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Jiangsu: Sehenswürdigkeiten

Wichtige Sehenswürdigkeiten in Provinz Jiangsu


Stadl Nanjing

Nanjing, die Hauptstadt der Provinz Jiangsu, liegt in der Tiefebene am Unterlauf des Yangtse. Die Stadt ist 6421 km2 groß und hat 5,62 Mio. Einwohner. Nanjing war Hauptstadt von sechs Dynastien. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Grabmal des ersten Ming-Herrschers, der Konfuzius-Tempel, der Garten des Schönen Ausblicks (Zhanyuan), eine Stadtmauer aus der Ming-Zeit sind zu betrachten. Nanjing hat eine schöne Umgebung und zahlreiche Grünflächen.

Mausoleum von. Dr. Sun Yat-sen
Das Mausoleum Sun Yat-sens, des Ahnen der chinesischen Revolution, liegt am Fuße eines Berges. Es besteht aus einem halbkreisförmigen Platz, einem Gedenktor, einer Graballee, dem Haupteingang, der Grabkammer, dem Gedenkpavillon und der Opferhalle. Am Hauptportal ist Sun Yat-sens bekannte Sentenz „Die Welt gehört allen" zu lesen.

Ming-Grab Xiaoling
Das Ming-Grab Xiaoling, am südlichen Fuß des Zhongshan-Berges geigen, wurde vor mehr als 600 Jahren für den ersten Ming-KaiserZhu Yuanzhang gebaut. Im Jahre 2003 wurde dieses Grab als Chinas Objekt in der Liste des Weltkulturerbes bestimmt.

„Regenblütenhügel"
Der ,,Regenblütenhügel liegt außerhalb des Zhonghuamen-Tors. Sein Name stamm aus einer Sage über Blüten, die der Himmelsgott herabregen ließ. Der Hügel ist reich bunten Kieseln, die als Blütenregen-Steine landesweit kannst sind. Hier gibt es einen Friedhof für revolutionäre Märtyrer und viele historische Stätten. Heute ist er ein geliebtes Ausflugsziel.

Zhonghuamen-Tor
Das Zhonghuamen-Tor, auch Jubaomen-Tor genannt, ist der südliche Haupteingang der Altstadt Nanjing und wurde in der Ming-Zeit erbaut. Es ist das größte Stadttor im Altertum Chinas und auch die größte alte Burg der Welt. Heute ist das Tor das Symbol der Stadt Nanjing.

Ufer des Qinhuai-Flusses
Der Qinhuai-Fluss passiert Nanjing. Der fünf km lange Abschnitt zwischen Dongshuiguan und Xishuiguan ist seit alters her eine Attraktion der Stadt. Hier konzentrieren sich viele historische Stätte wie der Konfuzius-Tempel, das Zhonghuamen-Tor, der Zhuanyuan-Garten, die ehemalige Wohnstätte von Li Xiangjun und der Bailuzhou-Park.

Xuanwu-See
Dieser See, im Nordosten Nanjings gelegen, hat eine Fläche von 444 ha. Um den See zieht ein 15 km langer Ufer, im See gibt es 5 miteinander verbundene Inselchen: Liangzhou, Huanzhou, Lingzhou, Cuizhou und Yingzhou.

Konfuzius-Tempel
Der aus mehreren Bauten bestehenden Konfuzius-Tempel befindet sich außerhalb einer Blendmauer am Nordufer des Yangtse. Die Blendmauer, 110 m lang und 10 m hoch, wurde im Jahr 1575 in der Ming-Dynastie gebaut und ist die größte des ganzen Landes. Östlich und westlich des Konfuzius-Tempels liegen Märkte.

Linggu-Tempel
Der Linggu-Tempel, Früherauch Kaishan-Tempel genannt, liegt im Süden des Mausoleums von Dr. Sun Yat-sen. Er wurde im Jahre 514 am Südfuß des Zhongshan-Berges gebaut und im Jahre 1381 hierher verlegt. Hinter dem Tempel gibt es eine 60 m hohe Pagode.


