Sehenswürdigkeiten in Yantai
Der Yantai-Berg
Nach diesem Berg wurde die Stadt Yantai benannt. In der Ming-Dynastie wurde auf dem Yantai-Berg, der an das Meer grenzt, eine Festung errichtet, um gegen Überfälle von Piraten zu kämpfen. Heute steht auf dem Berg ein 40 m hoher Leuchtturm, das Symbol der Stadt Yantai. Der Yantai-Berg ist nur 42 m hoch und dicht bewaldet. Vom „Relang-Pavillon" auf dem Berg aus hat man einen guten Überblick über den starken Wellengang des Meeres. Am Yantai-Berg oder in der Nähe dieses Berges wurden die Konsultate von 17 Ländern errichtet. Das sind die ältesten Häuser der ausländischen Konsulate in China, die sich heute noch immer in gutem Zustand befinden. Hier liegt die älteste Bowling-Halle Asiens.
Eintritt: 30 Yuan pro Person.
Der Yuhuangding-Berg
Auf diesem Berg steht der Yuhaung-Tempel (Tempel des Jadekaisers) aus der Yuan-Zeit. Die Hallen und Pavillons des Tempels heben sich vom dichten Kiefer- und Zypressenwald ab. Vom Berg aus kann man das weite Meer überblicken.
Der Fort-Park zur Landesverteidigung
Dieses Fort wurde im Jahr 1876 errichtet und ist bis heute noch gut erhalten geblieben. Innerhalb der Umfassungsmauer gibt es zwei Kanonen, einen Exerzierplatz, eine unterirdische Kommandostelle und ein Munitionsdepot zu besichtigen.
Das Trinkkultur-Museum der Zhangyu-Kompanie
Dieses Museum, 1992 gegründet, liegt im ehemaligen Gebäude der Zhangyu-Kompanie, die größte Wein-Herstellerin Chinas. Ihr Kognak wurde 1915 mit der Goldmedaille der Panpazifischen Messe in Panama ausgezeichnet. Das Museum besteht hauptsächlich aus einem 100 Jahre alten Weinkeller und einer Ausstellungshalle. Der große Weinkeller liegt 7 m tief unter der Erde. Er wurde 1894 angelegt und war damals der einzige Keller seiner Art in Asien. Weinfässer im Keller liegen ordentlich in Reihen. Drei davon sind die größten der Welt. Die Ausstellungshalle ist in vier Abteilungen eingeteilt: die Abteilung für die Geschichte der Firma, die Abteilung für die Trinkkultur, die Abteilung für Auszeichnungen und Medaillen der Firma und die Abteilung für kalligraphische Werke und Malereien, die bekannte Persönlichkeiten der Firma geschenkt haben.
Der Penglai-Tempel
Dieser Tempel liegt auf dem Danya-Berg im nördlichen Vorort der Stadt Penglai, in einer Landschaftszone der Klasse AAAA, die an das Meer grenzt. Im Jahr 1061 gebaut, steht der Penglai-Tempel schwerpunktmäßig unter nationalem Denkmalschutz. Der Penglai-Turm ist einer der „Vier Großen Türme Chinas". Er ist ein zweistöckiges, mit einem offenen Wandelgang umsäumtes Bauwerk aus Holz. Von hier aus hat man einen guten Überblick über die Fata Morgana. Im Turm hängt eine horizontale Tafel mit drei Schriftzeichen, die lauten: „Der Penglai-Turm". Die Wände von links und rechts sind mit Gedichten prominenter Persönlichkeiten bedeckt. Einer Legende zufolge sollten die „Acht Unsterblichen" von hier aus das Meer überqueren.
Vom Penglai-Turm aus kann man die Fata Morgana beobachten, die über dem Meer oder im Meer aufkommt. In alten Zeiten kannte man nicht die Gesetzmäßigkeiten der Natur. Damals wurde die Luftspiegelung für ein übernatürliches Wunder gehalten. Man glaubte, dass Muscheln Nebel ausspeien. So wäre die Fata Morgana entstanden. Die Luftspiegelung ist eine Naturerscheinung. Durch Brechung der Lichtstrahlen an verschiedenen dichten Luftschichten wird optische Täuschung verursacht, bei der ein entferntes Objekt mehrfach oder auch auf dem Kopf stehend gesehen wird. Beim Wellengang ist das Täuschungsbild mal groß, mal klein, mal deutlich und mal undeutlich.
Eintritt:
55 Yuan für alle Sehenswürdigkeiten der Landschaftszone des Penglai-Tempels. Die Fahrt mit der Seilbahn zur Überquerung des Meeres kostet 18 Yuan. Reisegruppen wird ein Vorzugspreis gemacht.
Hinweise zur Besichtigung:
Die beste Reisezeit für die Landschaftszone des Penglai-Tempels ist von 8 bis 10 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Frühmorgens können Sie der Küste entlang Spazierengehen und den Sonnenaufgang beobachten. Abends können Sie am Badestrand schwimmen oder sich an der Musik im Karaoke-Lokal erfreuen oder Imbisse und Spezialitäten genießen. Die Landschaftszone verfügt über günstige Verkehrsbedingungen. Per Überlandbusse und Schiffe kann man nach vielen Städten fahren.
Die „Wasserstadt"
Unterhalb des Penglai-Turms gelegen, zählt sie zu den vom Staat als Schwerpunkte geschützten Kulturdenkmälern im Landesmaßstab. Die „Wasserstadt" war im Altertum eine Basis der Marine. 1376 wurde ein Schutzwall um die Diaoyu-Festung von hier herum errichtet. So entstand eine große Burg. Meereswasser wurde der Burg zugeleitet, damit Schiffe hier vor Anker liegen konnten. Die ganze Burg hat nur zwei Eingangstore: das nördliche Tor mit zwei Forts zur Kontrolle über herein- und hinausfahrende Schiffe und das südliche Tor für den Landweg.
Das Museum für antike Schiffe in Dengzhou
Östlich des Penglai-Turms gelegen, hat dieses Museum den antiken Gartenbaustil und besteht aus werden ein Sandkasten mit der Karte der „Wasserstadt" und zwei graphische Darstellungen Uber den Seeverkehr des Hafens Dengzhou im Altertum und über die Veränderungen dieses Hafens ausgestellt. In der zweiten Halle sind ein Kriegsschiff aus der Yuan-Zeit, Stein- und Holzpoller, Ruderpinnen und Anker zu besichtigen. Die dritte Halle dient zur Ausstellung von Tonwaren und bronzenen Kanonen aus alter Zeit.
Der Yunfeng-Berg
Dieser Berg befindet sich im Vorort der Stadt Laizhou. 37 Felswände von ihm sind mit eingravierten kalligraphischen Werken bedeckt. 17 Davon stammen vom bekannten Kalligraphen der Nördlichen Wei-Dynastie, Zheng Daozhao. Seine Werke sind wertvolle Unterlagen für die Erforschung der chinesischen Schrift, die sich von der Lishu- zur Normalschrift entwickelte.
Das Gold-Museum
Es liegt im Kulturmessezentrum im westlichen Vorort der Stadt Zhaoyuan, die als „Goldstadt Chinas" bezeichnet wird. Ausgestellt werden hier materielle Gegenstände, Modelle und Bilder, durch die die Geschichte der Goldgewinnung in Zhaoyuan, die Verteilung der Erzadern und deren Entstehung sowie die Goldgewinnungstechnik veranschaulicht werden.

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