Kaiserliche Parkanlagen in Beijing
China, Beijing, Sommerpalast (c) China Tours / Onebillionvoices |
Der Sommerpalast in Beijing
Er liegt im nordwestlichen Teil Beijings. 1750 erbaut, ist er die am besten erhalten gebliebene kaiserliche Gartenanlage Chinas und galt von je her als Vorbild für die traditionelle chinesische Gartenbaukunst. Der Sommerpalast beherbergt vor allem den Kunming-See und den Berg des Langen Lebens. In dieser Gartenanlage mit wunderschöner Landschaft kann man unzählige klassische Bauten wie den Langen Wandelgang, die 1 7-Bogen-Brücke, das Marmorboot, die Halle des Wolkenkuckucksheims, die Halle ohne Balkenträger, den Garten der Geselligkeit, die Große Bühne der Tugendhaften Harmonie und die kaiserliche Straße Suzhoujie besichtigen. Alle diese Hallen und Häuser demonstrieren verschiedenen Stilrichtungen der alten Baukunst Chinas. In ihnen werden viele kostbare Kulturgegenstände aufbewahrt. 1998 wurde der Sommerpalast von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Verkehr: Von der Zoo-Station aus Buslinie 332, von der Xizhimen-Station aus Buslinie 375
Öffnungszeit: 9.00-16.00
Der Beihai-Park in Beijing
Dieser ehemalige kaiserliche Park mit einer Geschichte von mehr als 800 Jahren befindet sich nordwestlich vom Kaiserpalast. Über die Hälfte der Gesamtfläche von 680 000 qm fällt aufs Gewässer. Die Qionghua-Insel, auf der die bekannte Weiße Pagode (35,9 m hoch) steht, befindet sich in der Mitte der Parkanlage. Der Park bietet als weitere Attraktionen unter anderem die Neun-Drachen-Wand und die „Runde Stadt". Der Beihai-Park wurde als Weltkulturerbe bestimmt.
Verkehr: Trolleybuslinien 103, 109, 107, 111 und Buslinie 107
Öffnungszeit: 8.00-17.00
Die Neundrachenwand in Beijing
Die Neundrachenwand, die einst einen Tempeleingang vor bösen Geistern schützte, wurde im Jahr 1756 erbaut und ist 25,86 m breit, 6,65 m hoch und 1,42 m dick. Ihr Sockel ist aus grün-weißem Jadestein gemacht. An der Wand finden sich neun farbig glasierte Reliefskulpturen der Drachen, die eine starke und kräftige Körperhaltung haben und lebensecht gestaltet sind. Die ganze Wand sind mit 424 farbig glasierten Ziegelsteinen errichtet und gilt als Meisterwerk unter den Bauten aus der Farbglasur aus der Qing-Dynastie. Ursprünglich gab es in der Umgebung der Neundrachenwand mehrere andere Bauwerke, die im Jahre 1900 von den Verbündeten Streitkräften der acht Mächte niedergebrannt wurden.
Die Residenz des Prinzen Gong in Beijing
Sie liegt in der Nähe des bekannten Beijinger Sees Shichahai. Als die am vollständigsten erhalten gebliebene Prinzenresidenz in Beijing aus der Qing-Dynastie entspricht ihre Aufteilung der des Kaiserpalastes. Im vorderen Teil befinden sich die prunkvollen Gebäude und im hinteren Teil sind zur Erholung reizvolle Blumengärten angelegt worden. Im Theater des Blumengartens werden jeden Tag traditionelle chinesische Opern aufgeführt.
Verkehr: Buslinien 13, 103, 107, 111 (Di'anmen-Station)
Öffnungszeit: 8.00-17.00
Die Ruinen des Yuanmingyuan-Gartens in Beijin
Der Yuanmingyuan-Garten befindet sich im nordwestlichen Stadtteil von Beijing und wurde in den Jahren von 1709 bis 1860 gebaut. Durch seine herausragende Gartenbaukunst nahm er einen wichtigen Platz unter allen ehemaligen kaiserlichen Anlagen ein. Im Jahre 1860 wurde dieser Garten von der britisch-französischen Verbündeten Armee zerstört und geplündert. 1900 trieben die Verbündeten Streitkräfte der acht Mächte (Deutschland, Japan, Russland, Großbritannien, die USA, Frankreich, Italien und Österreich-Ungarn) in diesem kaiserlichen Garten ihr Unwesen. Heute stehen die Ruinen des Yuanmingyuan-Gartens unter Denkmalschutz und können von Besuchern besichtigt werden.
Verkehr: Buslinien 331, 333, 716, 717, 810, 814, 951. Yuntong 104, Yuntong 105. Te 6 (Yuanmingyuan-Station)
Öffnungszeit: 7.00-19.00
Das Xiyang-Gebäude in Beijing
Dieses Gebäude lag im nördlichen Teil des Gartens des Ewigen Frühlings. Der Qing-Kaiser Qianlong trug dem italienischen Missionar Josephus Castiglione (1688-1766) und dem Franzosen Benoist Michael (1715-1774) die Aufgabe an, zur Feier seines 60. Geburtstags ein Gebäude dem Versailles in Paris nachzubauen. Heute gibt es hier nur Ruinen zu finden, die zu einer Basis für patriotische Erziehungen erschlossen worden sind.

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