Stadt Zhenjiang

Zhenjiang liegt am Südufer des Yangtse und an der Kreuzung zwischen dem Yangtse und dem Großen Kanal. Die Verkehrlage ist hier sehr günstig. Die Stadt ist an drei Seiten von den malerischen Bergen Jinshan Jiaoshan und Beigu umgeben. Heute ist Zhenjiang eine berühmte Touristenstadt Chinas.

Jinshan-Berg
Der Jinshan-Berg liegt im Nordwesten Zhenjiangs. Vor hundert Jahren war er eine Flussinsel im Yangtse. Auf diesem 44 m hohen Berg gibt es viele historische Stätten wie den Jinshan-Tempel, die Cishou-Pagode und die Höhlen Bailong und Fahai.

Songyuan Gujie
Es handelt sich dabei um eine 1000 m lange Straße aus der Song- und Yuan-Zeit. Sie liegt in einem Flusshafenrevier nahe der Stadt Zhenjiang. Die mitten auf der Straße befindliche Steinpagode wurde in der Yuan-Zeit erbaut. An beiden Seiten dieser Straße sieht man verschiedene alte Läden und Bauten wie die Sitze einer in der Guangxu- Regierungsperode (1875-1909) gegründeten Rettungsgesellschaft und des 1889 errichteten englischen Konsulats.

Jiaoshan-Berg
Der Berg liegt inmmiten des Yangtse-Flusses, nördlich von Zhenjiang. Auf dem Berg wachsen dichte Bambushaine und Bäume. An seinem Südfuß befindet sich der bekannte Dinghui-Tempel. Hier sind über 400 alte Steintafeln mit Inschriften aufbewahrt.

Maoshan-Berg
Dieser Berg, im Süden Zhenjiangs gelegen, zeichnet sich durch seine 9 Gipfel, 26 Höhlen und 28 Teiche aus. Er ist auch eine heilige Stätte des Taoismus. Heute sieht man hier noch viele Sakralbauten wie den Tempel Jiuxiao Wanfugong und die Xianren-Höhle.


Stadt Changzhou

Changzhou, im Süd-Jiangsu gelegen, ist eine neue Industriestadt und auch eine berühmte alte Kulturstadt Südchinas. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Tianning-Tempel, der Hongmei- Turm, die Stadtruine von Yancheng und der Yizhouting-Park.

Tianning-Tempel
Der Tianning-Tempel wurde zwischen 650 und 655 während der Tang-Zeit erbaut und wird wegen seiner Ausmaße als der „erste große Tempel Südchinas" berühmt. Früher gab es hier 8 große und 25 kleine Hallen sowie 25 Türme mit einer Gesamtfläche von 9 ha. Heute sind noch viele alte Bauten wie die Hallen Daxiong.Jingang, Puxian, Guanyin und Luohan gut erhalten. Die Daxiong-Halle ist 33 m hoch und 27 m breit. In der Mitte der Halle sieht man vier 30 m hohe Holzsäulen.

Yancheng
Yancheng, 7 km südlich von Changzhou, ist die älteste und am vollständigsten erhaltene Stadruine Chinas. Archäologische Funde beweisen, dass die Stadt Yancheng vor 2500 Jahren errichtet wurde. Die Stadt besteht aus drei jeweils 2,5,1,5 und 0,5 km langen Erdwällen. Hier wurden zahlreiche Kulturgegenstände freigelegt.

Tianmu-See
Der Tianmu-See übt mit seiner malerischen Landschaft eine große Anziehungskraft auf Touristen aus. Das Seewasser ist sehr klar und sauber und kann direkt getrunken werden. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Deze-Pavillon und der Zhuangyuan-Turm.


