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Shangri-La: Sehenswürdigkeiten


Wichtige Sehenswürdigkeiten in Qamdo


Rote Gebirgsketten in Qamdo

Seit einigen hundert Millionen Jahren gewinnt durch Heben der eurasischen Platte auch das große Land Qamdo immer mehr an Höhe. In langen Perioden klimatischer Änderungen färbte sich der Boden aufgrund des reichlich vorhandenen Eisenoxids rot. Es entstand eine Reihe von Gebirgsketten, die zusammen das Hengduan-Gebirge bilden. Und rot ist die Symbolfarbe des Hengduan-Gebirges.


Das Naturschutzgebiet Honglashan

Das Naturschutzgebiet Honglashan befindet sich im Kreis Mangkam, von der Staatsstraße G 214 zwischen Yunnan und Tibet durchquert. 2003 wurde es offiziell zum Naturschutzgebiet staatlichen Ranges bestimmt. Das Naturschutzgebiet hat eine Länge von 90 km und eine Breite von 30 km. Es hat eine reiche Fauna und Flora. Hier leben Stumpfnasenaffen, die unter besonderem Schutz stehen. Das Naturschutzgebiet liegt zwischen 2300 m und 4448 m hoch. Je nach Höhenlage unterscheiden sich die Landschaften.


Das Bio-Reisegebiet am Mangcuo-See

Der Mangcuo-See liegt 4300 m über dem Meeresspiegel, ist 7,2 km lang und 2,5 km breit. In der Mitte des Sees befindet sich eine kleine Insel, auf der zahlreiche Arten von Wasservögeln beheimatet sind. Am nördlichen Ausgang des Sees gibt es ein 2 bis 3 km breites Moor, in dem viele Wasservögel nach Nahrung suchen.


Der Laigu-Gletscher in Qamdo

Der Laigu-Gletscher, auch Yarlong-Glet-scher genannt, liegt südlich des Ra'og-Sees und umfasst eigentlich acht kleinere Gletscher. Er ist 12 km lang. Der Hauptgipfel ist 6606 m hoch. Südöstlich des Laigu-Gletschers befindet sich der Azha-Gletscher, der am niedrigsten gelegene Gletscher Tibets. Der Azha-Gletscher beginnt im Kreis Baxio, seine Gletscherzunge dehnt sich bis zum Kreis Zayü. Er ist 27 km lang; sein Hauptgipfel liegt 6882 m über dem Meeresspiegel.


Das Bio-Reisegebiet am Ra'og-See

Mit einer Fläche von 27,3 km2 ist der Ra'og-See der größte See im Bezirk Qamdo. Er ist 26 km lang und 1 bis 2 km breit. Er liegt verkehrsgünstig an der Staatsstraße G 312. Der See ist die Quelle des bekannten Flusses Parlung Zangpo; er selbst wird vom Schmelzwasser des Laigu-Gletschers ständig aufgefüllt. Am Ufer des Sees blühen zahlreiche Blumen, Bäume und Gräser gedeihen üppig. Wegen seiner wunderschönen Landschaft nennt man den See „Wohnsitz der Göttin".


Alter Marktflecken Qamdo

Die Geschichte des alten Marktfleckens Qamdo reicht weit zurück. Man nennt ihn „Perle Osttibets". Er ist das politische, wirtschaftliche, kulturelle und Verkehrszentrum Osttibets. Früher war der Marktflecken Qamdo ein wichtiger Ort, an dem die Tibeter sich mit den Bewohnern des Landesinneren in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht austauschten. Heute sind hier die Angehörigen vieler Nationalitäten beheimatet und Qamdo hat sich zu einem Reisezentrum entwickelt. Sehenswert ist das über 800-jährige Qambalin-Kloster, die Changqing-Straße, die im Jahr 2000 als Vorbild für den Wohnungsbau im ganzen Land ausgezeichnet wurde, der Tianjin-Platz am Lancang-Fluss und die Karub-Ruine.


Das Landschaftsgebiet des alten Salzgartens (Yanjing)

Als erste Station des alten „Tee-Pferd-Pfads " war Yanjing in alter Zeit ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Qinghai-Tibet-Plateau und dem Landesinneren. Am Ufer des Lancang-Flusses liegt der älteste Salzgarten der Welt. Hier siedet man Salz noch auf alte traditionelle Weise. Daher ist Yanjing weltweit bekannt. In Yanjing ist die einzige katholische Kirche Tibets zu finden. Viele wissen nicht, dass einige Tibeter Anhänger des Katholizismus sind. Außerdem gibt es bei Yanjing noch heiße Quellen und idyllische Landschaften, die reizvoll für Touristen sind.


Das Zezhub-Kloster in Dengqen

Das Zezhub-Kloster liegt auf dem Zezhub-Berg, 45 km von der Kreisstadt Dengqen entfernt. Überlieferungen nach wurde es vom tibetischen König Mutri Tsanpo (geb. 1075 v. u. Z.) errichtet und hat demzufolge eine über 3000-jährige Geschichte. „Zezhub" bedeutet „sechs Gipfel". Das Zezhub-Kloster liegt nämlich auf sechs Gipfeln. Dazwischen stehen weit verstreut die Wohnstuben der buddhistischen Mönche.


