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Shaanxi: Gebiete westlich von Xi'an

Gebiete westlich von Xi'an


Stadt Xianyang

Xianyang liegt inmitten der Guanzhong-Ebene, südlich des Jiuzong-Berges und nördlich des Weishui-Flusses. Weil die Stadt an der Sonnenseite von Berg und Fluss liegt, erhielt sie den Namen Xianyang (wörtlich: alles sonnig). Die Stadt ist 10 213 qkm groß und hat 5,14 Millionen Einwohner.
Nachdem Qinshihuang (259-210 v. u. Z.) in Xianyang das erste zentralistische Feudalreich Chinas, die Qin-Dynastie (221-206 v. u. Z.), begründet hatte, wurden hier neun Kaiser der Westlichen Han-Dynastie (206 v. u. Z.-25 n. u. Z.) und sechs Tang-Kaiser begraben. Blickt man von einer Anhöhe hinunter, kann man zwei Gräberreihen entdecken: die eine für die Han-Kaiser, die andere für die Tang-Kaiser. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören das Maoling-Grab des Han-Kaisers Wudi, das Yangling-Grab des Han-Kaisers Jingdi, das Qianling-Grab der Kaiserin Wu Zetian und der Tempel des Großen Buddha in Binxian.
Der Xi'aner internationale Xianyang-Flughafen liegt im nördlichen Vorort der Stadt Xianyang. Man kann zuerst die Stadt Xianyang besichtigen, bevor man nach Xi'an reist.


Wichtige Sehenswürdigkeiten in Xianyang

Museum des Yangling-Grabs der Han-Dynastie
Das Museum des Yangling-Grabs liegt an der Sonderstraße des Xi'aner internationalen Xianyang-Flughafens. Es ist ein groß angelegtes Tourismusgebiet, das vor allem der Han-Kultur gewidmet ist und unter staatlichem Kulturgüterschutz steht. Im Yangling wurde der vierte Han-Kaiser Jingdi, dessen Name Liu Qi (188-141 v. u. Z.) war, gemeinsam mit seiner Kaiserin begraben. Geschaffen wurde das Grab im Jahr 153 v. u. Z. In der Grabanlage befinden sich Dutzende kulturhistorischer Relikte. So wurden an vier Stätten über 150 Beigabengruben entdeckt, in denen man ca. 50 000 Kulturgegenstände fand, darunter nackte und bemalte Tonfiguren. Das Museum des Yangling-Grabs ist weltweit das erste moderne Museum, in dem ein ganzer Grabungsverlauf an der Fundstätte gezeigt wird.

Verkehrsverbindung:
Reiselinie 4 am Südtor des Paradieses der Tang-Dynastie in Xi'an. Buslinie 5 vor dem Bahnhof in Xianyang. Fährt man mit dem Wagen von Xi'an aus, empfiehlt sich, die in Richtung Norden führende Autobahn Xitong (Xi'an-Tongchuan) bis zur Weihe-Brücke zu benutzen, danach die Sonderstraße des Xi'aner internationalen Xianyang Flughafens. Von Xianyang aus fährt man am Xianyang-Flughafen vorbei, dann Richtung Osten auf der Sonderstraße des Xi'aner internationalen Xianyang-Flughafens.
Informationstelefonnummer:
0086-29-86031470


Qianling-Grab in Xianyang
Das im Jahre 684 gebaute Qianling-Grab liegt auf dem Liangshan-Berg, 6 km nördlich der Kreisstadt Qianxian in Xianyang. Darin wurden der Tang-Kaiser Gaozong, dessen Name Li Zhi (628-683) war, und die Kaiserin Wu Zetian (624-705) bestattet. Das Qianling-Grab ist das einige unter den 18 Gräbern der Tang-Dynastie, das nicht ausgeraubt wurde. Besondere Aufmerksamkeit verdienen in der Qianling-Grabanlage die „siebenstufige Steintafel", die „wortlose Steintafel" und die 61 steinernen Statuen von Häuptlingen kleinerer Reiche im Südwesten Chinas und ausländischen Gesandten. Die 6,3 m hohe „siebenstufige Steintafel" steht außerhalb des Zhuque-Tors. Die Inschrift mit über 8000 Schriftzeichen wurde von Kaiserin Wu Zetian verfasst und von Kaiser Zhongzong (656-710) kalligraphiert. Der Text feiert Kaiser Gaozong für seine segensreiche Regierungszeit. In die „wortlose Steintafel" wurden keine Zeichen eingeschnitten, was sehr selten ist. Man vermutet, dass Wu Zetian ihre Verdienste und Tugenden für im Wortsinne unbeschreiblich hielt und daher keine Zeichen in die Tafel einschnitzen ließ. Die 61 steinernen Statuen ließ Wu Zetian zum Gedenken an die Häuptlinge und Gesandten aufstellen, die an der Trauerfeier für Kaiser Gaozong teilgenommen hatten.