Stadt Wuxi

Wuxi ist eine berühmte Touristenstadt Chinas. Sie befindet sich im Süden der Provinz Jiangsu und grenzt im Süden an den Taihu-See und im Norden an den Yangtse. Der Große Kanal durchzieht die Stadt. Wuxi ist bekannt durch die Gartenbaukunst. Zu den bekannten Gärten gehören Liyuan, Jichang, Yuantou und Meiyuan. In der Umgebung gibt es auch viele Landschaftsgebiete wie Meilianghu, Lihu, Xihui und Mashan sowie die „Filmstadt".

Lingshan Shengjing
Es handelt sich dabei um zwei Sakralbauten auf dem Lingshan-Berg: den Xiangfu-Tempel aus der Tang-Zeit und die Große Buddha-Bronzefigur (88 m hoch).

„Filmstadt" am Taihu-See
Sie ist das CCTV-Zentrum für Außenaufnahmen am Taihu-See. Es umfasst 4 „Städte" mit einer Gesamtfläche von mehr als 3000 Quadratmetern: „Drei Reiche", „Europa", „Tang" und „Liangshan-Moor".

Landschaft am Taihu-See
Der Taihu-See, früher auch Zhenze-See genannt, liegt im Süden der Stadt Wuxi. Er zählt mit einer Fläche von 2250 Quadratkilometern zu den fünf größten Süßwasserseen Chinas. Auf dem See gibt es 48 Inseln und rings um den See ragen 72 Berggipfel empor. Hier kann man nicht nur bildschöne Landschaft bewundern, sondern auch viele historische Stätten besichtigen. Im Jahre 1982 wurde Taihu zu einem nationalen Landschaftsgebiet erklärt.

Yuantou-Park
Der Park befindet sich auf einer Halbinsel im Taihu-See, die wie der Kopf einer Schildkröte aussieht, daher nennt man ihn auch „Schildkrötenkopf-Park". „Der schöne Ort am Taihu ist Yuantou". Mit diesem Satz lobte der Dichter Guo Moruo Yuantou. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind Brücken Changchun und Wanlang, der Yuantou-Leuchtturm, die Chenglan-Halle, der Feiyun-Pavillon, der Guangfu-Tempel, der Guangming-Pavillon und der Luding-Berg.

Jichang-Garten
Der Jichang-Garten liegt am Ostfuß des Huishan-Berges und zeigt einen eigenartigen Stil der Gartenbaukunst Südchinas. Der Qing-Kaiser Qian Long hielt sich während seiner Südchinareise mehrmals hier auf. Der Xiequ-Garten im Sommerpalast in Beijing wurde nach diesem Garten gebaut.

Liyuan-Garten
Der Liyuan-Garten liegt am Ufer des Wuli-Sees im Südwesten Wuxis. Er besteht aus einer Gartenanlage und einer Villa, die durch einen überdachten Korridor miteinander verbunden sind. Der Wuli-See wird auch Li-See genannt. Li ist Vorname von Fan Li, einem Minister des Yue-Königs Gou Jian während der Frühlings- und Herbstperiode. Der Überlieferung zufolge führte er oft mit Xi Shi, einer Schönheit aus jener Zeit, Boot auf dem See.


Stadt Suzhou

„Hangzhou wie Suzhou sind das Paradies auf Erden", so pflegt man die beiden Städte zu rühmen. Suzhou, am nördlichen Ufer des Taihu-Sees gelegen, ist eine berühmte Kulturstadt mit einer Geschichte von 2500 Jahren und auch eine bekannte Touristenstadt Chinas. Im In- und Ausland ist Suzhou als die „Stadt der Gärten" berühmt. Die wichtigen Gartenanlagen sind der „ Garten des Demütigen Politkers", der „Garten des Verweilens", der „Garten des Meisters der Netze", die Gärten „Pavillon der Dunkelgrünen Wellen" und „Löwenwald" sowie die Huanxiu- Bergvilla. In der Umgebung Suzhous gibt es auch viele alte Marktflecken wie Tongli, Zhouzhuang und Luzhi, die auf Touristen auch eine große Anziehungskraft ausüben.

