Wichtige Sehenswürdigkeiten in Nujiang
Schlucht des Nu-Flusses in Nujiang
Die Schlucht des Nu-Flusses liegt im Bezirk Nujiang; sie ist 310 km lang und durchschnittlich 2000 m tief. Sie zählt damit zu den größten und tiefsten der Welt. Mit hohen Gebirgen, tiefen Tälern, einem reißenden Fluss, duftenden Blumen und üppigen Urwäldern bietet sie wunderbare Blicke auf eine herrliche Landschaft.
Erste Biegung des Nu-Flusses in Nujiang
Die erste Biegung des Nu-Flusses liegt südlich von Bingzhongluo, 40 km von der Kreisstadt. Der Nu-Fluss fließt von Norden nach Süden. In der Nähe des Dorfes Zidang wird ihm vom Wangqi-Felsen der Weg versperrt; ab hier fließt er dann von Osten nach Westen. Nach etwa 300 m wird er wiederum vom Dalada-Hang abgeriegelt und ändert nochmals seine Fließrichtung. Er kommt nochmals in die Nähe des Wangqi-Felsens, wo er nach Süden abbiegt. Es entsteht fast ein Halbkreis, der als erste Biegung des Nu-Flusses bekannt ist. Diese liegt 1710 m über dem Meeresspiegel, die hohen Gebirge zu beiden Seiten des Flusses ragen mehr als 1000 m empor. Das Kantong-Dorf ist fast von allen Seiten von Wasser umgeben und liegt 50 m über dem Nu-Fluss. Es wird als „Oase" bezeichnet. Blickt man vom Gongdang-Berg auf die Biegung, sieht man unter sich ein Tafelland und den Wanggi-Felsen. Es ähnelt einem Riesen, der bis zur Brust im Fluss steht.
Schlucht des Dulong-Flusses
Die Schlucht des Dulong-Flusses wird von Fachleuten als „natürliches Museum der Wildpflanzen" betrachtet und zählt zu den besterhaltenen ursprünglichen Ökosystemen in China. Die Schlucht liegt im Nordwesten der Provinz Yunnan und grenzt an Myanmar. Bis hier erstrecken sich die Schneegebirge. Das Gebirge Gaoligong auf der südlichen Seite der Schlucht riegelt den Weg nach außen ab und das Gebirge Dandanglika auf der westlichen Seite ist ein natürlicher Schutzwall an der Staatsgrenze. Vom Oktober bis Mai versperrt der Schnee alle Wege und die Schlucht wird zu einem isolierten Gebiet.
Naturschutzgebiet Gaoligong-Gebirge
Westlich des Nu-Flusses hegt das staatliche Naturschutzgebiet Gaoligong, 1200 km2 groß. Das schroffe Gebirge hat die für diese Gegend typischen Vegetationsstufen mit reicher Fauna und Flora. Wegen der unterschiedlichen Waldtypen und Vegetationsstufen kann man in Yaojiaping an einem Tag in den Landschaften des Gaoligong-Gebirges klimatisch alle vier Jahreszeiten erleben. Man sieht den wie die Schneemauer wirkenden Bergkamm, den doppelten Wasserfall Dishuihe und direkt dort den Tingming-See, einen Hochgebirges-Glazialerosionssee. Im heißen Sommer ist die Schlucht eine ideale Sommerfrische.
Tee-Pferd-Straße Dulongjiang
Die Teepferd-Straße Dulongjiang ist seit alters der einzige Postweg, der in die Schlucht Dulongjiang führt. Es wurden früher viele Geschichten vom Glück und Unglück der Pferdekarawanen aufgezeichnet. Man durchquert eine einzigartige Landschaft; es gibt unzählige Wasserfälle und seltene Lebewesen. Zu Fuß braucht man ungefähr drei Tage, dann erreicht man den Siedlungsort Dulongjiang, der von der geheimnisvollen Nationalität Dulong bewohnt wird. Diese Nationalität ist von der Urgesellschaft direkt in die sozialistische übergetreten. In Dulongjiang nimmt niemand etwas an sich, was auf der Straße liegengelassen wurde, und nachts schläft man ruhig, ohne die Tür zu schließen. Die herrliche Landschaft ist ebenso faszinierend wie die Sitten und Gebräuche.
Schlucht Dimaluo in Nujiang
Die Schlucht Dimaluo liegt im Dorf Dimaluo der Gemeinde Pengdang, 29 km von der Kreisstadt. Der obere Teil der Schlucht ist eng, aber man hört viele Vögel zwitschern, sieht üppige Wälder stehen und schaut auf schnellfließende Bäche. Der untere Teil ist Hochgebirges-Weideland. Hier kann man die am höchsten gelegene Maisplantage der Welt bestaunen. Im mittleren Teil sind die Congni-Kirche und die 100-jährige Baihanluo-Kirche zu bewundern.
