützen den Bau.
Kohlentagebau Pingshuo
Der Kohlentagebau Pingshuo, im Norden des Bezirkes Shuocheng gelegen, nimmt eine Fläche von 376 Quadratkilometern ein und hat einen Kohlenvorrat von 12,6 Milliarden Tonnen. Wichtige Kohlenbergwerke sind Antaibao und Anjialing. Die Kohlenwäscherei in Pingshuo ist die größte ihrer Art in China. Hier gibt es einen 1500 m hohen Beobachtungsturm. Steigt man auf ihn, hat man eine herrliche Aussicht auf die umliegende Landschaft.
Stadt Lüliang
Fen-Schnapsbrennerei Xinghuacun
Xinghuacun liegt in der Gemeinde Xinghua, 15 km nördlich der Kreisstadt Fenyang, und ist seit der Zeit der Nördlichen und Südlichen Dynastien (420—589) durch den Fen-Schnaps landesweit bekannt. Wichtige Produkte sind neben dem Fen-Schnaps der Zhuyeqing-, Meigui- und Baiyu-Schnaps. Auf dem Fabrikgelände gibt einen alten Brunnen, der der Überlieferung zufolge zur Schnapsstube „Zuixianjiu" gehören sollte.
Berg Beiwudang
Der Berg Beiwudang, früher auch Zhenwu und Longwang genannt, liegt innerhalb des Kreises Fangshan. Er hat eine Fläche von 80 Quadratkilometern und zeichnet sich durch seine 72 Gipfel, 36 steile Felsen und 14 Bäche aus. Sein Hauptgipfel Xianglu liegt 2254 m über dem Meeresspiegel. Von alters her ist dieser Berg eine heilige Stätte des Taoismus Nordchinas und sieht man heute im Baumschatten noch viele Sakralbauten.
Stadt Jinzhong
Pingyao
Pingyao, in der Mitte der Provinz Shanxi gelegen, ist eine berühmte Kulturstadt Chinas und hat eine Geschichte von 2700 Jahren. Ihr heutiges Aussehen stammt aus der Ming- und Qing-Zeit (1368—1911). In China ist Pingyao die am besten erhaltene alte Kulturstadt in den von Han-Chinesen bewohnten Gebieten. Die Stadtmauer mit 3000 Schießscharten und 72 Wachttürmen hat einen Umfang von 6 km, ist über zehn m hoch und drei bis sechs m breit. In alter Zeit war Pingyao eine bekannte Handelsstadt und wird als die Wiege der Händler Shanxis bezeichnet. Im Jahre 1997 wurde Pingyao in die UNESCO-Liste aufgenommen.
Wohnhof der Familie Wang
Dieser Wohnhof befindet sich im Norden des Dorfes Jingsheng des Kreises Lingshi und ist mit einer Fläche von 34 450 Quadratmetern der größte alte Häuserkomplex Chinas. Der ganze Wohnkomplex besteht aus dem Ost- und dem West-Hof sowie dem Xiaoyi-Ahnentempel. Früher war dieser Wohnhof als Residenz der Händlerfamilie Wang und dient heute als ein Museum für die alte Architektur Chinas.
Wohnhof der Familie Qiao
Der Wohnhof der Familie Qiao liegt im Dorf Qiaojiabao des Kreises Qixian und wurde im Jahre 1755 gebaut. Die ganze Wohnanlage ähnelt dem chinesischen Schriftzeichen „Doppelglück" (SÄ) und umfasst 6 große und 20 kleine Höfe mit 313 Zimmern. Die 6 großen Höfe sind durch einen 80 m langen Steinweg in eine südliche und eine nördliche Reihe gliedert. Hier sieht man viele Schnitzereien aus Holz, Ziegel und Stein sowie kostbare Kulturgegenstände. Heute dient dieser Wohnhof als das Folklore-Musem des Kreises Qixian.