Taihu-See
Taihu ist der drittgrößte Süßwassersee Chinas. Hier ragen viele Berge empor, der höchste davon ist Xishan. Andere Massive sind Dongshan mit seinem Hauptgipfel Moli und dem Lingyuan-Tempel, Taiping und Linyan. Der Taiping-Berg ist bekannt durch bizarre Felsen, klare Quellen und rote Ahornblätter im Herbst. Auf dem Lingyan-Berg sieht man im gleichnamigen Tempel eine Pagode aus der Südlichen Song- Dynastie. Die Baodai-Brücke aus der Tang-Zeit ist eine große Attraktion am See.

Tiger-Hügel
Der Tiger-Hügel, auch Haitong-Berg genannt, liegt im Nordwesten Suzhous und ist 36 m hoch. Auf dem Hügel gibt es eine achteckige und siebenstöckige Pagode aus Ziegelsteinen. In der Ming-Zeit begann sie sich nach Norden zu neigen. Heute erreicht die Neigung 2,34 m.

„Garten des Demütigen Politikers"
Dieser Garten, im Nordosten Suzhous gelegen, wurde in Ming-Zeit angelegt. Mit einer Fläche von vier ha ist er der größte Garten Suzhous und wurde in die UNESCO-Liste aufgenommen. Fast alle Bauten sind von Wasser umgeben. Die Landschaft ist vielfältig und typisch für eine Wasser- Region Südchinas.

„Garten des Verweilens"
Dieser Garten, außerhalb des Changmen-Tors der Altstadt Suzhou gelegen, wurde im Jahre 1593 gebaut. Er zählt zu den vier bekanntesten Gärten Chinas und wurde ebenfalls in die UNESCO-Liste aufgenommen. In der Ming- und Qing-Zeit diente er jeweils als privater Garten von Xu TaishiundLiu Rong.

Beisi-Pagode
Die Beisi-Pagode liegt im Beisi-Tempel an der Renmin- Straße in Suzhou. Der Tempel wurde in der Chiwü- Regierungsperiode (238-251) des Wu-Reiches während der Zeit der Drei Reiche gebaut und hieß Tongxuan-Temepl. Später wurde er Kaiyuan- und Bao'en-Tempel genannt. Die Pagode wurde in der Zeit der Liang-Dynastie gebaut und hatte damals elf Geschosse. Die heutige Pagode wurde im Jahre 1153 gebaut.

Hanshan-Tempel
Dieser Tempel liegt in der Gemeinde Fengqiao, 3,5 km von Suzhou entfernt. Sein Name stammt von dem bekannten Mönch Han Shan aus der Tang-Zeit. Damals war der Tempel schon bekannt, als der Dichter Zhang Ji hierher rastete und das folgende Gedicht schrieb: „Neben der Stadt Gusu (heute Suzhou) liegt der Hanshan-Tempel, mit dem Glockenschlag bringt das Boot den Gast."

Zhouzhuang, Tongli und Luzhi
Zhouzhuang, Tongli und Luzhi sind drei bekannte alte Marktflecken in der Nähe Suzhous. Die Shuangqiao-Brücke, die Hallen Shen und Zhang in Zhouzhuang, der Tuisi-Garten, alte Brücken und Wohnhäuser in Tongli und die Archat- Skulpturen im Baosheng-Tempel in Luzhi ziehen immer in- und ausländische Touristen an.


