Die Reisezone Xilin Gol in Innere Mongolei
Die Grassteppe Xilin Gol, eine weltbekannte Grassteppe, liegt im Zentrum der Inneren Mongolei. Sie grenzt im Norden an die Mongolei und im Süden an die Provinz Hebei. Typisch für diese Reisezone ist ihre Steppen-, Wüsten-, See- und Kraterlandschaft. Hier wohnen in der Hauptsache Mongolen, Sie pflegen immer noch ihre Tradition und Sitten. Ihre Vorfahren haben hier zahlreiche Altertümer hinterlassen. Xilin Hot ist die wichtigste Reisestadt in der Grassteppe. Linienflugzeuge fliegen von hier nach Beijing und Hohhot. Die Eisenbahn Jining-Erenhot verläuft quer durch die Grassteppe, die Anschluss an das Verkehrsnetz des Landes hat.
Die Stadt Xilin Hot
Gelegen mitten im Bund Xilin Gol ist sie eine ausgezeichnete Reisestadt Chinas. Hier liegt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Bundes Xilin Gol. Landstraßen führen von hier in alle Richtungen des Landes. Linienflugzeuge verbinden diese Stadt mit Beijing und Hohhot. In ihrem Verwaltungsgebiet gibt es natürliche Weideplätze guter Qualität, die reich an Pflanzen und Wildtieren sind. In de Nähe der Stadt Xilin Hot befinden sich der Beisi-Tempel und das Urlaubsdorf Xiri Tala.
Die ökotouristische Zone Bayan Xile
Bayan Xile bedeutet im Mongolisch den „fruchtbaren Bergrücken". Diese Zone liegt 55 km südöstlich von der Stadt Xilin Hot entfernt und hat eine Gesamtfläche von 3730 Quadratkilometern. Die Nationalstraße Nr. 303 führt durch diese Gegend. Hier befindet sich eine wasserreiche Weide mit üppiger und vielfältiger Vegetation. Sie ist reich an Wildpflanzen und -tieren und zeichnet sich durch ihre eigenartige Landschaft und ihre Sehenswürdigkeiten aus. Nennenswert sind u. a. der natürliche Zagyastail-See, Sandhügel, ein Mischwald von Pappeln und Birken, ein Fichtenwald, die Habqil-Schlucht (Felsentor), eine Lavaterrasse, die Station für die ökologische Lokalisierung des Graslandes der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Ein Platz für Pferderennen auf der Grassteppe, ein Zoo für Wildtiere und ein botanischer Garten für Sandwüstenpflanzen. 1987 wurde Bayan Xile von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur in die Biosphärenschutzzone der Steppe Xilin Gol (ein typisches ökologisches System des Graslandes) einbezogen. Das ist ein Projekt des Netzes von Biosphärenschutzzonen der Welt.
Die Ruinen der Hauptstadt Shangdu der Yuan-Dynastie
Sie liegen 20 km nordöstlich von Dundhot, wo die Regierung des Zhenglan-Banner des Xilin Gol-Bundes ihren Sitz hat. Im Jahre 1256 wurde damit begonnen, diese Hauptstadt zu errichten. Der Entwurf stammt von Liu Bingzhong, einem Berater von Kublai Khan. Die Bauarbeiten dauerten vier Jahre lang. Die Stadt Shangdu bestand aus einem Palast, einer kaiserlichen Stadt, einer äußeren Stadt, deren Umfang ungefähr 9,5 km beträgt, und einem äußerem Garten. Die Stadt Shangdu wurde nach dem traditionellen Bebauungsplan für die Hauptstadt der Han-Nationalität und unter Berücksichtigung der nomadischen Lebensweise der mongolischen Nationalität entworfen. Im Jahre 1271 trat Kublai Khan die Thronfolge an und gab die neugebaute Stadt den Namen „Kai Ping Fu". Im Jahre 1271 bezeichnete er seine Dynastie mit dem Namen „Yuan" und ließ in Beijing eine neue Hauptstadt namens Dadu bauen. Die Stadt Kaipingfu (im Jahre 1251 fertiggestellt) wurde in Shangdu umbenannt. Auf Initiative des Kaisers entwickelte sich zu einer Sommerfrische. Jährlich kam er hierher, um sich zu erholen. Heute stehen die Ruinen von Shangdu auf der Liste der Schwerpunkte des staatlichen Denkmalschutzes. Bisher sind zwei Reiserouten mit den Ruinen von Shangdu als Mittelpunkt, Reiserouten zum Kennenlernen der mongolischen Sitten in Chahar bzw. zur Beobachtung der „Jinlianchuan"-Steppenlandschaft eröffnet worden. Die Touristen können den „Sommerpalast" von Kublai Khan besichtigen und hier den Urlaub verbringen.