Wohnhof der Familie Qu
Dieser Wohnhof liegt innerhalb der Kreisstadt Qixian und wurde in der Regierungsperiode des Qing-Kaisers Qian Long (1736—1795) als Residenz für Händler Qu Yuanchao gebaut. Der ganze Wohnkomplex besteht aus 8 großen und 19 kleinen Höfen mit 240 Zimmern und ist von einer über zehn m hohen Mauer geschlossen. Heute dient er als das Museum über die Kultur der Händler Shanxis.
Gutshof der Familie Chang
Die Familie Chang war in der Ming- und Qing-Zeit eine berühmte Händler- und Besamtenfamilie Shanxis. Ihr ehemaliger Gutshof liegt 15 km südlich des Bezirkes Yuci der Stadt Jinzhong, 35 km von Taiyuan entfernt, und nimmt eine Fläche von 150 000 Quadratmetern ein. Hier gibt es einen Berg, einen Turm, 2 Lauben, 4 Gärten, 5 Höfe, 6 Seen, 9 Hallen, 13 Pavillons, 25 Wandelgänge und 27 Wohnkomplexe. Darüber hinaus werden hier 9 kostbare kalligrafische Werke aufbewahrt.
Mianshan-Berg
Der Mianshan-Berg, auch Jieshan-Berg genannt, liegt 20 km südlich der Kreisstadt Jiexiu und ist seit alters her eine berühmte Sommerfrische des Landes. Darüber hinaus ist dieses Massiv eine heilige Stätte des Taoismus und des Buddhismus. Im Baumschatten sieht man hier noch viele Sakralbauten. Heute ist der Mianshan-Berg ein berühmtes Landschaftsgebiet der Provinz
Shanxi.
Dazhai
Dazhai liegt innerhalb des Kreises Xiyang der Stadt Jinzhong. Vor der Befreiung war Dazhai ein armes und rückständiges Bergdorf. Unter der Anleitung von Chen Yonggui haben die Dörfler ihr Dorf schon in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem Musterdorf gebaut. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die ehemalige Wohnstätte und das Grab Chen Yongguis, eine Ausstellungshalle, eine Hirschzuchtfarm, ein Denkmal über Gedichte Guo Morous und die ehemalige Wohnstätte Zhou Enlais.
Altstadt von Yuci
Die Altstadt von Yici befindet sich im Bezrik Yici und nimmt eine Fläche von einer Million Quadratmetern ein. Sie wurde im 2. Jahr (582) der Kaihuang- Regierungsperiode der Sui-Dynastie gebaut und hat also eine Geschichte von 1400 Jahren. Heute sieht man hier noch viele alte Bauten wie die Stadtmauer, den Präfekturamtssitz, Läden und Tempel.
Stadt Yuncheng
Yonglegong
Yonglegong ist ein berühmter taoistischer Tempel im Norden der Kreisstadt Ruicheng. Er wurde in der Zeit der Yuan-Dynastie (1271-1368) erbaut. In jeder seiner vier Hallen Sanqing, Chunyang, Longhu und Chongyang sieht man prächtige Wandgemälde im Stil der Tang- und Song-Dynastie. Die Fläche der bemalten Wände beträgt 960 Quadratmeter.
Guanque-Turm
Der Guanque-Turm liegt am östlichen Ufer des Gelben Flusses im Süden der Altstadt von Puzhou und gehört zu den bekanntesten alten Türmen Chinas. In der Umgebung des Turmes gibt es den Guanying-See, den Tangyun-Platz, das Tangfeng-Polospielfeld, den Ritan-Vergnügungspark und die 3 Gärten Huanghe, Puzhou und Guanque.
Pujiu-Tempel
Der Pujiu-Tempel liegt auf dem Emeiyuan-Hügel, 3 km östlich der Altstadt von Puzhou im Nordwesten der Kreisstadt Yongji. Er wurde in der Tang-Zeit (618-907) gebaut und in der Ming-Zeit (1368-1644) renoviert. In dem Dramastück „Westzimmer" von Wang Shifu, einem bekannten Dramatiker aus der Yuan-Zeit, wird dieser Tempel erwähnt. Zu den wichtigen Bauten des Tempels gehören u. a. die Daxiong-Halle, der Glockenturm, die Reliquien-Pagode (aus Yingying-Pagode genannt), die Tianwang-Halle, die Archats-Halle und die Sutren-Halle.
