Der Himmelstempel in Beijing
Himmelstempel in Beijing |
Er liegt im Chongwen-Bezirk Beijings und besitzt eine Gesamtfläche von ungefähr 273 ha. 1420 erbaut, diente er den Ming- und Qing-Kaisern als Kult- und Opferstätte des Hofes. Die Hauptgebäude dieser Anlage sind die Halle der Ernteopfer, die Halle des Himmelsgewölbes, der Runde Himmelsaltar und der Fastende Palast. Im Dezember 1998 wurde der Himmelstempel auf die Liste des Kulturerbes der Welt gesetzt.
Verkehr: Buslinien 6, 15, 20, 39,43, 106, 116
Öffnungszeit: 7.00-19.30 (im Winter), 5.00-21.30 (im Sommer)
Hinweise
Es ist zu empfehlen, durch das Südtor in den Himmelstempel zu gehen. Dann kann man die drei Hauptgebäude: den Runden Himmelsaltar, die Halle des Himmelsgewölbes und die Halle der Ernteopfer, die auf der Süd-Nord-Achse angelegt sind, besichtigen. Nachdem man den Himmelstempel durch das Westtor verlassen hat, kann man gelegentlich den Xiannong-Altar, der zum Museum der alten Architektur umgebaut worden ist, und das Naturmuseum besuchen. Danach kann man noch das Teehaus in Tiangiao besuchen. Dort kann man verschiedene Imbisse Beijings probieren und volkstümliche Darbietungen bewundern.
Die Echomauer
Eine runde Ziegelmauer umschließt die Halle des Himmelsgewölbes und ihre beiden Nebenhallen. Bekannt ist sie als Echomauer. Sie ist 3,72 m hoch, 0,9 m dick und hat einen Umfang von 193,2 m. Spricht man, mit dem Gesicht zur Wand stehend, mit einem ebenfalls an der Mauer stehenden Partner, so kann dieser jedes Wort überall an der Mauer deutlich verstehen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich möglichst wenige Leute hier aufhalten, was leider meist nicht mehr der Fall ist.

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