Museum für Lu Xun
Lu Xun ist einer der bedeutendsten Literaten Chinas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Werke sind u. a. die Geschichte von A Q, die Huagai-Sammlung und Panghuang (Unschlüssigkeit). Das Museum für Lu Xun liegt an Gongmenkou Ertiao 19, Fuchengmennei-Straße, Bezirk Xicheng. Es ist das erste „biographische Museum" im Neuen China. Das Museum schließt das Wohnhaus von Lu Xun ein. 1956 wurde das Museum fertig gestellt und für Besucher geöffnet. Im Museum werden über 30 000 Gegenstände ausgestellt.
Laoshe
Laoshe (1899-1966) hieß auch Shu Qingchun. In seinem Leben hat er viele ausgezeichnete Romane und Theaterstükke geschrieben, wie z. B. Kamel Xiangzi (dt.: Rikschakuli), Vier Generationen unter einem Dach, Longxugou und Das Teehaus. Er war ein beliebter Künstler. Der kleine Wohnhof liegt in der Fengfu-Gasse 19, Dengshikou Xijie, Bezirk Dongcheng. In dem 400 m2 großen Anwesen lebte Laoshe 16 Jahre und schrieb hier nach Gründung des Neuen China 1949 alle seinen Werke.
Wohnhaus Maodun
Maodun hieß auch Shen Dehong alias Yanbing. Es war ein Vorläufer der modernen fortschrittlichen Kultur und ein großartiger revolutionärer Literat. Zugleich war er Begründer des Chinesischen Literarischen Maodun-Preises. Sein ehemaliges Wohnhaus liegt in der Houyuan'ensi-Gasse 13, Jiaodaokou, Bezirk Dongcheng. Von 1974 bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1981 arbeitete Maodun in dem Hofhaus und schrieb seine Memoiren „Weg, den ich ging".
Mei Lanfang
Mei Lanfang (1894-1961) war ein großer chinesischer Meister der Künste und ein hervorragender Darsteller der Pekingoper. Auf der Bühne hat er in den 50 Jahren seines Wirkens zahlreiche Opernfiguren gestaltet. Aufführungen mehrerer ausgezeichneter Repertoirestücke sind vor allem wegen seiner überragenden künstlerischen Leistung bis heute unvergessen. Er war der Begründer der Mei-Schule der Pekingoper.
Xu Beihong
Die Gedenkstätte von Xu Beihong liegt an der Xinjiekou Dajie 53, Bezirk Xicheng. Das ist ein 2-stöckiges Gebäude im nationalen Baustil. Die Baufläche beträgt 2700 m2. Zwei Zimmer wurden im originalen Zustand restauriert. Die Gedenkstätte hat insgesamt 7 Ausstellungshallen, in denen seine chinesischen Landschaftsmalereien, Ölgemälde, Zeichnungen, Skizzen und Rohentwürfe alljährlich zur Schau gestellt werden, darunter seine repräsentativen Werke „Li-Fluss im Frühlingsregen" und „500 Helden aus Tianheng". Bei Betrachtung der wertvollen Werke begeistert nicht nur sein einzigartiger Malstil, sondern das Werk des Meisters regt auch zu Reflexionen über jene große Zeit an.

Bestpreisgarantie