Guandi-Tempel
Der Guandi-Tempel liegt in der Gemeinde Xiezhou der Stadt Yuncheng. Er wurde im Jahre 589 während der Sui-Dynastie für Guan Yu, einen bekannten General aus der Zeit der Drei Reiche (220-280), gebaut und später mehrmals ausgebaut. Der heutige Tempel stammt aus der Regierungsperiode des Qing-Kaisers Kang Xi (1662-1722). Zu seinen wichtigen Bauten gehören u. a. der Jieyi-Garten, die Hallen Chunqiu, Chongning und Yushu, der Glocken- und der Trommelturm, der Denkmal-Pavillon und der Gocken-Pavillon.
8 Rinderfiguren aus Eisen
Diese 8 Eisenrinder befinden sich an den beiden Ufern des alten Flussbetts des Gelben Flusses im Westen der Altstadt von Puzhou. Sie wurden im Jahre 1989 entdeckt. Jede Rinderfigur ist 1,4 m hoch udn 3,3 m lang. Die größte Figur wiegt 751 und die kleinste 301. Gereichzeitig entdeckte man hier auch 8 eiserne Menschenfiguren.
Stadt Linfen
Riesiger Schnurbaum
Dieser Schnurbaum liegt im Dahuaishu-Park der Kreisstadt Hongdong. Der historischen Überlieferung wurde dieser Baum schon in der Han-Zeit gepflanzt und wächst heute noch üppig. Bekannt ist er als Augenzeuge der Umsiedlungspolitik der Regierung der Ming-Dnastie. Von 1368 bis 1417 ließ die Ming-Regierung zahlreiche örtliche Einwohner nach anderen Landesteilen umsiedeln. Heute zieht dieser Baum viele Nachkommen dieser Umsiedler an.
Hukou-Wassefall am Gelben Fluss
Der Hukou-Wasserfall ist der zweitgrößte Wasserfall Chinas. Er liegt 45 km westlich der Kreisstadt Jixian. Bei der Hukou-Schlucht vermengt der Fluss von 400 m plötzlich zu einem 40 bis 50 m breiten und 50 m tiefen Trog, dessen Wasser sich in rausenden Kaskaden ergießt. Allerdings hängt der Hukou-Wasserfall von der Wassermenge des Flusses an, die zu jeder Jahreszeit anders ist.
Feihong-Pagode
Die Feihong-Pagode liegt im Guangsheng-Tempel am Fuß des Huoshan-Berges, 17 km nordöstlich der Kreisstadt Hongdong, und wurde von 1515 bis 1527 gebaut. Sie ist achteckig, 13stöckig und hat eine Höhe von 47,31 m. Im Erdgeschoss mit Kassettendecke aus glasierten Ziegeln steht eine Buddhaskulptur. Buddhaskulpturen, Drachen-, Blumen- und Tierfiguren sowie Ornamente aus glasierten Ziegeln schmücken die Fassade.
Yao-Tempel
Der Yao-Tempel liegt 4 km südlich der Stadt Linfen und wurde in der Zeit der Jin-Dynastie (265-420) für den legendären Kaiser Yao erbaut und später mehrmals ausgebaut. Der heutige Tempel stammt aus Qing-Zeit. Wichtige Bauten sind der Wufeng-Turm, die Hallen Guangyun und Qingong und der Yaojing-Pavillon. Auf dem Tempelgelände gibt es über zehn kostbare Gedenksteine.