Verkehrsverbindung:
Reisebuslinie ab dem Platz vor dem Xi`aner Bahnhof
Informationstelefonnummer:
0086-29-35510222
Website: www.tangwenhua.com


Grab der Prinzessin Yongtai
Das Grab der Prinzessin Yongtai war eines der Nebengräber in der Anlage des Qian-ling-Grabes. Es wurde zum Museum des Qianling-Grabes umgestaltet. Die Ausstellungen „Ausgewählte Kulturgegenstände aus dem Qianling-Grab" und „Wandmalereien und -Schnitzereien aus den Nebengräbern des Qinling-Grabes" sowie der unterirdische Grabpalast der Prinzessin Yongtai sind während des ganzen Jahres den Besuchern zugänglich. In der Grabkammer befindet sich ein steinerner Außensarg, auf dessen Seitenwände 15 Figuren von Hofdamen eingeschnitten wurden. Oberhalb der Tür ist ein Paar Mandarinenten zu sehen. Der steinerne Außensarg ist ein besonders wertvolles Kunstwerk.

Verkehrsverbindung:
Reisebuslinie ab dem Platz vor dem Xi`aner Bahnhof
Informationstelefonnummer:
0086-29-35510458


Maoling-Grab in Xianyang
Das Maoling-Grab liegt in der Gemeinde Nanwei, nordöstlich der Stadt Xingping in Xianyang. Im Grab wurde der Han-Kaiser Wudi (Liu Che, 156-87 v. u. Z.) begraben. Das Maoling hat den größten Umfang aller Gräber in dieser Region; für seine Schaffung wurde auch die längste Bauzeit benötigt. Im Grab fanden sich die meisten wertvollen Beigaben unter den kaiserlichen Gräbern der Han-Dynastie. In der Umgebung des Maoling liegen mehr als 20 Nebengräber, das bekannteste davon ist das Grab von Huo Qubing (140-117 v. u. Z.). Vor dem Grab von Huo Qubing stehen große Skulpturen. Es sind die ältesten und am besten

Verkehrsverbindung:
Reisebuslinie ab dem Platz vor dem Xi'aner Bahnhof
Informationstelefonnummer:
0086-29-3845614
Website: http://www.maoling.com


Tempel des Stadtgottes in Sanyuan
Der Tempel des Stadtgottes liegt an der Dongqu Jie im Kreis Sanyuan in Xianyang. Erbaut wurde er im Jahr 1375, dem 8. Regierungsjahr des Ming-Kaisers Hongwu. Der Tempel ist der am besten erhaltene und größte Baukomplex aus der Ming-Zeit (1368-1644) in der Provinz Shaanxi. Die Tempelanlage misst von Süd nach Nord 212 m und von Ost nach West 52 m. Sie hat einen vorderen, einen mittleren und einen hinteren Hof. Die Bauwerke liegen symmetrisch und zeigen den Palastbaustil. Der Baukomplex ist originell angeordnet und zeugt vom hohen technischen Niveau und dem außergewöhnlichen Geschick der Handwerker in alten Zeiten.

Verkehrsverbindung:
Bus Xi'an-Sanyuan ab dem Platz vor dem Xi'aner Bahnhof
Informationstelefonnummer:
0086-29-32282524


