Übersicht über Autonome Gebiet Guangxi
Geografie
Das Autonome Gebiet Guangxi der Zhuang -Nationalität liegt im Süden Chinas. Guangxi ist die Abkürzung für die Präfektur Guangnan Xilu. Kurz sagt man zu Guangxi auch „Gui", da es während der Qin-Dynastie (221-207 v.Chr.) von der Präfektur Guilin verwaltet wurde. Guangxi liegt in Südchina, grenzt im Süden an Vietnam, und den Golf von Tonkin. Außerdem grenzt das Gebiet an Guizhou, Hunan, Yunnan und Guandong, jeweils im Norden, Osten und Westen. Guangxi erstreckt sich über 230 000 Quadratkilometer und seine Küstenlinie ist 1500 km lang. Die Hälfte der Provinz, die die Form eines Beckens hat, besteht aus Kalkstein. Wegen der hohen Temperaturen und den vielen Niederschlägen gibt es viele Karststeinhöhlen und Gipfel mit Lava. Die vielen Karststeingebiete, grünen Berge und durchsichtigen Flüsse machen Guangxi zu einem attraktiven Reiseziel. Guilin ist eine der typischsten und schönsten Landschaften.
Im Nordwesten von Guangxi liegt der höchste Berg, der Mao'er-Berg, dessen höchste Erhebung 2142 m über dem Meeresspiegel misst. Dann gibt es die Flüsse Xijiang, seine Nebenflüsse Lijiang, Yujiang und Guijiang, sowie den Linqu-Kanal, der mit dem Perle-Fluss und dem Yangtse-Fluss verbunden ist.
Geschichte
Während der Frühling- und Herbstperiode (770-476 v.Chr.) und der Streitenden Reiche (475-221 v. Chr.) gehörte Guangxi zu Baiyue. In der Qin-Dynastie (221-207 v. Chr.) wurde es hauptsächlich von der Präfektur Guilin, teilweise von der Präfektur Xiang verwaltet. Zur Zeit der Tang-Dynastie (618-907) unterstand sie der Lingnan-Präfektur, zur Zeit der Song- Dynastie (960-1279) der Präfektur Guangnan Xilu und während der Yuan-Dynastie (1271-1368) der Provinz Huguang. Das Verwaltungsministerium Guangxi wurde in der Ming-Dynastie (1368-1644) und die Provinz Guangxi später in der Qing-Dynastie (1644-1911) etabliert. Das Autonome Gebiet Guangxi derZhuang-Nationalitätwurdeam5. Mai 1958 gegründet. Da aber der größte Teil von Guangxi während der Qin-Dynastie der Präfektur Guilin unterstand, nennt man sie auch heute noch kurz „Gui".
Klima
Guangxi hat ein tropisches und subtropisches Monsunklima mit heißen Sommern, warmen Wintern und ausgesprochen trockenen oder feuchten Jahreszeiten. Die jährlichen durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 17-23° C.
Im Januar liegen die Temperaturen zwischen 6-16 °C und im Juli zwischen 25-29 °C. Der jährliche Niederschlag beträgt 1000-2800 mm. Das unübertreffliche Klima macht Guangxi zu einem beliebten Reiseziel.
Bevölkerung und Nationalitäten
Guangxi hat eine Bevölkerung von 44,98 Millionen Menschen. Hier leben viele Nationalitäten, wie die Zhuang, Han, Yao, Miao, Dong, Mulao, Maonan, Hui, Jing, Yi, Shui und Gelao. Darüber hinaus gibt es 25 andere ethnische Minderheiten. Insgesamt macht die Zhuang-Nationalität ein Drittel aus. Guangxi ist mittlerweile ein Ort, wo viele unterschiedliche Nationalitäten zusammenleben, von denen jede ihre eigenen wundervollen Sitten und Bräuche pflegt.
Verwaltungseinteilung
Das Autonome Gebiet Guangxi der Zhuang -Nationalität ist für über fünf Bezirke zuständig, wie Nanning, Liuzhou, Baise, Hechi und Hezhou und neun Städte auf Bezirksebene wie Nanning, Liuzhou, Guilin, Wuzhou, Beihai, Qinzhou, Fangchenggang, Guigang und Yulin. Darunter gibt es 29 Stadtbezirke, 10 Kreisstädte, 59 Kreise und 12 Autonome Kreise ethnischer Minderheiten. Nanning ist die Hauptstadt von Guangxi.
Sitten und Bräuche
Guangxi hat 44.89 Millionen Einwohner. Neben dem Han- Volk leben 11 ethnische Minderheiten in Guangxi, darunter die Zhuang, Yao, Miao, Dong und Jing. Sie haben eine einzigartige Kultur in Guangxi geschaffen und dabei ihre eigenen traditionellen Sitten und Bräuche erhalten in Bezug auf Kleidung, Kultur, Kunst, Festen und Feierlichkeiten. Bei Volksfesten kommen die Sitten und Bräuche der ethnischen Minderheiten zum Vorschein. In Guangxi gibt es eine ganze Reihe von solchen Festen. Jeden Monat kann man hier und da Festivals besuchen.
Wann auch immer man nach Guangxi kommt, kann man die einzigartigen Bräuche sehen und bewundern. In den Städten kann man nachgebaute Dörfer sehen und das Kunsthandwerk und die Folklore der verschiedenen Kulturen. Wenn man ein reales Dorf einer ethnischen Minderheit betritt, kann man als Tourist mit den Einheimische zusammen kommen, und ihre Bräuche kennen lernen. Man kann ihr Essen probieren und ihre Kultur und Kunsthandwerk kennen lernen. Sie sind sehr gastfreundlich und ihre exotischen Bräuche sowie ihre Tanzfreude machen jeden Besuch zum unvergesslichen Erlebnis.

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