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Bhutan: Geschichte

 
 
Jakar Trongsa Dzong, Bhutan
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Geschichte von Bhutan

"Bhutan hält an den Werten und Prinzipien fest, die dem Land geholfen haben, ein einzigartiger Ort in einer sich rapide ändernden Welt zu bleiben."

Die Vergangenheit stets im Auge

Bhutan hat sich von einer Feudalgesellschaft, spärlich über schroffe Gebirgszüge verstreut, zu einem Gemeinwesen, das gemeinsam vom Klerus und einer weltlichen Verwaltung regiert wird, bis hin zu einer fortschrittlichen Agrargesellschaft entwickelt, und das in relativ kurzer Zeit. Das Land des Donnerdrachens hat das neue Jahrtausend mithilfe einer modernen Bürokratie erreicht, die mit allen Mitteln versucht, sich der Globalisierung zu widersetzen.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein herrschten mythische Figuren über Bhutan. Guru Rinpoche, ein Heiliger des 8. Jahrhunderts, etablierte den Buddhismus, auf den noch die heutige Gesellschaft des Landes basiert, und Zhabdrung Ngawang Namgyal führte im 17. Jahrhundert die Idee einer nationalen Identität ein. Die Gründung der absoluten Erbmonarchie in 1907 markiert den Beginn der modernen Geschichte Bhutans.

Die ersten zwei Könige, Ugyen Wangchuk und Jigme Wangchuk, festigten die Nation durch eine traditionell hierarchische Regierungskultur. Sie herrschten direkt übers Volk, und die größtenteils ländliche Gesellschaft entwickelte sich zeitgleich mit der Beziehung zwischen König und Volk; der Herrscher ist verantwortlich für das Wohlergehen seiner Untertanen, und das Volk bringt ihm Achtung entgegen.

Zu jeder Zeit fühlte Bhutan, das zwischen Indien und China liegt, eine gewisse Bedrohung -typisch für kleine Länder- und entschloss sich zu einer kompletten Abriegelung von der Welt.

Der dritte König begann in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts mit der Modernisierung des Landes und führte 1961 staatliche Entwicklungspläne ein. Von Indien unterstützt, öffnete sich Bhutan der Welt und nahm Kontakt zur UNO auf; heute unterhält es Beziehungen zu 21 Staaten.

Der vierte König Bhutans, Jigme Singye Wangchuk, kam 1972 an die Macht und beschleunigte den Modernisierungsprozess. Bhutan erlebte einen phänomenalen Aufbau: Straßen und Brücken, Schulen und Krankenhäuser wurden gebaut, Telekommunikations- und Stromnetze installiert. Trotz beständiger Förderung eines agrarischen Lebensstils führte die Modernisierung dazu, dass immer mehr Bhutaner in Städte zogen.

Das Land des Donnerdrachens steht an der Schwelle historischer Veränderung - die traditionelle Monarchie wandelt sich in eine demokratische, konstitutionelle. Die Gesellschaft Bhutans wird umstrukturiert, um neuen Anforderungen gerecht zu werden -ein Land zwischen modernem Dasein und uralten Traditionen.

Doch trotz Fortschritts hält Bhutan an den Werten und Prinzipien fest, die dem Land geholfen haben, ein einzigartiger Ort in einer sich rapide ändernden Welt zu bleiben.

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