Zhaoling-Grab

Das Zhaoling-Grab liegt auf dem Jiuzong-Berg, 22,5 km nordöstlich des Kreises Liquan in Xianyang. Im Grab wurde der Tang-Kaiser Tai-zong (Li Shimin, 599-649) bestattet. Im Jahr 1979 wurde in der Grabanlage das Museum des Zhaoling-Grabes eingerichtet.
Das Zhaoling war das erste kaiserliche Grab der Tang-Dynastie (618-907), das auf einem Berg gebaut wurde. Der ganze Jiuzong-Berg ist ein großes Grüberfeld. Das Zhaoling-Grab liegt am Hauptgipfel. An den 167 Gipfeln in der Umgebung waren die Nebengräber für kaiserliche Prinzessinnen sowie für enge Gefolgsleute, Generäle und Konkubinen des Kaisers. Das Zhaoling ist das größte unter den 18 kaiserlichen Gräbern der Tang-Dynastie.
Im Museum des Zhaoling-Grabes werden über 8 000 Kulturgegenstände aufbewahrt. Das Museum hat zwei Ausstellungshallen für ausgewählte, im Zhaoling gefundene Kulturgegenstände und Wandmalereien aus den Tang-Gräbern sowie zwei Ausstellungshallen für Steintafeln (auch Zhaoling-Stelenwald genannt). Zu den zahlreichen wertvollen Kulturgegenständen gehören u.a. die Skulpturen der sechs edlen Rosse des Zhaoling-Grabes. Fresken aus den Tang-Gräbern, Gefäße aus Gold und Silber, Bronzespiegel, Tonfiguren, Skulpturen von Fabeltieren und die einzige Krone der Tang-Dynastie, die bisher entdeckt wurde.

Verkehrsverbindung:
ab dem Chengxi (West)-Busbahnhof in Xi an mit dem Bus zum Zhaoling-Grab
Informationstelefonnummer:
0086-29-35767009


Tempel des Großen Buddha im Kreis Binxian
Der Tempel des Großen Buddha liegt am Fuß des Qingliangshan im Kreis Binxian in Xianyang. Er hieß früher Qingshou-Tempel und wurde im Jahr 628, dem 2. Regierungsjahr des Tang-Kaisers Zhenguan erbaut. Der Tempel hat 107 Grotten, 257 Nischen und 1498 Steinstatuen. Die Buddhastatue in der Hauptgrotte ist 24 m hoch und sitzt mit übereinander geschlagenen Beinen auf dem Lotossitz. Die imposant wirkende Buddhastatue ist fein gearbeitet und zeigt die kunstvolle Gestaltung, die typisch für die Tang-Dynastie (618-907) ist. Er wird als die bedeutendste Buddhastatue in Shaanxi und in den Gebieten entlang der Seidenstraße bezeichnet.

Verkehrsverbindung:
von Xi'an. Xianyang oder dem Qianling-Grab mit dem Bus Richtung Changwu oder Pingliang


Bezirk Yangling

Yangllng liegt in der Mitte der Guanzhong-Ebene, 82 km westlich von Xi'an und 89 km östlich von Baoji. Auf 94 qkm Fläche leben 160 000 Einwohner.
Yangling gilt als Ursprungort des Ackerbaus bei den Chinesen. Bereits vor 4000 Jahren lehrte Houji, der Ahnherr der chinesischen Agrarwirtschaft, die Menschen dieser Gegend den Ackerbau. Im Juli 1997 wurde hier mit Genehmigung des Staatsrates die Staatliche Agrarwirtschaftliche Vorzeige-Hightechzone Yangling eingerichtet.
Reisen nach Yangling haben oft besondere Ziele. Beispielsweise gibt es hier die weltweit größte Basis für das Klonen von Schafen, das größte Insektenmuseum Asiens, ein riesiges Wassersportzentrum sowie einen agrarwirtschaftlichen Vorzeigpark auf Hydrobasis oder computergesteuerte Treibhäuser. Hier kann man die Bedingungen für eine moderne Agrarwirtschaft studieren und zugleich eine idyllische Landschaft bewundern.


Wichtige Sehenswürdigkeiten in Bezirk Yangling

Agrarwirtschaftlicher Hightech-Garten Yangling
Der Agrarwirtschaftliche Hightech-Garten liegt in der Agrarwirtschaftlichen Vorzeige-Hightechzone Yangling, 82 km westlich von Xi'an. Der Hightech-Garten besitzt zahllose historische Aufzeichnungen und eine Menge von Präparaten, die im Verbund mit modernster Präsentationstechnik das Niveau der Agrarwirtschaft in China dokumentieren. Der Garten nimmt eine Fläche von 130 Mu (15 Mu = 1 ha) ein; seine Ausstellungsfläche beträgt 15 000 qm. Es gibt sechs Ausstellungshallen für Pflanzen, Erden, Insekten, für die wirtschaftliche Entwicklungsgeschichte und für Tiere. In diesen Hallen werden auch präparierte Pflanzen, Tiere und Insekten zur Schau gestellt. Der Agrarwirtschaftliche Hightech-Garten dient der wissenschaftlichen Popularisierung; die Besucher können auch an den vom Garten organisierten Veranstaltungen teilnehmen.