Das Urlaubsdorf in der Xiri Tala-Steppe
Es liegt 15 km südöstlich von der Stadt Xilin Hot des Xilin Gol-Banners entfernt und hat eine Fläche von 9 Quadratkilometern. Als typische natürliche Wiese der Großen Grassteppe Xilin Gol ist dieses Gelände flach, ruhig und dicht mit Gras bewachsen. Das Urlaubsdorf verfolgt über ein Hotel mit mehr als 50 Jurten.
Die Reisezone Alxa in Innere Mongolei
Diese Reisezone liegt im westlichen Teil der Inneren Mongolei. Sie umfasst die Stadt Uhai und den Alxa-Bund, im Trockengebiet Nordwestchinas. Hier sind in der Hauptsache Sandwüsten und Gobis (mit Kieselsteinen bedecktes Ödland) verstreut. Das Helan-Gebirge zieht sich bis zum Alxa-Bund hin. Der Gelbe Fluß fließt durch diese Region. Hier gab es einst zahlreiche Oasen, in denen verschiedene Nomadische Stämme lebten. Mit der Verschlechterung der Umwelt wurden die Oasen nach und nach verwüstet, so dass nicht wenige Altertümer von Sand vergraben. Heute sind die Ruinen der antiken Stadt Heicheng teilweise zutage gekommen. Sie sind sehr attraktiv. Die Städte Uhai und Bayan Hot sind die zwei wichtigsten Reisestädte in Alxay.
Die Ruinen der Stadt Heicheng
Sie befinden sich am östlichen Ufer des Unterlaufs des Ejin Nur-Flusses im Alxa-Bund an der Grenze der Badan Jilin-Sandwüste, 20 km von der Gemeinde Dalai Hub des Ejin Nur-Banners entfernt. Sie sind die am besten erhaltenen Ruinen ihrer Art an der ehemaligen Seidenstraße. Heicheng war die Hauptstadt des vom Danxiang-Volk errichteten Xixia-Reichs. Sie hieß Jji Nai" (Stadt am schwarzen Wasser). Heicheng ist viereckig und hat einen Umfang von etwa einem Kilometer. An sie schließt sich eine kleine Burg an. Die zutage gekommenen Überreste der Stadtmauer sind 10 Meter hoch. Südwestlich von der Stadt, in einer Öde, steht eine Kirche, ein Kuppelbau. Um Heicheng herum liegt ein 40 km x 25 km großes Gelände, das von den lokalen Hirten den „geheimnisvollen schwarzen Sandhügel" genannt wird. Die Ruinen der Stadt Heicheng üben große Anziehungskraft auf Archäologen und Touristen aus. Schnee bedeckt. Die Touristen können hier die Schneelandschaft beobachten, eislaufen, Schi laufen, auf die Jagd gehen und Figuren aus Eis schnitzen.
Reise für sportliche Zwecke
Hulun Buir verfügt über weite Grassteppe und Sandwüsten sowie günstige Verkehrsbedingungen, was es ermöglicht, auf dem Pferd zu galoppieren, mit dem Fahrrad, Motorrad und Auto zu fahren.

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