Tanzhe-Tempel in Beijing
Der Tanzhe-Tempel liegt 45 km vom Stadtviertel entfernt. Er wurde in der Westlichen Jin-Dynastie (265-316) erbaut und ist über 1700 Jahre alt. Deshalb gibt es in Beijing die Redensart: „Zuerst entstand der Tanzhe-Tempel, hernach die Stadt Beijing." In der Geschichte schenkten viele Kaiser dem Tempel große Aufmerksamkeit, deswegen wird er als kaiserlicher Tempel Nr. 1 bezeichnet.
Zu den wichtigen Bauwerken zählen der Torbogen, das Tempeltor, die Tianwang-Halle (Halle der Himmlischen Könige), die Shakjamuni-Halle, die Bodhisattwa-Halle und der Vairocana-Pavillon. Die bekannten Sehenswürdigkeiten sind ein kupferner Topf, Steinfische, der Liubeiting (Pavillon des Schwimmenden Bechers), der „Baizhuan" (Ziegelstein) und die Jingang Yanshou Ta (Pagode der waffentragenden Wächter und der Lebensverlängerung).
Hinter der Shakjamuni-Halle wachsen zwei Ginkgobäume. Der auf der rechten Seite stehende ist 40 m hoch und hat einen Durchmesser von 4 m. Der Überlieferung nach wuchs immer ein weiterer Stamm aus der Wurzel, wenn ein anderer Kaiser den Thron bestieg. Die neueren Stämme verwuchsen mit den älteren. Der Qing-Kaiser Qianlong verlieh diesem Ginkgo den Namen „Kaiserbaum". Später wurde ein zweiter Ginkgo als Ergänzung gepflanzt.
Verkehr:
1) Man fährt von der Jingyuan-Straße im Bezirk Shijingshan zur Staatsstraße Gl08; bei der Gemeinde Tanzhesi biegt man nach Norden ab.
2) An der U-Bahn-Station Pingguoyuan die Buslinie 931 nehmen.
Öffnungszeit: 8.00-18.00

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