Verkehrsverbindung:
Bus Xi'an-Yangling ab dem Chengxi (West)-Busbahnhof in Xi'an oder mit dem Zug nach Yangling
Informationstelefonnummer:
0086-29-87080558


Stadt Baoji

Baoji liegt in der Region, in der die Provinzen Shaanxi, Gansu, Sichuan und das Autonome Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität aneinander grenzen. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der so genannten Eurasien-Brücke. Auf 18 175 qkm leben 3,72 Millionen Einwohner.
Baoji gilt als Geburtsort von Yandi, einem Ahnherrn der chinesischen~Nation, und ist der Herkunftsort der Zhou (1046-256 v. u. Z.)- und Qin-Dynastie (221-206 v. u. Z.). Zu den bekannten historischen Relikten und natürlichen Attraktionen gehören u.a. der Famen-Tempel mit seinen weltbekannten Reliquien, der in der Blüte der Tang-Zeit ein kaiserlicher Tempel und das Zentrum der buddhistischen Kultur in der Welt war, der Tiantai-Berg, auf dem Kaiser Yandi Spuren hinterließ, der Tempel von Zhuge Liang in Wuzhangyuan, die Angel-Terrasse von Jiang Ziya, der Staatliche Waldpark des Taibai-Gebirges, wo der Jialing-Fluss entspringt und die Guanshan-Steppe.
Baoji besitzt zahlreiche Kulturgegenstände, die meisten davon sind Bronzegegenstände, von denen bisher über 50000 gefunden wurden. Nicht umsonst trägt Baoji den Beinamen „Stadt der Bronzen".


Wichtige Sehenswürdigkeiten in Stadt Baoji

Mausoleum von Yandi
Das Mausoleum von Yandi liegt auf dem Changyang-Berg, im südlichen Vorort von Baoji. Nach einer Sage wurde Yandi, ein Ahnherr der chinesischen Nation, in Mengyu, im südlichen Vorort von Baoji geboren, wuchs in Wayu auf, badete in der Jiulong-Quelle, starb am Tiantai-Berg und wurde auf dem Changyang-Berg begraben. Im Grabfeld wachsen Kiefern und Zypressen. Vor dem Mausoleum stehen die imposante Opferhalle für Yandi, ein Ehrenbogen, ein Glocken- und ein Trommelturm. Jedes Jahr am siebten Tag des siebten Monats, dem Todestag von Yandi, werden hier Opferzeremonien veranstaltet.

Verkehrsverbindung:
Buslinien 2,6,20 und 48
Informationstelefonnummer:
0086-917-3351311


Museum für Bronzegegenstände
In Baoji, der „Stadt der Bronzen", wurden die meisten Bronzegegenstände aus der Zhou (1046-256 v. u. Z.)- und Qin-Dynastie (221—206 v. u. Z.) ausgegraben. Das Museum für Bronzegegenstände befindet sich westlich der Gongyuan Nanlu in Baoji und ist das einzige Museum dieser Art in China. Im Museum gibt es Ausstellungshallen, Säle für Symposien und Läden. Ausgestellt werden über 400 Gruppen von Gegenständen aus Bronze, Jade, Ton und Gold. 75% aller Objekte sind Bronzen, zehn davon zählen zu den nationalen Schätzen.

Verkehrsverbindung:
Buslinien 10. 17, 20. 28 und 33 zur Station Renmin Gongyuan (Volkspark)
Informationstelefonnummer:
0086-917-3305515


Wuzhangyuan
Wuzhangyuan liegt 26 km südlich der Kreisstadt Qishan, nördlich des Qinling-Gebirges und südlich des Weihe-Flusses. Auf der östlichen und westlichen Seite ist je ein tiefes Tal. In alten Zeiten war hier eine wichtige Passage von Zentralshaanxi nach Sichuan, daher von militärischer und strategischer Bedeutung. In der Kampfzeit der Drei Reiche führte Zhuge Liang (181-234, ein herausragender Politiker, Stratege und Diplomat) die Armee des Shu-Reichs in Wuzhangyuan gegen die Armee des Wei-Reichs und starb hier. Zum Gedenken an Zhuge Liang wurde der Wuhou-Tempel gebaut. Das bemerkenswerteste Bauwerk im Tempelhof ist der Pavillon der acht Diagramme, in dem ein Labyrinth angelegt wurde.

