Stadt Chongqing: Vorort-Reisegebiet
Jinyun-Berg und Stadtruine Diao-yucheng
Der Jinyun-Berg liegt 60 km vom Stadtzentrum Chongqings entfernt. Er ist so schön wie der Emei-Berg und wird daher auch „Kleiner Emei-Berg" genannt. Heute ist der Jinyun- Berg ein Sommer Erholungsgebiet. Die Stadtruine Diaoyucheng liegt nahe der Kreisstadt Hechuan. Heute sind hier noch Stadttore und Stadtmauern aus der Song-Zeit erhalten. Eine weitere Attraktion sind die „Drei Kleinen Schluchten" des Jialing-Flusses Niubi, Wentang und Guanyin.
Jinfoshan-Landschaftsgebiet
Dieses Landschaftsgebiet liegt nahe der Kreisstadt Nanchuan und hat eine Fläche von 441 Quadratkilometern. Es umfasst die 3 Berge Jinfo, Baizhi und Jingba. Hier sieht man dichte Wälder, steile Gipfel, viele Wasserfälle und Höhlen. Der Jinfo-Berg ist dicht bewaldet. Hier wachsen insgesamt 5099 Pflanzenarten, 52 davon stehen unter Artenschutz. Zu den wertvollsten Pflanzen gehören der Yinshan-Baum (Cathaya argyrophylla), Fächerbaum (Ginkgo biloba), Fangzhu- Bambus (Chimonobambusa quadrangularis), Rhododendron und die riesengroßen Teesträucher.
Simianshan-Landschaftsgebiet
Dieses Landschaftsgebiet grenzt an die Stadt Jiangjin und ist über 100 km von Chongqing entfernt. Es hat eine Fläche von 23 000 Quadratkilometern. Hier wächst ein immergrüner Laubwald, der in diesen Breitengraden weltweit einzigartig ist. Hier sieht man viele Wasserfälle, seltene Pflanzen und Tiere.
Shengdong-Berg
Der Shengdong-Berg liegt im Stadtbezirk Banan, 70 km vom Stadtzentrum Chongqings entfernt. Auf seinem Gipfel ragt ein riesiger Felsen empor, der von weitem gesehen wie eine Lampe aussieht. Daher nennt man ihn auch „Lampe-Berg".
Beishan-Grotten
Die Beishan-Grotten liegen auf dem Beishan-Berg, 2 km nördlich der Kreisstadt Dazu entfernt. Die ersten Nischen stammen aus dem ersten Jingfu-Regierungsjahr (892) der Tang-Dynastie. Sie konzentrieren sich in Fowan, Yingpanpo und Beita. Allein in Fowan sieht man heute an einer mondsichelförmigen Felswand 290 Grotten mit insgesamt 10 000 fein geschnitzten Buddhafiguren. Sie sind 300 lang und 7 m hoch. Darüberhinaus gibt es hier 5 Gedenksteine, 55 Steinschnitzereien und 5 Sutra-Steine. Sie sind alle für die Erforschung der buddhistischen Kultur Chinas von großer Bedeutung.
Baoding-Berg
Der Baoding-Berg liegt 15 km nordöstlich der Kreisstadt Dazu entfernt und ist eine heilige Stätte des Buddhismus. Mit seinen zahlreichen Sakralbauten zieht er so viele Pilger wie der Emei-Berg an. Besonders erwähnenswert sind seine zahlreichen Steinskulpturen, die von 1174 bis 1252 während der Südlichen Song-Dynastie entstanden sind. Die meisten Skulpturen konzentrieren sich in Dafowan und Xiaofowan. An einer 15 m hohen, 15 m breiten und 500 m langen Felswand sieht man über 10 000 Skulpturen, die hauptsächlich die buddhistische Geschichte darstellen. Unter diesen Skulpturen gibt es eine riesige Statue vom Guanyin-Bodhisattwa Sahasrabhujasaharanetra-Avalokitesvara, eine liegende Buddhafigur und Statuen von „10 Yamaraja".

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