Die Große Halle Chagyima

Die Große Halle Chagyima wurde im Jahre 1277 errichtet und gehört zur Kagyupa-Sekte des tibetischen Buddhismus. Diese dreistöckige Halle ist rechteckig, hat eine Fläche von 3334 m2 und eine Höhe von 48,15 m. Die Tempelanlage hat einen großen Umfang und sieht sehr imposant aus. In der Haupthalle werden viele lebensecht wirkende Buddhafiguren und wertvolle Kulturgegenstände ausgestellt, die von großem Wert für das archäologische Studium sind.


Das Qambalin-Kloster in Qamdo

Das Qambalin-Kloster befindet sich auf einer vierstufigen Terrasse im Marktflecken Qamdo. Es wurde im Jahre 1444 von einem Schüler Tsongkapas errichtet. Im Kloster wird heute noch ein Bronzestempel aufbewahrt, der dem Kloster vom Qing-Kaiser Kangxi geschenkt wurde. Außerdem schenkte der Qing-Kaiser Qianlong dem Kloster eine mit Inschriften versehene Tafel, auf der die drei chinesischen Schriftzeichen „Zhu Li Si" stehen. Das Qambalin-Kloster verfügt über fünf Systeme der Reinkarnation des Lebenden Buddhas. Es hat 12 buddhistische Kollegien. In seiner Blütezeit wohnten im Kloster mehr als 5000 Mönche und 70 kleinere Klöster standen unter seiner Verwaltung. Das Hauptgebäude des Klosters ist gut erhalten. In der Haupthalle sind über hundert Buddhafiguren und Figuren hoher Mönche, über 1000 m2 Wandmalereien und viele Thangka-Malereien zu finden. Das alles kennzeichnet die Meisterschaft der Handwerker im Bezirk Qamdo. Der Göttertanz im Kloster ist bekannt für seine lebensechte Masken, die Bewegungen im gleichen Schritt und Tritt sowie seinen großen Umfang. Die tibetische Oper im Bezirk Qamdo hat sich auf der Grundlage des Göttertanzes entwickelt. Das Qambalin-Kloster ist nicht nur das größte Kloster im Bezirk Qamdo, sondern auch eine bekannte Kultur- und Kunstkammer.


Das Qamdün-Kloster in Qamdo

Das Qamdün-Kloster befindet sich in 80 km Entfernung vom Kreis Chagyab. In der Haupthalle steht eine lebendig wirkende Buddha-Figur. Der Qing-Kaiser Qianlong hat dem Kloster eine Tafel mit den drei chinesischen Schriftzeichen „Li Jing Di" geschenkt. Außerdem hat der Qing-Kaiser Daoguang dem Kloster eine Bronzeglocke geschenkt.


Das Dorf Garma - Heimat der kunsthandwerklichen Maler

Das Dorf Garma liegt am Oberlauf des Zhaqu-Flusses, 120 km von der Kreisstadt Qamdo entfernt. Seit alters wird es als „Heimat der kunsthandwerklichen Maler" bezeichnet. Das Garma-Kloster, errichtet im Jahr 1185, wurde von einem kunsthandwerklichen Maler entworfen. Daraus ist zu sehen, dass das Malen in diesem Gebiet auf eine Geschichte von mehr als 800 Jahren zurückblicken kann. In der Mitte des 16. Jahrhunderts hat ein Mann namens Zhaxi Sansi die Maltechnik für Landschaftsmalerei im Landesinneren studiert und damit eine neue Malschule namens „Garxue Garzhi" entwickelt. Daraus ist eine sehr wichtige Malschule für die Thangka-Malereien hervorgegangen. Heute gibt es beispielsweise im Dorf Biru 17 Haushalte; davon sind 9 Haushalte mit 17 Mitgliedern kunsthandwerkliche Maler. Ihre Thangka-Malereien sind bei vielen beliebt.


Der Sanse-See in Banbar

Der Sanse (drei Farben)-See ist durch Berge in drei kleinere Seen geteilt. Da gibt es einen schwarzen, einen weißen und einen gelben See. Davon ist der schwarze See am größten. In der Fernsicht sieht das Wasser wie Schwarztusche und unmessbar tief aus. Der weiße See verbindet sich mit dem schwarzen See und beide sind wie Sohn und Mutter. Mit der Widerspiegelung grüner Bäume sieht die weiße Wasseroberfläche besonders schön aus. Der gelbe See ist der klei-neste von den Dreien. Von Sonnenlicht überflutet schimmert das Wasser golden; beim Regen und Nebel ist die Farbe des Wassers dieses Sees und der Erde ganz gleich.


Der Lichamo-Manisteinhaufen in Qamdo

Der Lichamo-Manisteinhaufen ist der größte in ganz Tibet. Geht ein buddhistischer Gläubiger an einem Manisteinhaufen vorbei, wirft er bestimmt einen weiteren Stein darauf. So wächst der Haufen Jahr für Jahr.

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