Verkehrsverbindung:
mit dem Zug Xi'an-Baoji, Station Caijiapo

Angel-Terrasse von Jiang Ziya
Die Angel-Terrasse liegt 17 km südlich des Bezirk Chencang in Baoji. Man erzählte sich, dass Jiang Ziya am Ende der Shang-Dynastie (1600-1046 v. u. Z.) und zu Beginn der Zhou-Dynastie (1046—256 v. u. Z.) in dieser Gegend als Eremit lebte, bevor er Staatslehrer wurde. Am Bach sieht man eine 2,5 m lange und 2 m breite Steinterrasse, auf der die drei chinesischen Schriftzeichen Diaoyu Tai (Angel-Terrasse) zu lesen sind. Auf der Terrasse findet man zwei parallele konkave Vertiefungen, die angeblich von Jiang Ziya herrühren, der von der Terrasse aus kniend angelte.

Verkehrsverbindung:
Buslinie 15 in Baoji, am Osttor in der Gemeinde Guozhen aussteigen, dann ein Taxi nehmen
Informationstelefonnummer:
0086-917-6780320


Famen-Tempel
Der Famen-Tempel liegt in der Gemeinde Famensi, 15 km nördlich des Kreises Fufeng in Baoji. Er ist weltweit der einzige Tempel, in dem eine Finger-Reliquie von Shakjamuni aufbewahrt wird. Der Famen-Tempel wurde in der Östlichen Han-Dynastie (25-220) erbaut. Er hieß früher Asoka-Tempel und wurde in der Tang-Zeit (618—907) in Famen-Tempel umbenannt. Die im unterirdischen Palast des Tempels entdeckten Gold- und Silbergegenstände zählen zu den ganz seltenen Schätzen. Einen unermesslichen Wert hat ein vergoldetes Zepter mit zwölf Ringen, in die Statuen zweier Mönche eingraviert sind. Die Technik zur Herstellung golddurchwirkter Seide war in der Tang-Zeit hoch entwickelt. Die dünnsten zum Weben benötigten Goldfäden haben einen Durchmesser von weniger als 0,1 mm und sind damit dünner als ein Haar.

Verkehrsverbindung:
Reisebus ab dem Platz vor dem Xi'aner oder vom Baojier Bahnhof direkt zum Famen-Tempel. Andere Möglichkeit zuerst mit dem Bus ab dem Ratz vor dem Bao|ier Bahnhof in den Kreis Fufeng dann umsteigen
Informationstelefonnummer:
0086-917--S254152


Taibai-Gebirge
Das Taibai-Gebirge liegt in der Tangyu-Forstfarm im Kreis Meixian in Baoji. Weil die Gebirgskuppe ständig von Schnee bedeckt ist, erhielt es den Namen Taibai (ewiges Weiß). Das 3 767 m hohe Taibai-Gebirge ist Teil des Qinling-Gebirges und dessen höchste Erhebung. Das Staatliche Naturschutzgebiet des Taibai-Gebirges ist zu 82,2% bewaldet. Im Naturschutzgebiet gibt es 1 899 Samenpflanzenarten und 253 Moosarten, 21 Arten davon stehen unter staatlichem Schutz. Im Naturschutzgebiet des Taibai-Gebirges gibt es vier Tierarten, nämlich Große Pandas, Stumpfnasenaffen, Takine und Leoparde, die unter staatlichem Schutz erster Kategorie und 29 Tierarten, die unter staatlichem Schutz zweiter Kategorie stehen. Das Naturschutzgebiet ist die nördlichste Region in China, in der die Großen Pandabären leben.

Verkehrsverbindung:
Reisebus You 2 ab dem Platz vor dem Xi'aner Bahnhof
 Informationstelefonnummer:
0086-917-5711082


Waldpark Honghegu
Der Waldpark liegt in der Gemeinde Yingtou im Kreis Meixian, im Einzugsgebiet des Hong-he-Fkisses am nördlichen Fuß des Taibai-Gebirges. Dies ist ein natürlicher botanischer und Tiergarten. Im Park wachsen 26 vom Staat schwerpunktmäßig geschützte Pflanzenarten wie Chinesische Lärchen (Larix potaninii), Cercidiphyllum japonicum Sieb, Tetracentron sineme Oliv und Circaeaster agristis Maxim. Hier leben über zehn Arten wertvoller Wildtiere, wie Stumpfnasenaffen, Antilopen, Panther, Riesensalamander und Goldfasane.
Zu den interessanten von Menschenhand geschaffenen Sehenswürdigkeiten gehören u.a. der Jinlin-Tempel, der Wendong-Tempel, die Lotoshöhle, der Bodhisattwa-Terripel, das Yuhuang-Gebäude und der kleine Konfuzius-Tempel. Außerdem findet man in der Nähe des Waldparks den Haoping-, den Zhongshan- und den Pin'an-Tempel sowie den Doumu-Palast. 

