Die Landschaftszone, in der Gräber des Xixia-Reichs liegen
Gräber von Königen des Xixia-Reichs
Sie befinden sich am östlichen Fuß des Helan-Gebirges, 35 km westlich von der Stadt Yinchuan entfernt. Sie stehen auf der Liste der Schwerpunkte des stattlichen Denkmalschutzes. Die Gräber liegen in einer etwa 50 Quadratkilometer großen Fläche, so groß wie die Ming- Gräber bei Beijing. Je nach der topographischen Lage sind 9 Königs- und 140 Adligengräber verstreut. Ursprünglich hatten die Mausoleen jeweils eine Fläche von mindestens 100 000 Quadratmetern. Sie bestanden aus Wachttürmen, Ecktürmen, Gottesmauern, Pavillons mit Gedenksteinen, äußeren und inneren Mauern, Opferungshallen und Stupa artigen Gräbern. Die Mausoleen Yu und Jia waren am größten.
Die Mausoleen wurden von der mongolischen Reiterei völlig ruiniert. An Hand der Ruinen der hohen Grabhügel kann man darauf schließen, dass die Mausoleen imposant waren. Fachmännischen Untersuchungen zufolge sollen die Grabhügel eigentlich 7 Stock hoch gewesen sein und wie achteckige Stupas ausgesehen haben. Bis heute sind nur kegelförmige Ruinen überliefert. Ausländische Touristen nennen sie „Pyramiden im Osten".
Zurzeit sind nur ein Königsgrab (Nr. 8) und vier Adligengräber ans Tageslicht gekommen. Mehr als 10 Kulturdenkmäler wurden ausgegraben, darunter goldene Schmucksachen, vergoldete Silberschmucke, Bambusschnitzarbeiten, Schmucke aus Perlen, bronzene Scheiben des Körperschutzes, Eisen- und Tongeräte. Zu den oberirdischen Kulturdenkmälern zählen Steinskulpturen von sitzenden Menschen, Balustraden- säulenmit Drachenverzierung, Steinsäulen mit buddhistischen Texten oder Namen von Buddhas, aus Stein geschnitzte und grünglasierte Dachfirstspitzen in Form des Drachen- oder Raubtierkopfs. Die freigelegten Dachfirstspitzen sind 1,5 Meter hoch, was sich darauf schließt, dass die Häuser der Mausoleen erhaben und majestätisch waren.
Im Jahre 1998 wurden die Ruinen der Mausoleen aus dem Xixia-Reichs auf die Liste der Schwerpunkte des stattlichen Denkmalschutzes gesetzt. Nachher gründete man dort, wo diese Ruinen liegen. Eine Landschaftszone der Staatsklasse, so dass diese Gegend sich zu einem bekannten Reiseziel von in- und ausländischen Touristen entwickelt hat.
Felsreliefs am Helan-Gebirge
Sie befinden sich 40 km von der Stadt Yinchuan entfernt. In uralten Zeiten schnitten Nomaden in Felsen am Helan-Gebirge insgesamt mehrere zehntausend Reliefs ein. Mehr als 1000 davon befinden sich in Helankou (Pass des Helan-Gebirges). Alle diese Kunstwerke stehen auf der Liste der Schwerpunkte des staatlichen Denkmalschutzes. Die Gegend, wo die Felsbilder sich befinden, ist verkehrsgünstig. Diese Felsbilder stellen u. a. Menschengesichter und -hände, Jagd- und Opferzeremonien sowie galoppierende Hirsche, Blauschafe, Tiger, Leoparden, Schnabeltiere und Vögel dar.
Fachmännischen Untersuchungen zufolge entstanden die ältesten Felsreliefs vor 6000 Jahren. Die jüngsten stammen aus der Ming- und der Qing-Zeit. Mit ihrer freien, unbefangenen und schlichten Konstruktion sind diese Felsreliefs von großer Aussagekraft und großem künstlerischen Wert. Sie sind wertvolle Unterlagen für das Studium der Sitten und Lebensgewohnheiten, der religiösen Überzeugung, der Kriegführung, den Ackerbau, die Viehzucht, die Jagd und Astronomie von Nomadenvölkern im Altertum Chinas. Die Felsreliefs am Helan-Gebirge sind weltbekannt. Im Oktober 1991 fand die Jahresversammlung der internationalen Organisation für Felsreliefs am Helan-Gebirge statt.
