Die Reisezone Pingliang
Der Kongdong-Berg
Dieser Berg, ein Ausläufer des Liupan-Gebirges, befindet sich 15 km westlich von der Stadt Pingliang. Er grenzt im Norden an Guanshan, im Süden an Taitong und im Rücken an Jitou. Vorn fließt der Jing-Fluss an ihm vorbei. Dieser pittoreske Berg ist als eine heilige Stätte des Taoismus bekannt. Sein Name „Kongdong" bedeutet nach der Lehre des Taoismus die Leere, Ruhe und Natur. Zur Zeit der Qin- (221-207 v. u. Z.) und der Han-Dynastie (206 v. u. Z.- 220 n. u. Z.) versammelten sich Taoisten am Kongdong- Berg und gründeten ihren Stützpunkt. Der Kaiser Shi Huang Di der Qin-Dynastie und der Kaiser Wu Di der Westlichen Han-Dynastie stiegen auf den Kongdong-Berg, um die Landschaft am Fuss des Bergs zu beobachten. Zur Zeit der Tang-, der Song-, der Ming- und der Qing-Dynastie wurden taoistische Tempel am Berg gebaut und viele Bäume angepflanzt. Während der Ming-Dynastie gab es hier 42 Bauwerke, darunter 8 Plattformen, 9 Paläste und 12 Höhfe. Bis heute sind 40 Sehenswürdigkeiten überliefert. Die bekannteste davon ist die Kongdong-Pagode.
Die Reisezone Qingyang
Der Nördliche Höhlen-Tempel
Dieser Tempel liegt dort, wo der Ru- und der Pu-Fluß sich vereinigen, 25 km südöstlich von der Stadt Xifeng in der Region Qingyang. Im Jahre 509, zur Zeit der Nördlichen Wei- Dynastie, ließ der Präfekt von Jingzhou, Xi Kangsheng, hier Grotten auszuheben. Später wurden hier weitere Grotten gegraben. So entstand der Nördliche Höhlen-Tempel, der gegenüber dem Südlichen Höhlen-Tempel steht. Der Nördliche Höhlen-Tempel befindet sich an der 12 Meter x 20 Meter großen rotbraunen Felswand. Er umfasst 295 Grotten mit 2125 Skulpturen aus der Zeit der Nördlichen und der Westlichen Wei-, der Nördlichen Zhou-, der Sui-, der Tang-, der Song- und der Qung-Dynastie. Sie sind die inhaltsreichesten Höhlen in Ostgansu. Die Grotten hier reihen sich in drei übereinanderliegende Schichten. Mit einer Fläche von 340 Quandratmetern ist die Grotte Nr. 165 die älteste und größte Höhle ihrer Art. Hinter dem Eingang stehen 7 Buddhastatuen, die jeweils 8 Meter groß sind. Zu beiden Seiten des Eingangs stehen die Statuen von Asura (buddhistische Gottheit). Viele Grotten stammen aus der Tang-Zeit. Repräsentativ ist die Grotte Nr. 32, die im Jahre 692 gebohrt wurde.
Wohnhöhlen in Ostgansu
Überall in der Region Qingyang sind alte Wohnhöhlen an der Löß-Hochebene zu finden. Die Höhlen werden „ Taoxue " (Höhlen in der Lößebene) und „Taofu" (Höhlen an der Lößebene oder am Lößberg) genannt. „Yazhuang" bedeutet, dass man je nach der Topographie Wohnhöhlen in den Berghang bohrt. Man gräbt ein großes Loch in die Lößebene und dann Höhlen in die vier Wände des Lochs. So entsteht ein unterirdisches Hof Haus, das Dikong zhuang heißt. In diesen Höhlen ist es im Winter warm und im Sommer angenehm kühl.

Bestpreisgarantie