Verkehrsverbindung:
in Baoji mrt dem Dienstbus zum Kreis Meixian, dann mit dem Bus in die Gemande Yingtou, schließlich mit dem Taxi nach Honghegu. Mrt dem Auto fährt man zuerst auf der Autobahn Xibao (Xi'an-Bao|i), verlässt diese an der Ausfahrt Meixian und biegt auf die Staatsstraße G 310 ein.
Informationstelefonnummer:
0086-917-5790019


Gedenkhalle für die Fumei-Schlacht
Die Gedenkhalle liegt in der Gemeinde Changxing in Baoji. Zum Gedenken an die der über 3000 in der Fumei-Schlacht gefallenen Kämpfer der Volksbefreiungsarmee, die bei der größten Operation im Befreiungskampf in Nordwestchina ihr Leben für ein neues China opferten, wurde hier ein Heldenfriedhof angelegt. Er gehört zu den ersten von der Regierung der Provinz Shaanxi im Jahr 1988 genehmigten, unter Schutz stehenden monumentalen Bauwerken für Märtyrer. Zugleich wurde er vom Parteikomitee der Provinz Shaanxi zum patriotischen Erziehungsort sowie zur Erziehungsbasis für die Landesverteidigung bestimmt. Die Gedenkhalle für die Fumei-Schlacht ist 3 ha groß und umfasst die Überblickszone, Skulpturen aus Granit, den Gedenkpark, den Denkmal-Platz, die Gedenkhalle für die Schlacht, einen multifunktionalen Saal und eine Service- und Verwaltungszone.

Verkehrsverbindung:
Fernobus Xi'an-Meixian, aussteigen in Changxing

Guanshan-Steppe
Die Guanshan-Steppe, auch als Guanshan-Weideplatz bekannt, liegt im Kreis Longxian an der Grenz zwischen den Provinzen Shaanxi und Gansu. Sie ist das einzige bergige grasbedeckte Moorland in Nordwestchina und erhielt deshalb die verlockende Bezeichnung „kleines Himmelsgebirge". Geomorphologisch ist die Region den europäischen Alpen vergleichbar. Täler, Bäche, die Steppe, Wälder und Pferde bieten immer neue reizvolle Landschaftsbilder.

Verkehrsverbindung:
vom Eingang des Gebäudes von CIT Xi'an oder ab Busbahnhof der Provinz Shaanxi auf dem Platz des Xi'aner Bahnhofs fahren Sonderreisebusse direkt zur Guanshan-Steppe. Von Baoji aus fährt man zuerst in den Kreis Longxian, dann umsteigen
 Informationstelefonnummer:
0086-917-4589869


Tiantai-Berg
Der Tiantai-Berg liegt südlich der Stadt Baoji und ist ein Ausläufer des Qinling-Gebirges. Der Berg umfasst 124 qkm und erhebt sich etwa 1300 m Uber seine Umgebung, weswegen einzelne Vegetationsschichten deutlich erkennbar sind. Zum Gebiet des Tiantai-Berges zählt man auch den Huangdan-Tempel, den Yinxiang-Fluss, den Xicha-Fluss, das Shennong-Tal, den Jifeng-Berg und den Hauptgipfel des Tiantaishan, der Lianhuafeng heißt und 2 198 m über dem Meeresspiegel liegt. Sehenswürdigkeiten sind die Ruine der Terrasse zur Verbrennung der Weihrauchstäbchen am Hauptgipfel, der Boming-Berg, der Baima-Bergpass, der Lotosgipfel und die Sonnenstadt. Der Tiantai-Berg spielt in der chinesischen Kulturgeschichte seit Jahrtausenden eine Rolle. So haben Kaiser Yandi, Laotse aus der Frühlings- und Herbstperiode (770-476. v. u. Z.) und Jiang Ziya vom Ende der Shang-Dynastie (1600-1046 v. u. Z.) bis zum Anfang der Zhou-Dynastie (1046-256 v. u. Z.) hier Supren hinterlassen.

Verkehrsverbindung:
in Baoji mit dem Minibus nach Jianshan oder mit dem Reisezug zum Jifeng-Berg
Informationstelefonnummer:
0086-917-3314139

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