Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Lhasa
Tashiihunpo-Kloster
Das Tashiihunpo-Kloster ist das größte Kloster von Tsang, gehört zu den sechs großen Klöstern der Gelben Sekte und befindet sich zwei bis drei Kilometer westlich der Stadt Shigatse am südlichen Fuß des Berges Drolma. Das Kloster wurde 1447 vom ersten Panchen Lama gegründet und ist danach immer der Sitz der Panchen Lamas. Das Kloster hat eine Baufläche von 300 000 Quadratmetern, umfasst 14 große bzw. kleine goldene Dächer, vier Dratsangs (Schulen), 56 Stupas und Gebetshallen unterschiedlicher Größe. Zu den Kostbarkeiten zählen Stupas der Panchen Lamas und die größte Statue des Champa-Buddhas.
Palkhor-Chode-Kloster
Das Palkhor-Chode-Kloster ist eine typisch tibetische buddhistische Tempelanlage mit dem Gyangze Kumbum (Stupa) in der Mitte. Architektonisch ist das Kloster wundervoll anzuschauen. Das gut erhaltene Gyangze Kumbum spiegelt die herausragenden Errungenschaften der tibetischen Architektur zwischen dem Ende 13. und der Mitte 15. Jahrhunderts wider. Der bekannte Stupa beherbergt 100 000 Statuen und Bilder, daher wird er auch als „König der Stupas" bezeichnet. In den verschiedenen Hallen sieht man zahlreiche Buddhastatuen aus Ton, Kupfer und Gold.
Qomolangma
Der 8844,43 Meter hohe Qomolangma befindet sich an der Grenze zwischen China und Nepal im Kreis Dingri und ist der höchste Gipfel der Erde. Der Gipfel steht das ganze Jahr hindurch unter Schnee. Die überwältigende Landschaft besteht aus zahlreichen modernen Gletschern, messerscharfen Graten, steilen Bergspitzen und Karen, die viele in- und ausländische Bergliebhaber anziehen. Das Rongbuk-Kloster am Fuß des Qomolangma ist das höchste Kloster der Welt und von Qomolangma nur 40 Kilometer entfernt.
Yumbulagang
Yumgbulagang liegt auf der Spitze des Berges Tashi Tserin am Ostufer des Yarlung und war das erste Schloss in der tibetischen Geschichte, dessen Ursprung 2100 Jahre zurückliegt. Yumbulagang wirkt majestätisch und würdevoll. Nach den tibetischen Legenden wurde Yumbulagang von Nyatri Tsenpo, dem ersten König Tibets, gebaut und diente späteren tibetischen Königen als Schloss, bis im 7. Jahrhundert Songtsan Gampo das Hochland vereinte und die Hauptstadt nach Lhasa verlegte. Yumbu-lagang wurde die Sommerresidenz für Songtsan Gampo und Prinzessin Wencheng in Shannan.
Yamzho Yumco
Auf Tibetisch heißt der Name „See der Blauen Jade". Der See befindet sich zwischen dem Kreis Nagarze und Gonggar im Bezirk Shannan und hat eine Fläche von 638 Quadratkilometern. 4441 Meter über dem Meeresspiegel gelegen ist er mit Namco und Mapam Yumco im Bezirk Ngari einer der „drei heiligen Seen Tibets". Er ist zugleich der größte Binnensee mit schöner Landschaft nördlich des Himalaya. Hier leben Zugvögel in Scharen. Im See gibt es zahlreiche Fische verschiedener Art.
Basumco
Basumco ist ein heiliger See und Ort der Roten Sekte (Nyingma-Schule des Lamaismus) und befindet sich im Kreis Gongbo'gyamda des Bezirks Nyingchi, rund 300 Kilometer von Lhasa entfernt. Der See ist 3700 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 25,9 Quadratkilometern. Durch das durchsichtige Wasser sieht man den Grund. Die Schneeberge spiegeln sich im See wider. Enten, Möwen und Kraniche sind hier zu Hause. Auf der Insel in der Mitte des Sees befindet sich ein 1500 Jahre altes Kloster der Nyingma-Schule.

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