Stadt Yangzhou

Yangzhou befindet sich in der Mitte der Provinz Jiangsu und am Zusammenfluss des Changjiang-Flusses und des Großen Kanals zwischen Beijing und Hangzhou. Die 2500 Jahre alte Stadt Yangzhou gehört zu den ersten Städten, die vom Staatsrat der VR China das Prädikat „historisch und kulturell berühmte Stadt" und „beste Reisestadt" erhielt. Seit der Inbetriebnahme des Großen Kanals in der Sui-Dynastie (581-618) hat sich Yangzhou allmählich zu einem Verkehrsknotenpunkt von Land und Wasser, zum Zentrum des Salztransportes, zur Metropole Nr. 1 in Südchina und zu einer bekannten Reisestadt entwickelt.

Geyuan-Garten
Der Geyuan-Garten wurde in der Jiaqing- Regierungsperiode (1796-1821) der Qing-Dynastie gebaut. Er war einst ein privater Garten des Salzhändlers Huang Yingtai. Der Garten ist durch seine pittoresk geformten Felsen bekannt. Wichtige Bauten sind Hallen, Pavillons und Steinbrücken.

Schmaler Westsee
Dieser See liegt im Westen Yangzhous. Er ist schön wie der Westsee in Hangzhou, aber kleiner als der Westsee, daher bekam er seinen Namen. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Dahong-Brücke, der Xuyuan-Garten, der Xiaojin- Berg, die Angel-Terrasse und der Wangchun-Turm.

Heyuan-Garten
Dieser Garten liegt im Südosten der Stadt Yangzhou und diente als privater Garten von He Zangfang, einem örtlichen Beamten der Qing-Dynastie. Er besteht aus drei Teilen, einem Wohnhof, einem Blumengarten und einer Villa namens Pianshi Shanfang. Zu den wichtigen Bauten zählen der Chuanluo-Turm und die Xichun-Halle aus Sandelholz.

Wutingqiao
Wutingqiao ist eine Steinbrücke auf dem Schmalen Westsee. Sie wurde im Jahre 1757 gebaut. Mitte der Brücke liegt ein großer Pavilon, der von vier kleineren Pavilons umgeben ist. Diese 5 Pavillons sehen wie eine Lotosblume aus, daher wird sie auch Lotosblume-Brücke genannt. Die Brücke hat insgesamt 15 Bögen und ist heute das Syambol der Stadt Yangzhou.


Stadt Taizhou

Taizhou ist eine berühmte alte Kulturstadt in der Mitte der Provinz Jiangsu und grenzt im Süden an den Yangtse- und im Norden an den Lixia-Fluss. Ihre Geschichte geht bis in die Han-Zeit zurück. Wichtige Attraktionen der Stadt sind der Guangxiaolü-Tempel, der Mei-Lanfang-Park, der Chongru- Ahnentempel, derTaishan-Park und der Rishe-Garten.

Bootstreffen in Lintong
Das Bootstreffen ist ein Volksfest, das alljährlich vom 4. bis zum 6. April in der Gemeinde Lintong nahe der Stadt Yangzou gefeiert wird. Am Festtag kommen viel prächtig geschmückte Boote auf dem Qinghu-See zusammen. Hier singen und tanzen die Leute und veranstalten ein Drachenbootrennen.


Stadt Nantong

Nantong, an der Mündung des Yangtse im Ost-Jiangsu gelegen, ist eine wichtige Hafenstadt und auch ein wichtiger Umschlagplatz im Einzugsgebiet des Yangtse. Bekannt ist Nantong als eine bedeutende Textilindustriestadt. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Langshan-Berg, der Nanjiao-Park, das Stadtmuseum und das Textilmuseum.

Langshan-Berg
Dieser Berg liegt am Ufer des Yangtse südlich von Nantong. Er grenzt im Osten an die Berge Junshan und Jianshan und im Westen an die Berge Ma'an und Huangni. Von dem Berggipfel aus hat man eine herrliche Aussicht auf den Yangtse. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Kuizhu- Bergvilla, die Hallen Dasheng und Faru sowie der Kuixing- Turm.