Der Nationalnaturpark Suyukou
Dieser Naturpark liegt nördlich von der Landschaftszone Gunzhongkou, 40 km von der Stadt Yinchuan entfernt. Er ist eine bekannte Landschaftszone am Helan- Gebirge. Die Urwälder des Forstreviers Suyukou haben eine Fläche von 16 675 Hektaren. Hier wachsen in den vier Jahreszeiten verschiedene Baumarten üppig. Im Frühling blühen duftende Gewürznelkenbäume im Dingxianggu-Tal auf. Überall in der „Hasen-Grube"-Tiefebene sind wilde Blumen zu sehen. Schmetterlinge flattern von Blüte zu Blüte. Im Sommer sind die Sehenswürdigkeiten, die „Geschwisterbäche", die „Neun Biegungen", der „Wald-Irrgarten" und der „Rannenwald in Ruhe", besonders attraktiv. Wer sich hier aufhält, fühlt sich frisch und behaglich. Die steilen Berge werden von Tannen dicht bewachsen. Im Herbst und Winter fällt der Wasserstand der Wildbäche so stark, dass ihre Betten mit weißen Felsenriffen völlig ans Tageslicht kommen. Weitere Sehenswürdigkeiten des Naturparks sind die „Geschwistergipfel, die Felsenspalte „Yixiantian", die riesigen Felsen „Feilaishi" (hergeflogener Felsen), „Mogushi" (pilzförmige Felsen), „Shihoushi" (Felsen in Form eines brüllenden Löwen), „Wohushi" (Felsen in Form eines liegenden Tigers) und „Xianren Zhilu" (Felsen in Form eines Unsterblichen, der mit einem Finger die Richtung nach vorne weist). Die Berglandschaft „Shanping Wancui" zählt zu den acht großen Sehenswürdigkeiten Ningxias während der Qing-Dynastie.
Das Pagodenpaar in Beisikou
Diese beiden Pagoden befinden sich am Helan-Gebirge, 45 km nordwestlich von der Stadt Yinchuan entfernt. Geschichtlichen Aufzeichnungen zufolge errichtete der erste König des Xixia-Reichs, Li Yuanhao, hier seinen Sommerpalast. Später ging diese Parkanlage bis auf die zwei Pagoden, die östliche und die westliche Pagode, zugrunde.. Sie sind 100 Meter voneinander entfernt. Die östliche Pagode ist achteckig und hat 13 Stock. Ihre Höhe beträgt 39 Meter. Jedes Geschoß ist mit einem vorspringenden Rand umsäumt, und unterhalb zeigen sich Raubtierfiguren aus Ziegeln. Sie zeichnen sich durch ihre lebendige Gestaltung und freie Linienführung aus. In diesen Kunstwerken kommen die kunsthandwerkliche Perfektion der Bildhauer zum Ausdruck.. Die westliche Pagode hat 14 Stock und ist 41 Meter hoch. Sie ähnelt der Form nach der östlichen Pagode. Unterhalb des vorspringenden Randes jedes Geschosses (exklusive des ersten Stocks) befindet sich eine Nische mit Statuen von sitzenden oder stehenden Buddhas, die unterschiedliche Gebärden zeigen. Im Mund der Raubtierfiguren, die symmetrisch an der äußeren Wand der Pagoden angebracht sind, wird jeweils eine Kette aus Perlen getragen. Die Kanten der Pagoden sind jeweils mit einer bemalten Baddhafigur dekoriert. Dieses Pagodenpaar ist von hohem künstlerischem Wert und steht auf der Liste der Schwerpunkte des staatlichen Denkmalschutzes.
Die Filmstadt Huaxia Westchinas
Sie liegt in Zhenbeibao, 30 km nordwestlich von Yinchuan entfernt. Während der Ming-Dynastie (1368- 1644) wurde in Zhenbeibao Grenztruppen stationiert. Seit den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist diese Ortschaft als Filmstadt weit und breit bekannt. Hier wurden mehr als 60 Spielfilme gedreht. Manche davon sind mit internationalen Medaillen ausgezeichnet worden. Der Initiator des Aufbaus dieser Filmstadt ist der bekannte Schriftsteller Zhang Xianliang. Die Filmstadt Huaxia liegt dort, wo die Ruinen einer alten Burg sich befinden. „Chinesiche Filme gehen von hier zur Welt". Die Filmstadt Huaxia hat der verfallenen Burg starke Vitalität verliehen. Weilen Sie dort, so fühlen Sie sich, als ob Sie sich im Traumland befänden.

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