Shiyueliang (Steinmond) in Nujiang
Shiyueliang liegt in der Gemeinde Shiyueliang des Kreises Fugong, nördlich der Gebirgskette Gaoligong und westlich des Nu-Flusses, zwischen 2720 m und 2850 m Höhe. Es ist eine natürliche Karsthöhle, die tief ins Bergmassiv hineinreicht und eine ovale Form hat. In Ost-West-Richtung ist sie 32,7 m lang, ca. 60 m hoch und 196 m tief. Vor der Höhle steht eine 20 m hohe dürre Kiefer. Aus der Ferne wirkt die Höhle wie ein im Waldmeer hängender Mond, die von vielen Bergen umgeben ist. Ein weiteres Naturwunder in dieser an Wundern reichen Welt in der Schlucht des Nu-Flusses.
Yaguanhe in Nujiang
Yaguanhe liegt an der Grenze von Jiangdong und Tibet. Dort gibt es zahlreiche Wasserfälle. Der höchste liegt 800 m hoch und fällt gar über 10 m in die tiefe. Ein anderer liegt zwar nur 400 m hoch, ist aber der Abfluss eines Teiches. Dessen Wasser stürzt in eine Schlucht und spritzt in alle Richtungen. Zu beiden Seiten des Qiunatongnaka-Flusses ragen Schneegebirge 5000-6000 m hoch auf, der Fluss verströmt sich in weniger als 2000 m Höhe. Wenn das kein Naturwunder ist!
Biluo-Schneegebirge in Nujiang
Das Biluo-Schneegebirge erstreckt sich in Lanping über 142 km. Es gibt 15 Schneeberge mit mehr als 4000 m Höhe; der höchste, der Laowo-Berg, ist 4500 m hoch und zählt zu den schönsten unter diesen Schneebergen. Der Höhenunterschied zum Lancang-Fluss beträgt 3200 m. Das noch ursprüngliche Biosystem ist in gutem Zustand. In den Bergen ist das Klima wechselhaft. Es gibt zahlreiche Wasserfälle und Seen. In der Zeit zwischen Frühling und Sommer steigt Nebel in den Bergen empor. Auf dem Berggipfel hat man beim Sonnenauf- und -untergang einen herrlichen Ausblick. Östlich wirken die Schneegebirge Yulong, Haba, Jisichang und die Gebirge Laojun und Xuebang wie kleine Inseln im guirlenden Wolkenmeer.
Tingming-See in Nujiang
Der 3540 m hohe Tingming-See liegt nordöstlich der Gemeinde Pianma des Kreises Lushui, ca. 7000 m vom Fengxue-Pass des Gaoligong-Gebirges. Rund um den See wachsen üppige Wälder, in denen Wildtiere leben. Seltene und kostbare Tiere wie Fasane mit grauem Bauch, Bergesel, Stumpfnasenaffen, Kleine Pandas und Antilopen, die unter staatlichem Schutz stehen, leben hier. Die Landschaft im Seegebiet verändert ihr Gesicht nach den vier Jahreszeiten. Im Sommer und Herbst ist das Wasser tief und kristallklar, und das Wetter mit Wolken und Regen ist sehr unbeständig. Es scheint so, dass hier Unsterbliche leben. Im Winter und Frühling wird der See mit Eis und Schnee bedeckt und ist damit ein natürlicher Platz für Schi- und Eislaufen. Am Tingming-See ist ein mysteriöses Phänomen zu erleben. Man darf hier nur sehr leise sprechen, eigentlich nur wispern. Wird man laut oder schreit gar, kommt gleich ein starker Wind auf, es regnet oder hagelt sogar. Deswegen nennt man diesen See auch den faszinierenden. Das Rätsel lässt sich jedoch leicht erklären: Über dem See konzentriert sich wasserreicher Nebel, der sich bei akustischen Schwingungen zu Regen oder auch zu Hagel verwandelt.
Taohua-Insel (Insel der Pfirsichblüten) in Nujiang
Die Taohua-Insel liegt im Dorf Zhalatong östlich des Bingzhongluo-Flusses im Nu-Fluss. Auf der Insel sind zahlreiche Pfirsichbäume zu sehen, daher ihr Name. Im Dorf feiert man noch heute das alte Pfirsichblüten-Festival.

Bestpreisgarantie