Yuantuojiao
Yuantuojiao ist ein Naturlandschaftsgebiet am südlichsten Rand Jiangsus. Von hier aus kann man die schöne Landschaft des Zusammenflusses des Yangtse, des Gelben und des Südchinesischen Meeres bewundern.


Stadt Yancheng

Yancheng befindet sich in der Mitte der Jianghuai-Ebene nördlich Jiangsus und grenzt im Osten an das Gelbe Meer. Mit einem dichten Flussnetz ist die Landschaft im Westen der Stadt besonders faszinierend. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind das Vogelnaturschutzgebiet Tantu, das Dafeng-Naturschutzgebiet für Davids-Hirsche, der Päonien-Garten Kuzhi in Biancang, die Landschaftsgebiete Dazonghu und Jiulongkou sowie die Gedenkhalle für die Neue Vierte Armee.

Davids-Hirsche-Naturschutzgebiet Dafeng
Dieses Naturschutzgebiet befindet sich an der Küste des Gelben Meeres im Südosten der Kreisstadt Dafeng und hat eine Fläche von 2667 Quadratmetern. Es ist das größte Basis für die Zucht der Davids-Hirsche in China und auch das größte seiner Art der Welt. Hier sieht man auch viele seltene Vogelarten wie Rotkronenkraniche und Schwarzhalskraniche.


Stadt Xuzhou

Xuzhou, im Norden der Provinz Jiangsu gelegen, ist eine berühmte alte Kulturstadt. Ihre Geschichte geht bis in die Han-Zeit zurück. Mit ihrer schönen Landschaf t und den zahlreichen Kulturdenkmälern zieht die Stadt immer mehr Touristen an. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Terrakottaarme aus der Westlichen Han-Zeit, das Stadtmuseum, der Yunlong-See, das Han-Grab in Guishan und das Naturschutzgebiet Quanshan.

Terrakotaarmee aus der Westlichen Han-Zeit
Im Jahre 1984 wurden aus 7 Gruben eines Grabes von einem Chu-König aus der Westlichen Han-Zeit am Abhang des Shizi-Berges über 2500 lebensgroße Tonkrieger und - pferde freigelegt. Das war die zweite Fundstätte von so vielen Tonfiguren. Die erste wurde in Lintong bei Xi'an entdeckt. Zum Schutz dieser Tonfiguren wurde 1985 eine Ausstellungshalle errichtet.

Han-Grab in Guishan
Es handelt sich dabei um das Grab von Liu Zhu, dem sechsten Chu-König in der Westlichen Han-Zeit, und von seiner Gattin. Es hat eine Fläche von 700 Quadratmetern. Neben der Grabkammer gibt es auch 15 Gruben, die durch zwei Tunnel miteinander verbunden sind. Als Grabbeigaben wurden viele Pferdewagen und Waffen freigelegt.


Stadt Suqian

Suqian ist eine alte Kulturstadt im Norden Jiangsus. Bekannt ist Suqian als die Heimat von vielen berühmten historischen Persönlichkeiten wie Xiang Yu, dem König des Westlichen Chu- Reiches, den Nationalhelden Liu Shixun aus der Südlichen Song-Zeit und Yang Sihong aus der Qing-Zeit. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Seen Hongze und Luoma, die Ruine der Xiacaowan-Ku

Residenz des Qing-Kaisers Qian Long
Sie befindet sich am Südufer des Luoma-Sees nordwestlich von Suqian. Sie wurde 1684 erbaut und nimmt eine Fläche von zwei ha ein. Hier gibt es insgesamt 20 Bauten wie Hallen, Lauben, Pavillons und Terrassen.