Stadt Yangquan
Niangzi-Pass
Der Niangzi-Pass, 40 km östlich der Stadt Yangquan gelegen, war früher als eine wichtige Festung der Großen Mauer für den Verkehr zwischen Shanxi und Hebei von großer Bedeutung. Der Pass wurde im Jahre 1542 während der Ming-Dynastie gebaut. An den beiden Seiten dieses prächtigen Bauwerkes sieht man Abschnitte der Großen Mauer. In der Umgebung gibt es den Shuiliandong-Wasserfall und den Pingyang-See sowie alte Holzstege.
Cangshan-Berg
Der Cangshan-Berg, früher auch Mengshan-Berg genannt, liegt 18 km nördlich der Kreisstadt Mengxian. In der Frühlings- und Herbstperiode (770-476 v. Chr.) war dieser Berg ein Zufluchtort für Zhao Wu, den einzigen Sohn Zhao Shuos, eines hohen Beamten des Jin- Reiches. Daher bekam der Berg den Namen Cangshan. Heute sieht man hier viele Kulturdenkmäler.
Guguan-Pass und die Große Mauer
Der Guguan-Pass, im Osten des Kreises Pingding gelegen, ist eine wichtige Festung der Großen Mauer und gehört mit Jiuyong, Zijing und Longquan zu den vier berühmten alten Pässen Chinas. Er wurde in der Ming-Zeit gebaut. Im Norden und Süden des Passes schlängeln sich zwei Abschnitte der Großen Mauer mit einer Gesamtlänge von 20 km. Sie wurden aus Stein errichte.
Stadt Changzhi
Große Schlucht im Taihang-Gebirge
Diese Schlucht liegt im Südosten des Kreises Huguan. Sie ist 30 km lang und 200 m breit, an der engsten Stelle nur 60 m breit. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Schluchten Wuzhi, Longquan und Wangmang, die Höhlen Zituan, Nüwa und Cuiwei, der Yungai-Tempel, der Zhenze-Palast, die Gipfel Yixiu, Jiangjun und Zituan sowie der Bailong-Teich. Heute ist diese Schlucht ein berühmtes nationales Landschaftsgebiet.
Huangyadong
Huangyadong ist ein nationaler Waldpark Chinas. Er liegt im Norden des Kreises Licheng und nimmt eine Fläche von 50 Quadratkilometern ein. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Karsthöhlen Huangya und Baiyun, die Wenggelang-Schlucht, der Guangzhi-Berg, die Huangyadong-Grotten, die Zhenwo-Pagode, Ruine einer Munitionsfabrik und ein Friedhof für Märtyrer.
Taihang Shuixiang
Es handelt sich dabei um ein berühmtes Landschaftsgebiet im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Shanxi, Hebei und Henan. Es grenzt im Osten an den „Kanal der Roten Fahne" und im Norden an den Waldpark Huangyadong und hat eine Fläche von 439,7 Quadratkilometern. Die hiesige Landschaft ist so schön die Südchinas. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Liushuwan-Teich, der Schwanensee, das Konglong- Bergtal, die „Drei Kleinen Schluchten", der Dayun- Tempel, die Cangbing-Höhle und der Yueliang-Berg.
Stadt Jincheng
Huangcheng Xiangfu
Es handelt sich um die ehemalige Residenz von Chen Tingjing am Dorf Huangcheng der Gemeinde Beiliu des Kreises Yangcheng. Chen Tingjing (1368—1712) war ein berühmter Gelehrte und auch der Kanzler der Qing-Regierung. Das berühmte chinesische Wörterbuch „Kang Xi Zi Dian" wurde von ihm korrigiert. Seine ehemalige Residenz ist ein Wohnkomplex mit einer Fläche von 100 000 Quadratmetern. Fast alle Bauten sind heute noch gut erhalten.
Wangmangling
Wangmangling ist ein berühmtes Landschaftsgebiet mit dem Wangmang-Hügel als Mittelpunkt. Es liegt innerhalb des Kreises Linchuan im Südosten der Provinz Shanxi und grenzt im Osten und Süden an die Provinz Henan. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Terrasse zur Beobachtung des Sonnenaufgangs, die Lema-Klippe, die „Geschwinster-Gipfel" und der Liuxiucheng-Berg.

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