Heimat von Xiang Yu
Sie liegt in Wutongxiang nördlich der Altstadt von Suqian. Xiang Yu (232-202 v. Chr.) stammte aus einer Aristokratenfamilie und gehörte mit Liu Bang zu zwei wichtigsten Bauernarmeeführern Ende der Qin-Dynstie. Nach dem Absturz der Qin-Dynastie ernannte sich Xiang Yu „ Hegemonischer König von West-Chu". Später wurde seine Armee bei Gaixia von der Liu Bangs niedergeschlagen und Xiang Yu beging in Wujiang (heute im Kreis Jingxian, Provinz Anhui) den Selbstmord. 1953 wurde in seiner Heimat eine Ausstellungshalle.


Stadt Lianyungang

Lianyungang, an der Küste des Gelben Meeres in Nord-Jiangsu gelegen, ist eine der 14 geöffneten Hafenstädte Chinas. Sie ist auch eine bekannte Touristenstadt mit modernen Einrichtungen. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Huaguo-Berg, Felsbilder aus der Urgesellschaft, buddhistische Felsreliefs aus der Han-Zeit und Landschaftsgebiete Sucheng und Donglei.

Huaguo-Berg
Dieser Berg liegt zwischen der Innenstadt und dem Hafen. Mit einer Höhe von 627 m ist er der höchste Berg Jiangsus. Nach dem klassischen Roman „Pilgerfahrt nach dem Westen" wurde der Affenkönig Sun Wukong, der Held des Romans, hier geboren. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Sanyuan-Palast, der Haiqing-Tempel, die Asoka-Pagode, klare Bäche, Blumen und Bäume, wie in den mythischen Erzählungen beschrieben.

Liandao
Bei Liandao handelt es sich um zwei Inseln bei Lianyungang, die durch einen Damm miteinander verbunden sind und eine Gesamtlänge von 28 km haben. Hier gibt es viel Badestrände, die durch feinen Sand, eine sanfte Neigung und klares, ruhiges Wasser gekennzeichnet sind.


Stadt Huai'an

Huai'an ist die Heimatstadt des ehemaligen Ministerpräsidenten Zhou Enklai. Sie liegt in der Mitte der Subei-Ebene. Hier kreuzen sich der Große Kanal und der Subei-Bewewässerungskanal. Archäologische Funde beweisen, dass sich schon vor 6000 Jahren die Qingliangang-Kultur hier entwickelte. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Gedenkhalle für Zhou Enlai, der Shaohu-Park, die Wentong-Pagode, der Tempel für Guan Tianpei, die Gedenkhalle für die Nationalheldin Liang Hongyu.

Ehemalige Wohnstätte von Zhou Enlai und seine Gedenkhalle
Die Wohnstätte liegt an der Fuma-Straße im Stadtbezirk Chuzhou. Sie besteht aus zwei Wohnhöfen. Hier sind viele kostbare Materialien und Bilder ausgestellt. Die Gehenkhalle wurde 1992 errichte. Sie ist ein dreigeschossiges Gebäude, das an drei Seiten von Wasser umgeben ist. Im zweiten Geschoß sieht man eine sitzende Statue von Zhou Enlai.

Wohnhaus von Wu Cheng'en
Wu Cheng'en (ca. 1500-1582), Autor des berühmten chinesischen klassischen Romans „Pilgerfahrt nach dem Westen", stammte ebenfalls aus Huai'an. Seine ehemalige Wohnstätte ist ein bescheidener Wohnhof. In der Xuan-Halle, die früher als Besuchszimmer diente, werden viele Werke des Schriftstellers ausgestellt.

Mingzu-Mausoleum
Dieses Mausoleum liegt in der Nähe der Stadt Xuyi. Es wurde im Jahre 1386für den Groß-, Urgroß- und Ururgroßvater des ersten Ming-Kaisers Zhu Yuanzhang errichtet. Der Friedhof ist von einer 2 km langen Innenmauer und einer 4, 5 km langen Außenmauer umgeben. Vor dem Grabhügel gibt es viele prächtige Bauten wie das Lingxingmen-Tor, drei Steinbrücken, viele Hallen und tierische und menschliche Steinfiguren.

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